{"id":335663,"date":"2026-05-04T09:26:25","date_gmt":"2026-05-04T06:26:25","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/"},"modified":"2026-05-04T09:26:34","modified_gmt":"2026-05-04T06:26:34","slug":"wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/","title":{"rendered":"\u201eWenn ich mir die Umfragen anschaue, haben wir ein Problem\u201c, sagt der Kanzleramtschef"},"content":{"rendered":"<p>Kanzler Friedrich Merz sieht die aktuell <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69f1ac4d792e2c3e9d47d3f5\/friedrich-merz-kein-bundeskanzler-vor-mir-hat-so-etwas-ertragen-muessen-sagt-er-ueber-anfeindungen.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69f1ac4d792e2c3e9d47d3f5\/friedrich-merz-kein-bundeskanzler-vor-mir-hat-so-etwas-ertragen-muessen-sagt-er-ueber-anfeindungen.html\">gro\u00dfe Unzufriedenheit<\/a> mit der schwarz-roten Koalition in Umfragen nicht als ungew\u00f6hnliches Stimmungsbild. \u201eIch nehme den Missmut nat\u00fcrlich ernst\u201c, sagte der CDU-Chef in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c. \u201eAber es ist ein Ph\u00e4nomen, das auch anderen Regierungen widerfahren ist.\u201c Nach einer gewissen Zeit gebe es Entt\u00e4uschung, Kritik und in einer Koalition auch einmal Unwuchten. <\/p>\n<p>Kanzleramtschef Thorsten Frei r\u00e4umte im Gespr\u00e4ch mit WELT Defizite beim Vermitteln der Regierungsarbeit ein: \u201eWenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, haben wir in der Tat ein Problem. Wir sind da nicht so gut, wie wir sein m\u00fcssten\u201c, sagte der CDU-Politiker im Gespr\u00e4ch mit WELT. <\/p>\n<p>Mit Blick auf hohe AfD-Umfragewerte macht Frei einen direkten Zusammenhang zur Wahrnehmung der Regierungsarbeit aus: \u201eDie Tatsache, dass die AfD in den Umfragen so erfolgreich ist, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich damit zusammen, dass unsere Regierungsarbeit nicht als erfolgreich wahrgenommen wird.\u201c<\/p>\n<p>Angesprochen auf die Frage, ob er vom Kanzler angeschrien werde, sagte Frei: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich nicht\u201c, und erg\u00e4nzte: \u201eMan kann sich nur wundern, was manche Leute zu wissen glauben.\u201c Das habe keinen reellen Hintergrund. Der \u201eSpiegel\u201c hatte berichtet, dass Merz beim Koalitionsausschuss in der Villa Borsig Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) angeschrien habe.<\/p>\n<h3>Reichinnek spricht von Chaos<\/h3>\n<p>Linksfraktionschefin Heidi Reichinnek warf der schwarz-roten Koalition indes Versagen vor. \u201eEin Jahr lang Chaos, Verunsicherung und offen ausgetragene Streitereien: Das ist die Bilanz, mit deren Konsequenzen sich die Menschen in diesem Land herumschlagen m\u00fcssen\u201c, sagte Reichinnek den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. \u201eKeine Regierung war je so unbeliebt und trotzdem scheint niemand am Kabinettstisch den Schuss zu h\u00f6ren.\u201c <\/p>\n<p>Im Gegenteil: Die Regierung erh\u00f6he den Druck an allen Ecken und Enden, erkl\u00e4rte Reichinnek. \u201eSie h\u00f6hlt den Sozialstaat aus, legt die Axt an Gesundheitsversicherung und Rente und schleift die Arbeitsrechte.\u201c<\/p>\n<p>Reichinnek warf der Union vor, sie versuche, die \u201eProbleme von heute mit L\u00f6sungen von vorgestern\u201c zu beantworten und habe dabei \u201eeinzig die Interessen ihrer Bonzen-Freunde im Blick\u201c. Die SPD wiederum liege am Boden und versuche nur noch zu verhindern, dass Teile der Union jetzt schon die Chance nutzten, so schnell wie m\u00f6glich gemeinsame Sache mit der AfD zu machen.<\/p>\n<h3>Lindner kritisiert nicht gehaltene Versprechen<\/h3>\n<p>Der fr\u00fchere Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner sieht Merz massiv unter Druck. Merz habe als Oppositionschef untersch\u00e4tzt, \u201ewie sich Koalitionen mit linken Parteien auf b\u00fcrgerliche Politik auswirken\u201c, sagte Lindner der \u201eRheinischen Post\u201c. \u201eDeshalb kann er seine Versprechen nicht halten.