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Vor Israel-Wahl: Trump stoppte wohl neuen Netanjahu-Schlag auf Iran

Vor Israel-Wahl: Trump stoppte wohl neuen Netanjahu-Schlag auf Iran
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Washington/Tel Aviv – Explosive Enthüllung am Tag der Israel-Wahl! Premier Benjamin Netanjahu soll kurz vor der Parlamentswahl auf einen neuen Militärschlag gegen den Iran gedrängt haben. Doch US-Präsident Donald Trump stellte sich quer, wollte vor den Zwischenwahlen in den USA (3. November) kein Risiko eingehen. Allerdings: Auch aus den eigenen Reihen in Israel soll es Widerstand gegen die Angriffspläne gegeben haben.

Das „Wall Street Journal“ berichtete zuerst darüber. Ein israelischer Sicherheitsvertreter sagte dann dem US-Sender CNN: „Netanjahu wollte es wirklich und versuchte, Trump von einem gemeinsamen Angriff auf den Iran vor den Wahlen zu überzeugen, und Trump gab kein grünes Licht.“ Stattdessen soll Washington Israel zum Abwarten aufgefordert haben. Ein grundsätzliches Nein ist das offenbar nicht: Die US-Streitkräfte sollen bereits Optionen für einen größeren Angriff vorbereitet haben, der auf Trumps Befehl innerhalb weniger Tage beginnen könnte. Netanjahus Büro weist den Bericht kategorisch als „Fake News“ zurück.

Auch Israels Armeechef stellte sich offenbar quer

Brisant: Widerstand gegen Netanjahus Pläne soll auch aus den eigenen Reihen gekommen sein. Generalstabschef Eyal Zamir soll vor einem militärischen Vorgehen kurz vor der Wahl gewarnt haben. CNN berichtet, Zamir habe die USA darauf hingewiesen, dass ein Angriff sogar eine Verschiebung der Wahl zur Folge haben könnte.

Zwischen Netanjahu und seinem obersten Militär-Mann scheint es deshalb gewaltig zu krachen. Channel 12 berichtet, das Verhältnis gelte inzwischen als kaum noch zu reparieren. Sollte Netanjahu nach der Wahl erneut eine Regierung bilden, könnte Zamir seinen Posten verlieren. Möglich sei auch ein vorheriger Rücktritt des Generals.

Netanjahu weist die Berichte über den Streit entschieden zurück. Auch Verteidigungsminister Israel Katz (71) dementierte und erklärte, Israel habe nicht die Absicht gehabt, vor der Wahl einen Angriff auf Iran zu beginnen.

Die Armee selbst vermied ein direktes Dementi des angeblichen Machtkampfs. Sie erklärte lediglich, ihre Entscheidungen beruhten ausschließlich auf sicherheitspolitischen und professionellen Erwägungen. Jede andere Debatte sei „irreführend und irrelevant“.

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