{"id":275417,"date":"2025-09-16T19:27:12","date_gmt":"2025-09-16T16:27:12","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/"},"modified":"2025-09-16T19:27:44","modified_gmt":"2025-09-16T16:27:44","slug":"kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/","title":{"rendered":"K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa"},"content":{"rendered":"<p>Europas gr\u00f6\u00dfter Luftfahrtkonzern soll k\u00fcnftig von einem Nicht-Airliner kontrolliert werden. Wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag mitteilte, wolle <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus254203148\/Lufthansa-Vom-Ursprung-der-Vorzeige-Airline-ist-wenig-geblieben.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus254203148\/Lufthansa-Vom-Ursprung-der-Vorzeige-Airline-ist-wenig-geblieben.html\">Lufthansa<\/a>-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im kommenden Jahr vorzeitig das Amt niederlegen. An seiner statt soll auf Empfehlung des Nominierungsausschusses der bald 66-j\u00e4hrige Manager Johannes Teyssen auf der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen werden.<\/p>\n<p>Dass Kley altersbedingt vorzeitig ausscheiden wollte, war schon l\u00e4nger bekannt. Doch mit der Nominierung des fr\u00fcheren <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/e-on\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/e-on\/\">Eon-Chefs<\/a> bricht die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/lufthansa\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/lufthansa\/\">Lufthansa<\/a> zugleich mit einer Tradition, nach der der Kranich-Konzern drei\u00dfig Jahre lang stets von fr\u00fcheren  Lufthansa-Vorst\u00e4nden beaufsichtigt wurde. Nun kommt ein Kontrolleur ohne tiefere Branchenkenntnis, aber daf\u00fcr auch ohne Stallgeruch. Und Ver\u00e4nderung ist  m\u00f6glicherweise genau das, was die Lufthansa-Anteilseigner erwarten.<\/p>\n<p>Mit der Spitzenpersonalie endet bei der Lufthansa eine jahrelange, fast schon qualvolle Kandidatensuche. Bereits 2023 wollte sich der amtierende Oberaufseher Kley \u2013 damals schon 71-j\u00e4hrig \u2013 eigentlich nicht mehr f\u00fcr eine weitere Amtszeit zur Verf\u00fcgung stellen. Mittlerweile blickt er auf 13 Jahre im Aufsichtsrat zur\u00fcck, davon die letzten acht als Vorsitzender. Kley z\u00e4hlte zu den entscheidenden K\u00f6pfen, die die Fluggesellschaft halbwegs unbeschadet durch die Corona-Pandemie f\u00fchrten. <\/p>\n<p>Einen Nachfolger von vergleichbarem Format zu finden, fiel den Lufthanseaten schwer. Als Wunschkandidat galt lange der fr\u00fchere Airbus-Chef und Lufthansa-Aufsichtsrat Tom Enders, dem allerdings insbesondere auf Arbeitnehmerseite nachgetragen wurde, dass er sich w\u00e4hrend der Pandemie gegen eine Rettung der Lufthansa mit Staatsgeld ausgesprochen hatte. Im Fr\u00fchjahr dieses Jahres verlie\u00df Enders den Lufthansa-Aufsichtsrat und beendet damit auch die Spekulationen \u00fcber seine Chefrolle.<\/p>\n<p>Mit Johannes Teyssen pr\u00e4sentiert Kley nun einen spektakul\u00e4ren Nachfolger. Teyssen eilt aus seiner Zeit als Eon-Chef der Ruf eines harten Hundes und eher unangenehmen Chefs nach. Auch au\u00dferhalb des Unternehmens scheute der konfliktfreudige Manager nicht vor ironisch-scharfen Bemerkungen zur\u00fcck und mokierte sich \u00f6ffentlich \u00fcber die deutsche \u201eGruselb\u00fcrokratie\u201c oder den in seinen Augen falschen Atomausstieg.<\/p>\n<p>Kley und Teyssen kennen sich gut. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Eon arbeitete Kley jahrelang mit dem damaligen CEO Teyssen zusammen. In die gemeinsame Zeit fiel die spektakul\u00e4re Umstrukturierung des deutschen Energiesektors. Sie z\u00e4hlten zu den Architekten des historischen Energie-Deals, aus dem Eon als beherrschender Netzbetreiber Deutschlands hervorging. Einher gegangen waren tiefe Einschnitte im Unternehmen, darunter die Trennung vom gesamten Kraftwerksgesch\u00e4ft. <\/p>\n<h3>Kompromissloser Reformer<\/h3>\n<p>Sein Ruf als kompromissloser Reformer d\u00fcrfte Teyssen beim Marsch durch die Aktion\u00e4rs-Institutionen helfen. Dem Vernehmen nach genie\u00dft der designierte Chefkontrolleur auch das Vertrauen des Mannes, der bei der Lufthansa kein Amt bekleidet, aber dennoch hinter den Kulissen bei allen wichtigen Entwicklungen ein W\u00f6rtchen mitredet: Hauptaktion\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne.<\/p>\n<p>K\u00fchne hatte im vergangenen Jahr intern, aber auch teilweise auch \u00f6ffentlich harsche Kritik an Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr ge\u00fcbt. Neben der Aktienentwicklung zeigte er sich vor allem unzufrieden mit der Performance der Kernmarke Lufthansa. W\u00e4hrend Konzernt\u00f6chter wie Eurowings oder Swiss sowie Lufthansa Cargo und Technik zuletzt regelm\u00e4\u00dfig starke Zahlen ablieferten, flog ausgerechnet die Kernmarke mit dem Kranich auf dem Leitwerk ebenso zuverl\u00e4ssig Verluste ein und entt\u00e4uschte immer wieder bei der Zuverl\u00e4ssigkeit. <\/p>\n<p>Wohl auch auf Dr\u00e4ngen K\u00fchnes und anderer Aktion\u00e4re, steuert Spohr die Lufthansa nun in einen tiefgreifenden Reformprozess, der intern \u201eMatrix Next Level\u201c (MNL) hei\u00dft und in weiten Konzernteilen kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird. Im Wesentlichen geht es darum,  die bislang weitgehend eigenst\u00e4ndigen Tochter-Airlines Austrian, Swiss,  Bruxelles sowie zuk\u00fcnftig vermutlich auch die k\u00fcrzlich erworbene ITA so weit wie m\u00f6glich in die Lufthansa zu integrieren.