{"id":292602,"date":"2025-10-31T21:28:09","date_gmt":"2025-10-31T18:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/der-raum-fur-den-ruckzug-wird-eng\/"},"modified":"2025-10-31T21:29:24","modified_gmt":"2025-10-31T18:29:24","slug":"der-raum-fur-den-ruckzug-wird-eng","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/der-raum-fur-den-ruckzug-wird-eng\/","title":{"rendered":"Der Raum f\u00fcr den R\u00fcckzug wird eng"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Wenn es nach dem Chef des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow geht, sind bereits seit einer Woche mehr als 5.000 ukrainische Soldaten in &#8222;Krasnoarmejsk&#8220; eingeschlossen. Das ist die russische Bezeichnung f\u00fcr die seit mehr als einem Jahr umk\u00e4mpfte Stadt Pokrowsk im westlichen Donbass, die Gerassimow damit gleichsam fast vollst\u00e4ndig unter russische Kontrolle gebracht haben will. Wenn es nach den tats\u00e4chlichen Verh\u00e4ltnissen geht, liegt Gerassimow falsch \u2013 noch. <a href=\"https:\/\/www.zeit.dehttp:\/\/kremlin.ru\/events\/president\/news\/78301\" rel=\"nofollow\">Denn obgleich die Meldung<\/a>, die der russische Milit\u00e4rchef am Sonntag gegen\u00fcber Staatschef Wladimir Putin machte, zu dem Zeitpunkt gesch\u00f6nt war, hat sich seitdem die Realit\u00e4t seiner Darstellung zwar nicht angeglichen, bewegt sich aber in ihre Richtung.\u00a0\n<\/p>\n<p>Pokrowsk ist sp\u00e4testens seit Fr\u00fchjahr 2024 ein Fokuspunkt der russischen Donbass-Offensive. In dem nach der Stadt benannten Frontabschnitt ereignet sich seither ein bedeutender Teil der russischen Boden- und Bombenangriffe. Ins Visier der Angreifer geriet die Stadt nach <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-02\/ukraine-lage-awdijiwka-rueckzug-bachmut-starlink-woche\" rel=\"nofollow\">dem Fall von Awdijiwka<\/a>. Die Eroberung der langj\u00e4hrigen Frontstadt im Februar vergangenen Jahres ebnete <span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" rel=\"nofollow\">Russland<\/a><\/span> seither den Vormarsch um knapp 50 Kilometer Richtung Nordwesten \u2013 nach Pokrowsk. Die Stadt war seinerzeit ein bedeutendes Logistikzentrum der ukrainischen Verb\u00e4nde in dem Gebiet und damit f\u00fcr Russland ein wichtiges Zwischenziel bei dem Vorhaben, die gesamte Region Donezk zu erobern. Nach ukrainischen Milit\u00e4rangaben zog Russland s\u00fcdlich von Pokrowsk eine Streitmacht von etwa 100.000 Soldaten zusammen, die seither (unter hohen Verlusten) mehrere Tausend Quadratkilometer Gebiet eroberten.\n<\/p>\n<p>Nach <a href=\"https:\/\/t.me\/KyivIndependent_official\/38058\" rel=\"nofollow\">Einsch\u00e4tzung einiger ausl\u00e4ndischer Geheimdienste aus dem Herbst 2024<\/a> h\u00e4tte Pokrowsk bereits zum Jahreswechsel unter russische Kontrolle geraten k\u00f6nnen. Doch erst danach gelang es ersten russischen Verb\u00e4nden, bis in die Vororte der Stadt vorzudringen. Im Fr\u00fchjahr konnte die <span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" rel=\"nofollow\">Ukraine<\/a><\/span> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-03\/ukraine-lage-usa-donald-trump-front-gegenangriff-pokrowsk-donezk-torezk-woche\" rel=\"nofollow\">sie sogar stellenweise zur\u00fcckdr\u00e4ngen<\/a> \u2013 