{"id":279201,"date":"2025-09-25T21:26:10","date_gmt":"2025-09-25T18:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/"},"modified":"2025-09-25T21:26:43","modified_gmt":"2025-09-25T18:26:43","slug":"es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/","title":{"rendered":"\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner wollte von ChatGPT wissen, was vergangenen Freitag im Parlament passierte. Die Antwort der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) sei klar und ausgewogenen gewesen, Quellenangabe inklusive, erz\u00e4hlte die CDU-Politikerin. Dann habe die Maschine angeboten, die Antwort nach Parteien aufzuschl\u00fcsseln, was sie dann auch tat: Christdemokraten, Sozialdemokraten, die Gr\u00fcnen, die Linke \u2013 doch auch die Liberalen wurden erw\u00e4hnt, obwohl sie nicht mehr im Bundestag sind.<\/p>\n<p>Mit der Anekdote leitete Kl\u00f6ckner ihren Vortrag auf dem KI-Gipfel der WELT im Axel-Springer-Neubau in Berlin ein. \u201eDas zeigt das Versprechen \u2013 und das Problem\u201c, so ihr Schluss. KI k\u00f6nne brillant sein, und sie k\u00f6nne auch falschliegen. \u201eDie Menschen fragen sich: Was kann ich noch glauben? Wem kann ich noch vertrauen? Und wenn Vertrauen ganz verloren geht, verliert die Demokratie\u201c, malte Kl\u00f6ckner ein eher d\u00fcsteres Bild.<\/p>\n<p>KI als Bedrohung, aber auch als Chance. Sie wisse, dass sie jetzt sehr deutsch klinge, fuhr Kl\u00f6ckner in ihrer auf Englisch gehaltenen Rede fort. \u201eZu viel Regulierung, zu fr\u00fch \u2013 und wir ersticken Innovation. Zu wenig, zu sp\u00e4t \u2013 und wir riskieren echten Schaden\u201c, beschrieb die Bundestagspr\u00e4sidentin die Ausgangslage.<\/p>\n<h3>\u201eMit Bedacht und Ma\u00df regulieren\u201c<\/h3>\n<p>Welche Fesseln braucht KI, aber auch welche Freiheiten, um <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68d5450771df402ba8af3bf6\/welt-ki-summit-souveraenitaets-washing-europas-gefaehrliche-ki-abhaengigkeit-von-amerika.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68d5450771df402ba8af3bf6\/welt-ki-summit-souveraenitaets-washing-europas-gefaehrliche-ki-abhaengigkeit-von-amerika.html\">Deutschland und Europa nicht von der Entwicklung<\/a> abzukoppeln? Diese Grundfrage zog sich durch diverse Runden w\u00e4hrend der Veranstaltung mit zahlreichen Vorstandschefs namhafter Unternehmen und hochrangigen Politikern. Die Ansichten gingen zum Teil deutlich auseinander \u2013 wobei die Warnungen vor zu viel Kontrolle \u00fcberwogen.<\/p>\n<p>OpenAI-Gr\u00fcnder<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68d53c680356251aa91fa843\/Sam-Altman-und-David-Deutsch-einigen-sich-auf-ultimativen-KI-Test.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68d53c680356251aa91fa843\/Sam-Altman-und-David-Deutsch-einigen-sich-auf-ultimativen-KI-Test.html\"> Sam Altman<\/a> trat mit Vehemenz der Sorge entgegen, dass Maschinen die Macht \u00fcber die Menschheit \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. \u201eGPT-5 ist schon jetzt bei reiner intellektueller Leistungsf\u00e4higkeit kl\u00fcger als jeder Einzelne von uns, und dennoch haben wir keinerlei Probleme, es zu kontrollieren\u201c, sagte er. Er gehe davon aus, dass die Aufsichtsfragen zu aller Zufriedenheit gel\u00f6st werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Christoph Werner, Chef der Drogeriemarktkette DM, mahnte zur Zur\u00fcckhaltung bei der Kontrolle. \u201eEs ist wichtig, mit Bedacht und Ma\u00df zu regulieren, denn wenn die Regulierung zu streng ist, k\u00f6nnen disruptive Entwicklungen Volkswirtschaften auf dem falschen Fu\u00df erwischen, weil Unternehmen nicht in der Lage sind, schnell genug zu reagieren\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Auch der deutsche KI-Forscher Richard Socher sprach sich beim WELT KI Summit f\u00fcr weniger Regulierung und mehr Risikofreude in Europa aus. \u201eUm KI wirklich erfolgreich zu machen, braucht es g\u00fcnstige Energie, leistungsf\u00e4hige Chips, gro\u00dfe Datenmengen, Risikokapital und einen Kulturwandel hin zu Wagemut statt Regulierung\u201c, sagte er. \u201eGenau hier ist Europa derzeit klar im Nachteil.\u201c<\/p>\n<p>Aus Sicht von Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU) ist K\u00fcnstliche Intelligenz nichts, wovor man Angst haben m\u00fcsse. Die Bundesregierung habe \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz als eine unserer sechs Schl\u00fcsseltechnologien auch f\u00fcr die Hightech-Agenda ganz prominent platziert\u201c. Der viertschnellste Computer der Welt stehe bereits in Deutschland, n\u00e4mlich im Forschungszentrum J\u00fclich. Deutschland werde zudem alles daran setzen, dass eine der f\u00fcnf in Europa geplanten Gigafactories \u2013 jene f\u00fcr KI notwendigen gewaltigen Rechenzentren \u2013 in Deutschland stehen werde.<\/p>\n<p>Es sei wichtig, dass Europa das Thema nicht Amerika oder Asien \u00fcberlasse, sagte B\u00e4r. \u201eWir wollen KI-Systeme, die unsere Sprache sprechen und unsere Kultur kennen. Sie sollen unsere Werte verk\u00f6rpern.\u201c Aber nat\u00fcrlich sollten die Menschen KI vertrauen. \u201eEs ist auch an uns sicherzustellen, dass Roboter mit sicheren Programmen laufen, die nicht ihre Daten irgendwohin schicken, wo sie nicht hingeh\u00f6ren.\u201c Ein kluger und verantwortungsvoller Umgang mit KI sei essenziell.<\/p>\n<h3>Regeln d\u00fcrfen nicht zu komplex sein<\/h3>\n<p>Sichtlich bem\u00fcht um einen f\u00fcr alle akzeptablen Weg war Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). \u201eWir m\u00fcssen in der Regulierung von KI einige Blockaden l\u00f6sen, beispielsweise beim Datenschutz. Da sind unsere Regeln zu komplex\u201c, sagte er. Au\u00dferdem m\u00fcsse die Politik die H\u00fcrden f\u00fcr Unternehmen senken, um neue Produkte zu entwickeln, vor allem f\u00fcr Start-ups. \u201eWir blicken in Europa zu viel auf die Risiken neuer Technologie.\u201c Er forderte von allen eine positivere Grundeinstellung.<\/p>\n<p>\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren. Es wird auch zu viel reguliert. Beim Auto w\u00fcrde man sagen: Hier wird \u00fcber das Tempolimit geredet, bevor die Stra\u00dfe \u00fcberhaupt gebaut ist\u201c, sagte Markus S\u00f6der (CSU), Ministerpr\u00e4sident von Bayern. \u201eWir m\u00fcssen in Deutschland neue Produkte schaffen mit Innovation, das ist unsere einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum.