Politics

Mullah-Spione planten Anschläge auf jüdische Ziele in Deutschland

Mullah-Spione planten Anschläge auf jüdische Ziele in Deutschland
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Berlin – Bislang sprach die Bundesregierung von einer „abstrakten“ Gefahr durch den Iran, doch neue Geheimdienst-Erkenntnisse zeichnen ein anderes Bild: Die Bedrohung war offenbar ganz konkret! Wie die „Wirtschaftswoche“ und die „New York Times“ berichten, planten iranische Geheimdienste Sabotageaktionen gegen eine Synagoge in Ost-Berlin und eine jüdische Gemeinde in Frankfurt.

Brisant: Nach Informationen westlicher Sicherheitskreise sollen die iranischen Dienste nicht nur Informationen gesammelt, sondern konkrete Ziele ausgespäht haben. Mehrere hochrangige Sicherheitsvertreter bestätigen demnach die Erkenntnisse.

Ein hochrangiger Vertreter der jüdischen Gemeinde in Frankfurt geriet demnach bereits vor rund zwei Jahren ins Visier des Mullah-Regimes. Ein Iran-Spion fotografierte offenbar Kennzeichen, Briefkasten, Klingelschild und Unterkunft des Mannes. In Chats soll sein Name gefallen sein. Und: Vor wenigen Wochen rückte die Gemeinde offenbar erneut in den Fokus iranischer Agenten.

Geheimdienst-Insider: „Allgemeine Planlosigkeit“

Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) sprechen bislang von einer hohen, aber „abstrakten“ Gefahr durch den Iran. Westliche Nachrichtendienste widersprechen dem jetzt deutlich: Die Gefahr für Juden in Deutschland sei inzwischen nicht nur hoch, sondern konkret. Ein Insider erhebt schwere Vorwürfe: „Es gibt kein Sicherheitskonzept, es herrscht allgemeine Planlosigkeit.“

Vergangene Woche wurde zudem ein Mordplan gegen den Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck (65, Grüne), bekannt. Nach BILD-Infos soll ein Mann mit Verbindungen zum Mullah-Regime Waffen und Technik für Sprengsätze beschafft haben, ein weiterer sollte Beck erschießen. Auch Zentralratspräsident Josef Schuster (72) soll ausgespäht worden sein.

Vier Dutzend Sabotageaktionen geplant

Den Recherchen zufolge sollen iranische Dienste in den vergangenen Monaten rund vier Dutzend Sabotageaktionen in Deutschland geplant haben, darunter auch schwere Gewalttaten und Mordanschläge. Laut europäischen Nachrichtendiensten setzen sie dabei zunehmend auf Kleinkriminelle, Schläger, Rocker und Auftragskiller, sogenannte „Wegwerf-Agenten“. Das Vorgehen erinnert an russische Strukturen: billig, austauschbar und schwer zurückzuverfolgen.

Auf Anfrage der „Wirtschaftswoche“ sagte die Bundesregierung, der Schutz jüdischen Lebens und israelischer Einrichtungen in Deutschland habe „höchste Priorität“, zu nachrichtendienstlichen Erkenntnissen äußere man sich jedoch „grundsätzlich nicht öffentlich“.

You may have missed