{"id":322107,"date":"2026-01-30T23:28:17","date_gmt":"2026-01-30T20:28:17","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/fast-vier-jahre-krieg-fast-eine-feuerpause-fast-frieden\/"},"modified":"2026-01-30T23:29:43","modified_gmt":"2026-01-30T20:29:43","slug":"fast-vier-jahre-krieg-fast-eine-feuerpause-fast-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/fast-vier-jahre-krieg-fast-eine-feuerpause-fast-frieden\/","title":{"rendered":"Fast vier Jahre Krieg, fast eine Feuerpause, fast Frieden"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Eine Woche lang soll die <span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" rel=\"nofollow\">Ukraine<\/a><\/span> von russischen Luftangriffen verschont bleiben. Das habe Wladimir Putin ihm am Telefon zugesichert, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-01\/ukraine-krieg-donald-trump-ankuendigung-waffenruhe-gxe\" rel=\"nofollow\">sagte US-Pr\u00e4sident Donald Trump<\/a> am Donnerstagabend beil\u00e4ufig w\u00e4hrend einer Kabinettssitzung. Einen Tag sp\u00e4ter wird klar: Der angebliche Stopp von Luftangriffen ist im Wesentlichen eine Luftnummer.\u00a0\n<\/p>\n<p>Zwar hatten russische und ukrainische Milit\u00e4rblogger bereits am Donnerstagmorgen das Ger\u00fccht verbreitet, bei der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-01\/ukraine-verhandlungen-russland-usa-krieg\" rel=\"nofollow\">ersten Runde der Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi<\/a> am vergangenen Wochenende sei eine Waffenruhe bei Attacken gegen Energieobjekte vereinbart worden. Auch Wolodymyr Selenskyj best\u00e4tigte, dass das in den Emiraten zumindest Thema gewesen ist.\u00a0Doch abseits davon reagierte der ukrainische Pr\u00e4sident auf Trumps Ank\u00fcndigung mit diplomatischen Floskeln, die von Ratlosigkeit zeugen: Es habe &#8222;eine wichtige Mitteilung&#8220; Trumps gegeben, <a href=\"https:\/\/x.com\/ZelenskyyUa\/status\/2016950745761742903\" rel=\"nofollow\">schrieb er am Donnerstagabend auf X<\/a>. &#8222;Vielen Dank, Pr\u00e4sident Trump! (&#8230;) Deeskalierende Schritte tragen zu echtem Fortschritt bei der Beendigung des Krieges bei.&#8220;\n<\/p>\n<p><span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" rel=\"nofollow\">Russland<\/a><\/span> hatte die angebliche Waffenruhe zu diesem Zeitpunkt nicht kommentiert. Bemerkenswert war die \u00dcberschrift <a href=\"https:\/\/tass.ru\/mezhdunarodnaya-panorama\/26290497\" rel=\"nofollow\">der dazugeh\u00f6rigen Meldung<\/a>\u00a0der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass: Trump habe Putin &#8222;gebeten&#8220;, Kyjiw eine Woche lang nicht zu attackieren, titelte die Agentur. Erst im Artikeltext wurde Trumps Behauptung erw\u00e4hnt, dass Putin der Bitte stattgegeben habe.\n<\/p>\n<p>Offizielle russische Statements trugen am Freitagmorgen nur wenig zu Klarheit bei: Der US-Pr\u00e4sident habe um eine Feuerpause gebeten, die bis zum 1. Februar gelten solle, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow. Ob der russische Staatschef dem zugestimmt hat, verschwieg er. <a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/eng\/news\/2026\/01\/30\/8018624\/\" rel=\"nofollow\">Selenskyj wiederum stellte klar<\/a>: Eine Einigung zwischen der Ukraine und Russland hat es dazu nicht gegeben. Ein Korrespondent der\u00a0<a href=\"https:\/\/x.com\/ChristopherJM\/status\/2016928796251734421\" rel=\"nofollow\">hatte bereits am Donnerstag berichtet<\/a>, seine Gespr\u00e4chspartner in ukrainischen Regierungskreisen h\u00e4tten von einer Feuerpause erst aus Trumps Ank\u00fcndigung erfahren.