nur um die dabei zur\u00fcckeroberten Stellungen anschlie\u00dfend wieder zu verlieren. Im Juli schlie\u00dflich konnten die russischen Truppen die Ukrainer ausreichend in Bedr\u00e4ngnis bringen, um eigene Einheiten vor\u00fcbergehend bis in die Stadt hineinzubringen. Und jetzt, wenige Monate sp\u00e4ter, hat die Lage der ukrainischen Truppen in Pokrowsk einen kritischen Punkt erreicht. Die Frage, die sich inzwischen stellt, ist weniger, ob die Stadt doch noch gehalten werden kann, sondern eher, ob den Ukrainern noch der R\u00fcckzug gelingt.\u00a0\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/TuiteroMartin\/status\/1983590421860176224\" rel=\"nofollow\">Geolokalisierte Videos zeigten<\/a> in den vergangenen Tagen russische Soldaten tief im Zentrum der Stadt. Einzelne Einheiten sind dabei bis zum Bahnhof von Pokrowsk vorgedrungen. Ein am Mittwoch <a href=\"https:\/\/t.me\/kyriienko_press\/8\" rel=\"nofollow\">ver\u00f6ffentlichtes Video<\/a> zeigte eine an der westlichen Zufahrt nach Pokrowsk gehisste russische Flagge. Diese wurde zwar wenig sp\u00e4ter von ukrainischen Drohnen zerst\u00f6rt \u2013 auf beiden Seiten ist das Aufstellen von Flaggen kein zuverl\u00e4ssiges Zeichen daf\u00fcr, dass der entsprechende Ort tats\u00e4chlich von der jeweiligen Seite kontrolliert wird \u2013, doch allein der Umstand, dass mindestens vor\u00fcbergehend russische Soldaten bis dorthin vorgedrungen sind, ist ein f\u00fcr die ukrainischen Truppen beunruhigendes Signal. Schlie\u00dflich wird dadurch klar, dass sie die dort verlaufende Nachschubroute \u2013 die letzte gut ausgebaute Stra\u00dfe, die nach Pokrowsk f\u00fchrt und nicht in russischer Hand ist \u2013 nicht mehr sch\u00fctzen k\u00f6nnen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Die offiziellen Lageberichte des ukrainischen Milit\u00e4rs bildeten all dies bis zuletzt nur unzureichend ab. Erst am Sonntag meldete der Generalstab in Kyjiw, dass sich etwa 200 russische Soldaten in Pokrowsk &#8222;angesammelt&#8220; h\u00e4tten \u2013 zwei Tage nachdem anonyme Offiziere, die in der Stadt stationiert sind, <a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/rus\/news\/2025\/10\/24\/8004333\/\" rel=\"nofollow\">eine \u00e4hnliche Zahl an dieweitergegeben hatten<\/a>. Demnach waren die ukrainischen Angaben, wonach die im Juli nach Pokrowsk vorgesto\u00dfenen russischen Soldaten get\u00f6tet oder zur\u00fcckgedr\u00e4ngt worden seien, zwar korrekt, doch beschrieben sie nur eine Momentaufnahme. Vielmehr hat Russland seitdem immer wieder kleine Gruppen von wenigen Soldaten in die Stadt geschickt, und einigen ist es offenbar gelungen, sich dort dauerhaft festzusetzen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Der ukrainische Milit\u00e4rchef Oleksandr Syrskyj reagierte umgehend mit Frontbesuchen in dem Gebiet und einer \u00f6ffentlich ausgesprochenen Weisung an \u00f6rtliche Kommandeure, keine gesch\u00f6nten Lageberichte nach oben durchzureichen. Die Lage in der Stadt sei &#8222;schwierig&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/CinCAFofUkraine\/posts\/pfbid0Z8THFjUyfxAn23d7J7GHfEwxavUJmBd2xa2VuMh787zD5WAtYCBNGDVYqvnJQGsyl\" rel=\"nofollow\">schrieb Syrskyj am Donnerstag<\/a>.