\u201c<\/p>\n<p>Merz\u2019 fr\u00fchere Kritik an der FDP wegen deren Rolle in der Ampel-Regierung komme nun \u201ewie ein Bumerang zur\u00fcck\u201c, sagte Lindner. \u201eGegen\u00fcber der Vorg\u00e4ngerregierung muss er h\u00f6here Schulden, h\u00f6here Steuern und mehr B\u00fcrokratie erkl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p>Ob Merz Kanzler k\u00f6nne, lie\u00df Lindner offen: \u201eDas entscheidet sich noch.\u201c Zugleich verwies er auf Merz\u2019 Vorg\u00e4nger, der \u201ebei allen Defiziten\u201c den Mut gehabt habe, \u201eRot-Gr\u00fcn die Zeitenwende abzutrotzen.\u201c Lindner f\u00fcgte hinzu, er hoffe, \u201edass Friedrich Merz ein solches Momentum sucht\u201c.<\/p>\n<p>Lindner legte zudem in der Wirtschaftspolitik nach: Die wirtschaftliche Substanz verdunste, die Deindustrialisierung beschleunige sich. \u201eDas liegt nicht nur an geopolitischen Konflikten, sondern auch an der Entt\u00e4uschung dar\u00fcber, dass die Wirtschaftswende ausbleibt\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) sieht viel Frust bei den Menschen. \u201eIn meinem Bundesland haben viele Menschen kleine und mittlere Einkommen, obwohl sie viel arbeiten\u201c, sagte sie im ZDF-\u201eheute journal\u201c. \u201eUnd sie haben den Eindruck, ihnen wird jeden Tag gesagt, sie sollen mehr arbeiten. Und obwohl sie Beitr\u00e4ge zahlen, sollen sie jetzt noch zus\u00e4tzlich zahlen f\u00fcr die Gesundheit.\u201c <\/p>\n<p>Die Menschen w\u00fcrden \u201e\u00fcberhaupt gar nicht abgeholt\u201c \u2013 und das in einer Zeit, in der man sich Sorgen mache \u00fcber Kriege und die wirtschaftliche Situation. \u201eUnd wenn dann nur Streit in der Bundesregierung herrscht, kommt das eben ganz, ganz schlecht an\u201c, sagte Schwesig. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) m\u00fcsse alle an einen Tisch holen, um die Probleme zu l\u00f6sen \u2013 die Ministerpr\u00e4sidenten, die Sozialpartner, Unternehmer und Gewerkschaften. <\/p>\n<h3>Forderung nach Gesamtpaket<\/h3>\n<p>\u201eIch erwarte vom Kanzler und der gesamten Bundesregierung ein Gesamtpaket\u201c, erkl\u00e4rte sie. Es m\u00fcsse Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Wirtschaft beinhalten, vor allem die Senkung der Energiekosten, eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen sowie die Absicherung bei Gesundheit, Pflege und Rente. \u201eUnd welchen Beitrag leisten die, die in unserem Land sehr, sehr hohe Einkommen haben und hohe Verm\u00f6gen?\u201c, fragte sie. <\/p>\n<p>\u201eMeine Erwartung ist, dass sich alle zusammenraufen\u201c, sagte sie zur Frage, wie es mit Schwarz-Rot jetzt weitergehe. Sie sei sich sicher, dass B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bei Reformen auch mitgingen. \u201eAber nur dann, wenn es Geschlossenheit gibt, nicht st\u00e4ndig Streit, und wenn man alle einbezieht und wenn es machbar und gerecht ist.\u201c <\/p>\n<p>Die Stimmung in der Koalition ist wegen Meinungsverschiedenheiten zu unterschiedlichen Reformen und Gesetzesvorhaben derzeit angespannt. Erschwerend kommen die schlechte Wirtschaftslage sowie schwache Umfragewerte sowohl f\u00fcr die SPD als auch f\u00fcr die Union hinzu. CDU\/CSU liegen in Umfragen inzwischen regelm\u00e4\u00dfig hinter der AfD, die Sozialdemokraten lagen zuletzt in einer Forsa-Umfrage mit zw\u00f6lf Prozent deutlich hinter den Gr\u00fcnen und nur noch gleichauf mit der Linkspartei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kanzler Friedrich Merz sieht die aktuell gro\u00dfe Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Koalition in Umfragen nicht als ungew\u00f6hnliches Stimmungsbild. \u201eIch nehme den Missmut nat\u00fcrlich ernst\u201c, sagte der CDU-Chef in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c. \u201eAber es ist ein Ph\u00e4nomen, das auch anderen Regierungen widerfahren ist.