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Bei Explosion in St. Petersburg: Russischer Oberstleutnant getötet

Bei Explosion in St. Petersburg: Russischer Oberstleutnant getötet
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St. Petersburg – Tödliche Auto-Explosion in Putins Heimatstadt! In einem Wohngebiet am Rand von St. Petersburg ist am Donnerstagmorgen ein Auto explodiert. Ein Mann kam ums Leben, eine Frau wurde verletzt. Das russische Ermittlungskomitee bestätigte einen Toten und einen Verletzten und leitete ein Strafverfahren ein.

Bei dem Getöteten soll es sich um einen russischen Oberstleutnant handeln. Nach Informationen der russischen Zeitung „Fontanka“ diente der Mann bei den Luftstreitkräften und der Luftverteidigung. Der Telegram-Kanal „112“ berichtet, der Mann sei Militärpilot gewesen. Offiziell bestätigt sind Identität und militärische Funktion des Toten bislang nicht.

Trümmer flogen Dutzende Meter weit

Die Explosion ereignete sich gegen 10 Uhr im Stadtteil Slawjanka. Der Wagen soll gerade losgefahren sein, als es zur Detonation kam. Nach vorläufigen Informationen von „Fontanka“ explodierte ein selbst gebauter Sprengsatz im Fahrzeug. Der Militär soll mit seiner Ehefrau im Auto gesessen haben. Der Mann starb, die Frau wurde auf die Intensivstation gebracht. Die Ursache der Explosion ist von den Behörden bislang nicht bestätigt. Wie gewaltig die Detonation gewesen sein muss, zeigen Berichte vom Tatort: Nach Angaben von „The Insider“ wurden an dem Fahrzeug unter anderem Scheiben herausgesprengt und Karosserieteile abgerissen, Trümmer flogen demnach Dutzende Meter weit. Auch daneben geparkte Fahrzeuge wurden beschädigt.

Brisant ist auch der Ort der Explosion: „Ostoroshno Nowosti“ berichtet, dass das russische Verteidigungsministerium in Slawjanka in großem Umfang Wohnungen für Militärangehörige gekauft habe. Vor allem Offiziere mittlerer und höherer Dienstgrade sollen dort Wohnungen erhalten haben.

Nicht die erste Explosion

Seit der russischen Vollinvasion in der Ukraine wurden mehrfach hochrangige Militärs, kremlnahe Akteure und prominente Kriegsbefürworter Ziel tödlicher Attentate. Der ukrainische Geheimdienst übernahm in mehreren Fällen die Verantwortung für die Taten. Zu den bekanntesten Fällen zählen die Tötung von General Igor Kirillow (†54) im Dezember 2024, General Jaroslaw Moskalik (†58) im April 2025 sowie die Autobombe gegen die Nationalistin Darja Dugina (†29) im August 2022. Ein Anschlag auf den russischen Oberst Azatbek Omurbekov (42, bekannt als „Schlächter von Butscha“) im April 2026 schlug fehl.

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