New York (USA) – New York trauert. Drei Jahre nach dem brutalen Hamas-Massaker vom 7. Oktober erinnerte die Millionenmetropole an die mehr als 1200 Ermordeten und 251 Verschleppten. Rund zwei Millionen Juden leben in New York, mehr als in jeder anderen Stadt außerhalb Israels. Ausgerechnet am Abend des Gedenktags wurde Bürgermeister Zohran Mamdani (34) jedoch in einem palästinensischen Restaurant auf Manhattans Upper West Side ertappt. Zuvor fiel Mamdani schon mit antisemitischen Tiraden auf – und blieb einer Gedenkveranstaltung fern.
Ein Video zeigt den Bürgermeister bei einem ausgelassenen Besuch des palästinensischen Restaurants „Hinds Hall“ auf Manhattans Upper West Side – ausgerechnet am dritten Jahrestag des Hamas-Massakers. Das Lokal gehört zur „Ayat“-Kette, deren Speisekarte Israel laut der Zeitung „Israel HaYom“ als palästinensisches Staatsgebiet zeigt.
Zuvor schockierte der Sozialist mit seiner offiziellen Erklärung zum 7. Oktober. Zwar räumt er ein, dass die Hamas mehr als „1100 Israelis getötet und 251 Menschen verschleppt“ habe. Den Großteil seines rund 200 Wörter langen Statements nutzte Mamdani aber für blanken Israel-Hass. Der Staat sei verantwortlich für „Genozid“, „Kriegsverbrechen“, „Apartheid“ und die Tötung von mehr als 74.000 Palästinensern. Die von ihm genannten Opferzahlen stammen aus dem Gesundheitsministerium in Gaza, das von der Hamas kontrolliert wird.
Rabbi Rick Jacobs, Präsident der „Union for Reform Judaism“, griff Mamdani scharf an. Er habe dem Bürgermeister direkt gesagt, dass „seine Worte Gewicht haben“. Am Tag der Trauer habe Mamdani erneut „Gefühllosigkeit gegenüber jüdischem Schmerz“ gezeigt.
Antisemitismus nimmt in New York zu
Auch ignorierte Mamdani die Einladung einer jüdischen Gemeinde. Die hatte den Bürgermeister zur Vorführung eines Films eingeladen, der mit Originalaufnahmen die Hamas-Gräueltaten dokumentiert. Nach Angaben des jüdischen Aktivisten Eyal Yakoby (24) blieb der für den Bürgermeister reservierte Platz als einziger leer.
In New York nimmt der Israel-Hass mittlerweile stark zu. Nach Angaben der Polizeibehörde NYPD stieg die Zahl antisemitischer Straftaten innerhalb eines Jahres um mindestens acht Prozent.