\u201c Nach einer gewissen Zeit gebe es Entt\u00e4uschung, Kritik und in einer Koalition<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":335657,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-335663","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v22.9 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>\u201eWenn ich mir die Umfragen anschaue, haben wir ein Problem\u201c, sagt der Kanzleramtschef - vof-news.eu<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Kanzler Friedrich Merz sieht die aktuell gro\u00dfe Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Koalition in Umfragen nicht als ungew\u00f6hnliches Stimmungsbild. \u201eIch nehme den Missmut nat\u00fcrlich ernst\u201c, sagte der CDU-Chef in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c. \u201eAber es ist ein Ph\u00e4nomen, das auch anderen Regierungen widerfahren ist.\u201c Nach einer gewissen Zeit gebe es Entt\u00e4uschung, Kritik und in einer Koalition auch einmal Unwuchten. Kanzleramtschef Thorsten Frei r\u00e4umte im Gespr\u00e4ch mit WELT Defizite beim Vermitteln der Regierungsarbeit ein: \u201eWenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, haben wir in der Tat ein Problem. Wir sind da nicht so gut, wie wir sein m\u00fcssten\u201c, sagte der CDU-Politiker im Gespr\u00e4ch mit WELT. Mit Blick auf hohe AfD-Umfragewerte macht Frei einen direkten Zusammenhang zur Wahrnehmung der Regierungsarbeit aus: \u201eDie Tatsache, dass die AfD in den Umfragen so erfolgreich ist, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich damit zusammen, dass unsere Regierungsarbeit nicht als erfolgreich wahrgenommen wird.\u201cAngesprochen auf die Frage, ob er vom Kanzler angeschrien werde, sagte Frei: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich nicht\u201c, und erg\u00e4nzte: \u201eMan kann sich nur wundern, was manche Leute zu wissen glauben.\u201c Das habe keinen reellen Hintergrund. 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Und obwohl sie Beitr\u00e4ge zahlen, sollen sie jetzt noch zus\u00e4tzlich zahlen f\u00fcr die Gesundheit.\u201c Die Menschen w\u00fcrden \u201e\u00fcberhaupt gar nicht abgeholt\u201c \u2013 und das in einer Zeit, in der man sich Sorgen mache \u00fcber Kriege und die wirtschaftliche Situation. \u201eUnd wenn dann nur Streit in der Bundesregierung herrscht, kommt das eben ganz, ganz schlecht an\u201c, sagte Schwesig. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) m\u00fcsse alle an einen Tisch holen, um die Probleme zu l\u00f6sen \u2013 die Ministerpr\u00e4sidenten, die Sozialpartner, Unternehmer und Gewerkschaften. Forderung nach Gesamtpaket\u201eIch erwarte vom Kanzler und der gesamten Bundesregierung ein Gesamtpaket\u201c, erkl\u00e4rte sie. Es m\u00fcsse Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Wirtschaft beinhalten, vor allem die Senkung der Energiekosten, eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen sowie die Absicherung bei Gesundheit, Pflege und Rente. \u201eUnd welchen Beitrag leisten die, die in unserem Land sehr, sehr hohe Einkommen haben und hohe Verm\u00f6gen?\u201c, fragte sie. \u201eMeine Erwartung ist, dass sich alle zusammenraufen\u201c, sagte sie zur Frage, wie es mit Schwarz-Rot jetzt weitergehe. Sie sei sich sicher, dass B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bei Reformen auch mitgingen. \u201eAber nur dann, wenn es Geschlossenheit gibt, nicht st\u00e4ndig Streit, und wenn man alle einbezieht und wenn es machbar und gerecht ist.\u201c Die Stimmung in der Koalition ist wegen Meinungsverschiedenheiten zu unterschiedlichen Reformen und Gesetzesvorhaben derzeit angespannt. Erschwerend kommen die schlechte Wirtschaftslage sowie schwache Umfragewerte sowohl f\u00fcr die SPD als auch f\u00fcr die Union hinzu. 