<\/p>\n<p>Alle \u00fcbergeordneten Bereiche wie das Management der Flughafen-Drehkreuze, Technologie sowie Personal und Finanzen sollen k\u00fcnftig von einem zentralen Funktionsboard gesteuert werden. <\/p>\n<p>\nSo will Spohr den Konzern effizienter machen und Jahre nach den Airline-Akquisitionen endlich die Synergien heben.  Nicht alle Entscheidungen sollen zuk\u00fcnftig in der Zentrale in Frankfurt getroffen werden. Einige Funktionsboard-Entscheider sollen auch zum Beispiel in Z\u00fcrich oder Wien angesiedelt werden. Aber in jedem Fall wird \u201eMatrix Next Level\u201c dazu f\u00fchren, dass beim Lufthansa-Konzern viele hochgestellte Manager, wenn schon nicht den Job, so doch an Macht verlieren werden.<\/p>\n<p> Mit seinem voraussichtlichen neuen Chefaufseher d\u00fcrfte Spohr f\u00fcr sein Reformvorhaben den richtigen Sparringspartner haben. Teyssen bewies in der Vergangenheit, dass er auch zur H\u00e4rte gegen sich selbst f\u00e4hig ist. In Interviews gab der fr\u00fchere Konzernlenker bereits im gehobenen Alter an, sich durch regelm\u00e4\u00dfiges Joggen und Essen aus der Tupperdose 30 Kilogramm herunter gehungert zu haben.  Den G\u00fcrtel enger schnallen kann Teyssen also \u2013 und erwartet es nun vermutlich auch von den Lufthanseaten.\n<\/p>\n<p><b><em>Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und \u201e<\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\"><b><em>Business Insider Deutschland<\/em><\/b><\/a><b><em>\u201c geschrieben.<\/em><\/b><\/p>\n<p><b><em>Steffen <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/steffen-fruendt\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/steffen-fruendt\/\"><b><em>Fr\u00fcndt<\/em><\/b><\/a><b><em> ist Wirtschaftskorrespondent der WELT-Gruppe und berichtet \u00fcber Unternehmen aller coolen Mobilit\u00e4tsbranchen als da w\u00e4ren Luftfahrt, Fahrradindustrie, Laufen sowie Tourismus.<\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europas gr\u00f6\u00dfter Luftfahrtkonzern soll k\u00fcnftig von einem Nicht-Airliner kontrolliert werden. Wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag mitteilte, wolle Lufthansa-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im kommenden Jahr vorzeitig das Amt niederlegen. An seiner statt soll auf Empfehlung des Nominierungsausschusses der bald 66-j\u00e4hrige Manager Johannes Teyssen auf der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen werden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":275418,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[59],"tags":[],"class_list":["post-275417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-business-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v22.9 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa - vof-news.eu<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Europas gr\u00f6\u00dfter Luftfahrtkonzern soll k\u00fcnftig von einem Nicht-Airliner kontrolliert werden. Wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag mitteilte, wolle Lufthansa-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im kommenden Jahr vorzeitig das Amt niederlegen. An seiner statt soll auf Empfehlung des Nominierungsausschusses der bald 66-j\u00e4hrige Manager Johannes Teyssen auf der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen werden.Dass Kley altersbedingt vorzeitig ausscheiden wollte, war schon l\u00e4nger bekannt. Doch mit der Nominierung des fr\u00fcheren Eon-Chefs bricht die Lufthansa zugleich mit einer Tradition, nach der der Kranich-Konzern drei\u00dfig Jahre lang stets von fr\u00fcheren Lufthansa-Vorst\u00e4nden beaufsichtigt wurde. Nun kommt ein Kontrolleur ohne tiefere Branchenkenntnis, aber daf\u00fcr auch ohne Stallgeruch. Und Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glicherweise genau das, was die Lufthansa-Anteilseigner erwarten.Mit der Spitzenpersonalie endet bei der Lufthansa eine jahrelange, fast schon qualvolle Kandidatensuche. Bereits 2023 wollte sich der amtierende Oberaufseher Kley \u2013 damals schon 71-j\u00e4hrig \u2013 eigentlich nicht mehr f\u00fcr eine weitere Amtszeit zur Verf\u00fcgung stellen. Mittlerweile blickt er auf 13 Jahre im Aufsichtsrat zur\u00fcck, davon die letzten acht als Vorsitzender. Kley z\u00e4hlte zu den entscheidenden K\u00f6pfen, die die Fluggesellschaft halbwegs unbeschadet durch die Corona-Pandemie f\u00fchrten. Einen Nachfolger von vergleichbarem Format zu finden, fiel den Lufthanseaten schwer. Als Wunschkandidat galt lange der fr\u00fchere Airbus-Chef und