Jetzt wird der Ton rauer! Der Transfer-Zoff rund um Julian Alvarez (26) geht weiter. Seit Wochen versucht Barcelona öffentlich, den argentinischen Stürmer vom Rivalen Atlético Madrid zu bekommen. Auch Alvarez will wechseln, doch die „Rojiblancos“ bleiben stur. Der nächste Beweis dafür folgte am Donnerstag.
Jetzt eskalierte der Zoff. Der Klub veröffentlichte ein deutliches Statement: „Die Mitglieder des Vorstands von Atlético Madrid haben einstimmig ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Entscheidung des Vereins bekundet, keine Verhandlungen über einen Transfer von Julián Álvarez zum FC Barcelona zu führen.“
Dazu bekräftigen die Mitglieder des Vorstands, dass „Atletico de Madrid offen für die für den Transfermarkt typischen Verhandlungen ist, jedoch immer auf ethische und professionelle Weise und mit Respekt zwischen den Klubs. Wir unterstützen uneingeschränkt die zuvor vom Klub mitgeteilte Position, dass der FC Barcelona diese Anforderungen nicht erfüllt hat und es folglich keine Verhandlungen mit ihnen über den Transfer von Julian Alvarez gegeben hat und geben wird.“
Ansage an Alvarez!
Und der Verein richtet sich auch an den Spieler selbst: „Atlético Madrid vertraut darauf, dass unser Spieler diese Entscheidung verstehen wird und sich weiterhin darauf konzentrieren wird, dem Verein beim Erreichen seiner Ziele zu helfen, so wie er es in den beiden Spielzeiten getan hat, in denen er unsere Farben verteidigt hat.“
Am Mittwoch hatte Barça-Präsident Joan Laporta erneut öffentlich das Interesse des spanischen Meisters bekundet. Bislang bietet Barcelona wohl rund 100 Mio. Euro, Atlético stellt sich dagegen weiterhin quer. Doch die Geduld aller Seiten scheint sich dem Ende zu nähern. So fehlte der Argentinier laut der „Marca“ zuletzt im Training. Offizieller Grund sei eine Erkrankung. Die Gunst der Fans hat er schon längst verbraucht. Beim Liga-Auftakt gegen Villarreal wurde er gnadenlos ausgepfiffen.