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Kanzleramtschef Thorsten Frei r\u00e4umte im Gespr\u00e4ch mit WELT Defizite beim Vermitteln der Regierungsarbeit ein: \u201eWenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, haben wir in der Tat ein Problem. Wir sind da nicht so gut, wie wir sein m\u00fcssten\u201c, sagte der CDU-Politiker im Gespr\u00e4ch mit WELT. Mit Blick auf hohe AfD-Umfragewerte macht Frei einen direkten Zusammenhang zur Wahrnehmung der Regierungsarbeit aus: \u201eDie Tatsache, dass die AfD in den Umfragen so erfolgreich ist, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich damit zusammen, dass unsere Regierungsarbeit nicht als erfolgreich wahrgenommen wird.\u201cAngesprochen auf die Frage, ob er vom Kanzler angeschrien werde, sagte Frei: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich nicht\u201c, und erg\u00e4nzte: \u201eMan kann sich nur wundern, was manche Leute zu wissen glauben.\u201c Das habe keinen reellen Hintergrund. Der \u201eSpiegel\u201c hatte berichtet, dass Merz beim Koalitionsausschuss in der Villa Borsig Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) angeschrien habe.Reichinnek spricht von ChaosLinksfraktionschefin Heidi Reichinnek warf der schwarz-roten Koalition indes Versagen vor. \u201eEin Jahr lang Chaos, Verunsicherung und offen ausgetragene Streitereien: Das ist die Bilanz, mit deren Konsequenzen sich die Menschen in diesem Land herumschlagen m\u00fcssen\u201c, sagte Reichinnek den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. \u201eKeine Regierung war je so unbeliebt und trotzdem scheint niemand am Kabinettstisch den Schuss zu h\u00f6ren.\u201c Im Gegenteil: Die Regierung erh\u00f6he den Druck an allen Ecken und Enden, erkl\u00e4rte Reichinnek. \u201eSie h\u00f6hlt den Sozialstaat aus, legt die Axt an Gesundheitsversicherung und Rente und schleift die Arbeitsrechte.\u201cReichinnek warf der Union vor, sie versuche, die \u201eProbleme von heute mit L\u00f6sungen von vorgestern\u201c zu beantworten und habe dabei \u201eeinzig die Interessen ihrer Bonzen-Freunde im Blick\u201c. Die SPD wiederum liege am Boden und versuche nur noch zu verhindern, dass Teile der Union jetzt schon die Chance nutzten, so schnell wie m\u00f6glich gemeinsame Sache mit der AfD zu machen.Lindner kritisiert nicht gehaltene VersprechenDer fr\u00fchere Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner sieht Merz massiv unter Druck. Merz habe als Oppositionschef untersch\u00e4tzt, \u201ewie sich Koalitionen mit linken Parteien auf b\u00fcrgerliche Politik auswirken\u201c, sagte Lindner der \u201eRheinischen Post\u201c. \u201eDeshalb kann er seine Versprechen nicht halten.\u201cMerz\u2019 fr\u00fchere Kritik an der FDP wegen deren Rolle in der Ampel-Regierung komme nun \u201ewie ein Bumerang zur\u00fcck\u201c, sagte Lindner. \u201eGegen\u00fcber der Vorg\u00e4ngerregierung muss er h\u00f6here Schulden, h\u00f6here Steuern und mehr B\u00fcrokratie erkl\u00e4ren.\u201cOb Merz Kanzler k\u00f6nne, lie\u00df Lindner offen: \u201eDas entscheidet sich noch.\u201c Zugleich verwies er auf Merz\u2019 Vorg\u00e4nger, der \u201ebei allen Defiziten\u201c den Mut gehabt habe, \u201eRot-Gr\u00fcn die Zeitenwende abzutrotzen.\u201c Lindner f\u00fcgte hinzu, er hoffe, \u201edass Friedrich Merz ein solches Momentum sucht\u201c.Lindner legte zudem in der Wirtschaftspolitik nach: Die wirtschaftliche Substanz verdunste, die Deindustrialisierung beschleunige sich. \u201eDas liegt nicht nur an geopolitischen Konflikten, sondern auch an der Entt\u00e4uschung dar\u00fcber, dass die Wirtschaftswende ausbleibt\u201c, sagte er.Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) sieht viel Frust bei den Menschen. \u201eIn meinem Bundesland haben viele Menschen kleine und mittlere Einkommen, obwohl sie viel arbeiten\u201c, sagte sie im ZDF-\u201eheute journal\u201c. \u201eUnd sie haben den Eindruck, ihnen wird jeden Tag gesagt, sie sollen mehr arbeiten. Und obwohl sie Beitr\u00e4ge zahlen, sollen sie jetzt noch zus\u00e4tzlich zahlen f\u00fcr die Gesundheit.