Lufthansa-Aufsichtsrat Tom Enders, dem allerdings insbesondere auf Arbeitnehmerseite nachgetragen wurde, dass er sich w\u00e4hrend der Pandemie gegen eine Rettung der Lufthansa mit Staatsgeld ausgesprochen hatte. Im Fr\u00fchjahr dieses Jahres verlie\u00df Enders den Lufthansa-Aufsichtsrat und beendet damit auch die Spekulationen \u00fcber seine Chefrolle.Mit Johannes Teyssen pr\u00e4sentiert Kley nun einen spektakul\u00e4ren Nachfolger. Teyssen eilt aus seiner Zeit als Eon-Chef der Ruf eines harten Hundes und eher unangenehmen Chefs nach. Auch au\u00dferhalb des Unternehmens scheute der konfliktfreudige Manager nicht vor ironisch-scharfen Bemerkungen zur\u00fcck und mokierte sich \u00f6ffentlich \u00fcber die deutsche \u201eGruselb\u00fcrokratie\u201c oder den in seinen Augen falschen Atomausstieg.Kley und Teyssen kennen sich gut. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Eon arbeitete Kley jahrelang mit dem damaligen CEO Teyssen zusammen. In die gemeinsame Zeit fiel die spektakul\u00e4re Umstrukturierung des deutschen Energiesektors. Sie z\u00e4hlten zu den Architekten des historischen Energie-Deals, aus dem Eon als beherrschender Netzbetreiber Deutschlands hervorging. Einher gegangen waren tiefe Einschnitte im Unternehmen, darunter die Trennung vom gesamten Kraftwerksgesch\u00e4ft. Kompromissloser ReformerSein Ruf als kompromissloser Reformer d\u00fcrfte Teyssen beim Marsch durch die Aktion\u00e4rs-Institutionen helfen. Dem Vernehmen nach genie\u00dft der designierte Chefkontrolleur auch das Vertrauen des Mannes, der bei der Lufthansa kein Amt bekleidet, aber dennoch hinter den Kulissen bei allen wichtigen Entwicklungen ein W\u00f6rtchen mitredet: Hauptaktion\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne.K\u00fchne hatte im vergangenen Jahr intern, aber auch teilweise auch \u00f6ffentlich harsche Kritik an Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr ge\u00fcbt. Neben der Aktienentwicklung zeigte er sich vor allem unzufrieden mit der Performance der Kernmarke Lufthansa. W\u00e4hrend Konzernt\u00f6chter wie Eurowings oder Swiss sowie Lufthansa Cargo und Technik zuletzt regelm\u00e4\u00dfig starke Zahlen ablieferten, flog ausgerechnet die Kernmarke mit dem Kranich auf dem Leitwerk ebenso zuverl\u00e4ssig Verluste ein und entt\u00e4uschte immer wieder bei der Zuverl\u00e4ssigkeit. Wohl auch auf Dr\u00e4ngen K\u00fchnes und anderer Aktion\u00e4re, steuert Spohr die Lufthansa nun in einen tiefgreifenden Reformprozess, der intern \u201eMatrix Next Level\u201c (MNL) hei\u00dft und in weiten Konzernteilen kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird. Im Wesentlichen geht es darum, die bislang weitgehend eigenst\u00e4ndigen Tochter-Airlines Austrian, Swiss, Bruxelles sowie zuk\u00fcnftig vermutlich auch die k\u00fcrzlich erworbene ITA so weit wie m\u00f6glich in die Lufthansa zu integrieren.Alle \u00fcbergeordneten Bereiche wie das Management der Flughafen-Drehkreuze, Technologie sowie Personal und Finanzen sollen k\u00fcnftig von einem zentralen Funktionsboard gesteuert werden.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa - vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Europas gr\u00f6\u00dfter Luftfahrtkonzern soll k\u00fcnftig von einem Nicht-Airliner kontrolliert werden. Wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag mitteilte, wolle Lufthansa-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im kommenden Jahr vorzeitig das Amt niederlegen. An seiner statt soll auf Empfehlung des Nominierungsausschusses der bald 66-j\u00e4hrige Manager Johannes Teyssen auf der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen werden.Dass Kley altersbedingt vorzeitig ausscheiden wollte, war schon l\u00e4nger bekannt. Doch mit der Nominierung des fr\u00fcheren Eon-Chefs bricht die Lufthansa zugleich mit einer Tradition, nach der der Kranich-Konzern drei\u00dfig Jahre lang stets von fr\u00fcheren Lufthansa-Vorst\u00e4nden beaufsichtigt wurde. Nun kommt ein Kontrolleur ohne tiefere Branchenkenntnis, aber daf\u00fcr auch ohne Stallgeruch. Und Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glicherweise genau das, was die Lufthansa-Anteilseigner erwarten.Mit der Spitzenpersonalie endet bei der Lufthansa eine jahrelange, fast schon qualvolle Kandidatensuche. Bereits 2023 wollte sich der amtierende Oberaufseher Kley \u2013 damals schon 71-j\u00e4hrig \u2013 eigentlich nicht mehr f\u00fcr eine weitere Amtszeit zur Verf\u00fcgung stellen. Mittlerweile blickt er auf 13 Jahre im Aufsichtsrat zur\u00fcck, davon die letzten acht als Vorsitzender. Kley z\u00e4hlte zu den entscheidenden K\u00f6pfen, die die Fluggesellschaft halbwegs unbeschadet durch die Corona-Pandemie f\u00fchrten. Einen Nachfolger von vergleichbarem Format zu finden, fiel den Lufthanseaten schwer. Als Wunschkandidat galt lange der fr\u00fchere Airbus-Chef und Lufthansa-Aufsichtsrat Tom Enders, dem allerdings insbesondere auf Arbeitnehmerseite nachgetragen wurde, dass er sich w\u00e4hrend der Pandemie gegen eine Rettung der Lufthansa mit Staatsgeld ausgesprochen hatte. Im Fr\u00fchjahr dieses Jahres verlie\u00df Enders den Lufthansa-Aufsichtsrat und beendet damit auch die Spekulationen \u00fcber seine Chefrolle.Mit Johannes Teyssen pr\u00e4sentiert Kley nun einen spektakul\u00e4ren Nachfolger. Teyssen eilt aus seiner Zeit als Eon-Chef der Ruf eines harten Hundes und eher unangenehmen Chefs nach. Auch au\u00dferhalb des Unternehmens scheute der konfliktfreudige Manager nicht vor ironisch-scharfen Bemerkungen zur\u00fcck und mokierte sich \u00f6ffentlich \u00fcber die deutsche \u201eGruselb\u00fcrokratie\u201c oder den in seinen Augen falschen Atomausstieg.Kley und Teyssen kennen sich gut. