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Frauen-Bundesliga: Alle Details zur neuen Liga

Frauen-Bundesliga: Alle Details zur neuen Liga
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Der Streit zwischen dem DFB und der neuen Frauen-Bundesliga (FBL) ist nach sechs Monaten begraben! Der Verband entlĂ€sst die FBL unter ihrer PrĂ€sidenten Katharina Kiel (34) am 1. Juli 2027 in die EigenstĂ€ndigkeit. Am Sonntag segnete das DFB-PrĂ€sidium vor dem WM-Test gegen Finnland in Mainz die Ausgliederung und den Grundlagenvertrag mit der FBL ab, der kĂŒnftig die FinanzflĂŒsse und ZustĂ€ndigkeiten regelt. Die FBL wird nach der Übergangssaison 2026/27 nach Beispiel der DFL/Bundesliga PĂ€chter des Rechts zur Austragung der Frauen-Bundesliga und ist allein fĂŒr deren DurchfĂŒhrung und Vermarktung zustĂ€ndig.

BILD und SPORT BILD kennen die wichtigsten Details der Einigung, an der Kiel maßgeblichen Anteil hat. Seit ihrer Wahl am 10. Dezember 2025 weichte sie die verhĂ€rteten Fronten nach dem wenige Tage zuvor geplatzten Joint Venture – DFB und FBL wĂ€ren mit je 50 Prozent an einer FBL GmbH beteiligt gewesen – in den Verhandlungen mit DFB-PrĂ€sident Bernd Neuendorf (64) und GeneralsekretĂ€r Holger Blask auf. Und setzte wesentliche Forderungen der 14 Frauen-Bundesligisten mit ProfessionalitĂ€t, Persönlichkeit und Charme durch:

– Der DFB wird wĂ€hrend der siebenjĂ€hrigen Laufzeit des Grundlagenvertrags insgesamt mehr als 20 Mio. Euro an die FBL zahlen. UrsprĂŒnglich hatte der DFB 100 Mio. Euro ĂŒber acht Jahre im Fall des Joint Venture zugesagt, nach dessen Scheitern aber angedeutet, sich gar nicht mehr finanziell an der Frauen-Bundesliga beteiligen zu wollen.

– Ein Teil der finanziellen RĂŒckflĂŒsse der FBL an den DFB setzt verzögert ein und orientiert sich am wirtschaftlichen Wachstum der FBL.

– Als FBL-PrĂ€sidentin bekommt Kiel einen Platz im DFB-PrĂ€sidium. Den wird die Direktorin von Eintracht Frankfurt auch wahrnehmen – trotz eines Abwerbungsversuchs des FC Chelsea, der nach dem Verkauf seines Frauen-Teams an den eigenen Mutterkonzern (BlueCo 22) einen CEO sucht.

– Die FBL ĂŒbernimmt bereits ab sofort ihre TV-Vermarktung in Eigenregie vom DFB. Bedeutet konkret: die Vorbereitung und DurchfĂŒhrung der im Herbst anstehenden Ausschreibung der TV-Rechte an der Frauen-Bundesliga. Diese liegen noch bis 2026/27 bei MagentaSport, DAZN (jeweils alle 132 Spiele), Sport1 (22 Spiele), ARD und ZDF (insgesamt zehn Spiele).

Final mĂŒssen noch die 14 Frauen-Bundesligisten auf der FBL-Mitgliederversammlung im Juni sowie ein außerordentlicher DFB-Bundestag dem Grundlagenvertrag und der Ausgliederung der Frauen-Bundesliga aus dem DFB zustimmen. Doch das gilt als reine Formsache.

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