\u201c Die Menschen w\u00fcrden \u201e\u00fcberhaupt gar nicht abgeholt\u201c \u2013 und das in einer Zeit, in der man sich Sorgen mache \u00fcber Kriege und die wirtschaftliche Situation. \u201eUnd wenn dann nur Streit in der Bundesregierung herrscht, kommt das eben ganz, ganz schlecht an\u201c, sagte Schwesig. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) m\u00fcsse alle an einen Tisch holen, um die Probleme zu l\u00f6sen \u2013 die Ministerpr\u00e4sidenten, die Sozialpartner, Unternehmer und Gewerkschaften. Forderung nach Gesamtpaket\u201eIch erwarte vom Kanzler und der gesamten Bundesregierung ein Gesamtpaket\u201c, erkl\u00e4rte sie. 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Kanzleramtschef Thorsten Frei r\u00e4umte im Gespr\u00e4ch mit WELT Defizite beim Vermitteln der Regierungsarbeit ein: \u201eWenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, haben wir in der Tat ein Problem. Wir sind da nicht so gut, wie wir sein m\u00fcssten\u201c, sagte der CDU-Politiker im Gespr\u00e4ch mit WELT. Mit Blick auf hohe AfD-Umfragewerte macht Frei einen direkten Zusammenhang zur Wahrnehmung der Regierungsarbeit aus: \u201eDie Tatsache, dass die AfD in den Umfragen so erfolgreich ist, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich damit zusammen, dass unsere Regierungsarbeit nicht als erfolgreich wahrgenommen wird.\u201cAngesprochen auf die Frage, ob er vom Kanzler angeschrien werde, sagte Frei: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich nicht\u201c, und erg\u00e4nzte: \u201eMan kann sich nur wundern, was manche Leute zu wissen glauben.\u201c Das habe keinen reellen Hintergrund. 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Die SPD wiederum liege am Boden und versuche nur noch zu verhindern, dass Teile der Union jetzt schon die Chance nutzten, so schnell wie m\u00f6glich gemeinsame Sache mit der AfD zu machen.Lindner kritisiert nicht gehaltene VersprechenDer fr\u00fchere Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner sieht Merz massiv unter Druck. Merz habe als Oppositionschef untersch\u00e4tzt, \u201ewie sich Koalitionen mit linken Parteien auf b\u00fcrgerliche Politik auswirken\u201c, sagte Lindner der \u201eRheinischen Post\u201c. \u201eDeshalb kann er seine Versprechen nicht halten.\u201cMerz\u2019 fr\u00fchere Kritik an der FDP wegen deren Rolle in der Ampel-Regierung komme nun \u201ewie ein Bumerang zur\u00fcck\u201c, sagte Lindner. \u201eGegen\u00fcber der Vorg\u00e4ngerregierung muss er h\u00f6here Schulden, h\u00f6here Steuern und mehr B\u00fcrokratie erkl\u00e4ren.\u201cOb Merz Kanzler k\u00f6nne, lie\u00df Lindner offen: \u201eDas entscheidet sich noch.\u201c Zugleich verwies er auf Merz\u2019 Vorg\u00e4nger, der \u201ebei allen Defiziten\u201c den Mut gehabt habe, \u201eRot-Gr\u00fcn die Zeitenwende abzutrotzen.\u201c Lindner f\u00fcgte hinzu, er hoffe, \u201edass Friedrich Merz ein solches Momentum sucht\u201c.Lindner legte zudem in der Wirtschaftspolitik nach: Die wirtschaftliche Substanz verdunste, die Deindustrialisierung beschleunige sich. \u201eDas liegt nicht nur an geopolitischen Konflikten, sondern auch an der Entt\u00e4uschung dar\u00fcber, dass die Wirtschaftswende ausbleibt\u201c, sagte er.Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) sieht viel Frust bei den Menschen. \u201eIn meinem Bundesland haben viele Menschen kleine und mittlere Einkommen, obwohl sie viel arbeiten\u201c, sagte sie im ZDF-\u201eheute journal\u201c. \u201eUnd sie haben den Eindruck, ihnen wird jeden Tag gesagt, sie sollen mehr arbeiten. 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Die SPD wiederum liege am Boden und versuche nur noch zu verhindern, dass Teile der Union jetzt schon die Chance nutzten, so schnell wie m\u00f6glich gemeinsame Sache mit der AfD zu machen.Lindner kritisiert nicht gehaltene VersprechenDer fr\u00fchere Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner sieht Merz massiv unter Druck. Merz habe als Oppositionschef untersch\u00e4tzt, \u201ewie sich Koalitionen mit linken Parteien auf b\u00fcrgerliche Politik auswirken\u201c, sagte Lindner der \u201eRheinischen Post\u201c. \u201eDeshalb kann er seine Versprechen nicht halten.