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Cristiano Ronaldo: Portugal vergibt die Nummer vom Superstar neu

Cristiano Ronaldo: Portugal vergibt die Nummer vom Superstar neu
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Am Abend spielt Portugal in der Nations League in Dänemark (20.45 Uhr/Live-Ticker bei BILD.de). Cristiano Ronaldo (41) wird nicht auflaufen, der Stürmer reiste Mittwoch freiwillig aus dem Camp der Nationalmannschaft ab. Die Nummer, mit der er bisher auflief, wird auch ohne Ronaldo auf dem Platz sein. Ist damit auch sein Portugal-Ende beschlossen?

NOCH NICHT. Die Rückennummer 7, die der Superstar sonst trägt, bekommt am Abend Rafael Leão (27). Das geht aus der Spielerliste hervor, die der europäische Fußballverband Uefa veröffentlichte. Grund dafür ist, dass die Nummer trotz der Abreise und des damit verbundenen Knalls im Portugal-Lager laut Nations-League-Regeln nicht freibleiben darf. Die Spieler auf dem Spielberichtsbogen müssen die Nummern von 1 bis 23 tragen.

Für Leão, der im Sommer für eine Ablöse in Höhe von 38 Mio. Euro vom AC Mailand zu Galatasaray gewechselt war, wird es eine Premiere in der Nationalmannschaft sein, mit der 7 aufzulaufen. Bisher trug er in der hier in den vergangenen Jahren meist die 15 oder 17. Ronaldo dagegen hatte die Nummer in der Nationalmannschaft seit der Saison 2007/08 inne, in seinen Vereinen hat er sie bereits seit 2003/04 (mit einer Unterbrechung bei Real 2009/10). Ob Ronaldo nach 234 Spielen noch einmal für Portugal auflaufen wird, ist offen.

Am Mittwochabend verließ Ronaldo das Portugal-Camp und reiste in einem Privatflieger ab. Was ihn dazu genau bewog, ließ er noch offen, er erklärte in einem Statement allerdings: „Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich die Entscheidung getroffen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen.“

Und weiter: „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe mitteilen, die mich zu meinem Abschied aus der Nationalmannschaft bewogen haben, der ich mich stets mit vollem Einsatz gewidmet habe. Jetzt ist es an der Zeit, Portugal und all meinen Mannschaftskollegen ohne Ausnahme viel Glück zu wünschen.“

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