\n<\/p>\n<p>Seit Trump im Amt ist, haben die USA Schwierigkeiten damit, Aggressor und Opfer zu unterscheiden. Sowohl die Ukraine als auch Russland tun daher seit einem Jahr alles daf\u00fcr, den Unmut des US-Pr\u00e4sidenten \u00fcber das ausbleibende Kriegsende auf den jeweiligen Gegner zu lenken. Angebliche Feuerpausen setzte Putin schon mehrfach als Mittel dazu ein: Im Fr\u00fchjahr 2025 stellte er Trump bereits <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-03\/donald-trump-wladimir-putin-telefonat-gespraech-waffenruhe-ukraine\" rel=\"nofollow\">einen 30-t\u00e4gigen Stopp von Luftangriffen auf Energieobjekte in Aussicht<\/a>, zu dem es letztlich nicht kam. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-feuerpause-waffenruhe-wladimir-putin-experten\" rel=\"nofollow\">\u00dcber Ostern verk\u00fcndete er eine einseitige Feuerpause f\u00fcr wenige Tage<\/a> entlang der Front. Die Ukraine war nicht informiert, zu einem substanziellen R\u00fcckgang der K\u00e4mpfe kam es nicht.\u00a0\n<\/p>\n<p>Trotzdem verfestigte sich beim US-Pr\u00e4sidenten der Eindruck, Russland sei friedensbereit, auch dieses Mal: &#8222;Sehr nett&#8220; sei Putins Zusage zu seiner Bitte gewesen, sagte Trump am Donnerstag. Sein Russlandgesandter Steve Witkoff erg\u00e4nzte: Der US-Pr\u00e4sident habe dank seines &#8222;unbeugsamen Geistes&#8220; etwas bewerkstelligt, wovon die Ukrainer &#8222;nicht geglaubt haben, dass es passieren k\u00f6nnte&#8220;.\n<\/p>\n<p>All das klingt, als ob sich Trump erneut unfreiwillig zum Instrument von Putins Ablenkungsman\u00f6vern gemacht hat.\u00a0Ein Blick auf die Statistik russischer Luftangriffe best\u00e4tigt dies und zeigt: Angriffe auf das ukrainische Energienetz ereignen sich ohnehin nicht t\u00e4glich. Gr\u00f6\u00dfere russische Luftangriffe \u2013 also unter Einsatz einer \u00fcberdurchschnittlich hohen Anzahl an Drohnen sowie einer zweistelligen Zahl an Marschflugk\u00f6rpern und Raketen \u2013 finden ebenfalls etwa im Wochenrhythmus statt. Seit Jahresbeginn beispielsweise am 9., 13., 20. und 24. Januar. Eine Pause von wenigen Tagen ist somit kein freundliches Entgegenkommen des russischen Staatschefs. Sie ist Kriegsalltag.\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/ZelenskyyUa\/status\/2017193283810709722\" rel=\"nofollow\">Darauf verwies indirekt auch Selenskyj<\/a>: In der Nacht zum Freitag habe es in der Tat keine Angriffe auf ukrainische Energieanlagen gegeben, schrieb er. Doch man beobachte, dass sich die russischen Attacken \u2013 111 Drohnen und eine ballistische Rakete verzeichnete das ukrainische Milit\u00e4r \u00fcber Nacht \u2013 gegen Logistik und Industriebetriebe richteten, also ebenfalls gegen strategisch potenziell bedeutende Infrastruktur. Auch Fachleute sind skeptisch: &#8222;Putin hat seine Raketen verschossen und die Menschen in der Ukraine sitzen in bitterer K\u00e4lte und Dunkelheit&#8220;, <a href=\"https:\/\/x.com\/nicolange_\/status\/2017132357828968815\" rel=\"nofollow\">schrieb etwa der Sicherheitsexperte Nico Lange auf X<\/a>. Nun verkaufe Putin dem US-Pr\u00e4sidenten einige Tage ohne Gro\u00dfangriffe als &#8222;gro\u00dfe gutm\u00fctige Geste&#8220;.\u00a0\n<\/p>\n<p>Der US-Thinktank Institute for the Study of War (ISW) <a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-january-29-2026\/\" rel=\"nofollow\">warnt gar davor<\/a>, dass eine Angriffspause f\u00fcr Russland von Vorteil sein k\u00f6nne \u2013 etwa um Raketen und Drohnen f\u00fcr noch gr\u00f6\u00dfere Angriffe in naher Zukunft aufzuheben. Die Ukraine w\u00fcrde hingegen eher von l\u00e4ngeren Waffenruhen profitieren, etwa f\u00fcr 60 Tage, wie es Selenskyj vor wenigen Wochen vorgeschlagen hat. Das wiederum lehnte Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow noch am Donnerstag als &#8222;inakzeptabel&#8220; ab.