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Ludwigshafen: Schülerin starb in der letzten Stunde vor den Ferien

Ludwigshafen: Schülerin starb in der letzten Stunde vor den Ferien
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Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz) – In Sekunden kann ein junges Leben enden. Plötzlich. Unerwartet. Für eine Schülerin (16) der Anne-Frank-Realschule-Plus endete der letzte Schultag vor den Herbstferien in einer Tragödie. Die Jugendliche brach am Freitag (2. Oktober) während des Unterrichts plötzlich zusammen und starb wenig später.

Laut der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 11.30 Uhr im Unterricht, vor den Augen von Lehrern und Mitschülern. Freunde und Lehrkräfte versuchten noch, die 16‑Jährige zu retten. Trotz Reanimation verstarb die Schülerin, wie die Polizei am Freitag erklärte.

Trauer und Aufarbeitung

Einen Tag nach dem tragischen Todesfall in einem Klassenraum der inklusiven Schule liegt eine bedrückende Stille über dem Schulhof. Obwohl die Herbstferien in Rheinland-Pfalz begonnen haben, kommen am Mittag Schüler, Lehrer und Seelsorger zusammen. In Gesprächen versuchen sie, das Erlebte gemeinsam zu verarbeiten. Die Seelsorger bleiben bis 12.30 Uhr. Später verlassen auch die Jugendlichen das Schulgelände. Ein junges Pärchen kommt, setzt sich auf eine Bank und hält inne.

Blumen, Fotos oder Nachrichten sucht man an der Schule vergeblich. Eine Trauerstelle gibt es bislang nicht. In den sozialen Medien ist die Anteilnahme jedoch groß. In Hunderten Kommentaren wird den Betroffenen Mut und Kraft zugesprochen.

Todesursache unbekannt

Warum die 16-Jährige zusammenbrach und starb, ist noch nicht bekannt. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.

Für die Schüler der Anne-Frank-Realschule-Plus findet bis zum 16. Oktober kein Unterricht statt – so lange dauern die Ferien. Ob Stadt oder Schule den Kindern auch während der Ferien Hilfe anbieten, ist nicht bekannt.

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