Frankfurt – Preis-Hammer bei Ikea! Der schwedische Möbel-Riese hat für den Herbst massive Preissenkungen angekündigt. Rund 1500 Produkte sollen um durchschnittlich 20 Prozent billiger werden, bestätigte eine Ikea-Sprecherin auf BILD‑Nachfrage. Damit reagiere man auf „die anhaltend hohe Belastung vieler Haushalte durch steigende Lebenshaltungskosten“, heißt es aus dem Konzern.
Insgesamt will Ikea bei 15 Prozent seines Gesamtsortiments die Preise senken. Erste Reduzierungen gelten ab sofort, weitere folgen bis zum Jahresende. Darunter sind auch bekannte Ikea-Klassiker, wie etwa bei der Regal-Serie „Kallax“. Dort sind – je nach Modell und Ausführung – bis zu 40 Prozent Ersparnis drin. Doch nicht nur Möbel, sondern auch viele Zubehör-Produkte wie Aufbewahrungsboxen, Matratzen oder Kleiderbügel werden billiger.
Diese Produkte sind bei Ikea jetzt billiger
Dabei handelt es sich bei den Preissenkungen nicht um eine kurzfristige Werbeaktion, betont man bei Ikea. Es sei vielmehr eine „bewusste unternehmerische Entscheidung in unsicheren Zeiten“, wie es in einer Mitteilung heißt. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wäre es das falsche Signal, nichts zu tun. Niedrige Preise sind für uns ein langfristiges Versprechen“, sagt Ikeas Deutschland-Chef Peter Jelkeby (63). Heißt: Die jetzt reduzierten Produkte sollen zu diesem Preis dauerhaft angeboten werden.
Man wolle so dafür sorgen, dass Wohnen „für viele erschwinglich“ bleibe – gleichzeitig sichert sich Ikea im umkämpften Möbelmarkt wichtige Marktanteile. Insgesamt schwächelt der Möbelhandel, die Umsätze stagnieren seit Jahren. Wie BILD erfuhr, sind weitere Preissenkungen bei Ikea schon im Oktober geplant.
Auch Ikea-Küchen werden billiger
So soll dann die Tischleuchte Varmblixt statt 59,99 Euro nur noch 39,99 Euro kosten, der Preis für den Drehstuhl Markus wird von 179 auf 149 Euro gesenkt. Auch Küchen werden im Oktober günstiger. So werden alle Aspudden-Küchenfronten um 15 Prozent billiger. Der Einbau-Geschirrspüler Kallboda wird dann 699 statt wie bisher 899 Euro kosten.
Um die Preissenkungen möglich zu machen, investiert der Möbel-Riese nach eigenen Angaben europaweit rund 1,2 Milliarden Euro. Dabei ist Deutschland mit 55 Filialen und 20.000 Mitarbeitern der wichtigste Markt für die Schweden.