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Hegseth weist Kongressfrist ab, Video von Angriff auf Gala

Hegseth weist Kongressfrist ab, Video von Angriff auf Gala

Donald Trump erneuert Kritik an Friedrich Merz

US-PrĂ€sident Donald Trump hat sich erneut abfĂ€llig ĂŒber ​Bundeskanzler Friedrich Merz geĂ€ußert. Deutschland sei ein »kaputtes« Land, schrieb Trump. Merz solle sich auf die Beendigung des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine konzentrieren, worin er bislang »völlig wirkungslos« gewesen sei, und weniger Zeit damit verbringen, sich in die ​BemĂŒhungen zur BekĂ€mpfung der iranischen ⁠Nuklearbedrohung einzumischen. SpĂ€ter sagte Trump bei einem Pressetermin im Weißen Haus, Merz mache »einen schrecklichen Job«. Merz hatte der US-Regierung Planlosigkeit vorgeworfen und davon gesprochen, dass der Iran die USA demĂŒtige. Schon am Dienstag hatte Trump den CDU-Chef daraufhin verbal angegriffen: »Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!«

USA erwÀgen Truppenabzug auch aus Italien und Spanien

Einen Tag nach seiner Drohung eines US-Truppenabzugs aus Deutschland hat PrĂ€sident Donald Trump sich offen fĂŒr einen solchen Schritt auch in Italien und Spanien gezeigt. Dies sei »wahrscheinlich«, sagte er. Italien habe sich nicht als Hilfe fĂŒr die Vereinigten Staaten erwiesen. Über Spanien, mit dem der Republikaner seit LĂ€ngerem Meinungsverschiedenheiten hat, sagte er: »Furchtbar, absolut furchtbar.« Die USA waren sowohl in Spanien als auch in Italien auf Widerstand bei der Nutzung von MilitĂ€rstĂŒtzpunkten fĂŒr den Irankrieg gestoßen.

Irankrieg bedarf laut Hegseth vorerst keiner Zustimmung des Kongresses

Die US-Regierung darf nach Ansicht von Verteidigungsminister Pete Hegseth den Krieg gegen den Iran noch Wochen ohne Zustimmung des Kongresses fortsetzen. »Wir befinden uns derzeit in einer Waffenruhe, was nach unserem VerstĂ€ndnis bedeutet, dass die 60-Tage-Frist (...) pausiert oder stoppt«, sagte er vor einem Ausschuss des Senats. Hintergrund ist das Gesetz War Powers Resolution aus dem Jahr 1973, das MilitĂ€reinsĂ€tze ohne Zustimmung des Kongresses auf maximal 60 Tage einschrĂ€nkt. Will ein PrĂ€sident darĂŒber hinaus Kampfhandlungen des US-MilitĂ€rs befehligen, bedarf es der förmlichen Zustimmung des Parlaments. Auch ein hochrangiger ​US-Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Regierung betrachte die Feindseligkeiten ​im Rahmen des Gesetzes ‌mit der Waffenruhe als ⁠beendet.

Ermittler veröffentlichen Video von Angriff auf Gala

Die StaatsanwĂ€ltin fĂŒr die US-Hauptstadt Washington, D.C. hat ein Video des Angriffs auf ein Galadinner mit US-PrĂ€sident Donald Trump veröffentlicht. Das Video zeigt Jeanine Pirro zufolge, wie der VerdĂ€chtige auf einen Agenten des Secret Service schieße, wĂ€hrend er durch die Sicherheitskontrollen renne und auf den Galasaal zulaufe, in dem sich Regierungsmitglieder, Medienschaffende und andere GĂ€ste aufhielten. Hinweise, dass der Agent von SchĂŒssen seiner eigenen Kollegen getroffen worden sein könnte, gebe es nicht. Dem 31-JĂ€hrigen wird unter anderem versuchter Mord an Trump vorgeworfen.

US-Regierung genehmigt Öl-Pipeline nach Kanada

US-PrĂ€sident Donald Trump hat den Bau einer neuen großen Pipeline genehmigt, die Öl aus Kanada in die Vereinigten Staaten transportieren soll. Die sogenannte Bridger Pipeline Expansion soll tĂ€glich bis zu 550.000 Barrel Öl von der kanadischen Grenze zum US-Bundesstaat Montana durch den Osten Montanas sowie Wyoming transportieren, wo sie an eine weitere Pipeline angeschlossen werden soll, teilte das US-PrĂ€sidialamt mit. Das Projekt erfordert vor Baubeginn weitere umweltrechtliche Genehmigungen auf Ebene der Bundesstaaten und des Bundes. UmweltschĂŒtzer wollen das Vorhaben mit dem Argument stoppen, dass die Pipeline leckschlagen und Öl austreten könnte.

USA wollen Zölle auf Whisky aufheben

US-PrĂ€sident Donald Trump hat ein Ende der Abgaben auf schottischen Whisky in Aussicht gestellt. Er werde »zu Ehren des Königs und der Königin des Vereinigten Königreichs« Zölle und BeschrĂ€nkungen fĂŒr Whisky aufheben, die die Zusammenarbeit zwischen Schottland und dem US-Bundesstaat Kentucky in diesem Bereich betrĂ€fen, sagte Trump nach einem Besuch von König Charles und Königin Camilla.

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