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Will Kuba Trump mit einer Traum-Insel zähmen?

Will Kuba Trump mit einer Traum-Insel zähmen?
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Washington – Seit der spektakulären Verhaftung des damaligen Venezuela-Diktators Nicolás Maduro (63) Anfang des Jahres zittert das KP-Regime in Kuba vor einem ähnlichen US-Angriff des nördlichen Nachbarn. Washington zieht Havanna mit einer Blockade von Öllieferungen zusätzlich die Daumenschrauben an. Kryptische Wortmeldungen von Donald Trump (80) und dem kubastämmigen Außenminister Marco Rubio (55), wonach Kuba „als Nächstes dran“ sein könnte, erhöhen den Druck auf die Karibik-Kommunisten.

Jetzt soll die Castro-Familie, die auf Kuba weiter die Fäden zieht, ein womöglich unwiderstehliches Angebot an den US-Präsidenten erwägen. Das Kalkül: Trump liebt Deals! Und als früherer Immobilienunternehmer auch glitzernde Luxus-Destinationen.

Der Clou: Havanna könnte die Entwicklung eines Luxus-Resorts samt Hotelhochhäusern und Casinos unter der Marke Trump zulassen. Als „Trump-Insel“ sozusagen! Kuba-Experte Peter Kornbluh hält den Plan für realistisch: „Es wäre sicher eine Geste, die man in Erwägung ziehen sollte“, sagte er zu BILD.

16 Kilometer lange Traumstrände locken

Der mögliche Plan dreht sich um die idyllische Insel Cayo Santa María mit 16 Kilometern weißer Prachtstrände am türkisblauen Karibikmeer. Der paradiesische Ort ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden und gilt als Kubas Top-Reiseattraktion. Mit den Ausbauplänen könnte hier eine internationale Traumdestination entstehen.

Emirate-Investoren wollen „Trump-Branding“

Örtliche Hotelbetreiber sollen die wegen Sanktionen und Krise leer stehenden Resorts bereits internationalen Investoren anbieten. Darunter: ein Unternehmen aus den Emiraten, das ein explizites „Trump-Branding“ vorgeschlagen habe, berichtet die Nahost-Zeitung „The National“. Ali bin Haidar, Chef der Abdulla Ali bin Haidar Group in Dubai, habe laut dem Bericht bereits bei der Trump Organization wegen Lizenzen für die Namensrechte angefragt. Im Netz tauchten schon bizarre KI-Animationen auf, die Trump beim Mojito-Schlürfen auf der Strandliege zeigen ...

Castro-Enkel „Die Krabbe“ sucht Deals mit den USA

Der ungewöhnliche Plan wird aber auch als Verzweiflungsakt des wankenden Regimes bewertet. Gleichzeitig sucht ein politischer Aufsteiger heimlich nach Auswegen aus dem Streit mit den USA. Er signalisiert, dass Kuba sich zumindest wirtschaftlich öffnen will: Raúl Guillermo Rodríguez Castro, Spitzname „Raulito“ oder „Die Krabbe“, Enkel des mächtigen Raúl Castro. Der Plan mit der Trump-Insel könnte genau in dieses Schema passen.

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