\u00a0\n<\/p>\n<p>Weitere Angaben des Generals decken sich mit <a href=\"https:\/\/t.me\/DeepStateUA\/22677\" rel=\"nofollow\">Berichten von Milit\u00e4rbloggern<\/a> und einzelnen Soldaten: Die russischen Truppen in der Stadt seien bem\u00fcht, Feuergefechten aus dem Weg zu gehen und ihre Positionen permanent zu \u00e4ndern. Das erschwere es einem nach Pokrowsk entsandten ukrainischen Kontingent an Spezialeinheiten, Angreifer aus der sogenannten grauen Zone \u2013 die laut milit\u00e4rnahen ukrainischen Quellen inzwischen einen Gro\u00dfteil der Stadt ausmacht \u2013 zu vertreiben. Wichtig sei nun, schrieb Syrskyj weiter, die verbliebenen Nachschubrouten zu sichern und eine &#8222;effektive Zusammenarbeit&#8220; zwischen den einzelnen ukrainischen Einheiten zu gew\u00e4hrleisten.\n<\/p>\n<p>Vor allem Letzteres ist jedoch kaum m\u00f6glich, wie nahezu jede \u00f6ffentlich einsehbare Quelle bis auf die offiziellen Verlautbarungen des Milit\u00e4rs beklagt. Durch die Luft\u00fcberlegenheit russischer Drohnen in Pokrowsk und die N\u00e4he der verbliebenen Nachschubrouten zu den russischen Stellungen \u2013 genauer gesagt Orten, an denen russische Soldaten in der un\u00fcbersichtlichen Lage zumindest zeitweise gesichtet worden sind \u2013 ist die Versorgung mit Nachschub inzwischen \u00e4hnlich gef\u00e4hrlich wie der Kampf selbst. \u00c4hnliches ist Berichten zufolge auch an anderen Frontabschnitten zu beobachten. Ukrainische Soldaten m\u00fcssten teilweise mehr als zehn Kilometer zu Fu\u00df gehen, um ihre Stellungen zu erreichen, da der Transport auf Fahrzeugen zu gef\u00e4hrlich sei. Die Infanteristen seien von ihrem Kommando &#8222;praktisch abgeschnitten&#8220; und w\u00fcrden per Drohne mit Wasser versorgt, zitierte die einen Offizier.\u00a0\n<\/p>\n<p>Der milit\u00e4rnahe ukrainische Kartendienst DeepState best\u00e4tigt die Milit\u00e4rangaben, wonach sich die russischen Einheiten in Bewegung halten und dadurch kaum verdr\u00e4ngt werden k\u00f6nnen. Entscheidend ist hierbei, dass der Versuch, die graue Zone in Pokrowsk wieder zugunsten der Verteidiger der Stadt zu verkleinern, nicht nur eine Voraussetzung daf\u00fcr w\u00e4re, die betreffenden Stadtviertel zur\u00fcckzuerobern, was ohnehin unwahrscheinlich scheint. Sondern auch ein zentraler Faktor bei der Frage, die f\u00fcr die Milit\u00e4rf\u00fchrung besonders schmerzhaft ist, weil sie derzeit nicht sicher beantwortet werden kann: Schaffen es die verbliebenen ukrainischen Soldaten \u00fcberhaupt noch aus der Stadt raus oder werden sie dort eingeschlossen?\n<\/p>\n<p>Der Korridor f\u00fcr einen R\u00fcckzug, warnt DeepState, habe sich in den vergangenen Tagen gef\u00e4hrlich verengt. Lediglich eine Distanz von acht Kilometern <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/#12\/48.3044387\/37.2790146\" rel=\"nofollow\">sehen die milit\u00e4rnahen Analysten<\/a> zwischen russisch kontrollierten Stellungen westlich und nord\u00f6stlich von Pokrowsk; zwischen Orten, die noch nicht ganz von Russland, aber auch l\u00e4ngst nicht mehr von der Ukraine kontrolliert werden, seien es sogar nur knapp drei Kilometer, dreimal weniger als vor zwei Wochen.