{"id":335653,"date":"2026-05-04T08:24:27","date_gmt":"2026-05-04T05:24:27","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/trump-will-merz-den-mittelfinger-zeigen-doch-der-kanzler-spielt-us-drohungen-herunter\/"},"modified":"2026-05-04T08:24:35","modified_gmt":"2026-05-04T05:24:35","slug":"trump-will-merz-den-mittelfinger-zeigen-doch-der-kanzler-spielt-us-drohungen-herunter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/trump-will-merz-den-mittelfinger-zeigen-doch-der-kanzler-spielt-us-drohungen-herunter\/","title":{"rendered":"Trump will Merz \u201eden Mittelfinger zeigen\u201c \u2013 doch der Kanzler spielt US-Drohungen herunter"},"content":{"rendered":"<p>Kanzler Friedrich Merz betrachtet die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten h\u00f6heren Z\u00f6lle f\u00fcr Autos aus der EU nicht als Ma\u00dfnahme besonders gegen Deutschland. \u201eEr will ganz Europa treffen\u201c, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c. <\/p>\n<p>Trump sei auch \u201ezu Recht ein bisschen entt\u00e4uscht\u201c dar\u00fcber, dass die EU mit dem im August 2025 vereinbarten Zollabkommen mit den USA nicht zu einem Abschluss gekommen sei. Im Europ\u00e4ischen Parlament gebe es bis heute Widerst\u00e4nde dagegen.<\/p>\n<p>Merz erl\u00e4uterte, Trump werde ungeduldig, dass auf der europ\u00e4ischen Seite immer wieder neue Bedingungen formuliert w\u00fcrden. \u201eDie Amerikaner haben es fertig und die Europ\u00e4er nicht.\u201c Der Kanzler sagte: \u201eDeswegen w\u00fcnsche ich mir, dass wir hier m\u00f6glichst schnell zu einem Abkommen kommen.\u201c<\/p>\n<p>Im August 2025 hatten sich Trump und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Zollobergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch f\u00fcr europ\u00e4ische Autos und Autoteile sollte der Satz gelten. <\/p>\n<p>Trump k\u00fcndigte nun am Freitag an, er wolle Z\u00f6lle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingef\u00fchrt werden, von kommender Woche an auf 25 Prozent erh\u00f6hen. Er begr\u00fcndete das damit, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.<\/p>\n<h3>Merz spielt US-Truppenabzug herunter<\/h3>\n<p>Den angek\u00fcndigten Abzug von mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland spielte Merz bei \u201eCaren Miosga\u201c hingegen herunter. \u201eEs wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.\u201c Es handele sich um ein Kontingent, das der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf Zeit stationiert habe und \u00fcber dessen Abzug seit l\u00e4ngerer Zeit gesprochen worden sei. Auch hielt er es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass die USA die 2024 von Biden zugesagten Tomahawk-Mittelstreckenraketen an Deutschland liefern.<\/p>\n<p>Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament r\u00e4t dazu, die Ank\u00fcndigungen aus Washington und die Absage an die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen hierzulande ernst zu nehmen. <\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigungen aus Washington seien schon allein \u201edeswegen ernst zu nehmen, weil der Truppenabzug nicht milit\u00e4risch-strategischer Natur zu sein scheint, sondern offensichtlich aus der Motivation des US-Pr\u00e4sidenten heraus geschieht, Bundeskanzler Merz \u2013 einfach ausgedr\u00fcckt \u2013 den Mittelfinger zu zeigen\u201c, sagte Strack-Zimmermann dem \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/us-teilabzug-strack-zimmermann-mahnt-merz-zu-mehr-besonnenheit-a-3f4f0d37-6fb5-4e1b-94c0-f3564bb13423\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/us-teilabzug-strack-zimmermann-mahnt-merz-zu-mehr-besonnenheit-a-3f4f0d37-6fb5-4e1b-94c0-f3564bb13423\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\">Spiegel<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Auf die Frage, wie die Bundesregierung auf die j\u00fcngsten Ank\u00fcndigungen aus Washington reagieren sollte, sagt die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses: \u201eHerr Merz sollte, bevor er ins Plaudern kommt, sich zuk\u00fcnftig \u00fcberlegen, welche Folgen seine Worte haben. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir selbstbewusst gegen\u00fcber Trump auftreten. Ich rate ihm vor allem aber endlich zu liefern.\u201c Deutschland habe jetzt genug Geld und m\u00fcsse seinen Verpflichtungen nachkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kanzler Friedrich Merz betrachtet die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten h\u00f6heren Z\u00f6lle f\u00fcr Autos aus der EU nicht als Ma\u00dfnahme besonders gegen Deutschland. \u201eEr will ganz Europa treffen\u201c, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c. 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Trump k\u00fcndigte nun am Freitag an, er wolle Z\u00f6lle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingef\u00fchrt werden, von kommender Woche an auf 25 Prozent erh\u00f6hen. Er begr\u00fcndete das damit, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.Merz spielt US-Truppenabzug herunterDen angek\u00fcndigten Abzug von mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland spielte Merz bei \u201eCaren Miosga\u201c hingegen herunter. \u201eEs wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.