{"id":273057,"date":"2025-09-10T01:26:06","date_gmt":"2025-09-09T22:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/dunn-allein-reicht-nicht-apple-muss-ein-neues-kapitel-aufschlagen\/"},"modified":"2025-09-10T01:26:29","modified_gmt":"2025-09-09T22:26:29","slug":"dunn-allein-reicht-nicht-apple-muss-ein-neues-kapitel-aufschlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/dunn-allein-reicht-nicht-apple-muss-ein-neues-kapitel-aufschlagen\/","title":{"rendered":"D\u00fcnn allein reicht nicht \u2013 Apple muss ein neues Kapitel aufschlagen"},"content":{"rendered":"<p>Apple hat <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68c085c32b7dc9051c7db603\/apple-neuheiten-das-iphone-macht-sich-duenn.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68c085c32b7dc9051c7db603\/apple-neuheiten-das-iphone-macht-sich-duenn.html\">das d\u00fcnnste iPhone seiner Geschichte vorgestellt<\/a> \u2013 ein technisches Kunstst\u00fcck, das optisch durchaus beeindruckt, aber am Kern der Entwicklung vorbeigeht. Immer schlankere Geh\u00e4use oder verfeinerte Designs l\u00f6sen l\u00e4ngst nicht mehr das zentrale Problem des Marktes: Die Hardware hat ihre gro\u00dfen Innovationsspr\u00fcnge hinter sich. <\/p>\n<p>Nutzer erwarten heute nicht mehr nur ein d\u00fcnneres oder eleganteres Smartphone, sondern intelligente Funktionen, die den Alltag tats\u00e4chlich ver\u00e4ndern. Und das kann derzeit nur die K\u00fcnstliche Intelligenz. Doch davon war bei der Pr\u00e4sentation der iPhone-17-Modelle fast keine Rede. Mit der Konzentration auf Form statt auf KI hat Apple also wom\u00f6glich die Hausaufgabe \u00fcbersehen, die den Unterschied ausmacht. <\/p>\n<p>Seit Jahren empfinden viele Nutzer die Weiterentwicklung der Smartphone-Hardware als wenig aufregend \u2013 und behalten ihre Ger\u00e4te deshalb zunehmend l\u00e4nger, bevor sie ein neues Modell kaufen. Displaygr\u00f6\u00dfen, Kameraaufl\u00f6sungen und Akkulaufzeiten haben l\u00e4ngst ein Niveau erreicht, auf dem Verbesserungen nur noch in kleinen Schritten stattfinden. Daran \u00e4ndert auch ein d\u00fcnneres Geh\u00e4use nichts. <\/p>\n<p>Auch Apple ringt in diesem Bereich um echte Neuerungen. Funktionen, die zun\u00e4chst als Meilensteine pr\u00e4sentiert wurden, konnten die anf\u00e4ngliche Euphorie selten langfristig tragen. Dazu z\u00e4hlt etwa die Dynamic Island, die den Bereich um die Frontkamera in ein interaktives Display-Element verwandelt, um Benachrichtigungen und Statusinformationen elegant einzublenden. <\/p>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der neuen seitlichen Kamera-Taste. Die erm\u00f6glicht zwar einen schnellen Zugriff und gibt per Wischgeste zus\u00e4tzliche Optionen frei wie Zoom, Portr\u00e4tmodus oder andere Aufnahmefunktionen, tr\u00f6stet aber nicht \u00fcber das Gef\u00fchl hinweg, dass hier nur kleine Erg\u00e4nzungen statt gro\u00dfer Innovationen stattfinden.<\/p>\n<p>Weil gr\u00f6\u00dfere Technologiespr\u00fcnge bei der Hardware ausbleiben, r\u00fccken Software- und insbesondere KI-Funktionen zunehmend ins Zentrum der Entwicklung. Genau in diesem Bereich jedoch zeigt Apple Schw\u00e4chen. Eigentlich wollte der Konzern mit einer intelligenteren Siri eine v\u00f6llig neue Form der iPhone-Nutzung einleiten. Doch von den vollmundigen Ank\u00fcndigungen blieb wenig \u00fcbrig \u2013 vieles wurde erst einmal verschoben.