Der BVB muss sich nach dem Abgang von Julian Brandt (30) zur kommenden Saison in der Macht-Hierarchie neu aufstellen. Nach sieben Jahren haben sich die Wege des Mittelfeldstars und Borussia Dortmund getrennt, sein Vertrag wurde im Sommer nicht verlängert. Trainer Niko Kovač (54) hat aber schon einen klaren Plan, auf welchen Schultern er die Verantwortung neu verteilen wird.
Das ist Dortmunds neue Machtzentrale
Nach BILD-Informationen soll Waldemar Anton (29) der Top-Kandidat als Nachfolger von Brandt als dritter Kapitän sein! Der Ex-Stuttgarter war auch schon in der abgelaufenen Saison ohne Binde so etwas wie der heimliche Chef auf dem Platz. Deshalb bekam er von Trainer Nico Kovač (54) auch verbal den Ritterschlag: „Waldi (Waldemar Anton, d. Red.) ist eine Führungspersönlichkeit – eine stille Führungspersönlichkeit. Keiner, der sich großartig exponiert, sondern einer, der im Hintergrund seinen Job macht, intern, aber auch auf dem Platz. Er ist ein Voll-Profi durch und durch!“
Auch ohne die Binde trägt Anton das Kapitäns-Gen schon lange in sich. Er war nicht nur die Konstante in der Dreierkette, sondern auch derjenige, der auf dem Platz die Kommandos gibt. Mit dieser Leistung hat er sich ganz nebenbei auch in den Fokus von Top-Klubs gekämpft hat: Nach BILD-Informationen beschäftigen sich Manchester United und Aston Villa sowie Atlético Madrid mit ihm.
Fakt ist: Emre Can (32) wird wohl Kapitän bleiben. Weil er aber mit Kreuzbandriss bis zum Spätherbst ausfällt, übernehmen Schlotterbeck und Anton die Verantwortung. Sollten sie mal nicht auf dem Platz stehen, rücken Torwart Gregor Kobel und sehr wahrscheinlich Nationalspieler Felix Nmecha in der Mayht-Pyramide weiter nach oben. Kobel hatte schon häufiger die Binde getragen, Nmecha soll die Zukunft des BVB sein. Er soll immer mehr zum Führungsspieler reifen.
Nach dem BVB-Aus und Pascal GroĂź (verlieĂź Dortmund im Winter zu Brighton Hove & Albion) werden wohl auch diese fĂĽnf Spieler den Mannschaftsrat bilden. Sie genieĂźen zur Zeit das volle Kovac-Vertrauen.