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Bundespolizei: Jede dritte Dienststelle ist marode!

Bundespolizei: Jede dritte Dienststelle ist marode!
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Berlin – Es ist ein Bild, das nicht zur modernen Sicherheitsarchitektur passt, von der Politiker gerne reden: Bundespolizisten stehen mit Eimern unter tropfenden Decken, arbeiten in ĂŒberalterten GebĂ€uden, denen man die Jahrzehnte ansieht. Jede dritte Dienststelle der Bundespolizei hat erhebliche MĂ€ngel oder ist schlicht marode.

Das beklagt Andreas Roßkopf, Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) fĂŒr die Bundespolizei, gegenĂŒber der „Rheinischen Post“. Die Lage sei „nicht mehr hinnehmbar“.

Mehr Beamte – aber keine RĂ€ume

Das Problem verschĂ€rft sich: Die Bundespolizei stellt neue Beamte ein, aber die GebĂ€ude halten nicht mit. „Es fehlen BĂŒros, UnterkĂŒnfte oder ParkflĂ€chen“, erklĂ€rt Roßkopf. „Das sorgt fĂŒr Frust und belastet die BeschĂ€ftigten zusĂ€tzlich.“ Sanierungen? Werden immer wieder verschoben. ZeitgemĂ€ĂŸe SozialrĂ€ume, ausreichend Umkleiden, eine funktionierende Infrastruktur – Fehlanzeige. Stattdessen Provisorien und Notlösungen.

Gewerkschaft fordert Geld von Dobrindt

Die GdP startet diese Woche eine Kampagne. Die Forderung: schnellere Genehmigungen fĂŒr Bauprojekte und vor allem mehr Geld von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55,CSU) fĂŒr Sanierung, Neubau und bessere UnterkĂŒnfte.

Roßkopfs Fazit: „Eine moderne Bundespolizei braucht moderne Infrastruktur.“ Das sei „keine Luxusforderung, sondern eine Frage von Respekt, Motivation und letztlich auch öffentlicher Sicherheit“.

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