Endlich wieder weniger als drei Millionen Arbeitslose. Eine gute Nachricht für Deutschland und für die Regierung. Doch Schwarz-Rot darf sich von der Mai-Erholung nicht blenden lassen! Denn die Zahlen hinter der großen Zahl geben keinen Anlass zur Entwarnung:
– Es gibt in diesem Mai mehr Arbeitslose als in den 14 Jahren zuvor.
– Es sind 189.000 Menschen weniger in festen Jobs als vor einem Jahr.
– Die Ausgaben für Arbeitslosengeld sind im Jahresvergleich zuletzt um 19 Prozent gestiegen.
Das bedeutet: Der Staat nimmt weniger ein, den Sozialkassen fehlen Beiträge.
Gefragt sind jetzt zwei Dinge:
1. Eine Steuerreform mit spürbarer Entlastung der breiten Masse der Beschäftigten, damit sich Arbeit auch wirklich lohnt.
2. Mehr Druck auf alle, die Job-Angebote ausschlagen oder mit Bürgergeld über die Runden kommen wollen. Und zwar nicht nur auf dem Papier.