\u201c Auch S\u00f6der erw\u00e4hnte die Hightech Agenda der Bundesregierung, deren Vorbild ein \u00e4hnlicher Plan aus Bayern sei. \u201eDas Volumen liegt wie bei uns bei sechs Milliarden Euro. Wenn man sich \u00fcberlegt, dass wir in Deutschland 50 Milliarden Euro f\u00fcr B\u00fcrgergeld ausgeben und nur sechs Milliarden f\u00fcr Hightech, dann ist das ein klares Missverh\u00e4ltnis.\u201c<\/p>\n<p>Deutschland m\u00fcsse mehr Geld f\u00fcr Zukunftstechnologien bereitstellen, forderte S\u00f6der. \u201eDeshalb braucht es nicht nur Gipfel f\u00fcr Branchen wie Stahl, die Probleme haben, sondern auch Konferenzen mit Geldgebern f\u00fcr KI und Digitalisierung. Wir brauchen in Deutschland einen Investorengipfel.\u201c S\u00f6der beklagte, dass es zu wenige positive Zielvorstellungen gebe. \u201eDie europ\u00e4ische Kontrolleinheit f\u00fcr eine k\u00fcnftige Marsmission wird in Bayern sein, im ESA-Mondkontrollzentrum. Das ist eine unglaublich positive Vision. Wir m\u00fcssen aus der Spirale des Negativen herauskommen.\u201c<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzer f\u00fcr einen nicht zu strengen KI-Umgang finden sich nicht nur in Berlin und M\u00fcnchen, sondern auch im Europa-Parlament in Br\u00fcssel. \u201eWir d\u00fcrfen nicht so weitermachen wie bisher. Als Gesetzgeber m\u00fcssen wir bei der Regulierung neuer Technologien kreativer werden, um zu besseren Ergebnissen f\u00fcr die Zukunft Europas zu kommen\u201c, sagte der EU-Abgeordnete und Digitalexperte Axel Voss (CDU). Er schaue lieber darauf, welche Chancen K\u00fcnstliche Intelligenz biete, als direkt wieder die Gefahren in den Blick zu nehmen. \u201eWir sollten KI-Unternehmen zun\u00e4chst einmal eine Chance geben, sich zu entwickeln, und nicht direkt wieder den 150-prozentigen Datenschutz im Kopf haben\u201c, sagte Voss. Leider sei er mit diesem Ansatz in Br\u00fcssel in der Minderheit.<\/p>\n<p>Wobei auch er nicht alle Fesseln l\u00f6sen will. Ein Handlungsfeld sieht er beispielsweise beim Umgang mit journalistischen Inhalten. \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz gef\u00e4hrdet das \u00dcberleben vieler Verlage in Europa. Da wir die freie Presse in ihrer ganzen Breite bewahren wollen, brauchen wir dringend eine Anpassung der Copyright-Regeln\u201c, sagte Voss.<\/p>\n<p>Als kritischer Beobachter der aktuellen Entwicklung pr\u00e4sentierte sich Kartellamtspr\u00e4sident Andreas Mundt. Er stehe den gewaltigen M\u00f6glichkeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz zwar grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber. \u201eIch bin aber skeptisch, wenn die Infrastruktur daf\u00fcr fast ausschlie\u00dflich in der Hand von drei US-Konzernen liegt, n\u00e4mlich von Microsoft, Google, und Apple mit ihren gewaltigen Rechenzentren\u201c, sagte Mundt. Man m\u00fcsse sich die Frage stellen, was passiert, wenn der Zugang pl\u00f6tzlich abgeschaltet w\u00fcrde. \u201eDa m\u00fcssen wir mit pr\u00e4zisen, weisen Regeln vorbeugen.\u201c <\/p>\n<p>Zu harte Kontrollen lehnte aber auch Mundt ab. Als abschreckendes Beispiel verwies er auf die Datenschutzgrundverordnung. \u201eDie deutschen Datenschutzregeln sind ein typisches Beispiel daf\u00fcr, wie Regulierung nicht sein darf. Die Datenschutzgrundverordnung gef\u00e4hrdet kleine Betriebe in ihrer Existenz, f\u00f6rdert dagegen die gro\u00dfen\u201c, sagte er. Damit spielte Mundt darauf an, dass kleine Betriebe schlicht nicht genug Personal haben, um den b\u00fcrokratischen Aufwand auf Dauer zu meistern, in gro\u00dfen Betrieben st\u00fcnden daf\u00fcr hingegen ganze Abteilungen bereit.<\/p>\n<p><em><b>Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und <\/b><\/em><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\"><em><b>Business Insider <\/b><\/em><\/a><em><b>erstellt.<\/b><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner wollte von ChatGPT wissen, was vergangenen Freitag im Parlament passierte. 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Ein Handlungsfeld sieht er beispielsweise beim Umgang mit journalistischen Inhalten. \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz gef\u00e4hrdet das \u00dcberleben vieler Verlage in Europa. Da wir die freie Presse in ihrer ganzen Breite bewahren wollen, brauchen wir dringend eine Anpassung der Copyright-Regeln\u201c, sagte Voss.Als kritischer Beobachter der aktuellen Entwicklung pr\u00e4sentierte sich Kartellamtspr\u00e4sident Andreas Mundt. Er stehe den gewaltigen M\u00f6glichkeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz zwar grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber. \u201eIch bin aber skeptisch, wenn die Infrastruktur daf\u00fcr fast ausschlie\u00dflich in der Hand von drei US-Konzernen liegt, n\u00e4mlich von Microsoft, Google, und Apple mit ihren gewaltigen Rechenzentren\u201c, sagte Mundt. 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Die Ansichten gingen zum Teil deutlich auseinander \u2013 wobei die Warnungen vor zu viel Kontrolle \u00fcberwogen.OpenAI-Gr\u00fcnder Sam Altman trat mit Vehemenz der Sorge entgegen, dass Maschinen die Macht \u00fcber die Menschheit \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. \u201eGPT-5 ist schon jetzt bei reiner intellektueller Leistungsf\u00e4higkeit kl\u00fcger als jeder Einzelne von uns, und dennoch haben wir keinerlei Probleme, es zu kontrollieren\u201c, sagte er. Er gehe davon aus, dass die Aufsichtsfragen zu aller Zufriedenheit gel\u00f6st werden k\u00f6nnten.Christoph Werner, Chef der Drogeriemarktkette DM, mahnte zur Zur\u00fcckhaltung bei der Kontrolle. \u201eEs ist wichtig, mit Bedacht und Ma\u00df zu regulieren, denn wenn die Regulierung zu streng ist, k\u00f6nnen disruptive Entwicklungen Volkswirtschaften auf dem falschen Fu\u00df erwischen, weil Unternehmen nicht in der Lage sind, schnell genug zu reagieren\u201c, sagte er.Auch der deutsche KI-Forscher Richard Socher sprach sich beim WELT KI Summit f\u00fcr weniger Regulierung und mehr Risikofreude in Europa aus. \u201eUm KI wirklich erfolgreich zu machen, braucht es g\u00fcnstige Energie, leistungsf\u00e4hige Chips, gro\u00dfe Datenmengen, Risikokapital und einen Kulturwandel hin zu Wagemut statt Regulierung\u201c, sagte er. \u201eGenau hier ist Europa derzeit klar im Nachteil.