\u00a0\n<\/p>\n<p>Zudem ist der 1. Februar, an dem die Pause ablaufen soll, ein f\u00fcr die Ukraine besonders ung\u00fcnstiges Datum: Gerade dann und in den Folgetagen sollen die n\u00e4chtlichen Temperaturen in Kyjiw <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-01\/ukraine-krieg-kaelte-strom-heizung\" rel=\"nofollow\">laut Prognosen<\/a> auf minus 26 Grad fallen. F\u00fcr Putin also ein perfekter Zeitpunkt, um erneut anzugreifen\u00a0\u2013\u00a0und in den Augen Trumps dennoch sein Wort gehalten zu haben.\u00a0\n<\/p>\n<p>Der 1. Februar ist zugleich der Tag, an dem voraussichtlich die russisch-ukrainischen Gespr\u00e4che in <span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/abu-dhabi\" rel=\"nofollow\">Abu Dhabi<\/a><\/span> in die n\u00e4chste Runde gehen sollen. Die erste Gespr\u00e4chsrunde am vergangenen Wochenende lie\u00df sogar Hoffnung aufkeimen:\u00a0Russlands Delegation war erstmals hochkar\u00e4tig besetzt, die Gespr\u00e4che offenbar ernst gemeint \u2013 anders als 2025 in Istanbul. Zudem sagte Selenskyj vorab, die Verhandlungen mit den USA \u00fcber Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Zeit nach Ende der K\u00e4mpfe seien &#8222;zu 100 Prozent abgeschlossen&#8220; und entsprechende Dokumente unterschriftsreif. Der Frieden also fast in Reichweite?\n<\/p>\n<p>Nicht wirklich. Denn in den Tagen nach dem Treffen wurde deutlich: Die Verhandlungen in den Emiraten drohen ebenso erfolglos zu enden wie Trumps Werben um eine Feuerpause, die diese Bezeichnung verdient.\u00a0Das zeigt sich etwa darin, dass sowohl die Ukraine als auch Russland die Behauptung der US-Regierung zur\u00fcckweisen, wonach lediglich die Territorialfrage noch zu kl\u00e4ren sei, also die Forderung Russlands nach einem Abzug der Ukraine aus Donezk. Das sei eine Fehlwahrnehmung aufseiten der USA, sagte etwa Putins au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow.\u00a0\n<\/p>\n<p>Pr\u00e4ziser dr\u00fcckte sich Au\u00dfenminister Lawrow aus: Er wisse nicht, worin die angeblich fertig ausgehandelten US-Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine best\u00fcnden, <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2026\/01\/29\/ukraine-russia-trump-zelensky-negotiations\/\" rel=\"nofollow\">sagte er am Donnerstag<\/a>. Doch wenn ihr Ziel sei, &#8222;dieses Regime auf einem Teil der ehemaligen Ukraine zu erhalten&#8220;, werde es keinen Frieden geben, sagte er mit Blick auf die ukrainische Regierung. Eine Ukraine, die f\u00fcr Russland eine &#8222;Bedrohung&#8220; darstelle, werde man nicht tolerieren. Die Forderung nach einem Regierungswechsel in der Ukraine und der Installation eines prorussischen Regimes ist somit offenkundig nicht vom Tisch.\n<\/p>\n<p>Selenskyj wies derweil erneut die Forderung nach einem Abzug aus Donezk zur\u00fcck. Die USA wiederum, <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/8ca0d4fd-fdfd-4aa3-a3a2-90be00d55b9d\" rel=\"nofollow\">so berichtet es die <\/a>unter Berufung auf acht Gespr\u00e4chspartner aus dem Umfeld der Gespr\u00e4che, wollen nur dann verbindliche Sicherheitszusagen machen, wenn die Ukraine auf die russischen Gebietsforderungen eingeht \u2013 ein Schritt, den Selenskyj vor seinem Volk nur rechtfertigen kann, wenn er im Austausch daf\u00fcr bindende Sicherheitszusagen erh\u00e4lt. Es war kein Zufall, dass der ukrainische Pr\u00e4sident urspr\u00fcnglich erst in Verhandlungen mit Russland gehen wollte, wenn es einen mit den USA abgestimmten Friedensplan gibt \u2013 was nicht der Fall ist. Es d\u00fcrfte ebenso wenig ein Zufall sein, dass Russland diese Gespr\u00e4che nun f\u00fchrt, obwohl die Ukraine und die USA weiterhin offenkundig keine gemeinsame Position dazu haben, wie ein akzeptables Kriegsende aussehen kann.