{"id":284402,"date":"2025-10-09T17:26:12","date_gmt":"2025-10-09T14:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/einen-harten-schnitt-2035-darf-es-nicht-geben-merz-wird-beim-verbrenner-aus-deutlich\/"},"modified":"2025-10-09T17:26:43","modified_gmt":"2025-10-09T14:26:43","slug":"einen-harten-schnitt-2035-darf-es-nicht-geben-merz-wird-beim-verbrenner-aus-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/einen-harten-schnitt-2035-darf-es-nicht-geben-merz-wird-beim-verbrenner-aus-deutlich\/","title":{"rendered":"\u201eEinen harten Schnitt 2035 darf es nicht geben\u201c \u2013 Merz wird beim Verbrenner-Aus deutlich"},"content":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung hat zum Autogipfel geladen, um \u00fcber mehr Anschub f\u00fcr die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68e76f47d3ab2139f9f11159\/auto-gipfel-kurz-vor-dem-treffen-mit-der-regierung-bricht-die-stimmung-deutlich-ein.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68e76f47d3ab2139f9f11159\/auto-gipfel-kurz-vor-dem-treffen-mit-der-regierung-bricht-die-stimmung-deutlich-ein.html\">kriselnde deutsche Schl\u00fcsselbranche<\/a> zu beraten. An dem Treffen bei Kanzler Friedrich Merz (CDU) nahmen heute Spitzenvertreter von Autoherstellern und Zulieferern, Verb\u00e4nden und Gewerkschaft sowie aus Bundesl\u00e4ndern mit gr\u00f6\u00dferen Produktionsstandorten teil. <\/p>\n<p>Noch hat die Koalition <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68e75896d3ab2139f9f10f20\/buergergeld-rente-verkehr-regierung-einigt-sich-auf-reformen-alle-beschluesse-im-ueberblick.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68e75896d3ab2139f9f10f20\/buergergeld-rente-verkehr-regierung-einigt-sich-auf-reformen-alle-beschluesse-im-ueberblick.html\">keine Einigung \u00fcber das geplante Verbrenner-Aus<\/a> erzielt. Union und SPD k\u00fcndigten jedoch zuvor ein F\u00f6rderprogramm mit Kaufanreizen f\u00fcr E-Autos an.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz stellte sich bei einer Pressekonferenz im Anschluss klar gegen ein Verbrenner-Aus ab dem Jahr 2035. \u201eEinen harten Schnitt 2035 darf es nicht geben\u201c, sagte er. Merz betonte gleichzeitig, Elektroantriebe seien \u201edie Hauptstra\u00dfe, auf der gefahren wird.\u201c Es sei aber richtig, dass es Zeit f\u00fcr die Markteinf\u00fchrung brauche. Der Kanzler machte deutlich, er ermutige die Unternehmen, auch andere Formen klimaneutraler Antriebe voranzutreiben.<\/p>\n<p>Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) stellte zuvor klar, es m\u00fcssten z\u00fcgig weitere Entscheidungen getroffen werden. Es sei aber deutlich geworden, dass es mehr Flexibilit\u00e4t brauche. Es brauche Pragmatismus und es gehe darum, Arbeitspl\u00e4tze im Land aufrechtzuerhalten. Beide Politiker betonten, dass sie den Ausbau der Elektromobilit\u00e4t f\u00fcr entscheidend halten. <\/p>\n<h3>Streit \u00fcber deutsche Position bei Union und SPD<\/h3>\n<p>Angesichts einer anstehenden \u00dcberpr\u00fcfung auf EU-Ebene hatten Union und SPD \u00fcber die deutsche Position gestritten. Kanzler Merz will das Verbrenner-Aus kippen \u2013 die SPD daran grunds\u00e4tzlich festhalten. <\/p>\n<p>Die Bundesregierung kann die EU-Regeln jedoch nicht im Alleingang \u00e4ndern. Erst muss die EU-Kommission eine Gesetzes\u00e4nderung auf den Weg bringen. Es wird erwartet, dass die Beh\u00f6rde dies bis Ende des Jahres macht. <\/p>\n<p>Danach muss auch eine Mehrheit der EU-Staaten und des Europaparlaments einer \u00c4nderung zustimmen. \u201eWir brauchen zeitnahe Entscheidungen und dann auch eine geeinte deutsche Stimme in Br\u00fcssel\u201c, sagte die Pr\u00e4sidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard M\u00fcller. <\/p>\n<h3>Aiwanger: Herren in Berlin haben Schuss nicht