<\/p>\n<h3>Design statt KI<\/h3>\n<p>Das zeigte sich schon auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, auf der Apple mit gro\u00dfem Aufwand ein neues \u201eLiquid Glass Design\u201c pr\u00e4sentierte, das dem iPhone eine modernisierte, fast fl\u00fcssig wirkende Optik verleihen soll. Doch bei den viel wichtigeren KI-Funktionen gab es kaum Fortschritte zu vermelden.<\/p>\n<p>Gleichzeitig beschleunigt sich die Entwicklung bei der Konkurrenz rasant. Wer hier z\u00f6gert, riskiert, entscheidend ins Hintertreffen zu geraten. Vor allem Google treibt das Feld voran und hat erst vor wenigen Wochen mit seinen neuesten Pixel-Modellen eindrucksvoll demonstriert, wie weit sich KI in den Mittelpunkt der Nutzererfahrung r\u00fccken l\u00e4sst \u2013 und wie klar sich der Konzern damit von Apple absetzt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich das iPhone bisher auf vereinzelte KI-Funktionen wie Fotoretusche oder Sprachsteuerung beschr\u00e4nkt, macht Google K\u00fcnstliche Intelligenz zum Herzst\u00fcck der gesamten Bedienung. Mit \u201eMagic Cue\u201c etwa analysieren die Pixel-Smartphones den Kontext aus E-Mails, Kalenderterminen oder laufenden Gespr\u00e4chen und schlagen in Echtzeit passende Antworten oder Erg\u00e4nzungen vor \u2013 ein sp\u00fcrbarer praktischer Vorteil.<\/p>\n<p>Auch in der Fotografie geht Google neue Wege: Die Funktion \u201eCamera Coach\u201c begleitet den Nutzer direkt beim Fotografieren, gibt Hinweise zur Bildgestaltung und setzt damit nicht erst bei der nachtr\u00e4glichen Optimierung an. Der \u201ePro Res Zoom\u201c rekonstruiert Details bei einer 100-fachen Vergr\u00f6\u00dferung mithilfe generativer Modelle und verschiebt damit die Grenzen dessen, was Smartphone-Kameras leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie weit Google den Einsatz von KI bereits vorangetrieben hat, zeigt sich schlie\u00dflich in der \u00dcbersetzungsfunktion f\u00fcr Telefonate. Sie \u00fcbersetzt Anrufe nicht nur in Echtzeit in eine andere Sprache, sondern ahmt zugleich Stimme und Tonfall nach \u2013 und das direkt auf dem Ger\u00e4t, ohne Daten an Server zu senden. Damit setzt Google einen Ma\u00dfstab f\u00fcr die n\u00e4chste Smartphone-Generation.<\/p>\n<p>Apple hat mit den neuen iPhone-17-Modellen gezeigt, dass es die Hardware im Griff hat. Doch nun sollte der Konzern sehr schnell nachlegen und f\u00fcr sich ein neues Kapitel aufschlagen, damit es nicht von Konkurrenten wie Google und Samsung geschrieben wird. <\/p>\n<p><p><b><em>Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\"><b><em>\u201eBusiness Insider Deutschland\u201c<\/em><\/b><\/a><b><em>.<\/em><\/b><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/thomas-heuzeroth\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/thomas-heuzeroth\/\"><b><em>Thomas Heuzeroth<\/em><\/b><\/a><b><em> ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet \u00fcber <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/verbraucher\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/verbraucher\/\"><b><em>Verbraucher-<\/em><\/b><\/a><b><em> und Technologiethemen, <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/unterhaltungselektronik\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/unterhaltungselektronik\/\"><b><em>Unterhaltungselektronik<\/em><\/b><\/a><b><em> und <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/telekommunikation\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/telekommunikation\/\"><b><em>Telekommunikation<\/em><\/b><\/a><b><em>.  <\/em><\/b><\/p>\n<\/p>\n<p><b><em>Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\"><b><em>\u201eBusiness Insider Deutschland\u201c<\/em><\/b><\/a><b><em>.<\/em><\/b><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/thomas-heuzeroth\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/thomas-heuzeroth\/\"><b><em>Thomas Heuzeroth<\/em><\/b><\/a><b><em> ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Doch von den vollmundigen Ank\u00fcndigungen blieb wenig \u00fcbrig \u2013 vieles wurde erst einmal verschoben.Design statt KIDas zeigte sich schon auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, auf der Apple mit gro\u00dfem Aufwand ein neues \u201eLiquid Glass Design\u201c pr\u00e4sentierte, das dem iPhone eine modernisierte, fast fl\u00fcssig wirkende Optik verleihen soll. Doch bei den viel wichtigeren KI-Funktionen gab es kaum Fortschritte zu vermelden.Gleichzeitig beschleunigt sich die Entwicklung bei der Konkurrenz rasant. Wer hier z\u00f6gert, riskiert, entscheidend ins Hintertreffen zu geraten. Vor allem Google treibt das Feld voran und hat erst vor wenigen Wochen mit seinen neuesten Pixel-Modellen eindrucksvoll demonstriert, wie weit sich KI in den Mittelpunkt der Nutzererfahrung r\u00fccken l\u00e4sst \u2013 und wie klar sich der Konzern damit von Apple absetzt.W\u00e4hrend sich das iPhone bisher auf vereinzelte KI-Funktionen wie Fotoretusche oder Sprachsteuerung beschr\u00e4nkt, macht Google K\u00fcnstliche Intelligenz zum Herzst\u00fcck der gesamten Bedienung. Mit \u201eMagic Cue\u201c etwa analysieren die Pixel-Smartphones den Kontext aus E-Mails, Kalenderterminen oder laufenden Gespr\u00e4chen und schlagen in Echtzeit passende Antworten oder Erg\u00e4nzungen vor \u2013 ein sp\u00fcrbarer praktischer Vorteil.Auch in der Fotografie geht Google neue Wege: Die Funktion \u201eCamera Coach\u201c begleitet den Nutzer direkt beim Fotografieren, gibt Hinweise zur Bildgestaltung und setzt damit nicht erst bei der nachtr\u00e4glichen Optimierung an. 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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet \u00fcber Verbraucher- und Technologiethemen, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Nutzer erwarten heute nicht mehr nur ein d\u00fcnneres oder eleganteres Smartphone, sondern intelligente Funktionen, die den Alltag tats\u00e4chlich ver\u00e4ndern. Und das kann derzeit nur die K\u00fcnstliche Intelligenz. Doch davon war bei der Pr\u00e4sentation der iPhone-17-Modelle fast keine Rede. Mit der Konzentration auf Form statt auf KI hat Apple also wom\u00f6glich die Hausaufgabe \u00fcbersehen, die den Unterschied ausmacht. Seit Jahren empfinden viele Nutzer die Weiterentwicklung der Smartphone-Hardware als wenig aufregend \u2013 und behalten ihre Ger\u00e4te deshalb zunehmend l\u00e4nger, bevor sie ein neues Modell kaufen. Displaygr\u00f6\u00dfen, Kameraaufl\u00f6sungen und Akkulaufzeiten haben l\u00e4ngst ein Niveau erreicht, auf dem Verbesserungen nur noch in kleinen Schritten stattfinden. Daran \u00e4ndert auch ein d\u00fcnneres Geh\u00e4use nichts. Auch Apple ringt in diesem Bereich um echte Neuerungen. Funktionen, die zun\u00e4chst als Meilensteine pr\u00e4sentiert wurden, konnten die anf\u00e4ngliche Euphorie selten langfristig tragen. Dazu z\u00e4hlt etwa die Dynamic Island, die den Bereich um die Frontkamera in ein interaktives Display-Element verwandelt, um Benachrichtigungen und Statusinformationen elegant einzublenden. