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Luxus-Konzern steigt ein – ab 2027 drehen Gucci-Autos in der Formel 1 ihre Runden

Luxus-Konzern steigt ein – ab 2027 drehen Gucci-Autos in der Formel 1 ihre Runden

Die Formel 1 boomt seit Jahren. Mit einem Hollywood-Film, einer Netflix-Serie und einer enormen Social-Media-Präsenz ist aus der einstigen Königsklasse im Motorsport eine globale Marketingmaschine geworden. Davon will auch das italienische Modeunternehmen Gucci profitieren.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, schließt der Mutterkonzern der Luxusmarke, die französische Kering SA, eine Namenspartnerschaft mit dem französischen Rennstall Renault Alpine. Der neue Teamname wird „Gucci Racing Alpine Formula One Team“ lauten. Die Partnerschaft mit dem bisherigen Namenssponsor BWT, einem Wasseraufbereitungsunternehmen aus Österreich, läuft zum Ende der Saison aus. Eingefädelt hat den Deal der neue Kering-Chef Luca de Meo – zuvor CEO bei Renault.

Mit der Namensänderung soll auch der Formel-1-Rennwagen der Franzosen neu gestaltet werden. Statt wie bisher in Pink und Blau sollen die Autos ab 2027 im Gucci-Look ihre Runden drehen – vermutlich in den Farben Rot und Grün mit mindestens einem Gucci-Logo. Oder auch mehreren, wie auf zahlreichen Taschen oder Kleidungsstücken der Italiener üblich. Das exakte Design ist aber noch ein Geheimnis. Zu der Verkündung teilte die Luxusmarke ein Foto eines Formel-1-Wagens, der mit einem Tuch der Marke verdeckt ist.

In dieser Saison startet Renault Alpine mit den Fahrern Pierre Gasly aus Frankreich und Franco Colapinto aus Argentinien. Gasley liegt nach sieben Rennen auf Rang acht, Clapinto auf Platz elf. Die vergangene Saison beendeten sie auf den Plätzen 18 und 20, das Team wurde Letzter in der Konstrukteurswertung.

Der Deal ist Teil eines breiteren Trends, bei dem Luxus- und Modehäuser in die Formel 1 einsteigen. Zu den jüngsten Kooperationen gehören der 10-Jahres-Vertrag des Luxusgüterkonzerns LVMH mit der Formel 1 insgesamt. Außerdem bestehen bereits Partnerschaften zwischen Ferrari und Giorgio Armani, Aston Martin und Hugo Boss sowie McLaren und dem Gepäckhersteller Tumi.

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