{"id":270293,"date":"2025-09-02T13:26:13","date_gmt":"2025-09-02T10:26:13","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/die-gastronomie-krise-eskaliert-und-zerstort-die-hoffnung-auf-sinkende-preise\/"},"modified":"2025-09-02T13:26:33","modified_gmt":"2025-09-02T10:26:33","slug":"die-gastronomie-krise-eskaliert-und-zerstort-die-hoffnung-auf-sinkende-preise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/die-gastronomie-krise-eskaliert-und-zerstort-die-hoffnung-auf-sinkende-preise\/","title":{"rendered":"Die Gastronomie-Krise eskaliert \u2013 und zerst\u00f6rt die Hoffnung auf sinkende Preise"},"content":{"rendered":"<p>Die Krise im Gastgewerbe in Deutschland hat sich erneut versch\u00e4rft. Im ersten Halbjahr 2025 sanken die Ums\u00e4tze von Hotels, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/panorama\/top-10-restaurants-fuer-geschaeftsessen-in-new-york\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/panorama\/top-10-restaurants-fuer-geschaeftsessen-in-new-york\/\">Restaurants<\/a> und Kneipen preisbereinigt um fast vier Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. Und der Juli war ebenfalls schwach: Laut einer aktuellen Mitgliederbefragung des Deutschen Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbandes (Dehoga) sanken die Nettoums\u00e4tze um 9,3 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat. Und f\u00fcr August und September ist keine Besserung zu erwarten. Nur knapp 24 Prozent der fast 4000 Umfrageteilnehmer bezeichnen die Buchungslage in diesen beiden Monaten als gut oder sehr gut. <\/p>\n<p>Damit droht dem Gastgewerbe hierzulande das sechste Minusjahr in Serie. Rund 40 Prozent der Betriebe bef\u00fcrchten dabei ein Abrutschen in die Verlustzone, weitere gut 28 Prozent schlie\u00dfen das nicht aus. Dehoga-Pr\u00e4sident Guido Z\u00f6llick zieht daher eine negative Zwischenbilanz f\u00fcr 2025: \u201eDie Lage im deutschen Gastgewerbe bleibt angespannt, die Aussichten sind tr\u00fcb.\u201c <\/p>\n<p>Die Gastronomie verliert dabei deutlich st\u00e4rker als Hotels und Cateringunternehmen, zeigt die Statistik. Innerhalb des Gastst\u00e4ttengewerbes wiederum sind die Einbu\u00dfen in der getr\u00e4nkegepr\u00e4gten Gastronomie gr\u00f6\u00dfer als bei den Restaurants. \u00dcber weniger G\u00e4ste klagen derweil alle Betriebsformen, laut Umfrage betrifft die Zur\u00fcckhaltung mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe. Hauptgr\u00fcnde sind laut Verbandschef Z\u00f6llick die anhaltende Konsumzur\u00fcckhaltung und das deutlich gestiegene Preisniveau. \u201eViele G\u00e4ste gehen seltener essen, w\u00e4hlen g\u00fcnstigere Gerichte und verzichten auf Extras wie Vorspeisen oder das zweite Getr\u00e4nk.\u201c<\/p>\n<p>Die Preisspr\u00fcnge der vergangenen Monate begr\u00fcndet die Branche zum einen mit Kostensteigerungen beim Personal, das in Restaurants f\u00fcr rund 40 Prozent der Kosten steht, bei Lebensmitteln und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/lifestyle\/essen-trinken\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/lifestyle\/essen-trinken\/\">Getr\u00e4nken<\/a> sowie f\u00fcr Energie. Zum anderen habe der seit Jahresbeginn wieder g\u00fcltige volle Mehrwertsteuersatz von 19 statt sieben Prozent die Preise nach oben getrieben. In der Corona-Zeit hatte die Politik die Steuer als Krisenhilfe abgesenkt. Die neue Bundesregierung plant nun eine R\u00fcckkehr ab Januar 2026 eine R\u00fcckkehr zum alten Niveau \u2013 und steht daf\u00fcr bei \u00d6konomen massiv in der Kritik. <\/p>\n<p>Denn diese Subvention verursache in Zeiten knapper Kassen Steuerausf\u00e4lle in H\u00f6he von rund drei Milliarden Euro, die dann an anderer Stelle durch K\u00fcrzungen ausgeglichen werden m\u00fcssen und damit zu sozialen Ungerechtigkeiten f\u00fchren k\u00f6nnten, hei\u00dft es etwa vom Leibniz-Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW). Zumal diese Mehrwertsteuersenkung vor allem Wohlhabenden zugutekomme, die h\u00e4ufiger essen gehen als Normalverdiener. Und dass die Preise mit der Reduzierung sinken werden, sei auch fraglich. <\/p>\n<h3>Keine fl\u00e4chendeckend sinkenden Preise<\/h3>\n<p>Tats\u00e4chlich deutet sich bereits an, dass fl\u00e4chendeckend sinkende Preise nicht zu erwarten sind. So geben in der Mitgliederbefragung lediglich 44 Prozent der Betriebe an, dass die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/restaurants-bald-guenstiger-das-bringt-der-steuer-plan-der-politik\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/restaurants-bald-guenstiger-das-bringt-der-steuer-plan-der-politik\/\">ab 2026 geplante Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes<\/a> eine Verbesserung des Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnisses zur Folge haben k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Mehrheit indes nennt als wichtigste Auswirkung die Stabilisierung der eigenen wirtschaftlichen Situation und dahinter die Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen. Verbandschef Z\u00f6llick spricht in diesem Zusammenhang von der \u201enotwendigen Luft zum Atmen\u201c. Andernfalls drohe ein Sterben gastronomischer Vielfalt und damit ein sp\u00fcrbarer Verlust an Lebensqualit\u00e4t und Aufenthaltskultur in den Innenst\u00e4dten. \u201ePreissenkungen sind keine Frage des Wollens, sondern des K\u00f6nnens\u201c, so Z\u00f6llick.