\u201cMerz\u2019 fr\u00fchere Kritik an der FDP wegen deren Rolle in der Ampel-Regierung komme nun \u201ewie ein Bumerang zur\u00fcck\u201c, sagte Lindner. \u201eGegen\u00fcber der Vorg\u00e4ngerregierung muss er h\u00f6here Schulden, h\u00f6here Steuern und mehr B\u00fcrokratie erkl\u00e4ren.\u201cOb Merz Kanzler k\u00f6nne, lie\u00df Lindner offen: \u201eDas entscheidet sich noch.\u201c Zugleich verwies er auf Merz\u2019 Vorg\u00e4nger, der \u201ebei allen Defiziten\u201c den Mut gehabt habe, \u201eRot-Gr\u00fcn die Zeitenwende abzutrotzen.\u201c Lindner f\u00fcgte hinzu, er hoffe, \u201edass Friedrich Merz ein solches Momentum sucht\u201c.Lindner legte zudem in der Wirtschaftspolitik nach: Die wirtschaftliche Substanz verdunste, die Deindustrialisierung beschleunige sich. \u201eDas liegt nicht nur an geopolitischen Konflikten, sondern auch an der Entt\u00e4uschung dar\u00fcber, dass die Wirtschaftswende ausbleibt\u201c, sagte er.Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) sieht viel Frust bei den Menschen. \u201eIn meinem Bundesland haben viele Menschen kleine und mittlere Einkommen, obwohl sie viel arbeiten\u201c, sagte sie im ZDF-\u201eheute journal\u201c. \u201eUnd sie haben den Eindruck, ihnen wird jeden Tag gesagt, sie sollen mehr arbeiten. Und obwohl sie Beitr\u00e4ge zahlen, sollen sie jetzt noch zus\u00e4tzlich zahlen f\u00fcr die Gesundheit.\u201c Die Menschen w\u00fcrden \u201e\u00fcberhaupt gar nicht abgeholt\u201c \u2013 und das in einer Zeit, in der man sich Sorgen mache \u00fcber Kriege und die wirtschaftliche Situation. \u201eUnd wenn dann nur Streit in der Bundesregierung herrscht, kommt das eben ganz, ganz schlecht an\u201c, sagte Schwesig. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) m\u00fcsse alle an einen Tisch holen, um die Probleme zu l\u00f6sen \u2013 die Ministerpr\u00e4sidenten, die Sozialpartner, Unternehmer und Gewerkschaften. Forderung nach Gesamtpaket\u201eIch erwarte vom Kanzler und der gesamten Bundesregierung ein Gesamtpaket\u201c, erkl\u00e4rte sie. Es m\u00fcsse Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Wirtschaft beinhalten, vor allem die Senkung der Energiekosten, eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen sowie die Absicherung bei Gesundheit, Pflege und Rente. \u201eUnd welchen Beitrag leisten die, die in unserem Land sehr, sehr hohe Einkommen haben und hohe Verm\u00f6gen?\u201c, fragte sie. \u201eMeine Erwartung ist, dass sich alle zusammenraufen\u201c, sagte sie zur Frage, wie es mit Schwarz-Rot jetzt weitergehe. Sie sei sich sicher, dass B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bei Reformen auch mitgingen. \u201eAber nur dann, wenn es Geschlossenheit gibt, nicht st\u00e4ndig Streit, und wenn man alle einbezieht und wenn es machbar und gerecht ist.\u201c Die Stimmung in der Koalition ist wegen Meinungsverschiedenheiten zu unterschiedlichen Reformen und Gesetzesvorhaben derzeit angespannt. Erschwerend kommen die schlechte Wirtschaftslage sowie schwache Umfragewerte sowohl f\u00fcr die SPD als auch f\u00fcr die Union hinzu. CDU\/CSU liegen in Umfragen inzwischen regelm\u00e4\u00dfig hinter der AfD, die Sozialdemokraten lagen zuletzt in einer Forsa-Umfrage mit zw\u00f6lf Prozent deutlich hinter den Gr\u00fcnen und nur noch gleichauf mit der Linkspartei.","og_url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/","og_site_name":"vof-news.eu","article_published_time":"2026-05-04T06:26:25+00:00","article_modified_time":"2026-05-04T06:26:34+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":800,"url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9ceefe89efb5.webp","type":"image\/webp"}],"author":"Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/","name":"\u201eWenn