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Nach Schwalben-Platzverweis: Hummels rechnet mit Embolo ab

Nach Schwalben-Platzverweis: Hummels rechnet mit Embolo ab
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Diese Szene sorgte im WM-Viertelfinale für Gesprächsstoff. Beim 3:1-Verlängerungs-Sieg der Argentinier gegen die Schweiz brachte Breel Embolo (29) mit einer völlig unnötigen Aktion die Vorentscheidung zuungunsten seiner Mannschaft. Der Stürmer war schon gelbverwarnt und leistete sich dann im Zweikampf mit Leandro Paredes eine dreiste Schwalbe.

Auf die fiel Schiedsrichter Joao Pinheiro auch erst herein, hatte dem Argentinier Gelb gezeigt. Aber dann meldete sich der VAR, der portugiesische Unparteiische schaute sich die Szene nochmal an. Und revidierte die Verwarnung für Paredes, zeigte stattdessen Embolo seine zweite Gelbe Karte – ein völlig dämlicher Platzverweis. Zumal der Zweikampf im Mittelfeld ohne jede Torgefahr stattfand.

Nach Spielende nahm sich Magenta-Experte Mats Hummels (37) den Schweizer vor. Der Ex-Dortmunder: „Die Aktion hat das Spiel entschieden, zuungunsten der Schweizer. Embolo wird es heute sicher nicht sonderlich gut gehen. Das ist in dem Fall natürlich Wahnsinn, schon gelbverwarnt so eine Schwalbe zu machen. Dazu noch eine, die noch nicht mal besonders viel bringt – in einem Raum, der komplett gefahrenfreie Zone ist.“

WM: Hummels zu Embolo-Szene: „Das ist natürlich Wahnsinn“

Nach erneuter Ansicht der TV-Bilder sagt der Weltmeister von 2014: „Man sieht es ja, er verzerrt sogar das Gesicht beim Absprung. Das ist leider zu Recht Gelb-Rot. Irgendeine Übersprungshandlung in seinem Kopf hat wohl dafür gesorgt, dass er zur Schwalbe gegriffen hat. Ihm tut das natürlich weh und auch mir als Zuschauer tat es weh, das zu sehen. Die Schweiz hatte bis dahin Argentinien so ein bisschen am Haken und hat dadurch alles wieder hergegeben.“

Nach dem Platzverweis in der 72. Minute rettete sich die Schweiz noch in die Verlängerung, hielt dort bis zur Halbzeit das Unentschieden. Nach der Pause stellten Alvarez und Martinez dann auf (glücklichen) Sieg für den Titelverteidiger.

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