\n<\/p>\n<p>Was bleibt, ist der Status quo der vergangenen fast vier Jahre: Putin hat keinen Anreiz, den Krieg zu beenden. Er kann sich von dessen Fortsetzung mehr erobertes Gebiet, eine schw\u00e4chere Ukraine, einen m\u00fcderen Westen und somit eine bessere Verhandlungsposition erhoffen.\u00a0Die Ukraine m\u00fcsste, um den Krieg zu beenden, vor Putins Maximalforderungen kapitulieren.\u00a0Solange die Regierung in Kyjiw nicht davon ausgehen muss, wenige Wochen vor einer milit\u00e4rischen Niederlage zu stehen \u2013 <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/ukraine-lage-usa-friedensplan-verhandlungen-front-russland-woche\" rel=\"nofollow\">und das zeichnet sich derzeit nicht ab<\/a> \u2013, hat sie wiederum keinen Anreiz, Putins Forderungen zu erf\u00fcllen.\n<\/p>\n<p>Und die USA, der einzige \u00e4u\u00dfere Faktor, der die Kriegsdynamik substanziell ver\u00e4ndern kann? Die lassen sich weiterhin bereitwillig mit Scheinzusagen aus Moskau abspeisen, solange Trump sich im Gegenzug vor Kameras von Witkoff mit Lob \u00fcberh\u00e4ufen lassen kann. Schlie\u00dflich will der US-Pr\u00e4sident ohnehin schon acht Kriege beendet haben. Und ob es nun neun werden oder doch nur fast neun \u2013 ist das wirklich so wichtig?\u00a0\n<\/p>\n<hr\/>\n<hr\/>\n<h2>Das Zitat: Flugabwehr gefragt<\/h2>\n<p>Vergangene Woche redete <span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\" rel=\"nofollow\">Wolodymyr Selenskyj<\/a><\/span> in Davos den europ\u00e4ischen Regierungen ins Gewissen. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-01\/ukraine-lage-wolodymyr-selenskyj-russland-eu-donald-trump-davos-woche\" rel=\"nofollow\">Mit ungew\u00f6hnlich harten Worten warf er ihnen Tatenlosigkeit vor<\/a> und warf ihnen vor, keine eigene, von den USA unabh\u00e4ngige Sicherheitspolitik zu verfolgen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Was ihn zu der emotionalen Ansprache motivierte, erkl\u00e4rte Selenskyj am heutigen Freitagmorgen in einem Gespr\u00e4ch mit ukrainischen Journalisten: Er habe die Rede <strong>unter Eindruck schwerer russischer Luftangriffe<\/strong> in den Tagen zuvor gehalten \u2013 und mit Blick auf die <strong>Arsenale der Flugabwehr,<\/strong> die sich trotz zahlreicher Aufrufe an die Unterst\u00fctzerl\u00e4nder der Ukraine kaum f\u00fcllten:\n<\/p>\n<p>\n<\/p>\n<hr\/>\n<h2>Die wichtigsten Meldungen: SpaceX, Verluste, Visa<\/h2>\n<p><strong>Starlink in russischen Drohnen:\u00a0<\/strong>Bereits seit<strong> Anfang 2024<\/strong> nutzen nicht nur ukrainische, sondern auch <strong>russische Soldaten Starlink-Terminals<\/strong>, um sich mit dem Satelliten-Internetdienst des US-Unternehmens <span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spacex\" rel=\"nofollow\">SpaceX<\/a><\/span> zu verbinden. <a href=\"https:\/\/x.com\/TheStudyofWar\/status\/2016013301436526765\" rel=\"nofollow\">Doch inzwischen werden Starlink-Terminals auch <strong>in russischen Langstreckendrohnen<\/strong> verbaut<\/a> \u2013 was es praktisch unm\u00f6glich macht, sie mit elektronischen St\u00f6rma\u00dfnahmen vom Kurs abzubringen. Am Dienstag soll ein <strong>Passagierzug<\/strong> in der Ukraine <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2026\/01\/29\/europe\/russia-starlink-drones\" rel=\"nofollow\">von einer mit Starlink verbundenen Drohne attackiert worden sein<\/a>. Laut dem