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Eon arbeitete Kley jahrelang mit dem damaligen CEO Teyssen zusammen. In die gemeinsame Zeit fiel die spektakul\u00e4re Umstrukturierung des deutschen Energiesektors. Sie z\u00e4hlten zu den Architekten des historischen Energie-Deals, aus dem Eon als beherrschender Netzbetreiber Deutschlands hervorging. Einher gegangen waren tiefe Einschnitte im Unternehmen, darunter die Trennung vom gesamten Kraftwerksgesch\u00e4ft. Kompromissloser ReformerSein Ruf als kompromissloser Reformer d\u00fcrfte Teyssen beim Marsch durch die Aktion\u00e4rs-Institutionen helfen. Dem Vernehmen nach genie\u00dft der designierte Chefkontrolleur auch das Vertrauen des Mannes, der bei der Lufthansa kein Amt bekleidet, aber dennoch hinter den Kulissen bei allen wichtigen Entwicklungen ein W\u00f6rtchen mitredet: Hauptaktion\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne.K\u00fchne hatte im vergangenen Jahr intern, aber auch teilweise auch \u00f6ffentlich harsche Kritik an Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr ge\u00fcbt. Neben der Aktienentwicklung zeigte er sich vor allem unzufrieden mit der Performance der Kernmarke Lufthansa. W\u00e4hrend Konzernt\u00f6chter wie Eurowings oder Swiss sowie Lufthansa Cargo und Technik zuletzt regelm\u00e4\u00dfig starke Zahlen ablieferten, flog ausgerechnet die Kernmarke mit dem Kranich auf dem Leitwerk ebenso zuverl\u00e4ssig Verluste ein und entt\u00e4uschte immer wieder bei der Zuverl\u00e4ssigkeit. Wohl auch auf Dr\u00e4ngen K\u00fchnes und anderer Aktion\u00e4re, steuert Spohr die Lufthansa nun in einen tiefgreifenden Reformprozess, der intern \u201eMatrix Next Level\u201c (MNL) hei\u00dft und in weiten Konzernteilen kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird. Im Wesentlichen geht es darum, die bislang weitgehend eigenst\u00e4ndigen Tochter-Airlines Austrian, Swiss, Bruxelles sowie zuk\u00fcnftig vermutlich auch die k\u00fcrzlich erworbene ITA so weit wie m\u00f6glich in die Lufthansa zu integrieren.Alle \u00fcbergeordneten Bereiche wie das Management der Flughafen-Drehkreuze, Technologie sowie Personal und Finanzen sollen k\u00fcnftig von einem zentralen Funktionsboard gesteuert werden.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-09-16T16:27:12+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-09-16T16:27:44+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/schweiz-swiss-economic-forum-sef.webp\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"574\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/webp\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"4\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/\",\"name\":\"K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa - vof-news.eu\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/schweiz-swiss-economic-forum-sef.webp\",\"datePublished\":\"2025-09-16T16:27:12+00:00\",\"dateModified\":\"2025-09-16T16:27:44+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed\"},\"description\":\"Europas gr\u00f6\u00dfter Luftfahrtkonzern soll k\u00fcnftig von einem Nicht-Airliner kontrolliert werden. Wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag mitteilte, wolle Lufthansa-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im kommenden Jahr vorzeitig das Amt niederlegen. An seiner statt soll auf Empfehlung des Nominierungsausschusses der bald 66-j\u00e4hrige Manager Johannes Teyssen auf der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen werden.Dass Kley altersbedingt vorzeitig ausscheiden wollte, war schon l\u00e4nger bekannt. Doch mit der Nominierung des fr\u00fcheren Eon-Chefs bricht die Lufthansa zugleich mit einer Tradition, nach der der Kranich-Konzern drei\u00dfig Jahre lang stets von fr\u00fcheren Lufthansa-Vorst\u00e4nden beaufsichtigt wurde. Nun kommt ein Kontrolleur ohne tiefere Branchenkenntnis, aber daf\u00fcr auch ohne Stallgeruch. Und Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glicherweise genau das, was die Lufthansa-Anteilseigner erwarten.Mit der Spitzenpersonalie endet bei der Lufthansa eine jahrelange, fast schon qualvolle Kandidatensuche. Bereits 2023 wollte sich der amtierende Oberaufseher Kley \u2013 damals schon 71-j\u00e4hrig \u2013 eigentlich nicht mehr f\u00fcr eine weitere Amtszeit zur Verf\u00fcgung stellen. Mittlerweile blickt er auf 13 Jahre im Aufsichtsrat