Liebe Fußball-Fans,
den Vertrag mit Vincent Kompany (40) hat der FC Bayern vor einem Jahr sehr vorausschauend bis 2029 ohne Ausstiegsklausel verlängert. Will der Belgier, der sich gerade von einer Hirnhautreizung erholt, länger bleiben, muss er Uli Hoeneß (74) nur ein Zeichen geben und kann unterschreiben, so lange er möchte. Der Tag, an dem er geht, wird trotzdem kommen und natürlich beobachten die Scouts und Bosse den Trainermarkt weiter – auf dem ein Ex-Bayer gerade komplett durch die Decke schießt ...
Fabian Hürzeler (33) mischt mit Brighton im dritten Jahr in Folge das Establishment in der Premier League auf, hat gerade 1:0 bei Manchester City gewonnen und liegt mit 19 Punkten aus neun Spielen sensationell auf Platz 3. Genau 14 Plätze vor Manchester United, das ihn gern holen würde, aber zu schlecht für ihn ist und nur vom großen Namen lebt.
Hürzeler und Bayern? Mit elf Jahren wechselte er in die Jugend des Rekordmeisters, blieb knapp zehn Jahre: „Zu Beginn war ich der schlechteste Spieler im ganzen Klub. Von Persönlichkeiten wie Matthias Sammer oder Mehmet Scholl, der mein bester Trainer war, habe ich viel mitgenommen. Dieses Sieger-Gen der Bayern ist tief in mir verankert. Der Klub immer in meinem Herzen.“
Das hat er mit Basti Hoeneß (44/Stuttgart) gemeinsam, der auch immer wieder als zukünftiger Bayern-Trainer gehandelt wird und genau wie er das Zeug dazu hat.
Die Bayern wären auch der einzige Klub, für den er Brighton genauso schnell verlassen würde wie St. Pauli 2024 nach dem Aufstieg. Im Gegensatz zu Leverkusen und Leipzig, denen er in den vergangenen Jahren schon abgesagt hat.
Wer ist Hürzeler? Ein Fußball-Nerd, der sich am liebsten 24 Stunden am Tag auf seinem iPad mit Taktiken beschäftigt und in England als „Wundertrainer“ gefeiert wird. Mit Pep Guardiola hat er sich vor seinem Brighton-Wechsel genauso intensiv ausgetauscht wie mit Jürgen Klopp. Sein Motto: „Auf den Schultern von Riesen kannst du weiter schauen!“
Und der größte Riese, den es in Deutschland gibt, sind „seine“ Bayern.