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WM 2026 – Fall Balogun: Jetzt will auch England Rot-Sperre prüfen lassen

WM 2026 – Fall Balogun: Jetzt will auch England Rot-Sperre prüfen lassen
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Mit dieser Skandal-Entscheidung hat sich die Fifa selbst unter Druck gesetzt. Die Aufhebung der Rot-Sperre für US-Torjäger Folarin Balogun (25) nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Fifa-Präsident Gianni Infantino sorgt weiter für WM-Wirbel. Nun prüft der englische Fußballverband FA, bei der Fifa ebenfalls Einspruch einzulegen, um die Strafe einer ähnlichen Roten Karte auszusetzen.

In einer kurzen Erklärung eines Sprechers der englischen Nationalmannschaft heißt es am Montag: „Wir prüfen derzeit unsere Optionen hinsichtlich einer möglichen Berufung nach der Roten Karte für Jarell Quansah gestern Abend in Mexiko-Stadt.“

Quansah könnte erst wieder im Finale spielen

Worum geht es? Der Leverkusen-Verteidiger hatte bei Englands Achtelfinal-Sieg in Mexiko (3:2) nach VAR-Check Rot gesehen – genau wie Balogun. Aber: Anders als der US-Torjäger war das Foul nicht wirklich unabsichtlich. Die Aktion wurde als grobes Foul gewertet. So droht Quansah eine Sperre von zwei Spielen. Damit würde er das Viertelfinale am Samstag in Miami gegen Norwegen und ein mögliches Halbfinale verpassen.

Eigentlich gibt es keine Grundlage, um gegen die Rote Karte Einspruch einzulegen. Doch nach der Fifa-Entscheidung zur Balogun-Sperre hat sich die Situation geändert. Denn deshalb könnte es künftig zu einer Flut an Einsprüchen wegen vergleichbarer Aktionen kommen. Spannend, wie dann die Fifa reagiert.

Tuchel: „Wo soll das enden?“

Deshalb kritisierte England-Trainer Thomas Tuchel den Weltverband auf der Pressekonferenz nach dem Mexiko-Spiel scharf: „Wer hebt diese Entscheidung auf, wann und aus welchen Gründen? Und wie weit geht das jetzt noch? Das ist für mich einfach seltsam. Wir wollen einfach nur, dass die Entscheidungen einheitlich sind. Wo soll das enden? Ich kenne die Regeln nicht. Ich bin der Falsche, den man danach fragen sollte. Ich werde abwarten und sehen, was kommt.“

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