{"id":303936,"date":"2025-12-04T01:28:13","date_gmt":"2025-12-03T22:28:13","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/von-der-gegenwart-uberholt\/"},"modified":"2025-12-04T01:28:33","modified_gmt":"2025-12-03T22:28:33","slug":"von-der-gegenwart-uberholt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/von-der-gegenwart-uberholt\/","title":{"rendered":"Von der Gegenwart \u00fcberholt"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Die Vors\u00e4tze, mit denen Geraldine Rauch im Jahr 2022 in ihr Amt als Pr\u00e4sidentin der TU Berlin einzog, waren gro\u00df, vielleicht zu gro\u00df: prek\u00e4re Anstellungsverh\u00e4ltnisse wollte sie abschaffen, Diskriminierung gegen Minderheiten und Frauen bek\u00e4mpfen, die Konflikte der Welt und der Gesellschaft in ihrer Universit\u00e4t verhandelt sehen und dabei selbst noch als Person des \u00f6ffentlichen Lebens wahrgenommen werden. Nun verlor sie die Wiederwahl zur Pr\u00e4sidentin, sie wurde abgew\u00e4hlt. Ein Ende, das zu erwarten war \u2013 und an dem sich einiges ablesen l\u00e4sst \u00fcber die Ver\u00e4nderungen, die die Hochschulwelt in den vergangenen Jahren durchlebt hat.\n<\/p>\n<p>Als junge Frau, links, dynamisch, kampflustig, passte sie gut in die Gegenwart, wie sie damals, 2022, war. Sie demonstrierte<br \/>\n auf Demos f\u00fcr sexuelle Vielfalt, trat mit Aufn\u00e4hern auf dem \u00c4rmel f\u00fcr<br \/>\neine andere Fahrradpolitik auf und prangerte offen und laut auf Twitter<br \/>\nan, was ihr in der Wissenschaft und Politik missfiel.\n<\/p>\n<p>Doch die Zeiten \u00e4nderten sich. Auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine folgte der Terrorangriff der Hamas, folgte der Krieg in Gaza, folgte Donald Trump. Die<br \/>\n internationale Wissenschaft stand auf einmal unter Beschuss. Und die<br \/>\nUniversit\u00e4ten r\u00fcckten zunehmend ins Licht der \u00d6ffentlichkeit. Der Alltag der Hochschulen und ihrer Pr\u00e4sidentinnen und Pr\u00e4sidenten wandelte sich binnen Monaten radikal. Eingangshallen und H\u00f6rs\u00e4le wurden von propal\u00e4stinensischen oder israelischen Protestgruppen besetzt. Es kam zu antisemitischen Ausf\u00e4llen. J\u00fcdische Studierende wurden auf den Campi bedroht. Propal\u00e4stinensische Studierende rassistisch angegangen. Die Universit\u00e4t wurde zum Kampfgebiet. Und zur Aufgabe jeder Hochschulleitung wurde es, zwischen den Fronten zu schlichten.\n<\/p>\n<p>Doch w\u00e4hrend sich ihre Amtskollegen an der FU oder TU darum bem\u00fchten, sich in politischer Neutralit\u00e4t zu \u00fcben und versuchten, gro\u00dfes mediales Aufsehen zu vermeiden, um Forschung und Lehre zu sch\u00fctzen, entschied sich Geraldine Rauch f\u00fcr das Gegenteil. Auf X likte sie einen propal\u00e4stinensischen Tweet, in dem Israels Ministerpr\u00e4sident Netanjahu auf einem Bild mit Hakenkreuz dargestellt wurde. Trotz Rauchs \u00f6ffentlicher Entschuldigung blieb das f\u00fcr viele ihrer Kollegen an der TU, f\u00fcr Politiker und den israelischen Botschafter Ron Prosor ein unvergesslicher antisemitischer Affront.\n<\/p>\n<p>Es war der Anfang vom Ende. Nicht, weil sich der Verdacht des Antisemitismus best\u00e4tigt h\u00e4tte. Das Kollegium versicherte stets, Rauch h\u00e4tte keine solche Tendenz. Doch ihr Umgang mit dem Skandal stie\u00df vielen anhaltend bitter auf. Sie verlas ein \u00f6ffentliches Statement, in dem sie Reue zeigte. Sonst passierte vorerst nichts. Erst nach f\u00fcnf Monaten stellte sich Rauch in Interviews den Fragen der breiteren \u00d6ffentlichkeit und r\u00fcckte das skandalbehaftete Bild, das von ihr und ihrer Universit\u00e4t entstanden war, zurecht.