\u201cAus Sicht von Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU) ist K\u00fcnstliche Intelligenz nichts, wovor man Angst haben m\u00fcsse. Die Bundesregierung habe \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz als eine unserer sechs Schl\u00fcsseltechnologien auch f\u00fcr die Hightech-Agenda ganz prominent platziert\u201c. Der viertschnellste Computer der Welt stehe bereits in Deutschland, n\u00e4mlich im Forschungszentrum J\u00fclich. Deutschland werde zudem alles daran setzen, dass eine der f\u00fcnf in Europa geplanten Gigafactories \u2013 jene f\u00fcr KI notwendigen gewaltigen Rechenzentren \u2013 in Deutschland stehen werde.Es sei wichtig, dass Europa das Thema nicht Amerika oder Asien \u00fcberlasse, sagte B\u00e4r. \u201eWir wollen KI-Systeme, die unsere Sprache sprechen und unsere Kultur kennen. Sie sollen unsere Werte verk\u00f6rpern.\u201c Aber nat\u00fcrlich sollten die Menschen KI vertrauen. \u201eEs ist auch an uns sicherzustellen, dass Roboter mit sicheren Programmen laufen, die nicht ihre Daten irgendwohin schicken, wo sie nicht hingeh\u00f6ren.\u201c Ein kluger und verantwortungsvoller Umgang mit KI sei essenziell.Regeln d\u00fcrfen nicht zu komplex seinSichtlich bem\u00fcht um einen f\u00fcr alle akzeptablen Weg war Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). \u201eWir m\u00fcssen in der Regulierung von KI einige Blockaden l\u00f6sen, beispielsweise beim Datenschutz. Da sind unsere Regeln zu komplex\u201c, sagte er. 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Wenn man sich \u00fcberlegt, dass wir in Deutschland 50 Milliarden Euro f\u00fcr B\u00fcrgergeld ausgeben und nur sechs Milliarden f\u00fcr Hightech, dann ist das ein klares Missverh\u00e4ltnis.\u201cDeutschland m\u00fcsse mehr Geld f\u00fcr Zukunftstechnologien bereitstellen, forderte S\u00f6der. \u201eDeshalb braucht es nicht nur Gipfel f\u00fcr Branchen wie Stahl, die Probleme haben, sondern auch Konferenzen mit Geldgebern f\u00fcr KI und Digitalisierung. Wir brauchen in Deutschland einen Investorengipfel.\u201c S\u00f6der beklagte, dass es zu wenige positive Zielvorstellungen gebe. \u201eDie europ\u00e4ische Kontrolleinheit f\u00fcr eine k\u00fcnftige Marsmission wird in Bayern sein, im ESA-Mondkontrollzentrum. Das ist eine unglaublich positive Vision. Wir m\u00fcssen aus der Spirale des Negativen herauskommen.\u201cUnterst\u00fctzer f\u00fcr einen nicht zu strengen KI-Umgang finden sich nicht nur in Berlin und M\u00fcnchen, sondern auch im Europa-Parlament in Br\u00fcssel. \u201eWir d\u00fcrfen nicht so weitermachen wie bisher. Als Gesetzgeber m\u00fcssen wir bei der Regulierung neuer Technologien kreativer werden, um zu besseren Ergebnissen f\u00fcr die Zukunft Europas zu kommen\u201c, sagte der EU-Abgeordnete und Digitalexperte Axel Voss (CDU). Er schaue lieber darauf, welche Chancen K\u00fcnstliche Intelligenz biete, als direkt wieder die Gefahren in den Blick zu nehmen. \u201eWir sollten KI-Unternehmen zun\u00e4chst einmal eine Chance geben, sich zu entwickeln, und nicht direkt wieder den 150-prozentigen Datenschutz im Kopf haben\u201c, sagte Voss. Leider sei er mit diesem Ansatz in Br\u00fcssel in der Minderheit.Wobei auch er nicht alle Fesseln l\u00f6sen will. Ein Handlungsfeld sieht er beispielsweise beim Umgang mit journalistischen Inhalten. \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz gef\u00e4hrdet das \u00dcberleben vieler Verlage in Europa. Da wir die freie Presse in ihrer ganzen Breite bewahren wollen, brauchen wir dringend eine Anpassung der Copyright-Regeln\u201c, sagte Voss.Als kritischer Beobachter der aktuellen Entwicklung pr\u00e4sentierte sich Kartellamtspr\u00e4sident Andreas Mundt. Er stehe den gewaltigen M\u00f6glichkeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz zwar grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber. \u201eIch bin aber skeptisch, wenn die Infrastruktur daf\u00fcr fast ausschlie\u00dflich in der Hand von drei US-Konzernen liegt, n\u00e4mlich von Microsoft, Google, und Apple mit ihren gewaltigen Rechenzentren\u201c, sagte Mundt. 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Die Ansichten gingen zum Teil deutlich auseinander \u2013 wobei die Warnungen vor zu viel Kontrolle \u00fcberwogen.OpenAI-Gr\u00fcnder Sam Altman trat mit Vehemenz der Sorge entgegen, dass Maschinen die Macht \u00fcber die Menschheit \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. \u201eGPT-5 ist schon jetzt bei reiner intellektueller Leistungsf\u00e4higkeit kl\u00fcger als jeder Einzelne von uns, und dennoch haben wir keinerlei Probleme, es zu kontrollieren\u201c, sagte er. Er gehe davon aus, dass die Aufsichtsfragen zu aller Zufriedenheit gel\u00f6st werden k\u00f6nnten.Christoph Werner, Chef der Drogeriemarktkette DM, mahnte zur Zur\u00fcckhaltung bei der Kontrolle. \u201eEs ist wichtig, mit Bedacht und Ma\u00df zu regulieren, denn wenn die Regulierung zu streng ist, k\u00f6nnen disruptive Entwicklungen Volkswirtschaften auf dem falschen Fu\u00df erwischen, weil Unternehmen nicht in der Lage sind, schnell genug zu reagieren\u201c, sagte er.Auch der deutsche KI-Forscher Richard Socher sprach sich beim WELT KI Summit f\u00fcr weniger Regulierung und mehr Risikofreude in Europa aus. \u201eUm KI wirklich erfolgreich zu machen, braucht es g\u00fcnstige Energie, leistungsf\u00e4hige Chips, gro\u00dfe Datenmengen, Risikokapital und einen Kulturwandel hin zu Wagemut statt Regulierung\u201c, sagte er. \u201eGenau hier ist Europa derzeit klar im Nachteil.\u201cAus Sicht von Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU) ist K\u00fcnstliche Intelligenz nichts, wovor man Angst haben m\u00fcsse. Die Bundesregierung habe \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz als eine unserer sechs Schl\u00fcsseltechnologien auch f\u00fcr die Hightech-Agenda ganz prominent platziert\u201c. Der viertschnellste Computer der Welt stehe bereits in Deutschland, n\u00e4mlich im Forschungszentrum J\u00fclich. Deutschland werde zudem alles daran setzen, dass eine der f\u00fcnf in Europa geplanten Gigafactories \u2013 jene f\u00fcr KI notwendigen gewaltigen Rechenzentren \u2013 in Deutschland stehen werde.Es sei wichtig, dass Europa das Thema nicht Amerika oder Asien \u00fcberlasse, sagte B\u00e4r. \u201eWir wollen KI-Systeme, die unsere Sprache sprechen und unsere Kultur kennen. Sie sollen unsere Werte verk\u00f6rpern.