zur\u00fcck, davon die letzten acht als Vorsitzender. Kley z\u00e4hlte zu den entscheidenden K\u00f6pfen, die die Fluggesellschaft halbwegs unbeschadet durch die Corona-Pandemie f\u00fchrten. Einen Nachfolger von vergleichbarem Format zu finden, fiel den Lufthanseaten schwer. Als Wunschkandidat galt lange der fr\u00fchere Airbus-Chef und Lufthansa-Aufsichtsrat Tom Enders, dem allerdings insbesondere auf Arbeitnehmerseite nachgetragen wurde, dass er sich w\u00e4hrend der Pandemie gegen eine Rettung der Lufthansa mit Staatsgeld ausgesprochen hatte. Im Fr\u00fchjahr dieses Jahres verlie\u00df Enders den Lufthansa-Aufsichtsrat und beendet damit auch die Spekulationen \u00fcber seine Chefrolle.Mit Johannes Teyssen pr\u00e4sentiert Kley nun einen spektakul\u00e4ren Nachfolger. Teyssen eilt aus seiner Zeit als Eon-Chef der Ruf eines harten Hundes und eher unangenehmen Chefs nach. Auch au\u00dferhalb des Unternehmens scheute der konfliktfreudige Manager nicht vor ironisch-scharfen Bemerkungen zur\u00fcck und mokierte sich \u00f6ffentlich \u00fcber die deutsche \u201eGruselb\u00fcrokratie\u201c oder den in seinen Augen falschen Atomausstieg.Kley und Teyssen kennen sich gut. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Eon arbeitete Kley jahrelang mit dem damaligen CEO Teyssen zusammen. In die gemeinsame Zeit fiel die spektakul\u00e4re Umstrukturierung des deutschen Energiesektors. Sie z\u00e4hlten zu den Architekten des historischen Energie-Deals, aus dem Eon als beherrschender Netzbetreiber Deutschlands hervorging. Einher gegangen waren tiefe Einschnitte im Unternehmen, darunter die Trennung vom gesamten Kraftwerksgesch\u00e4ft. Kompromissloser ReformerSein Ruf als kompromissloser Reformer d\u00fcrfte Teyssen beim Marsch durch die Aktion\u00e4rs-Institutionen helfen. Dem Vernehmen nach genie\u00dft der designierte Chefkontrolleur auch das Vertrauen des Mannes, der bei der Lufthansa kein Amt bekleidet, aber dennoch hinter den Kulissen bei allen wichtigen Entwicklungen ein W\u00f6rtchen mitredet: Hauptaktion\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne.K\u00fchne hatte im vergangenen Jahr intern, aber auch teilweise auch \u00f6ffentlich harsche Kritik an Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr ge\u00fcbt. Neben der Aktienentwicklung zeigte er sich vor allem unzufrieden mit der Performance der Kernmarke Lufthansa. W\u00e4hrend Konzernt\u00f6chter wie Eurowings oder Swiss sowie Lufthansa Cargo und Technik zuletzt regelm\u00e4\u00dfig starke Zahlen ablieferten, flog ausgerechnet die Kernmarke mit dem Kranich auf dem Leitwerk ebenso zuverl\u00e4ssig Verluste ein und entt\u00e4uschte immer wieder bei der Zuverl\u00e4ssigkeit. Wohl auch auf Dr\u00e4ngen K\u00fchnes und anderer Aktion\u00e4re, steuert Spohr die Lufthansa nun in einen tiefgreifenden Reformprozess, der intern \u201eMatrix Next Level\u201c (MNL) hei\u00dft und in weiten Konzernteilen kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird. Im Wesentlichen geht es darum, die bislang weitgehend eigenst\u00e4ndigen Tochter-Airlines Austrian, Swiss, Bruxelles sowie zuk\u00fcnftig vermutlich auch die k\u00fcrzlich erworbene ITA so weit wie m\u00f6glich in die Lufthansa zu integrieren.Alle \u00fcbergeordneten Bereiche wie das Management der Flughafen-Drehkreuze, Technologie sowie Personal und Finanzen sollen k\u00fcnftig von einem zentralen Funktionsboard gesteuert werden.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/schweiz-swiss-economic-forum-sef.webp\",\"contentUrl\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/schweiz-swiss-economic-forum-sef.webp\",\"width\":1200,\"height\":574},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/\",\"name\":\"vof-news.eu\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed\",\"name\":\"Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Author\"},\"sameAs\":[\"http:\/\/vof-news.eu\"],\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa - vof-news.eu","description":"Europas gr\u00f6\u00dfter Luftfahrtkonzern soll k\u00fcnftig von einem Nicht-Airliner kontrolliert werden. Wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag mitteilte, wolle Lufthansa-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im kommenden Jahr vorzeitig das Amt niederlegen. An seiner statt soll auf Empfehlung des Nominierungsausschusses der bald 66-j\u00e4hrige Manager Johannes Teyssen auf der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen werden.Dass Kley altersbedingt vorzeitig ausscheiden wollte, war schon l\u00e4nger bekannt. Doch mit der Nominierung des fr\u00fcheren Eon-Chefs bricht die Lufthansa zugleich mit einer Tradition, nach der der Kranich-Konzern drei\u00dfig Jahre lang stets von fr\u00fcheren Lufthansa-Vorst\u00e4nden beaufsichtigt wurde. Nun kommt ein Kontrolleur ohne tiefere Branchenkenntnis, aber daf\u00fcr auch ohne Stallgeruch. Und Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glicherweise genau das, was die Lufthansa-Anteilseigner erwarten.Mit der Spitzenpersonalie endet bei der Lufthansa eine