Köln/Hamm (NRW) – Dieser Räuber ließ offenbar einfach nicht von seinem Opfer ab. Er soll einen Mann zunächst in einem Zug bedroht, ihn anschließend durch Köln verfolgt und ihm schließlich mit einem Faustschlag die Aktentasche geraubt haben. Doch selbst damit war der unheimliche Fall noch nicht vorbei: Später tauchte der Tatverdächtige sogar an der Arbeitsstelle des Opfers auf – rund 100 Kilometer vom Ort der ersten Begegnung entfernt.
Die Tat ereignete sich bereits am 31. Oktober 2025. Nach Angaben des Geschädigten war ihm der Mann während seiner Zugfahrt von Hamm nach Köln (Nordrhein-Westfalen) gefolgt. Noch in der Bahn soll der Unbekannte mit Gewalt gedroht und Bargeld verlangt haben.
Verfolgung nach der Zugfahrt
Dem Opfer gelang es laut Polizei zunächst, sich der „bedrohlichen Situation zu entziehen“. Doch nach Verlassen des Zugs am Kölner Hauptbahnhof verfolgte der Tatverdächtige ihn weiter.
Gegen 19.30 Uhr eskalierte die Situation schließlich in der Nähe des Neumarkts in der Innenstadt von Köln. Der mutmaßliche Räuber soll dem Mann brutal mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihm anschließend seine Aktentasche entrissen haben. Danach flüchtete er zu Fuß.
Polizei zur Arbeitsstelle gerufen
Offenbar fand der Räuber in der erbeuteten Tasche Hinweise auf den Arbeitsplatz seines Opfers. Denn wenig später erschien der Unbekannte nach Angaben der Ermittler auch an dessen Arbeitsstelle. Als dort erneut die Polizei verständigt wurde, ergriff er wieder die Flucht – und tauchte nicht wieder auf.
Fast ein Jahr nach der Tat fahndet die Polizei Köln nun öffentlich mit dem Bild einer Überwachungskamera nach dem unheimlichen Mann. Zeugen, die den Gesuchten erkennen oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, sollen sich bei der Kripo unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an [email protected] melden.