Es war ein Besuch mit kurzfristiger Ansage. Arsenal-Star Bukayo Saka erzählte in der Pressekonferenz zum Champions-League-Finale gegen PSG (Samstag 18 Uhr, ZDF/DAZN und im BILD-Liveticker), dass ihm Klub-Legende Thierry Henry (48) vor Kurzem geschrieben habe. Auf die Nachfrage, was in der Nachricht stand, verriet Saka: „Dass er schon hier ist und wir uns gleich noch sehen werden.“
Zehn Minuten nach Beginn von Arsenals Abschlusstraining brandete in der fast leeren Puskas Arena in Budapest dann plötzlich doch kurz Jubel auf. Henry, ganz in Schwarz und mit Arsenal-Basecap, kam durch den Spielertunnel an den Spielfeldrand. Fast eine Viertelstunde lang wurde er vom Arsenal-Staff begrüßt und geherzt. Der Torjäger der bisher erfolgreichsten Zeit der Vereinsgeschichte, mit dem Meister-Titel ohne Niederlage 2004 sowie der Champions-League-Finalteilnahme 2006, zauberte bei Arsenal allen ein Lächeln ins Gesicht. Anschließend tauschte er sich mit TV-Vertretern aus und beobachtete die letzte Einheit des Teams von Trainer Mikel Arteta (44) konzentriert von der Seitenlinie aus.
Nach knapp einer Stunde war Schluss für die aktuellen Arsenal-Stars. Saka, Arteta und Declan Rice nutzten die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit Henry, verschwanden dann in den Katakomben. Henry dagegen blieb noch im Innenraum, erfüllte Autogramm- und Selfie-Wünsche. Ein Arsenal-Fan im Henry-Trikot rief seinen Spitznamen, „Titi“ winkte grinsend ins Publikum. Um 20.05 Uhr verabschiedete sich auch Henry samt weiblicher Begleitung Richtung Stadionausgang.
Henry ist in Budapest für den US-Sender CBS im Einsatz. Gemeinsam mit Jamie Carragher (48) und Micah Richards (37) analysiert er an der Seite von Moderatorin Kate Scott (44) das Champions-League-Finale zwischen Arsenal und Paris Saint-Germain. Wem der Franzose dabei die Daumen drückt, scheint klar.