jahrelange, fast schon qualvolle Kandidatensuche. Bereits 2023 wollte sich der amtierende Oberaufseher Kley \u2013 damals schon 71-j\u00e4hrig \u2013 eigentlich nicht mehr f\u00fcr eine weitere Amtszeit zur Verf\u00fcgung stellen. Mittlerweile blickt er auf 13 Jahre im Aufsichtsrat zur\u00fcck, davon die letzten acht als Vorsitzender. Kley z\u00e4hlte zu den entscheidenden K\u00f6pfen, die die Fluggesellschaft halbwegs unbeschadet durch die Corona-Pandemie f\u00fchrten. Einen Nachfolger von vergleichbarem Format zu finden, fiel den Lufthanseaten schwer. Als Wunschkandidat galt lange der fr\u00fchere Airbus-Chef und Lufthansa-Aufsichtsrat Tom Enders, dem allerdings insbesondere auf Arbeitnehmerseite nachgetragen wurde, dass er sich w\u00e4hrend der Pandemie gegen eine Rettung der Lufthansa mit Staatsgeld ausgesprochen hatte. Im Fr\u00fchjahr dieses Jahres verlie\u00df Enders den Lufthansa-Aufsichtsrat und beendet damit auch die Spekulationen \u00fcber seine Chefrolle.Mit Johannes Teyssen pr\u00e4sentiert Kley nun einen spektakul\u00e4ren Nachfolger. Teyssen eilt aus seiner Zeit als Eon-Chef der Ruf eines harten Hundes und eher unangenehmen Chefs nach. Auch au\u00dferhalb des Unternehmens scheute der konfliktfreudige Manager nicht vor ironisch-scharfen Bemerkungen zur\u00fcck und mokierte sich \u00f6ffentlich \u00fcber die deutsche \u201eGruselb\u00fcrokratie\u201c oder den in seinen Augen falschen Atomausstieg.Kley und Teyssen kennen sich gut. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Eon arbeitete Kley jahrelang mit dem damaligen CEO Teyssen zusammen. In die gemeinsame Zeit fiel die spektakul\u00e4re Umstrukturierung des deutschen Energiesektors. Sie z\u00e4hlten zu den Architekten des historischen Energie-Deals, aus dem Eon als beherrschender Netzbetreiber Deutschlands hervorging. Einher gegangen waren tiefe Einschnitte im Unternehmen, darunter die Trennung vom gesamten Kraftwerksgesch\u00e4ft. Kompromissloser ReformerSein Ruf als kompromissloser Reformer d\u00fcrfte Teyssen beim Marsch durch die Aktion\u00e4rs-Institutionen helfen. Dem Vernehmen nach genie\u00dft der designierte Chefkontrolleur auch das Vertrauen des Mannes, der bei der Lufthansa kein Amt bekleidet, aber dennoch hinter den Kulissen bei allen wichtigen Entwicklungen ein W\u00f6rtchen mitredet: Hauptaktion\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne.K\u00fchne hatte im vergangenen Jahr intern, aber auch teilweise auch \u00f6ffentlich harsche Kritik an Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr ge\u00fcbt. Neben der Aktienentwicklung zeigte er sich vor allem unzufrieden mit der Performance der Kernmarke Lufthansa. W\u00e4hrend Konzernt\u00f6chter wie Eurowings oder Swiss sowie Lufthansa Cargo und Technik zuletzt regelm\u00e4\u00dfig starke Zahlen ablieferten, flog ausgerechnet die Kernmarke mit dem Kranich auf dem Leitwerk ebenso zuverl\u00e4ssig Verluste ein und entt\u00e4uschte immer wieder bei der Zuverl\u00e4ssigkeit. Wohl auch auf Dr\u00e4ngen K\u00fchnes und anderer Aktion\u00e4re, steuert Spohr die Lufthansa nun in einen tiefgreifenden Reformprozess, der intern \u201eMatrix Next Level\u201c (MNL) hei\u00dft und in weiten Konzernteilen kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird. Im Wesentlichen geht es darum, die bislang weitgehend eigenst\u00e4ndigen Tochter-Airlines Austrian, Swiss, Bruxelles sowie zuk\u00fcnftig vermutlich auch die k\u00fcrzlich erworbene ITA so weit wie m\u00f6glich in die Lufthansa zu integrieren.Alle \u00fcbergeordneten Bereiche wie das Management der Flughafen-Drehkreuze, Technologie sowie Personal und Finanzen sollen k\u00fcnftig von einem zentralen Funktionsboard gesteuert werden.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa - vof-news.eu","og_description":"Europas gr\u00f6\u00dfter Luftfahrtkonzern soll k\u00fcnftig von einem Nicht-Airliner kontrolliert werden. Wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag mitteilte, wolle Lufthansa-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im kommenden Jahr vorzeitig das Amt niederlegen. An seiner statt soll auf Empfehlung des Nominierungsausschusses der bald 66-j\u00e4hrige Manager Johannes Teyssen auf der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen werden.Dass Kley altersbedingt vorzeitig ausscheiden wollte, war schon l\u00e4nger bekannt. Doch mit der Nominierung des fr\u00fcheren Eon-Chefs bricht die Lufthansa zugleich mit einer Tradition, nach der der Kranich-Konzern drei\u00dfig Jahre lang stets von fr\u00fcheren Lufthansa-Vorst\u00e4nden beaufsichtigt wurde. Nun kommt ein Kontrolleur ohne tiefere Branchenkenntnis, aber daf\u00fcr auch ohne Stallgeruch. Und Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glicherweise genau das, was die Lufthansa-Anteilseigner erwarten.Mit der Spitzenpersonalie endet bei der Lufthansa eine jahrelange, fast schon qualvolle Kandidatensuche. Bereits 2023 wollte sich der amtierende Oberaufseher Kley \u2013 damals schon 71-j\u00e4hrig \u2013 eigentlich nicht mehr f\u00fcr eine weitere