\n<\/p>\n<p>Zum Schaden ihrer eigenen Universit\u00e4t. Denn die wurde in der Zwischenzeit von der Politik sanktioniert. Der damalige Kanzler Scholz etwa lud Rauch aus seinem Zukunftsrat aus. Er hielt ihre Personalie nach dem Skandal f\u00fcr untragbar. Auch weitere Politiker blieben der TU danach vorerst fern. &#8222;Ein Desaster f\u00fcr die TU und ihren Ruf&#8220;, hei\u00dft es aus Rauchs Umfeld dazu. Und: &#8222;Typisch f\u00fcr Geraldine Rauch.&#8220;\n<\/p>\n<p>Denn ihr Umgang mit dem Skandal best\u00e4tigte das, was vielen ohnehin schon an Rauch missfallen hatte: das Bild einer Pr\u00e4sidentin im Alleingang. Rauch, so lautet der Vorwurf durchweg, stelle ihr eigenes Ansehen \u00fcber das der Universit\u00e4t. Sie k\u00f6nne ihre pers\u00f6nliche Agenda nicht von der einer Universit\u00e4t trennen.\n<\/p>\n<p>In der Folge stimmte vergangenen Juni bereits eine knappe Mehrheit des akademischen Senats der TU f\u00fcr ihren R\u00fccktritt. Rauch lehnte diesen ab. Stur hielt sie an ihrem Amt und ihrem F\u00fchrungsstil fest. Heute wurde sie offiziell und mit gro\u00dfer Mehrheit aus dem Amt votiert. Mit 42 Stimmen setzte sich die Informatikprofessorin und bisherige Vize-Pr\u00e4sidentin Fatma Deniz gegen Rauch durch.\n<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die k\u00fcnftige Pr\u00e4sidentin d\u00fcrfte die Aufgabe, eine Universit\u00e4t in diesen politisch erhitzten Zeiten zu leiten, keine einfache werden. Ruhiger wird es vorerst sicher nicht werden. Die Kommunikation innerhalb der TU und aus ihr heraus k\u00f6nnte sich zuk\u00fcnftig aber wieder zum Positiven wandeln. Denn man k\u00f6nnte spekulieren, dass wie damals Rauch nun auch Deniz gut in die Gegenwart passt: Immerhin forscht die Informatikerin an der Schnittstelle von Neuro- und Datenwissenschaft, mit einem besonderen Fokus auf Sprachverarbeitung in technischen Systemen. Das sind Themen, die ohne Vernetzung nicht zu denken sind. Allen Kritikern pr\u00e4sidialer Alleing\u00e4nge d\u00fcrfte das Hoffnung machen.\n<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vors\u00e4tze, mit denen Geraldine Rauch im Jahr 2022 in ihr Amt als Pr\u00e4sidentin der TU Berlin einzog, waren gro\u00df, vielleicht zu gro\u00df: prek\u00e4re Anstellungsverh\u00e4ltnisse wollte sie abschaffen, Diskriminierung gegen Minderheiten und Frauen bek\u00e4mpfen, die Konflikte der Welt und der Gesellschaft in ihrer Universit\u00e4t verhandelt sehen und dabei selbst noch als Person des \u00f6ffentlichen Lebens<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[116],"tags":[],"class_list":["post-303936","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-war-chronicles-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v22.9 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Von der Gegenwart \u00fcberholt - vof-news.eu<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die Vors\u00e4tze, mit denen Geraldine Rauch im Jahr 2022 in ihr Amt als Pr\u00e4sidentin der TU Berlin einzog, waren gro\u00df, vielleicht zu gro\u00df: prek\u00e4re Anstellungsverh\u00e4ltnisse wollte sie abschaffen, Diskriminierung gegen Minderheiten und Frauen bek\u00e4mpfen, die Konflikte der Welt und der Gesellschaft in ihrer Universit\u00e4t verhandelt sehen und dabei selbst noch als Person des \u00f6ffentlichen Lebens wahrgenommen werden. 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