\u201c Aber nat\u00fcrlich sollten die Menschen KI vertrauen. \u201eEs ist auch an uns sicherzustellen, dass Roboter mit sicheren Programmen laufen, die nicht ihre Daten irgendwohin schicken, wo sie nicht hingeh\u00f6ren.\u201c Ein kluger und verantwortungsvoller Umgang mit KI sei essenziell.Regeln d\u00fcrfen nicht zu komplex seinSichtlich bem\u00fcht um einen f\u00fcr alle akzeptablen Weg war Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). \u201eWir m\u00fcssen in der Regulierung von KI einige Blockaden l\u00f6sen, beispielsweise beim Datenschutz. Da sind unsere Regeln zu komplex\u201c, sagte er. Au\u00dferdem m\u00fcsse die Politik die H\u00fcrden f\u00fcr Unternehmen senken, um neue Produkte zu entwickeln, vor allem f\u00fcr Start-ups. \u201eWir blicken in Europa zu viel auf die Risiken neuer Technologie.\u201c Er forderte von allen eine positivere Grundeinstellung.\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren. Es wird auch zu viel reguliert. Beim Auto w\u00fcrde man sagen: Hier wird \u00fcber das Tempolimit geredet, bevor die Stra\u00dfe \u00fcberhaupt gebaut ist\u201c, sagte Markus S\u00f6der (CSU), Ministerpr\u00e4sident von Bayern. \u201eWir m\u00fcssen in Deutschland neue Produkte schaffen mit Innovation, das ist unsere einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum.\u201c Auch S\u00f6der erw\u00e4hnte die Hightech Agenda der Bundesregierung, deren Vorbild ein \u00e4hnlicher Plan aus Bayern sei. \u201eDas Volumen liegt wie bei uns bei sechs Milliarden Euro. Wenn man sich \u00fcberlegt, dass wir in Deutschland 50 Milliarden Euro f\u00fcr B\u00fcrgergeld ausgeben und nur sechs Milliarden f\u00fcr Hightech, dann ist das ein klares Missverh\u00e4ltnis.\u201cDeutschland m\u00fcsse mehr Geld f\u00fcr Zukunftstechnologien bereitstellen, forderte S\u00f6der. \u201eDeshalb braucht es nicht nur Gipfel f\u00fcr Branchen wie Stahl, die Probleme haben, sondern auch Konferenzen mit Geldgebern f\u00fcr KI und Digitalisierung. Wir brauchen in Deutschland einen Investorengipfel.\u201c S\u00f6der beklagte, dass es zu wenige positive Zielvorstellungen gebe. \u201eDie europ\u00e4ische Kontrolleinheit f\u00fcr eine k\u00fcnftige Marsmission wird in Bayern sein, im ESA-Mondkontrollzentrum. Das ist eine unglaublich positive Vision. Wir m\u00fcssen aus der Spirale des Negativen herauskommen.\u201cUnterst\u00fctzer f\u00fcr einen nicht zu strengen KI-Umgang finden sich nicht nur in Berlin und M\u00fcnchen, sondern auch im Europa-Parlament in Br\u00fcssel. \u201eWir d\u00fcrfen nicht so weitermachen wie bisher. Als Gesetzgeber m\u00fcssen wir bei der Regulierung neuer Technologien kreativer werden, um zu besseren Ergebnissen f\u00fcr die Zukunft Europas zu kommen\u201c, sagte der EU-Abgeordnete und Digitalexperte Axel Voss (CDU). Er schaue lieber darauf, welche Chancen K\u00fcnstliche Intelligenz biete, als direkt wieder die Gefahren in den Blick zu nehmen. \u201eWir sollten KI-Unternehmen zun\u00e4chst einmal eine Chance geben, sich zu entwickeln, und nicht direkt wieder den 150-prozentigen Datenschutz im Kopf haben\u201c, sagte Voss. Leider sei er mit diesem Ansatz in Br\u00fcssel in der Minderheit.Wobei auch er nicht alle Fesseln l\u00f6sen will. Ein Handlungsfeld sieht er beispielsweise beim Umgang mit journalistischen Inhalten. \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz gef\u00e4hrdet das \u00dcberleben vieler Verlage in Europa. Da wir die freie Presse in ihrer ganzen Breite bewahren wollen, brauchen wir dringend eine Anpassung der Copyright-Regeln\u201c, sagte Voss.Als kritischer Beobachter der aktuellen Entwicklung pr\u00e4sentierte sich Kartellamtspr\u00e4sident Andreas Mundt. Er stehe den gewaltigen M\u00f6glichkeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz zwar grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber. \u201eIch bin aber skeptisch, wenn die Infrastruktur daf\u00fcr fast ausschlie\u00dflich in der Hand von drei US-Konzernen liegt, n\u00e4mlich von Microsoft, Google, und Apple mit ihren gewaltigen Rechenzentren\u201c, sagte Mundt. Man m\u00fcsse sich die Frage stellen, was passiert, wenn der Zugang pl\u00f6tzlich abgeschaltet w\u00fcrde. \u201eDa m\u00fcssen wir mit pr\u00e4zisen, weisen Regeln vorbeugen.\u201c Zu harte Kontrollen lehnte aber auch Mundt ab. Als abschreckendes Beispiel verwies er auf die Datenschutzgrundverordnung. \u201eDie deutschen Datenschutzregeln sind ein typisches Beispiel daf\u00fcr, wie Regulierung nicht sein darf. Die Datenschutzgrundverordnung gef\u00e4hrdet kleine Betriebe in ihrer Existenz, f\u00f6rdert dagegen die gro\u00dfen\u201c, sagte er. 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Die Antwort der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) sei klar und ausgewogenen gewesen, Quellenangabe inklusive, erz\u00e4hlte die CDU-Politikerin. Dann habe die Maschine angeboten, die Antwort nach Parteien aufzuschl\u00fcsseln, was sie dann auch tat: Christdemokraten, Sozialdemokraten, die Gr\u00fcnen, die Linke \u2013 doch auch die Liberalen wurden erw\u00e4hnt, obwohl sie nicht mehr im Bundestag sind.Mit der Anekdote leitete Kl\u00f6ckner ihren Vortrag auf dem KI-Gipfel der WELT im Axel-Springer-Neubau in Berlin ein. \u201eDas zeigt das Versprechen \u2013 und das Problem\u201c, so ihr Schluss. KI k\u00f6nne brillant sein, und sie k\u00f6nne auch falschliegen. \u201eDie Menschen fragen sich: Was kann ich noch glauben? Wem kann ich noch vertrauen? Und wenn Vertrauen ganz verloren geht, verliert die Demokratie\u201c, malte Kl\u00f6ckner ein eher d\u00fcsteres Bild.KI als Bedrohung, aber auch als Chance. Sie wisse, dass sie jetzt sehr deutsch klinge, fuhr Kl\u00f6ckner in ihrer auf Englisch gehaltenen Rede fort. \u201eZu viel Regulierung, zu fr\u00fch \u2013 und wir ersticken Innovation. Zu wenig, zu sp\u00e4t \u2013 und wir riskieren echten Schaden\u201c, beschrieb die Bundestagspr\u00e4sidentin die Ausgangslage.