Amtszeit zur Verf\u00fcgung stellen. Mittlerweile blickt er auf 13 Jahre im Aufsichtsrat zur\u00fcck, davon die letzten acht als Vorsitzender. Kley z\u00e4hlte zu den entscheidenden K\u00f6pfen, die die Fluggesellschaft halbwegs unbeschadet durch die Corona-Pandemie f\u00fchrten. Einen Nachfolger von vergleichbarem Format zu finden, fiel den Lufthanseaten schwer. Als Wunschkandidat galt lange der fr\u00fchere Airbus-Chef und Lufthansa-Aufsichtsrat Tom Enders, dem allerdings insbesondere auf Arbeitnehmerseite nachgetragen wurde, dass er sich w\u00e4hrend der Pandemie gegen eine Rettung der Lufthansa mit Staatsgeld ausgesprochen hatte. Im Fr\u00fchjahr dieses Jahres verlie\u00df Enders den Lufthansa-Aufsichtsrat und beendet damit auch die Spekulationen \u00fcber seine Chefrolle.Mit Johannes Teyssen pr\u00e4sentiert Kley nun einen spektakul\u00e4ren Nachfolger. Teyssen eilt aus seiner Zeit als Eon-Chef der Ruf eines harten Hundes und eher unangenehmen Chefs nach. Auch au\u00dferhalb des Unternehmens scheute der konfliktfreudige Manager nicht vor ironisch-scharfen Bemerkungen zur\u00fcck und mokierte sich \u00f6ffentlich \u00fcber die deutsche \u201eGruselb\u00fcrokratie\u201c oder den in seinen Augen falschen Atomausstieg.Kley und Teyssen kennen sich gut. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Eon arbeitete Kley jahrelang mit dem damaligen CEO Teyssen zusammen. In die gemeinsame Zeit fiel die spektakul\u00e4re Umstrukturierung des deutschen Energiesektors. Sie z\u00e4hlten zu den Architekten des historischen Energie-Deals, aus dem Eon als beherrschender Netzbetreiber Deutschlands hervorging. Einher gegangen waren tiefe Einschnitte im Unternehmen, darunter die Trennung vom gesamten Kraftwerksgesch\u00e4ft. Kompromissloser ReformerSein Ruf als kompromissloser Reformer d\u00fcrfte Teyssen beim Marsch durch die Aktion\u00e4rs-Institutionen helfen. Dem Vernehmen nach genie\u00dft der designierte Chefkontrolleur auch das Vertrauen des Mannes, der bei der Lufthansa kein Amt bekleidet, aber dennoch hinter den Kulissen bei allen wichtigen Entwicklungen ein W\u00f6rtchen mitredet: Hauptaktion\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne.K\u00fchne hatte im vergangenen Jahr intern, aber auch teilweise auch \u00f6ffentlich harsche Kritik an Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr ge\u00fcbt. Neben der Aktienentwicklung zeigte er sich vor allem unzufrieden mit der Performance der Kernmarke Lufthansa. W\u00e4hrend Konzernt\u00f6chter wie Eurowings oder Swiss sowie Lufthansa Cargo und Technik zuletzt regelm\u00e4\u00dfig starke Zahlen ablieferten, flog ausgerechnet die Kernmarke mit dem Kranich auf dem Leitwerk ebenso zuverl\u00e4ssig Verluste ein und entt\u00e4uschte immer wieder bei der Zuverl\u00e4ssigkeit. Wohl auch auf Dr\u00e4ngen K\u00fchnes und anderer Aktion\u00e4re, steuert Spohr die Lufthansa nun in einen tiefgreifenden Reformprozess, der intern \u201eMatrix Next Level\u201c (MNL) hei\u00dft und in weiten Konzernteilen kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird. Im Wesentlichen geht es darum, die bislang weitgehend eigenst\u00e4ndigen Tochter-Airlines Austrian, Swiss, Bruxelles sowie zuk\u00fcnftig vermutlich auch die k\u00fcrzlich erworbene ITA so weit wie m\u00f6glich in die Lufthansa zu integrieren.Alle \u00fcbergeordneten Bereiche wie das Management der Flughafen-Drehkreuze, Technologie sowie Personal und Finanzen sollen k\u00fcnftig von einem zentralen Funktionsboard gesteuert werden.","og_url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/","og_site_name":"vof-news.eu","article_published_time":"2025-09-16T16:27:12+00:00","article_modified_time":"2025-09-16T16:27:44+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":574,"url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/schweiz-swiss-economic-forum-sef.webp","type":"image\/webp"}],"author":"Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/","name":"K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa - vof-news.eu","isPartOf":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/schweiz-swiss-economic-forum-sef.webp","datePublished":"2025-09-16T16:27:12+00:00","dateModified":"2025-09-16T16:27:44+00:00","author":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed"},"description":"Europas gr\u00f6\u00dfter Luftfahrtkonzern soll k\u00fcnftig von einem Nicht-Airliner kontrolliert werden. Wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag mitteilte, wolle Lufthansa-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im kommenden Jahr vorzeitig das Amt niederlegen. An seiner statt soll auf Empfehlung des Nominierungsausschusses der bald 66-j\u00e4hrige Manager Johannes Teyssen auf der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen werden.Dass Kley altersbedingt vorzeitig ausscheiden wollte, war schon l\u00e4nger bekannt. Doch mit der Nominierung des fr\u00fcheren Eon-Chefs bricht die Lufthansa zugleich mit einer Tradition, nach der der Kranich-Konzern drei\u00dfig Jahre lang stets von fr\u00fcheren