geh\u00f6rt<\/h3>\n<p>Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpr\u00e4sident und Chef der Freien W\u00e4hler, hatte das Verbrenner-Aus im Vorfeld bereits scharf kritisiert. Bei WELT TV sagte: \u201eIch bin ehrlich gesagt ma\u00dflos entt\u00e4uscht, dass die Herrschaften in Berlin den Schuss immer noch nicht geh\u00f6rt haben\u201c. Er machte insbesondere der SPD Vorw\u00fcrfe und warf der Partei eine Blockadehaltung vor, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrde. Aus der Autobranche sei schlie\u00dflich der Ruf nach Technologieoffenheit deutlich zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die SPD sei es mittlerweile \u201ewichtiger, woke zu sein, als die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten\u201c. Auch mit der EU-Kommissionspr\u00e4sidentin ging er hart ins Gericht: \u201eDas ist oberpeinlich und wenn Deutschland hier schon nicht liefern kann, dann brauchen wir auch uns um die Frau von der Leyen nicht mehr zu k\u00fcmmern.\u201c Die \u201ePhalanx \u00fcber Frau von der Leyen bis hin zur SPD\u201c sei \u201et\u00f6dlich f\u00fcr das Automobilland Deutschland\u201c.<\/p>\n<h3>Protest vor dem Kanzleramt<\/h3>\n<p>Derweil haben Umweltorganisationen mit Aktionen vor dem Bundeskanzleramt gegen die deutsche Automobilpolitik protestiert. Mehrere Fahrzeuge mit Aufschriften wie \u201eMehr Elektro Wagen\u201c standen vor der Zufahrt des Regierungsgeb\u00e4udes und blockierten nach Beobachtung eines dpa-Reporters zeitweise den Zugang. Wenige Meter weiter stand eine Gruppe von Friday for Future mit einem gro\u00dfen Plakat mit der Aufschrift \u201eMerz lass das Verbrenner-Aus in Ruhe!\u201c.<\/p>\n<p>Die Polizei war mit mehreren Beamten vor Ort und sicherte die Umgebung. Einige Aktivisten wurden weggef\u00fchrt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung hat zum Autogipfel geladen, um \u00fcber mehr Anschub f\u00fcr die kriselnde deutsche Schl\u00fcsselbranche zu beraten. An dem Treffen bei Kanzler Friedrich Merz (CDU) nahmen heute Spitzenvertreter von Autoherstellern und Zulieferern, Verb\u00e4nden und Gewerkschaft sowie aus Bundesl\u00e4ndern mit gr\u00f6\u00dferen Produktionsstandorten teil. Noch hat die Koalition keine Einigung \u00fcber das geplante Verbrenner-Aus erzielt. 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Der Kanzler machte deutlich, er ermutige die Unternehmen, auch andere Formen klimaneutraler Antriebe voranzutreiben.Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) stellte zuvor klar, es m\u00fcssten z\u00fcgig weitere Entscheidungen getroffen werden. Es sei aber deutlich geworden, dass es mehr Flexibilit\u00e4t brauche. Es brauche Pragmatismus und es gehe darum, Arbeitspl\u00e4tze im Land aufrechtzuerhalten. Beide Politiker betonten, dass sie den Ausbau der Elektromobilit\u00e4t f\u00fcr entscheidend halten. Streit \u00fcber deutsche Position bei Union und SPDAngesichts einer anstehenden \u00dcberpr\u00fcfung auf EU-Ebene hatten Union und SPD \u00fcber die deutsche Position gestritten. Kanzler Merz will das Verbrenner-Aus kippen \u2013 die SPD daran grunds\u00e4tzlich festhalten. Die Bundesregierung kann die EU-Regeln jedoch nicht im Alleingang \u00e4ndern. Erst muss die EU-Kommission eine Gesetzes\u00e4nderung auf den Weg bringen. Es wird erwartet, dass die Beh\u00f6rde dies bis Ende des Jahres macht. Danach muss auch eine Mehrheit der EU-Staaten und des Europaparlaments einer \u00c4nderung zustimmen. \u201eWir brauchen zeitnahe Entscheidungen und dann auch eine geeinte deutsche Stimme in Br\u00fcssel\u201c, sagte die Pr\u00e4sidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard M\u00fcller. Aiwanger: Herren in Berlin haben Schuss nicht geh\u00f6rtHubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpr\u00e4sident und Chef der Freien W\u00e4hler, hatte das Verbrenner-Aus im Vorfeld bereits