\n<\/p>\n<p>Das US-amerikanische Institute for the Study of War (ISW) stellt die Lage \u00e4hnlich dar. Zum Vergleich: Als im Februar 2024 die letzten ukrainischen Soldaten aus Awdijiwka abzogen, war ihr R\u00fcckzugskorridor zwei Kilometer breit. In einer Kriegsphase, in der mit Sprengs\u00e4tzen versehene Drohnen das Zehnfache an Distanz \u00fcberwinden k\u00f6nnen, ist das kaum besser als null. &#8222;Awdijiwka, Wuhledar, Sudscha&#8220;, <a href=\"https:\/\/x.com\/sternenko\/status\/1983845488873906222\" rel=\"nofollow\">klagte auf X<\/a> der unter anderem durch Spendenkampagnen f\u00fcrs Milit\u00e4r in der Ukraine prominent gewordene Aktivist Serhij Sternenko. &#8222;Jedes Mal zogen sich unsere Leute im letzten Moment unter hohen Verlusten zur\u00fcck (&#8230;). Nicht alle konnten entkommen.&#8220;\u00a0\n<\/p>\n<p>Sollten ukrainische Soldaten in<br \/>\n Pokrowsk sowie der benachbarten Stadt Myrnohrad, die ebenfalls<br \/>\ninnerhalb des von Russland geschaffenen, noch nicht geschlossenen<br \/>\nKessels liegt, tats\u00e4chlich vollst\u00e4ndig eingeschlossen werden, w\u00e4re das gegen\u00fcber dem Verlust der &#8222;Ruinen von Pokrowsk&#8220;,<br \/>\n wie sich <a href=\"https:\/\/t.me\/PlayfraOSINT\/2624\" rel=\"nofollow\">auf Telegram<\/a> ein Soldat ausdr\u00fcckt, die deutlich herbere Niederlage. Denn mit den schon mehrfach viel zu sp\u00e4t angeordneten R\u00fcckz\u00fcgen \u2013 die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-10\/ukraine-lage-wuhledar-donezk-russland-offensive-woche\" rel=\"nofollow\">teils fluchtartigen Charakter<\/a><br \/>\n hatten, weil der R\u00fcckzugsbefehl sp\u00e4ter kam, als Soldaten ihre<br \/>\nStellungen auf eigene Faust verlie\u00dfen \u2013 konterkariert die ukrainische<br \/>\nMilit\u00e4rf\u00fchrung ihre eigene Strategie.\u00a0\n<\/p>\n<p>Die Ukraine<br \/>\nkann sich schon l\u00e4ngst nicht mehr erlauben, bis zuletzt um St\u00e4dte wie<br \/>\nPokrowsk zu k\u00e4mpfen. Den russischen Vormarsch zu stoppen, ist nicht<br \/>\ndas Ziel der Milit\u00e4rf\u00fchrung, das w\u00e4re derzeit auch<br \/>\nunrealistisch. Ihr Vorgehen besteht eher darin, in langen<br \/>\nR\u00fcckzugsgefechten wie dem Kampf um Pokrowsk den Angreifern hohe Verluste<br \/>\n zuzuf\u00fcgen und erst dann abzuziehen, wenn das Verlustverh\u00e4ltnis nicht<br \/>\nmehr zugunsten der Verteidiger ausf\u00e4llt. In Pokrowsk war bislang genau<br \/>\ndas der Fall: Fast 3.000 Einheiten Milit\u00e4rger\u00e4t hat Russland <a href=\"https:\/\/x.com\/naalsio26\/status\/1965922565848969629\" rel=\"nofollow\">Stand September<\/a><br \/>\n seit vergangenem Jahr im Vormarsch auf die Stadt verloren, mehr als<br \/>\ndreimal so viel wie die Ukrainer. Doch wenn Letztere den richtigen<br \/>\nMoment f\u00fcr den R\u00fcckzug verpassen, k\u00f6nnen schlagartig Tausende Soldaten<br \/>\nauf einmal in akute Gefahr geraten. In Pokrowsk d\u00fcrften derzeit laut<br \/>\nindirekten ukrainischen Angaben knapp 2.000 Soldaten ausharren, die sich<br \/>\nzahlenm\u00e4\u00dfig vielfach \u00fcberlegenen Angreifern gegen\u00fcbersehen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Mehrere Experten und Milit\u00e4rblogger hinterfragen nun nicht nur das Timing der ukrainischen Milit\u00e4rf\u00fchrung, sondern auch die Strategie an sich. Unter den gegenw\u00e4rtigen Bedingungen funktioniere