Lufthansa-Vorst\u00e4nden beaufsichtigt wurde. Nun kommt ein Kontrolleur ohne tiefere Branchenkenntnis, aber daf\u00fcr auch ohne Stallgeruch. Und Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glicherweise genau das, was die Lufthansa-Anteilseigner erwarten.Mit der Spitzenpersonalie endet bei der Lufthansa eine jahrelange, fast schon qualvolle Kandidatensuche. Bereits 2023 wollte sich der amtierende Oberaufseher Kley \u2013 damals schon 71-j\u00e4hrig \u2013 eigentlich nicht mehr f\u00fcr eine weitere Amtszeit zur Verf\u00fcgung stellen. Mittlerweile blickt er auf 13 Jahre im Aufsichtsrat zur\u00fcck, davon die letzten acht als Vorsitzender. Kley z\u00e4hlte zu den entscheidenden K\u00f6pfen, die die Fluggesellschaft halbwegs unbeschadet durch die Corona-Pandemie f\u00fchrten. Einen Nachfolger von vergleichbarem Format zu finden, fiel den Lufthanseaten schwer. Als Wunschkandidat galt lange der fr\u00fchere Airbus-Chef und Lufthansa-Aufsichtsrat Tom Enders, dem allerdings insbesondere auf Arbeitnehmerseite nachgetragen wurde, dass er sich w\u00e4hrend der Pandemie gegen eine Rettung der Lufthansa mit Staatsgeld ausgesprochen hatte. Im Fr\u00fchjahr dieses Jahres verlie\u00df Enders den Lufthansa-Aufsichtsrat und beendet damit auch die Spekulationen \u00fcber seine Chefrolle.Mit Johannes Teyssen pr\u00e4sentiert Kley nun einen spektakul\u00e4ren Nachfolger. Teyssen eilt aus seiner Zeit als Eon-Chef der Ruf eines harten Hundes und eher unangenehmen Chefs nach. Auch au\u00dferhalb des Unternehmens scheute der konfliktfreudige Manager nicht vor ironisch-scharfen Bemerkungen zur\u00fcck und mokierte sich \u00f6ffentlich \u00fcber die deutsche \u201eGruselb\u00fcrokratie\u201c oder den in seinen Augen falschen Atomausstieg.Kley und Teyssen kennen sich gut. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Eon arbeitete Kley jahrelang mit dem damaligen CEO Teyssen zusammen. In die gemeinsame Zeit fiel die spektakul\u00e4re Umstrukturierung des deutschen Energiesektors. Sie z\u00e4hlten zu den Architekten des historischen Energie-Deals, aus dem Eon als beherrschender Netzbetreiber Deutschlands hervorging. Einher gegangen waren tiefe Einschnitte im Unternehmen, darunter die Trennung vom gesamten Kraftwerksgesch\u00e4ft. Kompromissloser ReformerSein Ruf als kompromissloser Reformer d\u00fcrfte Teyssen beim Marsch durch die Aktion\u00e4rs-Institutionen helfen. Dem Vernehmen nach genie\u00dft der designierte Chefkontrolleur auch das Vertrauen des Mannes, der bei der Lufthansa kein Amt bekleidet, aber dennoch hinter den Kulissen bei allen wichtigen Entwicklungen ein W\u00f6rtchen mitredet: Hauptaktion\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne.K\u00fchne hatte im vergangenen Jahr intern, aber auch teilweise auch \u00f6ffentlich harsche Kritik an Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr ge\u00fcbt. Neben der Aktienentwicklung zeigte er sich vor allem unzufrieden mit der Performance der Kernmarke Lufthansa. W\u00e4hrend Konzernt\u00f6chter wie Eurowings oder Swiss sowie Lufthansa Cargo und Technik zuletzt regelm\u00e4\u00dfig starke Zahlen ablieferten, flog ausgerechnet die Kernmarke mit dem Kranich auf dem Leitwerk ebenso zuverl\u00e4ssig Verluste ein und entt\u00e4uschte immer wieder bei der Zuverl\u00e4ssigkeit. Wohl auch auf Dr\u00e4ngen K\u00fchnes und anderer Aktion\u00e4re, steuert Spohr die Lufthansa nun in einen tiefgreifenden Reformprozess, der intern \u201eMatrix Next Level\u201c (MNL) hei\u00dft und in weiten Konzernteilen kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird. Im Wesentlichen geht es darum, die bislang weitgehend eigenst\u00e4ndigen Tochter-Airlines Austrian, Swiss, Bruxelles sowie zuk\u00fcnftig vermutlich auch die k\u00fcrzlich erworbene ITA so weit wie m\u00f6glich in die Lufthansa zu integrieren.Alle \u00fcbergeordneten Bereiche wie das Management der Flughafen-Drehkreuze, Technologie sowie Personal und Finanzen sollen k\u00fcnftig von einem zentralen Funktionsboard gesteuert werden.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/schweiz-swiss-economic-forum-sef.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/schweiz-swiss-economic-forum-sef.webp","width":1200,"height":574},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/kuhnes-neue-geheimwaffe-fur-die-lufthansa\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"K\u00fchnes neue Geheimwaffe f\u00fcr die Lufthansa"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/275417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=275417"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/275417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":275424,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/275417\/revisions\/275424"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/275418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=275417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=275417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=275417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}