\u201eMit Bedacht und Ma\u00df regulieren\u201cWelche Fesseln braucht KI, aber auch welche Freiheiten, um Deutschland und Europa nicht von der Entwicklung abzukoppeln? Diese Grundfrage zog sich durch diverse Runden w\u00e4hrend der Veranstaltung mit zahlreichen Vorstandschefs namhafter Unternehmen und hochrangigen Politikern. Die Ansichten gingen zum Teil deutlich auseinander \u2013 wobei die Warnungen vor zu viel Kontrolle \u00fcberwogen.OpenAI-Gr\u00fcnder Sam Altman trat mit Vehemenz der Sorge entgegen, dass Maschinen die Macht \u00fcber die Menschheit \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. \u201eGPT-5 ist schon jetzt bei reiner intellektueller Leistungsf\u00e4higkeit kl\u00fcger als jeder Einzelne von uns, und dennoch haben wir keinerlei Probleme, es zu kontrollieren\u201c, sagte er. Er gehe davon aus, dass die Aufsichtsfragen zu aller Zufriedenheit gel\u00f6st werden k\u00f6nnten.Christoph Werner, Chef der Drogeriemarktkette DM, mahnte zur Zur\u00fcckhaltung bei der Kontrolle. \u201eEs ist wichtig, mit Bedacht und Ma\u00df zu regulieren, denn wenn die Regulierung zu streng ist, k\u00f6nnen disruptive Entwicklungen Volkswirtschaften auf dem falschen Fu\u00df erwischen, weil Unternehmen nicht in der Lage sind, schnell genug zu reagieren\u201c, sagte er.Auch der deutsche KI-Forscher Richard Socher sprach sich beim WELT KI Summit f\u00fcr weniger Regulierung und mehr Risikofreude in Europa aus. \u201eUm KI wirklich erfolgreich zu machen, braucht es g\u00fcnstige Energie, leistungsf\u00e4hige Chips, gro\u00dfe Datenmengen, Risikokapital und einen Kulturwandel hin zu Wagemut statt Regulierung\u201c, sagte er. \u201eGenau hier ist Europa derzeit klar im Nachteil.\u201cAus Sicht von Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU) ist K\u00fcnstliche Intelligenz nichts, wovor man Angst haben m\u00fcsse. Die Bundesregierung habe \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz als eine unserer sechs Schl\u00fcsseltechnologien auch f\u00fcr die Hightech-Agenda ganz prominent platziert\u201c. Der viertschnellste Computer der Welt stehe bereits in Deutschland, n\u00e4mlich im Forschungszentrum J\u00fclich. Deutschland werde zudem alles daran setzen, dass eine der f\u00fcnf in Europa geplanten Gigafactories \u2013 jene f\u00fcr KI notwendigen gewaltigen Rechenzentren \u2013 in Deutschland stehen werde.Es sei wichtig, dass Europa das Thema nicht Amerika oder Asien \u00fcberlasse, sagte B\u00e4r. \u201eWir wollen KI-Systeme, die unsere Sprache sprechen und unsere Kultur kennen. Sie sollen unsere Werte verk\u00f6rpern.\u201c Aber nat\u00fcrlich sollten die Menschen KI vertrauen. \u201eEs ist auch an uns sicherzustellen, dass Roboter mit sicheren Programmen laufen, die nicht ihre Daten irgendwohin schicken, wo sie nicht hingeh\u00f6ren.\u201c Ein kluger und verantwortungsvoller Umgang mit KI sei essenziell.Regeln d\u00fcrfen nicht zu komplex seinSichtlich bem\u00fcht um einen f\u00fcr alle akzeptablen Weg war Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). \u201eWir m\u00fcssen in der Regulierung von KI einige Blockaden l\u00f6sen, beispielsweise beim Datenschutz. Da sind unsere Regeln zu komplex\u201c, sagte er. Au\u00dferdem m\u00fcsse die Politik die H\u00fcrden f\u00fcr Unternehmen senken, um neue Produkte zu entwickeln, vor allem f\u00fcr Start-ups. \u201eWir blicken in Europa zu viel auf die Risiken neuer Technologie.\u201c Er forderte von allen eine positivere Grundeinstellung.\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren. Es wird auch zu viel reguliert. Beim Auto w\u00fcrde man sagen: Hier wird \u00fcber das Tempolimit geredet, bevor die Stra\u00dfe \u00fcberhaupt gebaut ist\u201c, sagte Markus S\u00f6der (CSU), Ministerpr\u00e4sident von Bayern. \u201eWir m\u00fcssen in Deutschland neue Produkte schaffen mit Innovation, das ist unsere einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum.\u201c Auch S\u00f6der erw\u00e4hnte die Hightech Agenda der Bundesregierung, deren Vorbild ein \u00e4hnlicher Plan aus Bayern sei. \u201eDas Volumen liegt wie bei uns bei sechs Milliarden Euro. Wenn man sich \u00fcberlegt, dass wir in Deutschland 50 Milliarden Euro f\u00fcr B\u00fcrgergeld ausgeben und nur sechs Milliarden f\u00fcr Hightech, dann ist das ein klares Missverh\u00e4ltnis.\u201cDeutschland m\u00fcsse mehr Geld f\u00fcr Zukunftstechnologien bereitstellen, forderte S\u00f6der. \u201eDeshalb braucht es nicht nur Gipfel f\u00fcr Branchen wie Stahl, die Probleme haben, sondern auch Konferenzen mit Geldgebern f\u00fcr KI und Digitalisierung. Wir brauchen in Deutschland einen Investorengipfel.\u201c S\u00f6der beklagte, dass es zu wenige positive Zielvorstellungen gebe. \u201eDie europ\u00e4ische Kontrolleinheit f\u00fcr eine k\u00fcnftige Marsmission wird in Bayern sein, im ESA-Mondkontrollzentrum. Das ist eine unglaublich positive Vision. Wir m\u00fcssen aus der Spirale des Negativen herauskommen.\u201cUnterst\u00fctzer f\u00fcr einen nicht zu strengen KI-Umgang finden sich nicht nur in Berlin und M\u00fcnchen, sondern auch im Europa-Parlament in Br\u00fcssel. \u201eWir d\u00fcrfen nicht so weitermachen wie bisher. Als Gesetzgeber m\u00fcssen wir bei der Regulierung neuer Technologien kreativer werden, um zu besseren Ergebnissen f\u00fcr die Zukunft Europas zu kommen\u201c, sagte der EU-Abgeordnete und Digitalexperte Axel Voss (CDU). Er schaue lieber darauf, welche Chancen K\u00fcnstliche Intelligenz biete, als direkt wieder die Gefahren in den Blick zu nehmen. \u201eWir sollten KI-Unternehmen zun\u00e4chst einmal eine Chance geben, sich zu entwickeln, und nicht direkt wieder den 150-prozentigen Datenschutz im Kopf haben\u201c, sagte Voss. Leider sei er mit diesem Ansatz in Br\u00fcssel in der Minderheit.Wobei auch er nicht alle Fesseln l\u00f6sen will. Ein Handlungsfeld sieht er beispielsweise beim Umgang mit journalistischen Inhalten. \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz gef\u00e4hrdet das \u00dcberleben vieler Verlage in Europa. Da wir die freie Presse in ihrer ganzen Breite bewahren wollen, brauchen wir dringend eine Anpassung der Copyright-Regeln\u201c, sagte Voss.Als kritischer Beobachter der aktuellen Entwicklung pr\u00e4sentierte sich Kartellamtspr\u00e4sident Andreas Mundt. Er stehe den gewaltigen M\u00f6glichkeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz zwar grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber. \u201eIch bin aber skeptisch, wenn die Infrastruktur daf\u00fcr fast ausschlie\u00dflich in der Hand von drei US-Konzernen liegt, n\u00e4mlich von Microsoft, Google, und Apple mit ihren gewaltigen Rechenzentren\u201c, sagte Mundt. Man m\u00fcsse sich die Frage stellen, was passiert, wenn der Zugang pl\u00f6tzlich abgeschaltet w\u00fcrde. \u201eDa m\u00fcssen wir mit pr\u00e4zisen, weisen Regeln vorbeugen.