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Briten Berichten: Sergej Surowikin: Putin holt „General Armageddon“ zurück

Briten Berichten: Sergej Surowikin: Putin holt  „General Armageddon“ zurück
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Moskau – Wladimir Putin holt einen seiner berüchtigtsten Kommandeure zurück an die Front: General Sergej Surowikin (59), in Russland und im Westen als „General Armageddon“ bekannt. Nach Informationen des britischen Telegraph soll der Schlächter dabei helfen, den Druck auf die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv zu erhöhen und gezielt die Brücken über den Dnipro ins Visier zu nehmen. Wie das aussehen kann, musste jüngst sogar Kanzler Friedrich Merz (CDU) erleben.

Wofür General Armageddon berüchtigt ist

Surowikin gilt als einer der rücksichtslosesten Militärführer Russlands. Seinen Spitznamen erhielt er durch das brutale Vorgehen in Syrien. Dort war er maßgeblich an der Belagerung und Bombardierung der Stadt Aleppo beteiligt. Menschenrechtsorganisationen warfen den russischen und syrischen Streitkräften damals vor, Krankenhäuser, Schulen und Wohngebiete anzugreifen. Tausende Zivilisten kamen ums Leben.

Laut Telegraph (gehört wie BILD zu Axel Springer) setzt Putin nun erneut auf genau diese Strategie mit Surowikin. Nachdem Russlands Armee auf dem Schlachtfeld nur langsam vorankommt und hohe Verluste erleidet, soll Surowikin den Krieg stärker gegen die ukrainische Infrastruktur und die Zivilbevölkerung richten. Ziel sei es, den Durchhaltewillen der Ukrainer zu brechen, wenn ein militärischer Sieg gegen die ukrainischen Streitkräfte nicht gelingt.

Merz erlebte neue Strategie des Schreckens

Besonders wichtig sind dabei die acht Brücken über den Fluss Dnipro in Kiew. Würden sie zerstört, könnte die Millionenstadt praktisch in zwei Hälften geteilt werden. Straßen und Bahnlinien wären gekappt, die Versorgung der Stadt würde zusammenbrechen. Erlebt hat es schon Merz! Als er jüngst Kiew besuchte, traf ein Drohnen-Angriff die Northern-Bridge (Pivnichnyi-Brücke).

Für Putin steht viel auf dem Spiel. Die russische Offensive im Donbass läuft seit Monaten schleppend, die Verluste sind hoch. Gleichzeitig wird es für den Kreml immer schwieriger, genügend neue Soldaten zu rekrutieren. Eine weitere große Mobilmachung wäre innenpolitisch riskant.

In Syrien wenig Erfolg

Laut Telegraph hat diese Strategie schon in Syrien letztlich nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Stattdessen müsse der Westen nun die ukrainische Luftverteidigung weiter stärken, damit Russland mit seiner Strategie des Terrors keinen Erfolg hat.

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