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der neuen seitlichen Kamera-Taste. Die erm\u00f6glicht zwar einen schnellen Zugriff und gibt per Wischgeste zus\u00e4tzliche Optionen frei wie Zoom, Portr\u00e4tmodus oder andere Aufnahmefunktionen, tr\u00f6stet aber nicht \u00fcber das Gef\u00fchl hinweg, dass hier nur kleine Erg\u00e4nzungen statt gro\u00dfer Innovationen stattfinden.Weil gr\u00f6\u00dfere Technologiespr\u00fcnge bei der Hardware ausbleiben, r\u00fccken Software- und insbesondere KI-Funktionen zunehmend ins Zentrum der Entwicklung. Genau in diesem Bereich jedoch zeigt Apple Schw\u00e4chen. Eigentlich wollte der Konzern mit einer intelligenteren Siri eine v\u00f6llig neue Form der iPhone-Nutzung einleiten. Doch von den vollmundigen Ank\u00fcndigungen blieb wenig \u00fcbrig \u2013 vieles wurde erst einmal verschoben.Design statt KIDas zeigte sich schon auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, auf der Apple mit gro\u00dfem Aufwand ein neues \u201eLiquid Glass Design\u201c pr\u00e4sentierte, das dem iPhone eine modernisierte, fast fl\u00fcssig wirkende Optik verleihen soll. Doch bei den viel wichtigeren KI-Funktionen gab es kaum Fortschritte zu vermelden.Gleichzeitig beschleunigt sich die Entwicklung bei der Konkurrenz rasant. Wer hier z\u00f6gert, riskiert, entscheidend ins Hintertreffen zu geraten. Vor allem Google treibt das Feld voran und hat erst vor wenigen Wochen mit seinen neuesten Pixel-Modellen eindrucksvoll demonstriert, wie weit sich KI in den Mittelpunkt der Nutzererfahrung r\u00fccken l\u00e4sst \u2013 und wie klar sich der Konzern damit von Apple absetzt.W\u00e4hrend sich das iPhone bisher auf vereinzelte KI-Funktionen wie Fotoretusche oder Sprachsteuerung beschr\u00e4nkt, macht Google K\u00fcnstliche Intelligenz zum Herzst\u00fcck der gesamten Bedienung. Mit \u201eMagic Cue\u201c etwa analysieren die Pixel-Smartphones den Kontext aus E-Mails, Kalenderterminen oder laufenden Gespr\u00e4chen und schlagen in Echtzeit passende Antworten oder Erg\u00e4nzungen vor \u2013 ein sp\u00fcrbarer praktischer Vorteil.Auch in der Fotografie geht Google neue Wege: Die Funktion \u201eCamera Coach\u201c begleitet den Nutzer direkt beim Fotografieren, gibt Hinweise zur Bildgestaltung und setzt damit nicht erst bei der nachtr\u00e4glichen Optimierung an. Der \u201ePro Res Zoom\u201c rekonstruiert Details bei einer 100-fachen Vergr\u00f6\u00dferung mithilfe generativer Modelle und verschiebt damit die Grenzen dessen, was Smartphone-Kameras leisten k\u00f6nnen.Wie weit Google den Einsatz von KI bereits vorangetrieben hat, zeigt sich schlie\u00dflich in der \u00dcbersetzungsfunktion f\u00fcr Telefonate. Sie \u00fcbersetzt Anrufe nicht nur in Echtzeit in eine andere Sprache, sondern ahmt zugleich Stimme und Tonfall nach \u2013 und das direkt auf dem Ger\u00e4t, ohne Daten an Server zu senden. Damit setzt Google einen Ma\u00dfstab f\u00fcr die n\u00e4chste Smartphone-Generation.Apple hat mit den neuen iPhone-17-Modellen gezeigt, dass es die Hardware im Griff hat. Doch nun sollte der Konzern sehr schnell nachlegen und f\u00fcr sich ein neues Kapitel aufschlagen, damit es nicht von Konkurrenten wie Google und Samsung geschrieben wird. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet \u00fcber Verbraucher- und Technologiethemen, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Doch von den vollmundigen Ank\u00fcndigungen blieb wenig \u00fcbrig \u2013 vieles wurde erst einmal verschoben.Design statt KIDas zeigte sich schon auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, auf der Apple mit gro\u00dfem Aufwand ein neues \u201eLiquid Glass Design\u201c pr\u00e4sentierte, das dem iPhone eine modernisierte, fast fl\u00fcssig wirkende Optik verleihen soll. Doch bei den viel wichtigeren KI-Funktionen gab es kaum Fortschritte zu vermelden.Gleichzeitig beschleunigt sich die Entwicklung bei der Konkurrenz rasant. Wer hier z\u00f6gert, riskiert, entscheidend ins Hintertreffen zu geraten. Vor allem Google treibt das Feld voran und hat erst vor wenigen Wochen mit seinen neuesten Pixel-Modellen eindrucksvoll demonstriert, wie weit sich KI in den Mittelpunkt der Nutzererfahrung r\u00fccken l\u00e4sst \u2013 und wie klar sich der Konzern damit von Apple absetzt.W\u00e4hrend sich das iPhone bisher auf vereinzelte KI-Funktionen wie Fotoretusche oder Sprachsteuerung beschr\u00e4nkt, macht Google K\u00fcnstliche Intelligenz zum Herzst\u00fcck der gesamten Bedienung. Mit \u201eMagic Cue\u201c etwa analysieren die Pixel-Smartphones den Kontext aus E-Mails, Kalenderterminen oder laufenden Gespr\u00e4chen und schlagen in Echtzeit passende Antworten oder Erg\u00e4nzungen vor \u2013 ein sp\u00fcrbarer praktischer Vorteil.Auch in der Fotografie geht Google neue Wege: Die Funktion \u201eCamera Coach\u201c begleitet den Nutzer direkt beim Fotografieren, gibt Hinweise zur Bildgestaltung und setzt damit nicht erst bei der nachtr\u00e4glichen Optimierung an. Der \u201ePro Res Zoom\u201c rekonstruiert Details bei einer 100-fachen Vergr\u00f6\u00dferung mithilfe generativer Modelle und verschiebt damit die Grenzen dessen, was Smartphone-Kameras leisten k\u00f6nnen.Wie weit Google den Einsatz von KI bereits vorangetrieben hat, zeigt sich schlie\u00dflich in der \u00dcbersetzungsfunktion f\u00fcr Telefonate. Sie \u00fcbersetzt Anrufe nicht nur in Echtzeit in eine andere Sprache, sondern ahmt zugleich Stimme und Tonfall nach \u2013 und das direkt auf dem Ger\u00e4t, ohne Daten an Server zu senden. Damit setzt Google einen Ma\u00dfstab f\u00fcr die n\u00e4chste Smartphone-Generation.Apple hat mit den neuen iPhone-17-Modellen gezeigt, dass es die Hardware im Griff hat. Doch nun sollte der Konzern sehr schnell nachlegen und f\u00fcr sich ein neues Kapitel aufschlagen, damit es nicht von Konkurrenten wie Google und Samsung geschrieben wird. 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Doch von den vollmundigen Ank\u00fcndigungen blieb wenig \u00fcbrig \u2013 vieles wurde erst einmal verschoben.Design statt KIDas zeigte sich schon auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, auf der Apple mit gro\u00dfem Aufwand ein neues \u201eLiquid Glass Design\u201c pr\u00e4sentierte, das dem iPhone eine modernisierte, fast fl\u00fcssig wirkende Optik verleihen soll. Doch bei den viel wichtigeren KI-Funktionen gab es kaum Fortschritte zu vermelden.Gleichzeitig beschleunigt sich die Entwicklung bei der Konkurrenz rasant. Wer hier z\u00f6gert, riskiert, entscheidend ins Hintertreffen zu geraten. Vor allem Google treibt das Feld voran und hat erst vor wenigen Wochen mit seinen neuesten Pixel-Modellen eindrucksvoll demonstriert, wie weit sich KI in den Mittelpunkt der Nutzererfahrung r\u00fccken l\u00e4sst \u2013 und wie klar sich der Konzern damit von Apple absetzt.W\u00e4hrend sich das iPhone bisher auf vereinzelte KI-Funktionen