\u201c Zu harte Kontrollen lehnte aber auch Mundt ab. Als abschreckendes Beispiel verwies er auf die Datenschutzgrundverordnung. \u201eDie deutschen Datenschutzregeln sind ein typisches Beispiel daf\u00fcr, wie Regulierung nicht sein darf. Die Datenschutzgrundverordnung gef\u00e4hrdet kleine Betriebe in ihrer Existenz, f\u00f6rdert dagegen die gro\u00dfen\u201c, sagte er. Damit spielte Mundt darauf an, dass kleine Betriebe schlicht nicht genug Personal haben, um den b\u00fcrokratischen Aufwand auf Dauer zu meistern, in gro\u00dfen Betrieben st\u00fcnden daf\u00fcr hingegen ganze Abteilungen bereit.Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und Business Insider erstellt.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren\u201c - vof-news.eu","og_description":"Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner wollte von ChatGPT wissen, was vergangenen Freitag im Parlament passierte. Die Antwort der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) sei klar und ausgewogenen gewesen, Quellenangabe inklusive, erz\u00e4hlte die CDU-Politikerin. Dann habe die Maschine angeboten, die Antwort nach Parteien aufzuschl\u00fcsseln, was sie dann auch tat: Christdemokraten, Sozialdemokraten, die Gr\u00fcnen, die Linke \u2013 doch auch die Liberalen wurden erw\u00e4hnt, obwohl sie nicht mehr im Bundestag sind.Mit der Anekdote leitete Kl\u00f6ckner ihren Vortrag auf dem KI-Gipfel der WELT im Axel-Springer-Neubau in Berlin ein. \u201eDas zeigt das Versprechen \u2013 und das Problem\u201c, so ihr Schluss. KI k\u00f6nne brillant sein, und sie k\u00f6nne auch falschliegen. \u201eDie Menschen fragen sich: Was kann ich noch glauben? Wem kann ich noch vertrauen? Und wenn Vertrauen ganz verloren geht, verliert die Demokratie\u201c, malte Kl\u00f6ckner ein eher d\u00fcsteres Bild.KI als Bedrohung, aber auch als Chance. Sie wisse, dass sie jetzt sehr deutsch klinge, fuhr Kl\u00f6ckner in ihrer auf Englisch gehaltenen Rede fort. \u201eZu viel Regulierung, zu fr\u00fch \u2013 und wir ersticken Innovation. Zu wenig, zu sp\u00e4t \u2013 und wir riskieren echten Schaden\u201c, beschrieb die Bundestagspr\u00e4sidentin die Ausgangslage.\u201eMit Bedacht und Ma\u00df regulieren\u201cWelche Fesseln braucht KI, aber auch welche Freiheiten, um Deutschland und Europa nicht von der Entwicklung abzukoppeln? Diese Grundfrage zog sich durch diverse Runden w\u00e4hrend der Veranstaltung mit zahlreichen Vorstandschefs namhafter Unternehmen und hochrangigen Politikern. Die Ansichten gingen zum Teil deutlich auseinander \u2013 wobei die Warnungen vor zu viel Kontrolle \u00fcberwogen.OpenAI-Gr\u00fcnder Sam Altman trat mit Vehemenz der Sorge entgegen, dass Maschinen die Macht \u00fcber die Menschheit \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. \u201eGPT-5 ist schon jetzt bei reiner intellektueller Leistungsf\u00e4higkeit kl\u00fcger als jeder Einzelne von uns, und dennoch haben wir keinerlei Probleme, es zu kontrollieren\u201c, sagte er. Er gehe davon aus, dass die Aufsichtsfragen zu aller Zufriedenheit gel\u00f6st werden k\u00f6nnten.Christoph Werner, Chef der Drogeriemarktkette DM, mahnte zur Zur\u00fcckhaltung bei der Kontrolle. \u201eEs ist wichtig, mit Bedacht und Ma\u00df zu regulieren, denn wenn die Regulierung zu streng ist, k\u00f6nnen disruptive Entwicklungen Volkswirtschaften auf dem falschen Fu\u00df erwischen, weil Unternehmen nicht in der Lage sind, schnell genug zu reagieren\u201c, sagte er.Auch der deutsche KI-Forscher Richard Socher sprach sich beim WELT KI Summit f\u00fcr weniger Regulierung und mehr Risikofreude in Europa aus. \u201eUm KI wirklich erfolgreich zu machen, braucht es g\u00fcnstige Energie, leistungsf\u00e4hige Chips, gro\u00dfe Datenmengen, Risikokapital und einen Kulturwandel hin zu Wagemut statt Regulierung\u201c, sagte er. \u201eGenau hier ist Europa derzeit klar im Nachteil.\u201cAus Sicht von Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU) ist K\u00fcnstliche Intelligenz nichts, wovor man Angst haben m\u00fcsse. Die Bundesregierung habe \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz als eine unserer sechs Schl\u00fcsseltechnologien auch f\u00fcr die Hightech-Agenda ganz prominent platziert\u201c. Der viertschnellste Computer der Welt stehe bereits in Deutschland, n\u00e4mlich im Forschungszentrum J\u00fclich. Deutschland werde zudem alles daran setzen, dass eine der f\u00fcnf in Europa geplanten Gigafactories \u2013 jene f\u00fcr KI notwendigen gewaltigen Rechenzentren \u2013 in Deutschland stehen werde.Es sei wichtig, dass Europa das Thema nicht Amerika oder Asien \u00fcberlasse, sagte B\u00e4r. \u201eWir wollen KI-Systeme, die unsere Sprache sprechen und unsere Kultur kennen. Sie sollen unsere Werte verk\u00f6rpern.\u201c Aber nat\u00fcrlich sollten die Menschen KI vertrauen. \u201eEs ist auch an uns sicherzustellen, dass Roboter mit sicheren Programmen laufen, die nicht ihre Daten irgendwohin schicken, wo sie nicht hingeh\u00f6ren.\u201c Ein kluger und verantwortungsvoller Umgang mit KI sei essenziell.Regeln d\u00fcrfen nicht zu komplex seinSichtlich bem\u00fcht um einen f\u00fcr alle akzeptablen Weg war Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). \u201eWir m\u00fcssen in der Regulierung von KI einige Blockaden l\u00f6sen, beispielsweise beim Datenschutz. Da sind unsere Regeln zu komplex\u201c, sagte er. Au\u00dferdem m\u00fcsse die Politik die H\u00fcrden f\u00fcr Unternehmen senken, um neue Produkte zu entwickeln, vor allem f\u00fcr Start-ups. \u201eWir blicken in Europa zu viel auf die Risiken neuer Technologie.\u201c Er forderte von allen eine positivere Grundeinstellung.\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren. Es wird auch zu viel reguliert. Beim Auto w\u00fcrde man sagen: Hier wird \u00fcber das Tempolimit geredet, bevor die Stra\u00dfe \u00fcberhaupt gebaut ist\u201c, sagte Markus S\u00f6der (CSU), Ministerpr\u00e4sident von Bayern. \u201eWir m\u00fcssen in Deutschland neue Produkte schaffen mit Innovation, das ist unsere einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum.\u201c Auch S\u00f6der erw\u00e4hnte die Hightech Agenda der Bundesregierung, deren Vorbild ein \u00e4hnlicher Plan aus Bayern sei. \u201eDas Volumen liegt wie bei uns bei sechs Milliarden Euro. Wenn man sich \u00fcberlegt, dass wir in Deutschland 50 Milliarden Euro f\u00fcr B\u00fcrgergeld ausgeben und nur sechs Milliarden f\u00fcr Hightech, dann ist das ein klares Missverh\u00e4ltnis.