diese nicht, <a href=\"https:\/\/t.me\/CITeam\/6003\" rel=\"nofollow\">argumentiert etwa<\/a> der in den USA lebende russische Milit\u00e4ranalyst Ruslan Lewijew. Die klassische Wahrnehmung von St\u00e4dten als &#8222;Festungen&#8220;, die sich deutlich besser verteidigen lie\u00dfen als Stellungen in offenem Gel\u00e4nde \u2013 wonach die ukrainische Armee das Richtige tue, wenn sie St\u00e4dte wie Pokrowsk so lange halte wie m\u00f6glich \u2013, sei nur dann korrekt, wenn die Verteidiger genug Infanteristen h\u00e4tten, um den feindlichen Vormarsch innerhalb der St\u00e4dte zu stoppen. Dann lie\u00dfen sich dicht bebaute Gebiete in der Tat gut verteidigen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Doch der Ukraine fehlen Infanteristen. Und das bedeute, warnt Lewijew, dass die dichte Bebauung zum Vorteil f\u00fcr die Angreifer werde, die sich an den ukrainischen Stellungen einfach vorbeischleichen k\u00f6nnten. Genau das sei in Pokrowsk passiert, wo sich zwar nicht genug russische Soldaten an ukrainischen Stellungen vorbeibewegt h\u00e4tten, um Pokrowsk zu kontrollieren, aber genug, um einen sicheren R\u00fcckzug zu verhindern.\u00a0\n<\/p>\n<p>&#8222;Meiner Meinung nach war die Schlacht um Pokrowsk eine relativ erfolgreiche Verteidigungsschlacht, doch die Stadt ist fast verloren&#8220;, <a href=\"https:\/\/x.com\/Rebel44CZ\/status\/1983534665890996513\" rel=\"nofollow\">schlussfolgert auch Jakub Janovsky<\/a>, der Betreiber des Oryx-Blogs, einer Datenbank von Verlusten beider Kriegsparteien, die zweifelsfrei per Foto oder Video best\u00e4tigt sind. Ob aber auch abschlie\u00dfend von einem Erfolg gesprochen werden k\u00f6nne, h\u00e4nge davon ab, ob den ukrainischen Truppen noch der R\u00fcckzug aus der Stadt gelingt \u2013 und ob die in den vergangenen Monaten im Hinterland von Pokrowsk errichteten Stellungen den weiteren russischen Vormarsch aufhalten k\u00f6nnten.\u00a0\n<\/p>\n<p>Einige Beobachter sind, bei aller Kritik an der Milit\u00e4rf\u00fchrung, hinsichtlich dieses Aspekts vorsichtig optimistisch: Anders als im Fall von Awdijiwka seien n\u00f6rdlich von Pokrowsk <a href=\"https:\/\/x.com\/Playfra0\/status\/1984240811702468673\" rel=\"nofollow\">Stellungen vorbereitet worden<\/a>, auf die sich die ukrainische Armee zur\u00fcckziehen k\u00f6nnte. Ein rasanter Vormarsch Russlands nach einer Einnahme von Pokrowsk sei nicht vorherbestimmt; russische Soldaten auf offenem Gel\u00e4nde mit Drohnen zu bek\u00e4mpfen, sei &#8222;produktiver&#8220; als ein Stadtkampf, <a href=\"https:\/\/x.com\/Playfra0\/status\/1983553604469313960\" rel=\"nofollow\">mutma\u00dft ein ukrainischer Milit\u00e4rblogger<\/a>. Die Frage, wie \u2013 ob im kommenden Jahr oder noch sp\u00e4ter \u2013 die St\u00e4dte des n\u00f6rdlichen Donbass, auf die Putin es abgesehen hat, wirksam verteidigt werden k\u00f6nnen, beantwortet das aber nicht.