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Afghanistan-Abschiebung: 40 Straftäter in Kabul gelandet

Afghanistan-Abschiebung: 40 Straftäter in Kabul gelandet
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Berlin/Leipzig – 40 afghanische Straftäter sind jetzt raus aus Deutschland. Nach BILD-Informationen aus dem Innenministerium ist heute ein Abschiebeflieger aus Leipzig in Kabul gelandet. Die Passagiere: Sexual- und Gewaltverbrecher sowie Drogenhändler mit afghanischem Pass. Heißt: Die Männer saßen wegen schwerer Verbrechen in deutschen Gefängnissen. Die Kriminellen wurden überwiegend direkt aus dem Gefängnis zum Flieger gebracht.

Innenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) sagt BILD: „Straftäter müssen unser Land verlassen. Auch deswegen sind Rückführungen nach Afghanistan regelmäßiger und verlässlicher Bestandteil unserer Migrationspolitik.“ Er betont: „Unser Kurs ist klar: Kontrolle, Konsequenz und ein Rechtsstaat, der seine Entscheidungen auch durchsetzt.“

Mitte September wurden 13 Afghanen nach Kabul abgeschoben. In den Monaten zuvor wurden die Abschiebe-Flüge ausgeweitet. Am 16. Juni 2026 ging ein Flieger nach Kabul mit 30 Männern. Am 28. Juli wurden 31 Personen abgeschoben. Am 25. August 2026 startete ein Charterflug mit 23 Männern nach Afghanistan.

Innenminister Dobrindt hat mit den Taliban-Machthabern einen Deal geschlossen, um regelmäßige Abschiebungen per Flieger möglich zu machen. Am Sonntag haben deutschlandweit Hunderte Menschen an Flughäfen gegen Abschiebungen und Abschiebehaft demonstriert.

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