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Frankreich: Pferd stirbt mitten im Rennen auf Platz 1 liegend

Frankreich: Pferd stirbt mitten im Rennen auf Platz 1 liegend
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Frankreich – Am Sonntag ereignete sich eine Tragödie im Pferdesport. Losange Bleu, das französische Ausnahme-Rennpferd von Patrick Papot, ist völlig überraschend gestorben. Der von Dominique Bressou trainierte Wallach lag während des Prix Carmarthen auf seiner Hausstrecke in Auteuil (Paris) mit Jockey Johnny Charron auf Platz 1. Doch völlig unvermittelt brach das Pferd kurz nach dem Einbiegen auf die Zielgerade zusammen!

Charron wurde dabei aus dem Sattel geschleudert und knallte durch die Streckenbegrenzung. Er verletzte sich aber nicht. Unter Tränen soll Charron die Rennbahn verlassen haben. Sofort eilten Sanitäter hin zur Strecke, konnten dem siebenjährigen Wallach aber nicht mehr helfen. Die Todesursache ist noch nicht geklärt. Eine Obduktion soll nach übereinstimmenden Medienberichten jedoch angeordnet worden sein.

Pferd hat 1,8 Millionen Euro Preisgeld gewonnen

Von dem Unglück profitierte Hengst Kingland, trainiert von Francois Nicolle und im Besitz von Angus und Lynne Maclennan. Die zeigten sich nach dem Sieg dennoch geschockt und sprachen ihr Mitgefühl mit Losange Bleu aus: „An einem Tag wie heute kann man nicht wirklich feiern. Unser tiefstes Mitgefühl gilt dem gesamten Team von Losange Bleu. Er war der unangefochtene Champion. Wir hatten gehofft, ihn heute herausfordern zu können – zu dem großen Duell wird es nun nicht mehr kommen.“

Losange Bleu zählte zu den erfolgreichsten Pferden im Hürdensport. Zweimal gewann der Wallach die französischen Hürden-Meisterschaften, landete bei insgesamt 15 von 27 Rennen, die er in seiner Karriere bestritten hat, auf Rang 1. Nur zweimal (!) verpasste er das Podest. Mit seinen Leistungen gewann Losange Bleu rund 1,8 Millionen Euro Preisgeld. Erst im Mai dieses Jahres hatte Losange Bleu die französischen Meisterschaften auf der Hindernis-Paradestrecke in Auteuil für sich entschieden. Es war der 2. Titel nach 2024.

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