\n<\/p>\n<hr\/>\n<hr\/>\n<h2>Das Zitat: Putins Gesandter setzt sich nicht durch<\/h2>\n<p>Am vergangenen Mittwoch setzten die USA die russischen \u00d6lkonzerne<strong> Rosneft und Lukoil auf ihre Sanktionsliste<\/strong> \u2013 der erste derartige Schritt der Regierung von Donald Trump. Zwei Tage sp\u00e4ter reiste <strong>Kirill Dmitrijew,<\/strong> Russlands Sondergesandter f\u00fcr Gespr\u00e4che mit den USA, nach Washington. Die Reise war \u00fcberraschend: Kurz zuvor hatte<strong> Trump seinen Au\u00dfenminister Marco Rubio damit beauftragt,<\/strong> anstelle des bisherigen US-Gesandten Steve Witkoff die Gespr\u00e4che mit der russischen Seite zu f\u00fchren. Rubio ist als langj\u00e4hriger Au\u00dfenpolitiker deutlich <strong>erfahrener im Umgang mit Russland<\/strong> als der Investor Witkoff \u2013 dem Trump selbst bescheinigte, &#8222;keine Ahnung&#8220; von Russland zu haben.\n<\/p>\n<p>In den USA traf sich Dmitrijew unter anderem mit einer Trump-nahen Abgeordneten. Als <strong>Zweck seiner Reise<\/strong> gilt der Versuch, nach der Bekanntgabe der Sanktionen und dem<strong> Scheitern eines weiteren Treffens Trumps mit Wladimir Putin <\/strong>das Verh\u00e4ltnis zur Trump-Regierung wieder zu verbessern. Doch Aussagen des f\u00fcr die Sanktionspolitik zust\u00e4ndigen <strong>US-Finanzministers Scott Bessent <\/strong>deuten darauf, dass Dmitrijews Mission nicht erfolgreich war. Beteuerungen des russischen Gesandten, die <strong>Sanktionen w\u00fcrden keine Wirkung auf Russlands Wirtschaft <\/strong>haben, kommentierte Bessent in einem Interview mit dem Sender CBS mit scharfen Worten:\n<\/p>\n<h2>Die wichtigsten Meldungen: Vertreibung durch Drohnen, Reservisten, Nord Stream<\/h2>\n<p><strong>UN-Vorw\u00fcrfe:\u00a0<\/strong>An der M\u00fcndung des Dnipro in der s\u00fcdukrainischen Region Cherson <strong>greifen russische Soldaten seit Jahren regelm\u00e4\u00dfig Zivilisten mit kleinen Drohnen an<\/strong>. Da die Ende 2022 befreite Gro\u00dfstadt direkt am Fluss liegt, dessen Ostseite Russland kontrolliert, k\u00f6nnen die Soldaten dabei dieselben Taktiken anwenden, die beide Armeen bei Angriffen auf gegnerische Truppen einsetzen und<strong> steuern Drohnen gezielt auf zivile Fahrzeuge oder einzelne Menschen.<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/ukraine-krieg-russland-drohnen-verfolgung-zivilisten-grenze\" rel=\"nofollow\">Eine UN-Kommission sieht darin eine <\/a><strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/ukraine-krieg-russland-drohnen-verfolgung-zivilisten-grenze\" rel=\"nofollow\">&#8222;koordinierte Strategie<\/a> (&#8230;), um Zivilisten aus diesen Gebieten zu vertreiben&#8220;<\/strong>, teilten die Vereinten Nationen mit. Hunderte Videos belegen demnach eine gezielte Jagd auf Zivilisten. In Cherson leben derzeit nur noch<strong>\u00a060.000 von urspr\u00fcnglich fast 300.000 Einwohnern.\u00a0<\/strong>\n<\/p>\n<p><strong>Russische Reservisten:<\/strong>\u00a0Das russische Parlament hat im Eilverfahren ein Gesetz beschlossen, das den <strong>Einsatz von Reservisten zum Schutz der kritischen Infrastruktur <\/strong>beispielsweise gegen Drohnenangriffe erlaubt. <a href=\"https:\/\/www.kommersant.ru\/doc\/8159630?query=%D0%94%D1%80%D0%BE%D0%B7%D0%B4%D0%B5%D0%BD%D0%BA%D0%BE\" rel=\"nofollow\">Laut Medienberichten<\/a> sollen in der Region Leningrad zu diesem Zweck erstmals etwa 100 Reservisten bereits eingesetzt werden. In den vergangenen Wochen hatte das <strong>Verteidigungsministerium<\/strong> angek\u00fcndigt, <strong>Reservisten auch im Kampf gegen die Ukraine einsetzen zu wollen <\/strong>\u2013 ein Vorgehen, auf das die Regierung seit der russischen Teilmobilmachung Ende 2022 nicht mehr zur\u00fcckgegriffen hat. Analysten des US-Thinktanks ISW\u00a0<a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/uncategorized\/warning-the-kremlin-is-preparing-to-mobilize-reservists-on-a-rolling-basis-to-fight-in-ukraine-for-the-first-time\/\" rel=\"nofollow\">vermuten dahinter zwar <strong>keine Vorbereitung auf eine neue Mobilisierungswelle<\/strong><\/a>, erwarten aber, dass die Rolle von Reservisten k\u00fcnftig steigen k\u00f6nnte.\n<\/p>\n<p><strong>Nord-Stream-Anschlag:<\/strong>\u00a0Ein in Italien wegen des Verdachts auf Beteiligung am <strong>Pipeline-Anschlag<\/strong> im Herbst 2022 festgenommener <strong>Ukrainer kann wom\u00f6glich nach Deutschland ausgeliefert werden.<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/gericht-auslieferung-deutschland-tatverdaechtiger-nord-stream-anschlag\" rel=\"nofollow\">Das entschied ein Gericht in Bologna.<\/a> Der im August festgenommene Mann sitzt seitdem in einem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis, die <strong>Bundesanwaltschaft hatte seine Auslieferung beantragt. <\/strong>Der Anwalt des Verd\u00e4chtigen k\u00fcndigte allerdings an, in einer h\u00f6heren Instanz <strong>Revision gegen die Auslieferung einzulegen.\u00a0<\/strong>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es nach dem Chef des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow geht, sind bereits seit einer Woche mehr als 5.000 ukrainische Soldaten in &#8222;Krasnoarmejsk&#8220; eingeschlossen. 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Denn obgleich die Meldung, die der russische Milit\u00e4rchef am Sonntag gegen\u00fcber Staatschef Wladimir Putin machte, zu dem Zeitpunkt gesch\u00f6nt war, hat sich seitdem die Realit\u00e4t seiner Darstellung zwar nicht angeglichen, bewegt sich aber in ihre Richtung.\u00a0\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/der-raum-fur-den-ruckzug-wird-eng\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-10-31T18:28:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-10-31T18:29:24+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/wide__1000x562-102.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1000\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"562\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/der-raum-fur-den-ruckzug-wird-eng\/\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/der-raum-fur-den-ruckzug-wird-eng\/\",\"name\":\"Der Raum f\u00fcr den R\u00fcckzug wird eng - vof-news.eu\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/der-raum-fur-den-ruckzug-wird-eng\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/der-raum-fur-den-ruckzug-wird-eng\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/wide__1000x562-102.jpg\",\"datePublished\":\"2025-10-31T18:28:09+00:00\",\"dateModified\":\"2025-10-31T18:29:24+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed\"},\"description\":\"Wenn es nach dem Chef des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow geht, sind bereits seit einer Woche mehr als 5.000 ukrainische Soldaten in \\\"Krasnoarmejsk\\\" eingeschlossen. 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