scharf kritisiert. Bei WELT TV sagte: \u201eIch bin ehrlich gesagt ma\u00dflos entt\u00e4uscht, dass die Herrschaften in Berlin den Schuss immer noch nicht geh\u00f6rt haben\u201c. Er machte insbesondere der SPD Vorw\u00fcrfe und warf der Partei eine Blockadehaltung vor, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrde. Aus der Autobranche sei schlie\u00dflich der Ruf nach Technologieoffenheit deutlich zu h\u00f6ren.F\u00fcr die SPD sei es mittlerweile \u201ewichtiger, woke zu sein, als die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten\u201c. Auch mit der EU-Kommissionspr\u00e4sidentin ging er hart ins Gericht: \u201eDas ist oberpeinlich und wenn Deutschland hier schon nicht liefern kann, dann brauchen wir auch uns um die Frau von der Leyen nicht mehr zu k\u00fcmmern.\u201c Die \u201ePhalanx \u00fcber Frau von der Leyen bis hin zur SPD\u201c sei \u201et\u00f6dlich f\u00fcr das Automobilland Deutschland\u201c.Protest vor dem KanzleramtDerweil haben Umweltorganisationen mit Aktionen vor dem Bundeskanzleramt gegen die deutsche Automobilpolitik protestiert. Mehrere Fahrzeuge mit Aufschriften wie \u201eMehr Elektro Wagen\u201c standen vor der Zufahrt des Regierungsgeb\u00e4udes und blockierten nach Beobachtung eines dpa-Reporters zeitweise den Zugang. Wenige Meter weiter stand eine Gruppe von Friday for Future mit einem gro\u00dfen Plakat mit der Aufschrift \u201eMerz lass das Verbrenner-Aus in Ruhe!\u201c.Die Polizei war mit mehreren Beamten vor Ort und sicherte die Umgebung. 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Der Kanzler machte deutlich, er ermutige die Unternehmen, auch andere Formen klimaneutraler Antriebe voranzutreiben.Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) stellte zuvor klar, es m\u00fcssten z\u00fcgig weitere Entscheidungen getroffen werden. Es sei aber deutlich geworden, dass es mehr Flexibilit\u00e4t brauche. Es brauche Pragmatismus und es gehe darum, Arbeitspl\u00e4tze im Land aufrechtzuerhalten. Beide Politiker betonten, dass sie den Ausbau der Elektromobilit\u00e4t f\u00fcr entscheidend halten. Streit \u00fcber deutsche Position bei Union und SPDAngesichts einer anstehenden \u00dcberpr\u00fcfung auf EU-Ebene hatten Union und SPD \u00fcber die deutsche Position gestritten. Kanzler Merz will das Verbrenner-Aus kippen \u2013 die SPD daran grunds\u00e4tzlich festhalten. Die Bundesregierung kann die EU-Regeln jedoch nicht im Alleingang \u00e4ndern. Erst muss die EU-Kommission eine Gesetzes\u00e4nderung auf den Weg bringen. Es wird erwartet, dass die Beh\u00f6rde dies bis Ende des Jahres macht. Danach muss auch eine Mehrheit der EU-Staaten und des Europaparlaments einer \u00c4nderung zustimmen. \u201eWir brauchen zeitnahe Entscheidungen und dann auch eine geeinte deutsche Stimme in Br\u00fcssel\u201c, sagte die Pr\u00e4sidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard M\u00fcller. Aiwanger: Herren in Berlin haben Schuss nicht geh\u00f6rtHubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpr\u00e4sident und Chef der Freien W\u00e4hler, hatte das Verbrenner-Aus im Vorfeld bereits scharf kritisiert. Bei WELT TV sagte: \u201eIch bin ehrlich gesagt ma\u00dflos entt\u00e4uscht, dass die Herrschaften in Berlin den Schuss immer noch nicht geh\u00f6rt haben\u201c. Er machte insbesondere der SPD Vorw\u00fcrfe und warf der Partei eine Blockadehaltung vor, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrde. Aus der Autobranche sei schlie\u00dflich der Ruf nach Technologieoffenheit deutlich zu h\u00f6ren.F\u00fcr die SPD sei es mittlerweile \u201ewichtiger, woke zu sein, als die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten\u201c. Auch mit der EU-Kommissionspr\u00e4sidentin ging er hart ins Gericht: \u201eDas ist oberpeinlich und wenn Deutschland hier schon nicht liefern kann, dann brauchen wir auch uns um die Frau von der Leyen nicht mehr zu k\u00fcmmern.