\u201cDeutschland m\u00fcsse mehr Geld f\u00fcr Zukunftstechnologien bereitstellen, forderte S\u00f6der. \u201eDeshalb braucht es nicht nur Gipfel f\u00fcr Branchen wie Stahl, die Probleme haben, sondern auch Konferenzen mit Geldgebern f\u00fcr KI und Digitalisierung. Wir brauchen in Deutschland einen Investorengipfel.\u201c S\u00f6der beklagte, dass es zu wenige positive Zielvorstellungen gebe. \u201eDie europ\u00e4ische Kontrolleinheit f\u00fcr eine k\u00fcnftige Marsmission wird in Bayern sein, im ESA-Mondkontrollzentrum. Das ist eine unglaublich positive Vision. Wir m\u00fcssen aus der Spirale des Negativen herauskommen.\u201cUnterst\u00fctzer f\u00fcr einen nicht zu strengen KI-Umgang finden sich nicht nur in Berlin und M\u00fcnchen, sondern auch im Europa-Parlament in Br\u00fcssel. \u201eWir d\u00fcrfen nicht so weitermachen wie bisher. Als Gesetzgeber m\u00fcssen wir bei der Regulierung neuer Technologien kreativer werden, um zu besseren Ergebnissen f\u00fcr die Zukunft Europas zu kommen\u201c, sagte der EU-Abgeordnete und Digitalexperte Axel Voss (CDU). Er schaue lieber darauf, welche Chancen K\u00fcnstliche Intelligenz biete, als direkt wieder die Gefahren in den Blick zu nehmen. \u201eWir sollten KI-Unternehmen zun\u00e4chst einmal eine Chance geben, sich zu entwickeln, und nicht direkt wieder den 150-prozentigen Datenschutz im Kopf haben\u201c, sagte Voss. Leider sei er mit diesem Ansatz in Br\u00fcssel in der Minderheit.Wobei auch er nicht alle Fesseln l\u00f6sen will. Ein Handlungsfeld sieht er beispielsweise beim Umgang mit journalistischen Inhalten. \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz gef\u00e4hrdet das \u00dcberleben vieler Verlage in Europa. Da wir die freie Presse in ihrer ganzen Breite bewahren wollen, brauchen wir dringend eine Anpassung der Copyright-Regeln\u201c, sagte Voss.Als kritischer Beobachter der aktuellen Entwicklung pr\u00e4sentierte sich Kartellamtspr\u00e4sident Andreas Mundt. Er stehe den gewaltigen M\u00f6glichkeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz zwar grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber. \u201eIch bin aber skeptisch, wenn die Infrastruktur daf\u00fcr fast ausschlie\u00dflich in der Hand von drei US-Konzernen liegt, n\u00e4mlich von Microsoft, Google, und Apple mit ihren gewaltigen Rechenzentren\u201c, sagte Mundt. Man m\u00fcsse sich die Frage stellen, was passiert, wenn der Zugang pl\u00f6tzlich abgeschaltet w\u00fcrde. \u201eDa m\u00fcssen wir mit pr\u00e4zisen, weisen Regeln vorbeugen.\u201c Zu harte Kontrollen lehnte aber auch Mundt ab. Als abschreckendes Beispiel verwies er auf die Datenschutzgrundverordnung. \u201eDie deutschen Datenschutzregeln sind ein typisches Beispiel daf\u00fcr, wie Regulierung nicht sein darf. Die Datenschutzgrundverordnung gef\u00e4hrdet kleine Betriebe in ihrer Existenz, f\u00f6rdert dagegen die gro\u00dfen\u201c, sagte er. Damit spielte Mundt darauf an, dass kleine Betriebe schlicht nicht genug Personal haben, um den b\u00fcrokratischen Aufwand auf Dauer zu meistern, in gro\u00dfen Betrieben st\u00fcnden daf\u00fcr hingegen ganze Abteilungen bereit.Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und Business Insider erstellt.","og_url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/","og_site_name":"vof-news.eu","article_published_time":"2025-09-25T18:26:10+00:00","article_modified_time":"2025-09-25T18:26:43+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":800,"url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/wkis25-wais25-welt-ki-summit-berlin-1.webp","type":"image\/webp"}],"author":"Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/","name":"\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren\u201c - vof-news.eu","isPartOf":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/wkis25-wais25-welt-ki-summit-berlin-1.webp","datePublished":"2025-09-25T18:26:10+00:00","dateModified":"2025-09-25T18:26:43+00:00","author":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed"},"description":"Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner wollte von ChatGPT wissen, was vergangenen Freitag im Parlament passierte. 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Sie wisse, dass sie jetzt sehr deutsch klinge, fuhr Kl\u00f6ckner in ihrer auf Englisch gehaltenen Rede fort. \u201eZu viel Regulierung, zu fr\u00fch \u2013 und wir ersticken Innovation. Zu wenig, zu sp\u00e4t \u2013 und wir riskieren echten Schaden\u201c, beschrieb die Bundestagspr\u00e4sidentin die Ausgangslage.\u201eMit Bedacht und Ma\u00df regulieren\u201cWelche Fesseln braucht KI, aber auch welche Freiheiten, um Deutschland und Europa nicht von der Entwicklung abzukoppeln? Diese Grundfrage zog sich durch diverse Runden w\u00e4hrend der Veranstaltung mit zahlreichen Vorstandschefs namhafter Unternehmen und hochrangigen Politikern. Die Ansichten gingen zum Teil deutlich auseinander \u2013 wobei die Warnungen vor zu viel Kontrolle \u00fcberwogen.OpenAI-Gr\u00fcnder Sam Altman trat mit Vehemenz der Sorge entgegen, dass Maschinen die Macht \u00fcber die Menschheit \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. \u201eGPT-5 ist schon jetzt bei reiner intellektueller Leistungsf\u00e4higkeit kl\u00fcger als jeder Einzelne von uns, und dennoch haben wir keinerlei Probleme, es zu kontrollieren\u201c, sagte er. Er gehe davon aus, dass die Aufsichtsfragen zu aller Zufriedenheit gel\u00f6st werden k\u00f6nnten.Christoph Werner, Chef der Drogeriemarktkette DM, mahnte zur Zur\u00fcckhaltung bei der Kontrolle. \u201eEs ist wichtig, mit Bedacht und Ma\u00df zu regulieren, denn wenn die Regulierung zu streng ist, k\u00f6nnen disruptive Entwicklungen Volkswirtschaften auf dem falschen Fu\u00df erwischen, weil Unternehmen nicht in der Lage sind, schnell genug zu reagieren\u201c, sagte er.Auch der deutsche KI-Forscher Richard Socher sprach sich beim WELT KI Summit f\u00fcr weniger Regulierung und mehr Risikofreude in Europa aus. \u201eUm KI wirklich erfolgreich zu machen, braucht es g\u00fcnstige Energie, leistungsf\u00e4hige Chips, gro\u00dfe Datenmengen, Risikokapital und einen Kulturwandel hin zu Wagemut statt Regulierung\u201c, sagte er. \u201eGenau hier ist Europa derzeit klar im Nachteil.