\u201c Es handele sich um ein Kontingent, das der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf Zeit stationiert habe und \u00fcber dessen Abzug seit l\u00e4ngerer Zeit gesprochen worden sei. Auch hielt er es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass die USA die 2024 von Biden zugesagten Tomahawk-Mittelstreckenraketen an Deutschland liefern.Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament r\u00e4t dazu, die Ank\u00fcndigungen aus Washington und die Absage an die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen hierzulande ernst zu nehmen. Die Ank\u00fcndigungen aus Washington seien schon allein \u201edeswegen ernst zu nehmen, weil der Truppenabzug nicht milit\u00e4risch-strategischer Natur zu sein scheint, sondern offensichtlich aus der Motivation des US-Pr\u00e4sidenten heraus geschieht, Bundeskanzler Merz \u2013 einfach ausgedr\u00fcckt \u2013 den Mittelfinger zu zeigen\u201c, sagte Strack-Zimmermann dem \u201eSpiegel\u201c.Auf die Frage, wie die Bundesregierung auf die j\u00fcngsten Ank\u00fcndigungen aus Washington reagieren sollte, sagt die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses: \u201eHerr Merz sollte, bevor er ins Plaudern kommt, sich zuk\u00fcnftig \u00fcberlegen, welche Folgen seine Worte haben. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir selbstbewusst gegen\u00fcber Trump auftreten. 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Trump k\u00fcndigte nun am Freitag an, er wolle Z\u00f6lle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingef\u00fchrt werden, von kommender Woche an auf 25 Prozent erh\u00f6hen. Er begr\u00fcndete das damit, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.Merz spielt US-Truppenabzug herunterDen angek\u00fcndigten Abzug von mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland spielte Merz bei \u201eCaren Miosga\u201c hingegen herunter. \u201eEs wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.\u201c Es handele sich um ein Kontingent, das der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf Zeit stationiert habe und \u00fcber dessen Abzug seit l\u00e4ngerer Zeit gesprochen worden sei. Auch hielt er es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass die USA die 2024 von Biden zugesagten Tomahawk-Mittelstreckenraketen an Deutschland liefern.Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament r\u00e4t dazu, die Ank\u00fcndigungen aus Washington und die Absage an die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen hierzulande ernst zu nehmen. 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Trump k\u00fcndigte nun am Freitag an, er wolle Z\u00f6lle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingef\u00fchrt werden, von kommender Woche an auf 25 Prozent erh\u00f6hen. Er begr\u00fcndete das damit, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.Merz spielt US-Truppenabzug herunterDen angek\u00fcndigten Abzug von mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland spielte Merz bei \u201eCaren Miosga\u201c hingegen herunter. \u201eEs wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.\u201c Es handele sich um ein Kontingent, das der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf Zeit stationiert habe und \u00fcber dessen Abzug seit l\u00e4ngerer Zeit gesprochen worden sei. 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Trump k\u00fcndigte nun am Freitag an, er wolle Z\u00f6lle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingef\u00fchrt werden, von kommender Woche an auf 25 Prozent erh\u00f6hen. Er begr\u00fcndete das damit, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.Merz spielt US-Truppenabzug herunterDen angek\u00fcndigten Abzug von mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland spielte Merz bei \u201eCaren Miosga\u201c hingegen herunter. \u201eEs wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.\u201c Es handele sich um ein Kontingent, das der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf Zeit stationiert habe und \u00fcber dessen Abzug seit l\u00e4ngerer Zeit gesprochen worden sei. Auch hielt er es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass die USA die 2024 von Biden zugesagten Tomahawk-Mittelstreckenraketen an Deutschland liefern.Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament r\u00e4t dazu, die Ank\u00fcndigungen aus Washington und die Absage an die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen hierzulande ernst zu nehmen. Die Ank\u00fcndigungen aus Washington seien schon allein \u201edeswegen ernst zu nehmen, weil der Truppenabzug nicht milit\u00e4risch-strategischer Natur zu sein scheint, sondern offensichtlich aus der Motivation des US-Pr\u00e4sidenten heraus geschieht, Bundeskanzler Merz \u2013 einfach ausgedr\u00fcckt \u2013 den Mittelfinger zu zeigen\u201c, sagte Strack-Zimmermann dem \u201eSpiegel\u201c.Auf die Frage, wie die Bundesregierung auf die j\u00fcngsten Ank\u00fcndigungen aus Washington reagieren sollte, sagt die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses: \u201eHerr Merz sollte, bevor er ins Plaudern kommt, sich zuk\u00fcnftig \u00fcberlegen, welche Folgen seine Worte haben. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir selbstbewusst gegen\u00fcber Trump auftreten. Ich rate ihm vor allem aber endlich zu liefern.