ich mir die Umfragen anschaue, haben wir ein Problem\u201c, sagt der Kanzleramtschef - vof-news.eu","isPartOf":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9ceefe89efb5.webp","datePublished":"2026-05-04T06:26:25+00:00","dateModified":"2026-05-04T06:26:34+00:00","author":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed"},"description":"Kanzler Friedrich Merz sieht die aktuell gro\u00dfe Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Koalition in Umfragen nicht als ungew\u00f6hnliches Stimmungsbild. \u201eIch nehme den Missmut nat\u00fcrlich ernst\u201c, sagte der CDU-Chef in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c. \u201eAber es ist ein Ph\u00e4nomen, das auch anderen Regierungen widerfahren ist.\u201c Nach einer gewissen Zeit gebe es Entt\u00e4uschung, Kritik und in einer Koalition auch einmal Unwuchten. Kanzleramtschef Thorsten Frei r\u00e4umte im Gespr\u00e4ch mit WELT Defizite beim Vermitteln der Regierungsarbeit ein: \u201eWenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, haben wir in der Tat ein Problem. Wir sind da nicht so gut, wie wir sein m\u00fcssten\u201c, sagte der CDU-Politiker im Gespr\u00e4ch mit WELT. Mit Blick auf hohe AfD-Umfragewerte macht Frei einen direkten Zusammenhang zur Wahrnehmung der Regierungsarbeit aus: \u201eDie Tatsache, dass die AfD in den Umfragen so erfolgreich ist, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich damit zusammen, dass unsere Regierungsarbeit nicht als erfolgreich wahrgenommen wird.\u201cAngesprochen auf die Frage, ob er vom Kanzler angeschrien werde, sagte Frei: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich nicht\u201c, und erg\u00e4nzte: \u201eMan kann sich nur wundern, was manche Leute zu wissen glauben.\u201c Das habe keinen reellen Hintergrund. Der \u201eSpiegel\u201c hatte berichtet, dass Merz beim Koalitionsausschuss in der Villa Borsig Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) angeschrien habe.Reichinnek spricht von ChaosLinksfraktionschefin Heidi Reichinnek warf der schwarz-roten Koalition indes Versagen vor. \u201eEin Jahr lang Chaos, Verunsicherung und offen ausgetragene Streitereien: Das ist die Bilanz, mit deren Konsequenzen sich die Menschen in diesem Land herumschlagen m\u00fcssen\u201c, sagte Reichinnek den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. \u201eKeine Regierung war je so unbeliebt und trotzdem scheint niemand am Kabinettstisch den Schuss zu h\u00f6ren.\u201c Im Gegenteil: Die Regierung erh\u00f6he den Druck an allen Ecken und Enden, erkl\u00e4rte Reichinnek. \u201eSie h\u00f6hlt den Sozialstaat aus, legt die Axt an Gesundheitsversicherung und Rente und schleift die Arbeitsrechte.\u201cReichinnek warf der Union vor, sie versuche, die \u201eProbleme von heute mit L\u00f6sungen von vorgestern\u201c zu beantworten und habe dabei \u201eeinzig die Interessen ihrer Bonzen-Freunde im Blick\u201c. Die SPD wiederum liege am Boden und versuche nur noch zu verhindern, dass Teile der Union jetzt schon die Chance nutzten, so schnell wie m\u00f6glich gemeinsame Sache mit der AfD zu machen.Lindner kritisiert nicht gehaltene VersprechenDer fr\u00fchere Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner sieht Merz massiv unter Druck. Merz habe als Oppositionschef untersch\u00e4tzt, \u201ewie sich Koalitionen mit linken Parteien auf b\u00fcrgerliche Politik auswirken\u201c, sagte Lindner der \u201eRheinischen Post\u201c. \u201eDeshalb kann er seine Versprechen nicht halten.\u201cMerz\u2019 fr\u00fchere Kritik an der FDP wegen deren Rolle in der Ampel-Regierung komme nun \u201ewie ein Bumerang zur\u00fcck\u201c, sagte Lindner. \u201eGegen\u00fcber der Vorg\u00e4ngerregierung muss er h\u00f6here Schulden, h\u00f6here Steuern und mehr B\u00fcrokratie erkl\u00e4ren.\u201cOb Merz Kanzler k\u00f6nne, lie\u00df Lindner offen: \u201eDas entscheidet sich noch.