wie Fotoretusche oder Sprachsteuerung beschr\u00e4nkt, macht Google K\u00fcnstliche Intelligenz zum Herzst\u00fcck der gesamten Bedienung. Mit \u201eMagic Cue\u201c etwa analysieren die Pixel-Smartphones den Kontext aus E-Mails, Kalenderterminen oder laufenden Gespr\u00e4chen und schlagen in Echtzeit passende Antworten oder Erg\u00e4nzungen vor \u2013 ein sp\u00fcrbarer praktischer Vorteil.Auch in der Fotografie geht Google neue Wege: Die Funktion \u201eCamera Coach\u201c begleitet den Nutzer direkt beim Fotografieren, gibt Hinweise zur Bildgestaltung und setzt damit nicht erst bei der nachtr\u00e4glichen Optimierung an. Der \u201ePro Res Zoom\u201c rekonstruiert Details bei einer 100-fachen Vergr\u00f6\u00dferung mithilfe generativer Modelle und verschiebt damit die Grenzen dessen, was Smartphone-Kameras leisten k\u00f6nnen.Wie weit Google den Einsatz von KI bereits vorangetrieben hat, zeigt sich schlie\u00dflich in der \u00dcbersetzungsfunktion f\u00fcr Telefonate. Sie \u00fcbersetzt Anrufe nicht nur in Echtzeit in eine andere Sprache, sondern ahmt zugleich Stimme und Tonfall nach \u2013 und das direkt auf dem Ger\u00e4t, ohne Daten an Server zu senden. Damit setzt Google einen Ma\u00dfstab f\u00fcr die n\u00e4chste Smartphone-Generation.Apple hat mit den neuen iPhone-17-Modellen gezeigt, dass es die Hardware im Griff hat. Doch nun sollte der Konzern sehr schnell nachlegen und f\u00fcr sich ein neues Kapitel aufschlagen, damit es nicht von Konkurrenten wie Google und Samsung geschrieben wird. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet \u00fcber Verbraucher- und Technologiethemen, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Vor allem Google treibt das Feld voran und hat erst vor wenigen Wochen mit seinen neuesten Pixel-Modellen eindrucksvoll demonstriert, wie weit sich KI in den Mittelpunkt der Nutzererfahrung r\u00fccken l\u00e4sst \u2013 und wie klar sich der Konzern damit von Apple absetzt.W\u00e4hrend sich das iPhone bisher auf vereinzelte KI-Funktionen wie Fotoretusche oder Sprachsteuerung beschr\u00e4nkt, macht Google K\u00fcnstliche Intelligenz zum Herzst\u00fcck der gesamten Bedienung. Mit \u201eMagic Cue\u201c etwa analysieren die Pixel-Smartphones den Kontext aus E-Mails, Kalenderterminen oder laufenden Gespr\u00e4chen und schlagen in Echtzeit passende Antworten oder Erg\u00e4nzungen vor \u2013 ein sp\u00fcrbarer praktischer Vorteil.Auch in der Fotografie geht Google neue Wege: Die Funktion \u201eCamera Coach\u201c begleitet den Nutzer direkt beim Fotografieren, gibt Hinweise zur Bildgestaltung und setzt damit nicht erst bei der nachtr\u00e4glichen Optimierung an. 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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet \u00fcber Verbraucher- und Technologiethemen, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Displaygr\u00f6\u00dfen, Kameraaufl\u00f6sungen und Akkulaufzeiten haben l\u00e4ngst ein Niveau erreicht, auf dem Verbesserungen nur noch in kleinen Schritten stattfinden. Daran \u00e4ndert auch ein d\u00fcnneres Geh\u00e4use nichts. Auch Apple ringt in diesem Bereich um echte Neuerungen. Funktionen, die zun\u00e4chst als Meilensteine pr\u00e4sentiert wurden, konnten die anf\u00e4ngliche Euphorie selten langfristig tragen. Dazu z\u00e4hlt etwa die Dynamic Island, die den Bereich um die Frontkamera in ein interaktives Display-Element verwandelt, um Benachrichtigungen und Statusinformationen elegant einzublenden. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der neuen seitlichen Kamera-Taste. Die erm\u00f6glicht zwar einen schnellen Zugriff und gibt per Wischgeste zus\u00e4tzliche Optionen frei wie Zoom, Portr\u00e4tmodus oder andere Aufnahmefunktionen, tr\u00f6stet aber nicht \u00fcber das Gef\u00fchl hinweg, dass hier nur kleine Erg\u00e4nzungen statt gro\u00dfer Innovationen stattfinden.Weil gr\u00f6\u00dfere Technologiespr\u00fcnge bei der Hardware ausbleiben, r\u00fccken Software- und insbesondere KI-Funktionen zunehmend ins Zentrum der Entwicklung. Genau in diesem Bereich jedoch zeigt Apple Schw\u00e4chen. Eigentlich wollte der Konzern mit einer intelligenteren Siri eine v\u00f6llig neue Form der iPhone-Nutzung einleiten. Doch von den vollmundigen Ank\u00fcndigungen blieb wenig \u00fcbrig \u2013 vieles wurde erst einmal verschoben.Design statt KIDas zeigte sich schon auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, auf der Apple mit gro\u00dfem Aufwand ein neues \u201eLiquid Glass Design\u201c pr\u00e4sentierte, das dem iPhone eine modernisierte, fast fl\u00fcssig wirkende Optik verleihen soll. Doch bei den viel wichtigeren KI-Funktionen gab es kaum Fortschritte zu vermelden.Gleichzeitig beschleunigt sich die Entwicklung bei der Konkurrenz rasant. Wer hier z\u00f6gert, riskiert, entscheidend ins Hintertreffen zu geraten. Vor allem Google treibt das Feld voran und hat erst vor wenigen Wochen mit seinen neuesten Pixel-Modellen eindrucksvoll demonstriert, wie weit sich KI in den Mittelpunkt der Nutzererfahrung r\u00fccken l\u00e4sst \u2013 und wie klar sich der Konzern damit von Apple absetzt.W\u00e4hrend sich das iPhone bisher auf vereinzelte KI-Funktionen wie Fotoretusche oder Sprachsteuerung beschr\u00e4nkt, macht Google K\u00fcnstliche Intelligenz zum Herzst\u00fcck der gesamten Bedienung. Mit \u201eMagic Cue\u201c etwa analysieren die Pixel-Smartphones den Kontext aus E-Mails, Kalenderterminen oder laufenden Gespr\u00e4chen und schlagen in Echtzeit passende Antworten oder Erg\u00e4nzungen vor \u2013 ein sp\u00fcrbarer praktischer Vorteil.Auch in der Fotografie geht Google neue Wege: Die Funktion \u201eCamera Coach\u201c begleitet den Nutzer direkt beim Fotografieren, gibt Hinweise zur Bildgestaltung und setzt damit nicht erst bei der nachtr\u00e4glichen Optimierung an. Der \u201ePro Res Zoom\u201c rekonstruiert Details bei einer 100-fachen Vergr\u00f6\u00dferung mithilfe generativer Modelle und verschiebt damit die Grenzen dessen, was Smartphone-Kameras leisten k\u00f6nnen.Wie weit Google den Einsatz von KI bereits vorangetrieben hat, zeigt sich schlie\u00dflich in der \u00dcbersetzungsfunktion f\u00fcr Telefonate. Sie \u00fcbersetzt Anrufe nicht nur in Echtzeit in eine andere Sprache, sondern ahmt zugleich Stimme und Tonfall nach \u2013 und das direkt auf dem Ger\u00e4t, ohne Daten an Server zu senden. Damit setzt Google einen Ma\u00dfstab f\u00fcr die n\u00e4chste Smartphone-Generation.Apple hat mit den neuen iPhone-17-Modellen gezeigt, dass es die Hardware im Griff hat. Doch nun sollte der Konzern sehr schnell nachlegen und f\u00fcr sich ein neues Kapitel aufschlagen, damit es nicht von Konkurrenten wie Google und Samsung geschrieben wird. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet \u00fcber Verbraucher- und Technologiethemen, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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