\u201c Die \u201ePhalanx \u00fcber Frau von der Leyen bis hin zur SPD\u201c sei \u201et\u00f6dlich f\u00fcr das Automobilland Deutschland\u201c.Protest vor dem KanzleramtDerweil haben Umweltorganisationen mit Aktionen vor dem Bundeskanzleramt gegen die deutsche Automobilpolitik protestiert. Mehrere Fahrzeuge mit Aufschriften wie \u201eMehr Elektro Wagen\u201c standen vor der Zufahrt des Regierungsgeb\u00e4udes und blockierten nach Beobachtung eines dpa-Reporters zeitweise den Zugang. Wenige Meter weiter stand eine Gruppe von Friday for Future mit einem gro\u00dfen Plakat mit der Aufschrift \u201eMerz lass das Verbrenner-Aus in Ruhe!\u201c.Die Polizei war mit mehreren Beamten vor Ort und sicherte die Umgebung. 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Der Kanzler machte deutlich, er ermutige die Unternehmen, auch andere Formen klimaneutraler Antriebe voranzutreiben.Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) stellte zuvor klar, es m\u00fcssten z\u00fcgig weitere Entscheidungen getroffen werden. Es sei aber deutlich geworden, dass es mehr Flexibilit\u00e4t brauche. Es brauche Pragmatismus und es gehe darum, Arbeitspl\u00e4tze im Land aufrechtzuerhalten. Beide Politiker betonten, dass sie den Ausbau der Elektromobilit\u00e4t f\u00fcr entscheidend halten. Streit \u00fcber deutsche Position bei Union und SPDAngesichts einer anstehenden \u00dcberpr\u00fcfung auf EU-Ebene hatten Union und SPD \u00fcber die deutsche Position gestritten. Kanzler Merz will das Verbrenner-Aus kippen \u2013 die SPD daran grunds\u00e4tzlich festhalten. Die Bundesregierung kann die EU-Regeln jedoch nicht im Alleingang \u00e4ndern. Erst muss die EU-Kommission eine Gesetzes\u00e4nderung auf den Weg bringen. 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Beide Politiker betonten, dass sie den Ausbau der Elektromobilit\u00e4t f\u00fcr entscheidend halten. Streit \u00fcber deutsche Position bei Union und SPDAngesichts einer anstehenden \u00dcberpr\u00fcfung auf EU-Ebene hatten Union und SPD \u00fcber die deutsche Position gestritten. Kanzler Merz will das Verbrenner-Aus kippen \u2013 die SPD daran grunds\u00e4tzlich festhalten. Die Bundesregierung kann die EU-Regeln jedoch nicht im Alleingang \u00e4ndern. Erst muss die EU-Kommission eine Gesetzes\u00e4nderung auf den Weg bringen. Es wird erwartet, dass die Beh\u00f6rde dies bis Ende des Jahres macht. Danach muss auch eine Mehrheit der EU-Staaten und des Europaparlaments einer \u00c4nderung zustimmen. \u201eWir brauchen zeitnahe Entscheidungen und dann auch eine geeinte deutsche Stimme in Br\u00fcssel\u201c, sagte die Pr\u00e4sidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard M\u00fcller. 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Der Kanzler machte deutlich, er ermutige die Unternehmen, auch andere Formen klimaneutraler Antriebe voranzutreiben.Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) stellte zuvor klar, es m\u00fcssten z\u00fcgig weitere Entscheidungen getroffen werden. Es sei aber deutlich geworden, dass es mehr Flexibilit\u00e4t brauche. Es brauche Pragmatismus und es gehe darum, Arbeitspl\u00e4tze im Land aufrechtzuerhalten. Beide Politiker betonten, dass sie den Ausbau der Elektromobilit\u00e4t f\u00fcr entscheidend halten. Streit \u00fcber deutsche Position bei Union und SPDAngesichts einer anstehenden \u00dcberpr\u00fcfung auf EU-Ebene hatten Union und SPD \u00fcber die deutsche Position gestritten. Kanzler Merz will das Verbrenner-Aus kippen \u2013 die SPD daran grunds\u00e4tzlich festhalten. Die Bundesregierung kann die EU-Regeln jedoch nicht im Alleingang \u00e4ndern. Erst muss die EU-Kommission eine Gesetzes\u00e4nderung auf den Weg bringen. 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