Die milden Herbsttage, die uns der goldene Oktober bescherte, sind vorbei. Jetzt kommen die kühlen Tage, die uns schon im Morgennebel frösteln lassen. Und nach Prognosen der Wetterexperten könnte Anfang November sogar in höheren Lagen der erste Schnee fallen.
An diesem Mittwoch werden es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nur noch zwischen 10 und 16 Grad. Im Osten und Südosten ist es meist bewölkt. Nur im Norden kann es laut DWD einzelne Schauer geben, gepaart mit einer frischen Brise, die das Ganze zusätzlich ungemütlich macht. Im restlichen Deutschland weht ein „schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen“.
So fallen die Temperaturen ab
Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD: „Am Dienstag hatten wir hier und da noch bis zu 20 Grad. Das dürfte wohl vorbei sein. Mehr als 15 oder 16 Grad werden es wohl nicht mehr. Es ist also fünf Grad kühler in der Spitze im Vergleich zum Dienstag!“
Das Hoch, das uns einen milden Dienstag gebracht hatte, beeinflusse weiter das Wetter. „Die Frage ist aber: Wo kommt die Sonne raus, wo kommt sie nicht raus?“ Sie müsse auf jeden Fall gegen den Dunst und Hochnebel kämpfen. „Mal kann sich der Nebel auflösen, mal nicht“, so Jung zu BILD. „Das kann man leider nicht genau voraussagen.“ Vor allem Autofahrer sollten deshalb aufpassen.
Die Herbstjacke sollte griffbereit am Haken hängen. Auf den Regenschirm können wir wohl eher verzichten. Jung: „Denn brauchen wir bis zum Wochenende nicht mehr. Es bleibt trocken. Die Sonne lässt sich aber nur blicken, wo sie will. Eigentlich typisch für den Herbst.“
Wie es mit dem Wetter weitergeht
Schon in der Nacht zu Donnerstag könnten laut DWD die Temperaturen auf bis zu 2 Grad sinken und sich leichter Frost sich breitmachen, vor allem im Süden. Tagsüber gibt es dann vor allem im Norden und Osten einen wolkenverhangenen Himmel: Hat sich der zähe Nebel aufgelöst, wechseln sich Sonne und Wolken ab. Im Südwesten könnte es sogar länger sonnig werden. Die Höchstwerte liegen dann bei Nebel um 8, sonst zwischen 10 und 14 Grad. Nur am Niederrhein könnte das Thermometer auf bis zu 16 Grad klettern.
So ordnet der Experte den Wetterumschwung ein
Für Jung steht aber fest: „Der Oktober war viel zu warm. Jetzt kippt die Wetterlage. Anfang November könnte sogar oberhalb von etwa 600 bis 800 Metern der erste Schnee fallen.“ Denn Polarluft ströme nach Deutschland, die auch den ersten Frost bringen kann.
Für die Hobby-Gärtner bedeutet das: Kälteempfindliche Pflanzen sollten jetzt winterfest gemacht werden.