Sport

WM 2026: Ägypten legt nach Manipulationsvorwürfen gegen die Fifa nach

WM 2026: Ägypten legt nach Manipulationsvorwürfen gegen die Fifa nach

Sie können es nicht lassen. Nach Ägyptens bitterem Achtelfinal-Aus gegen Argentinien (2:3) hatten Trainer und Spieler schwere Manipulationsvorwürfe gegen Schiedsrichter François Letexier (37) und den Weltverband Fifa erhoben. Am Mittwoch hat der ägyptische Fußballverband mit einer offiziellen Stellungnahme nochmal gegen die Fifa nachgelegt.

In dem Statement der „Egyptian Football Association“ (EFA) heißt es: „Der ägyptische Fußballverband kann angesichts der Schiedsrichterentscheidungen im Spiel gegen Argentinien sowie des unzureichenden Einsatzes des Video-Assistenten nicht schweigen.“

Dann erneuert die EFA die Kritik von Nationaltrainer Hossam Hassan und Torschütze Mostafa Ziko an der Fifa: „Mehrere Schlüsselszenen haben erhebliche Bedenken ausgelöst und grundlegende Fragen hinsichtlich der Konsequenz und Fairness der Entscheidungen aufgeworfen, die den Spielverlauf unmittelbar beeinflusst haben.“

„Jeder Spieler und jeder Fan verdient Fairness und Respekt“

Der Verband erklärt: „Was sich während des Spiels ereignet hat, hat verständlicherweise große Frustration bei unseren Spielern, dem Trainerstab und unseren Fans ausgelöst, die auf der größten Bühne des Fußballs höchste Standards in der Spielleitung erwartet hatten.“

Zum Abschluss weist der Verband erneut auf die aus seiner Sicht unfaire Behandlung Ägyptens hin: „Jeder Spieler, der das Trikot der ägyptischen Nationalmannschaft trägt, und jeder Fan, der hinter dieser Mannschaft steht, verdient Fairness, Respekt und eine gleiche Anwendung der Fußballregeln.“

Hintergrund: Ägyptens Trainer hatte auf der Pressekonferenz nach dem WM-Spiel gegen Argentinien eine Wutrede gehalten. Dabei sprach er unter anderem von einem „manipulierten Spiel“. Und warf der Fifa vor, Argentinien um Superstar Lionel Messi zu bevorzugen, um so lange wie möglich von der Strahlkraft des Superstars bei der WM zu profitieren: „Es geht nur ums Geld. Sie wollen, dass Messi im Turnier bleibt.“

Ziko stimmte ihm zu: „Glückwunsch an Argentinien zum WM-Titel. Das Turnier war manipuliert, sie brauchten nichts weiter. Es ist offensichtlich, dass ihr WM-Sieg geplant ist. Der Schiri war unfair, unfair, unfair, unfair.“

Auslöser für die Wut der Ägypter: Ein nicht gegebener Elfer für sie vor Argentiniens 3:2. Und: Ein Foul, das dazu führte, dass das vermeintliche 2:0 Ägyptens nach VAR-Check zurückgenommen wurde.

Vielleicht verpasst