\u201c Zugleich verwies er auf Merz\u2019 Vorg\u00e4nger, der \u201ebei allen Defiziten\u201c den Mut gehabt habe, \u201eRot-Gr\u00fcn die Zeitenwende abzutrotzen.\u201c Lindner f\u00fcgte hinzu, er hoffe, \u201edass Friedrich Merz ein solches Momentum sucht\u201c.Lindner legte zudem in der Wirtschaftspolitik nach: Die wirtschaftliche Substanz verdunste, die Deindustrialisierung beschleunige sich. \u201eDas liegt nicht nur an geopolitischen Konflikten, sondern auch an der Entt\u00e4uschung dar\u00fcber, dass die Wirtschaftswende ausbleibt\u201c, sagte er.Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) sieht viel Frust bei den Menschen. \u201eIn meinem Bundesland haben viele Menschen kleine und mittlere Einkommen, obwohl sie viel arbeiten\u201c, sagte sie im ZDF-\u201eheute journal\u201c. \u201eUnd sie haben den Eindruck, ihnen wird jeden Tag gesagt, sie sollen mehr arbeiten. Und obwohl sie Beitr\u00e4ge zahlen, sollen sie jetzt noch zus\u00e4tzlich zahlen f\u00fcr die Gesundheit.\u201c Die Menschen w\u00fcrden \u201e\u00fcberhaupt gar nicht abgeholt\u201c \u2013 und das in einer Zeit, in der man sich Sorgen mache \u00fcber Kriege und die wirtschaftliche Situation. \u201eUnd wenn dann nur Streit in der Bundesregierung herrscht, kommt das eben ganz, ganz schlecht an\u201c, sagte Schwesig. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) m\u00fcsse alle an einen Tisch holen, um die Probleme zu l\u00f6sen \u2013 die Ministerpr\u00e4sidenten, die Sozialpartner, Unternehmer und Gewerkschaften. Forderung nach Gesamtpaket\u201eIch erwarte vom Kanzler und der gesamten Bundesregierung ein Gesamtpaket\u201c, erkl\u00e4rte sie. Es m\u00fcsse Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Wirtschaft beinhalten, vor allem die Senkung der Energiekosten, eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen sowie die Absicherung bei Gesundheit, Pflege und Rente. \u201eUnd welchen Beitrag leisten die, die in unserem Land sehr, sehr hohe Einkommen haben und hohe Verm\u00f6gen?\u201c, fragte sie. \u201eMeine Erwartung ist, dass sich alle zusammenraufen\u201c, sagte sie zur Frage, wie es mit Schwarz-Rot jetzt weitergehe. Sie sei sich sicher, dass B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bei Reformen auch mitgingen. \u201eAber nur dann, wenn es Geschlossenheit gibt, nicht st\u00e4ndig Streit, und wenn man alle einbezieht und wenn es machbar und gerecht ist.\u201c Die Stimmung in der Koalition ist wegen Meinungsverschiedenheiten zu unterschiedlichen Reformen und Gesetzesvorhaben derzeit angespannt. Erschwerend kommen die schlechte Wirtschaftslage sowie schwache Umfragewerte sowohl f\u00fcr die SPD als auch f\u00fcr die Union hinzu. CDU\/CSU liegen in Umfragen inzwischen regelm\u00e4\u00dfig hinter der AfD, die Sozialdemokraten lagen zuletzt in einer Forsa-Umfrage mit zw\u00f6lf Prozent deutlich hinter den Gr\u00fcnen und nur noch gleichauf mit der Linkspartei.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9ceefe89efb5.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9ceefe89efb5.webp","width":1200,"height":800},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenn-ich-mir-die-umfragen-anschaue-haben-wir-ein-problem-sagt-der-kanzleramtschef\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"\u201eWenn ich mir die Umfragen anschaue, haben wir ein Problem\u201c, sagt der Kanzleramtschef"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=335663"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335663\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":335664,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335663\/revisions\/335664"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/335657"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=335663"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=335663"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=335663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}