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Hamburg: Mann (48) will in Hamburg Ladendetektiv (38) erstechen

Hamburg: Mann (48) will in Hamburg Ladendetektiv (38) erstechen
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Hamburg – Mordanschlag nach Feierabend! Ein Deutsch-Afghane (48) soll am Abend in Hamburg-Langenhorn auf einen Ladendetektiv (38) eingestochen haben, der gerade seine Schicht beendet hatte. Das Opfer wurde schwer verletzt. Der Tatverdächtige konnte später wegen eines laut Polizei „versuchten Tötungsdeliktes“ festgenommen werden.

Dienstag, 19.22 Uhr am Langenhorner Markt: Der Detektiv hatte Feierabend, verließ das Geschäftsgebäude. Auf dem Vorplatz passierte es. Der 38-Jährige wurde „unvermittelt von einem 48-Jährigen mit einem Messer angegriffen“, sagte Polizeisprecher Patrick Schlüse am Mittwoch. Und weiter: „Im Verlauf der Auseinandersetzung drohte der Angreifer dem 38-Jährigen, ihn zu töten, und verletzte ihn unter anderem am Kopf mit dem Messer.“

Verdächtiger flüchtete vom Tatort

Als Passanten zu Hilfe eilten, rannte der Messerstecher weg. Er flüchtete Richtung U‑Bahnhof. Während der Schwerverletzte in die Klinik gebracht wurde, leitete die Polizei eine Großfahndung ein. Doch der Täter blieb verschwunden. Eine Mordkommission übernahm noch am Abend die Ermittlungen. Die Fahnder kamen schnell auf den Deutsch-Afghanen als möglichen Angreifer. Polizeisprecher Schlüse: „Nach Erkenntnissen der Beamtinnen und Beamten war der Tatverdächtige dem 38-Jährigen aus seiner beruflichen Tätigkeit als Ladendetektiv flüchtig bekannt.“ Ob der Wachmann den Verdächtigen zuvor des Ladendiebstahls überführt hatte, teilte die Polizei allerdings nicht mit.

Fest steht: Der Beschuldigte konnte am Mittwochmittag ebenfalls im Stadtteil Langenhorn festgenommen werden. Am Donnerstag soll er einem Haftrichter vorgeführt werden.

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