ukrainischen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow<strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/x.com\/FedorovMykhailo\/status\/2016864085455806742\" rel=\"nofollow\">arbeitet SpaceX mit der ukrainischen Regierung<\/a> an L\u00f6sungen <\/strong>f\u00fcr das Problem. <a href=\"https:\/\/x.com\/sikorskiradek\/status\/2016221397396168995\" rel=\"nofollow\">Zuvor hatte auch <strong>Polen<\/strong><\/a> den SpaceX-Chef Elon Musk dazu aufgefordert, den Einsatz seiner Terminals durch Russland zu unterbinden. Auf welchem Wege das geschehen soll, gab die Ukraine nicht bekannt.<strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/x.com\/elonmusk\/status\/2017259391586812032\" rel=\"nofollow\">Musk best\u00e4tigte auf X<\/a><\/strong>, mit der Ukraine in dem Fall zusammenzuarbeiten.\n<\/p>\n<p><strong>Fast eine halbe Million Tote: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.csis.org\/analysis\/russias-grinding-war-ukraine\" rel=\"nofollow\">Der\u00a0US-Thinktank CSIS geht davon aus<\/a>, dass die <strong>Verluste beider Kriegsparteien<\/strong> bis zum Fr\u00fchling <strong>die Marke von zwei Millionen\u00a0Toten und Verwundeten<\/strong>\u00a0<strong>\u00fcbersteigen <\/strong>werden. Auf Grundlage ukrainischer und britischer Daten, russischer Medienberichte und eigener Recherche sch\u00e4tzt der Thinktank die Zahl <strong>get\u00f6teter russischer Soldaten <\/strong>seit Kriegsbeginn auf <strong>275.000 bis 325.000.<\/strong> Das sind etwa doppelt so viele, wie <a href=\"https:\/\/zona.media\/article\/2026\/01\/16\/verluste\" rel=\"nofollow\">die vom Sender BBC und dem russischen Portal Mediazona dokumentierte Untergrenze von mehr als 163.000 namentlich bekannten Toten<\/a>. Weitere <strong>900.000 Soldaten seien verletzt <\/strong>worden. <strong>Auf ukrainischer Seite<\/strong> geht CSIS von <strong>bis zu 140.000 get\u00f6teten<\/strong> und bis zu 500.000 verwundeten Soldaten aus. <a href=\"https:\/\/ualosses.org\/en\/soldiers\/\" rel=\"nofollow\">Das anonyme Projekt UALosses<\/a>, das namentlich bekannte Todes- oder Vermisstenf\u00e4lle dokumentiert, kommt auf<strong> fast 180.000, von denen mehr als 90.000 als vermisst gelten.\u00a0<\/strong>\n<\/p>\n<p><strong>Keine Visa f\u00fcr russische Soldaten:<\/strong>\u00a0Estland will ein <strong>EU-weites Einreiseverbot <\/strong>f\u00fcr Russen durchsetzen, die<strong> als Soldaten am Krieg gegen die Ukraine teilgenommen <\/strong>haben. Ein entsprechender Vorschlag sei bereits nach Br\u00fcssel gegangen, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog#event_id=eoVDuXJAcDZHtkAVUtid\" rel=\"nofollow\">sagte der estnische Au\u00dfenminister Margus Tsahkna<\/a>. In der Begr\u00fcndung dazu, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, wird auf die <strong>Kriminalit\u00e4t unter den Kriegsr\u00fcckkehrern <\/strong>in Russland verwiesen: Dort sei die <strong>Zahl schwerer Straftaten auf den h\u00f6chsten Wert seit 15 Jahren<\/strong> gestiegen \u2013 unter anderem, weil Russland bis zu 180.000 Strafgefangene f\u00fcr den Kriegseinsatz rekrutiert habe. Es ist allerdings unklar, ob ein solches pauschales Einreiseverbot \u00fcberhaupt durchsetzbar ist: Die EU-L\u00e4nder haben eigene Visaregelungen, zudem m\u00fcsste <strong>ein Kriegseinsatz in der Ukraine nachgewiesen werden.<\/strong>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Woche lang soll die Ukraine von russischen Luftangriffen verschont bleiben. Das habe Wladimir Putin ihm am Telefon zugesichert, sagte US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Donnerstagabend beil\u00e4ufig w\u00e4hrend einer Kabinettssitzung. 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