\u201cAus Sicht von Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU) ist K\u00fcnstliche Intelligenz nichts, wovor man Angst haben m\u00fcsse. 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Sie sollen unsere Werte verk\u00f6rpern.\u201c Aber nat\u00fcrlich sollten die Menschen KI vertrauen. \u201eEs ist auch an uns sicherzustellen, dass Roboter mit sicheren Programmen laufen, die nicht ihre Daten irgendwohin schicken, wo sie nicht hingeh\u00f6ren.\u201c Ein kluger und verantwortungsvoller Umgang mit KI sei essenziell.Regeln d\u00fcrfen nicht zu komplex seinSichtlich bem\u00fcht um einen f\u00fcr alle akzeptablen Weg war Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). \u201eWir m\u00fcssen in der Regulierung von KI einige Blockaden l\u00f6sen, beispielsweise beim Datenschutz. Da sind unsere Regeln zu komplex\u201c, sagte er. Au\u00dferdem m\u00fcsse die Politik die H\u00fcrden f\u00fcr Unternehmen senken, um neue Produkte zu entwickeln, vor allem f\u00fcr Start-ups. \u201eWir blicken in Europa zu viel auf die Risiken neuer Technologie.\u201c Er forderte von allen eine positivere Grundeinstellung.\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren. Es wird auch zu viel reguliert. Beim Auto w\u00fcrde man sagen: Hier wird \u00fcber das Tempolimit geredet, bevor die Stra\u00dfe \u00fcberhaupt gebaut ist\u201c, sagte Markus S\u00f6der (CSU), Ministerpr\u00e4sident von Bayern. \u201eWir m\u00fcssen in Deutschland neue Produkte schaffen mit Innovation, das ist unsere einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum.\u201c Auch S\u00f6der erw\u00e4hnte die Hightech Agenda der Bundesregierung, deren Vorbild ein \u00e4hnlicher Plan aus Bayern sei. \u201eDas Volumen liegt wie bei uns bei sechs Milliarden Euro. Wenn man sich \u00fcberlegt, dass wir in Deutschland 50 Milliarden Euro f\u00fcr B\u00fcrgergeld ausgeben und nur sechs Milliarden f\u00fcr Hightech, dann ist das ein klares Missverh\u00e4ltnis.\u201cDeutschland m\u00fcsse mehr Geld f\u00fcr Zukunftstechnologien bereitstellen, forderte S\u00f6der. \u201eDeshalb braucht es nicht nur Gipfel f\u00fcr Branchen wie Stahl, die Probleme haben, sondern auch Konferenzen mit Geldgebern f\u00fcr KI und Digitalisierung. Wir brauchen in Deutschland einen Investorengipfel.\u201c S\u00f6der beklagte, dass es zu wenige positive Zielvorstellungen gebe. \u201eDie europ\u00e4ische Kontrolleinheit f\u00fcr eine k\u00fcnftige Marsmission wird in Bayern sein, im ESA-Mondkontrollzentrum. Das ist eine unglaublich positive Vision. Wir m\u00fcssen aus der Spirale des Negativen herauskommen.\u201cUnterst\u00fctzer f\u00fcr einen nicht zu strengen KI-Umgang finden sich nicht nur in Berlin und M\u00fcnchen, sondern auch im Europa-Parlament in Br\u00fcssel. \u201eWir d\u00fcrfen nicht so weitermachen wie bisher. Als Gesetzgeber m\u00fcssen wir bei der Regulierung neuer Technologien kreativer werden, um zu besseren Ergebnissen f\u00fcr die Zukunft Europas zu kommen\u201c, sagte der EU-Abgeordnete und Digitalexperte Axel Voss (CDU). Er schaue lieber darauf, welche Chancen K\u00fcnstliche Intelligenz biete, als direkt wieder die Gefahren in den Blick zu nehmen. \u201eWir sollten KI-Unternehmen zun\u00e4chst einmal eine Chance geben, sich zu entwickeln, und nicht direkt wieder den 150-prozentigen Datenschutz im Kopf haben\u201c, sagte Voss. Leider sei er mit diesem Ansatz in Br\u00fcssel in der Minderheit.Wobei auch er nicht alle Fesseln l\u00f6sen will. Ein Handlungsfeld sieht er beispielsweise beim Umgang mit journalistischen Inhalten. \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz gef\u00e4hrdet das \u00dcberleben vieler Verlage in Europa. Da wir die freie Presse in ihrer ganzen Breite bewahren wollen, brauchen wir dringend eine Anpassung der Copyright-Regeln\u201c, sagte Voss.Als kritischer Beobachter der aktuellen Entwicklung pr\u00e4sentierte sich Kartellamtspr\u00e4sident Andreas Mundt. Er stehe den gewaltigen M\u00f6glichkeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz zwar grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber. \u201eIch bin aber skeptisch, wenn die Infrastruktur daf\u00fcr fast ausschlie\u00dflich in der Hand von drei US-Konzernen liegt, n\u00e4mlich von Microsoft, Google, und Apple mit ihren gewaltigen Rechenzentren\u201c, sagte Mundt. Man m\u00fcsse sich die Frage stellen, was passiert, wenn der Zugang pl\u00f6tzlich abgeschaltet w\u00fcrde. \u201eDa m\u00fcssen wir mit pr\u00e4zisen, weisen Regeln vorbeugen.\u201c Zu harte Kontrollen lehnte aber auch Mundt ab. Als abschreckendes Beispiel verwies er auf die Datenschutzgrundverordnung. \u201eDie deutschen Datenschutzregeln sind ein typisches Beispiel daf\u00fcr, wie Regulierung nicht sein darf. Die Datenschutzgrundverordnung gef\u00e4hrdet kleine Betriebe in ihrer Existenz, f\u00f6rdert dagegen die gro\u00dfen\u201c, sagte er. Damit spielte Mundt darauf an, dass kleine Betriebe schlicht nicht genug Personal haben, um den b\u00fcrokratischen Aufwand auf Dauer zu meistern, in gro\u00dfen Betrieben st\u00fcnden daf\u00fcr hingegen ganze Abteilungen bereit.Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und Business Insider erstellt.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/wkis25-wais25-welt-ki-summit-berlin-1.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/wkis25-wais25-welt-ki-summit-berlin-1.webp","width":1200,"height":800},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/es-ist-verstorend-wie-kleingeistig-und-angstlich-wir-in-europa-manchmal-uber-ki-diskutieren\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"\u201eEs ist verst\u00f6rend, wie kleingeistig und \u00e4ngstlich wir in Europa manchmal \u00fcber KI diskutieren\u201c"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/279201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=279201"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/279201\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":279208,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/279201\/revisions\/279208"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/279202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=279201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=279201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=279201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}