\u201c Deutschland habe jetzt genug Geld und m\u00fcsse seinen Verpflichtungen nachkommen.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Trump will Merz \u201eden Mittelfinger zeigen\u201c \u2013 doch der Kanzler spielt US-Drohungen herunter - vof-news.eu","og_description":"Kanzler Friedrich Merz betrachtet die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten h\u00f6heren Z\u00f6lle f\u00fcr Autos aus der EU nicht als Ma\u00dfnahme besonders gegen Deutschland. \u201eEr will ganz Europa treffen\u201c, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c. Trump sei auch \u201ezu Recht ein bisschen entt\u00e4uscht\u201c dar\u00fcber, dass die EU mit dem im August 2025 vereinbarten Zollabkommen mit den USA nicht zu einem Abschluss gekommen sei. Im Europ\u00e4ischen Parlament gebe es bis heute Widerst\u00e4nde dagegen.Merz erl\u00e4uterte, Trump werde ungeduldig, dass auf der europ\u00e4ischen Seite immer wieder neue Bedingungen formuliert w\u00fcrden. \u201eDie Amerikaner haben es fertig und die Europ\u00e4er nicht.\u201c Der Kanzler sagte: \u201eDeswegen w\u00fcnsche ich mir, dass wir hier m\u00f6glichst schnell zu einem Abkommen kommen.\u201cIm August 2025 hatten sich Trump und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Zollobergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch f\u00fcr europ\u00e4ische Autos und Autoteile sollte der Satz gelten. Trump k\u00fcndigte nun am Freitag an, er wolle Z\u00f6lle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingef\u00fchrt werden, von kommender Woche an auf 25 Prozent erh\u00f6hen. Er begr\u00fcndete das damit, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.Merz spielt US-Truppenabzug herunterDen angek\u00fcndigten Abzug von mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland spielte Merz bei \u201eCaren Miosga\u201c hingegen herunter. \u201eEs wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.\u201c Es handele sich um ein Kontingent, das der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf Zeit stationiert habe und \u00fcber dessen Abzug seit l\u00e4ngerer Zeit gesprochen worden sei. Auch hielt er es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass die USA die 2024 von Biden zugesagten Tomahawk-Mittelstreckenraketen an Deutschland liefern.Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament r\u00e4t dazu, die Ank\u00fcndigungen aus Washington und die Absage an die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen hierzulande ernst zu nehmen. Die Ank\u00fcndigungen aus Washington seien schon allein \u201edeswegen ernst zu nehmen, weil der Truppenabzug nicht milit\u00e4risch-strategischer Natur zu sein scheint, sondern offensichtlich aus der Motivation des US-Pr\u00e4sidenten heraus geschieht, Bundeskanzler Merz \u2013 einfach ausgedr\u00fcckt \u2013 den Mittelfinger zu zeigen\u201c, sagte Strack-Zimmermann dem \u201eSpiegel\u201c.Auf die Frage, wie die Bundesregierung auf die j\u00fcngsten Ank\u00fcndigungen aus Washington reagieren sollte, sagt die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses: \u201eHerr Merz sollte, bevor er ins Plaudern kommt, sich zuk\u00fcnftig \u00fcberlegen, welche Folgen seine Worte haben. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir selbstbewusst gegen\u00fcber Trump auftreten. 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Trump k\u00fcndigte nun am Freitag an, er wolle Z\u00f6lle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingef\u00fchrt werden, von kommender Woche an auf 25 Prozent erh\u00f6hen. Er begr\u00fcndete das damit, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.Merz spielt US-Truppenabzug herunterDen angek\u00fcndigten Abzug von mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland spielte Merz bei \u201eCaren Miosga\u201c hingegen herunter. \u201eEs wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.\u201c Es handele sich um ein Kontingent, das der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf Zeit stationiert habe und \u00fcber dessen Abzug seit l\u00e4ngerer Zeit gesprochen worden sei. Auch hielt er es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass die USA die 2024 von Biden zugesagten Tomahawk-Mittelstreckenraketen an Deutschland liefern.Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament r\u00e4t dazu, die Ank\u00fcndigungen aus Washington und die Absage an die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen hierzulande ernst zu nehmen. Die Ank\u00fcndigungen aus Washington seien schon allein \u201edeswegen ernst zu nehmen, weil der Truppenabzug nicht milit\u00e4risch-strategischer Natur zu sein scheint, sondern offensichtlich aus der Motivation des US-Pr\u00e4sidenten heraus geschieht, Bundeskanzler Merz \u2013 einfach ausgedr\u00fcckt \u2013 den Mittelfinger zu zeigen\u201c, sagte Strack-Zimmermann dem \u201eSpiegel\u201c.Auf die Frage, wie die Bundesregierung auf die j\u00fcngsten Ank\u00fcndigungen aus Washington reagieren sollte, sagt die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses: \u201eHerr Merz sollte, bevor er ins Plaudern kommt, sich zuk\u00fcnftig \u00fcberlegen, welche Folgen seine Worte haben. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir selbstbewusst gegen\u00fcber Trump auftreten. 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