<\/p>\n<p>Deutlich unverbl\u00fcmter ist Guido Noll, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) f\u00fcr Darmstadt und Mainz. \u201eWer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn &amp; Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gastronomen werden viele fadenscheinige Gr\u00fcnde finden, warum sie die zw\u00f6lf Prozent dringend brauchen \u2013 und zwar f\u00fcr den Betrieb, f\u00fcr sich selbst.\u201c Den Kunden empfiehlt der Gewerkschafter, ab dem kommenden Jahr beim Bezahlen der Rechnung genau nachzufragen, wo denn die zw\u00f6lf Prozent Ersparnis geblieben sind und ob die Besch\u00e4ftigten davon h\u00f6here Geh\u00e4lter bek\u00e4men. Nur mit diesem \u201emoralischen Gastro-Druck\u201c lasse sich ein \u201e100-Prozent-Mitnahmeeffekt\u201c der Wirte verhindern.<\/p>\n<p>Von Dirk Ellinger, dem Chef des Dehoga-Landesverbandes Th\u00fcringen, kommt dabei kein grunds\u00e4tzlicher Widerspruch. Zwar st\u00f6rt er sich am Vorwurf, dass die Gastronomen fadenscheinige Gr\u00fcnde finden w\u00fcrden. Dass es bei den h\u00f6heren Preisen bleiben wird, glaubt aber auch er. Die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft, sagt Ellinger mit Verweis auf die Kostensteigerungen der vergangenen Monate. <\/p>\n<p>\u201eUnternehmer, die ihre Mehrkosten nicht \u00fcber den Preis erwirtschaften konnten, k\u00f6nnten dann wieder ausk\u00f6mmlich arbeiten.\u201c Und sie h\u00e4tten endlich Geld f\u00fcr Investitionen. Die n\u00e4mlich bleiben vielerorts schon seit Jahren aus, wie die Dehoga-Mitgliederbefragung zeigt. Danach konnten in den vergangenen Jahren gut 72 Prozent der Unternehmen nicht mal die notwendigen Investitionen stemmen. Z\u00f6llick fordert daher in seiner Zwischenbilanz noch weitere Anstrengungen seitens der Politik, um die Betriebe zu entlasten, etwa beim B\u00fcrokratieabbau oder auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. <\/p>\n<h3>Konsumklima hat sich wieder eingetr\u00fcbt<\/h3>\n<p>Zumal die anhaltend schwache Gastro-Bilanz ein ganz grunds\u00e4tzliches Alarmzeichen ist, wie Experten betonen. Die Rede ist von einem \u201eschlechten Omen\u201c f\u00fcr den privaten <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/konsum\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/konsum\/\">Konsum<\/a>. Und tats\u00e4chlich hat sich die Verbraucherstimmung nach zwischenzeitlich kurzen Hoffnungsschimmer zuletzt wieder eingetr\u00fcbt. Das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen (NIM) zum Beispiel meldet f\u00fcr den August einen R\u00fcckgang des <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/konsumklima\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/konsumklima\/\">Konsumklima<\/a>-Barometers um 1,2 Punkte und f\u00fcr den September um 1,9 Punkte auf jetzt minus 23,6 Punkte. Gr\u00fcnde seien wachsende Sorgen vor Jobverlusten, was wiederum die Einkommenserwartungen der Verbraucher drastisch gesenkt habe. <\/p>\n<p>Ebenfalls deutlich gesunken ist das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE). Nach der Sommerpause seien die Erwartungen der Verbraucher f\u00fcr das restliche Jahr ged\u00e4mpft. \u201eDie Stimmung hat sich sp\u00fcrbar abgek\u00fchlt\u201c, hei\u00dft es dazu vom HDE, der \u201eausbleibende wirtschaftspolitische Impulse\u201c moniert. \u201eNoch ist es der Bundesregierung nicht gelungen, ihren Worten Taten folgen zu lassen und das Vertrauen der Verbraucher in eine R\u00fcckkehr des gesamtwirtschaftlichen Wachstums zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p>In einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert der HDE die Bundesregierung nun zu raschen Ma\u00dfnahmen zur St\u00fctzung der Binnenwirtschaft auf. \u201eDie internationalen Krisen sind gewaltig. Zollkonflikte und Kriege schlagen auf Handelsbeziehungen und den Export von G\u00fctern voll durch. Es herrscht gro\u00dfe Unsicherheit\u201c, sagt HDE-Pr\u00e4sident Alexander von Preen. Daher sei es wichtig, dass sich die Bundesregierung f\u00fcr gute Rahmenbedingungen der heimischen Wirtschaft einsetzt. <\/p>\n<p>\u201eStarke Industrien werden auch weiterhin das R\u00fcckgrat unseres Landes bilden. Doch dabei darf die Binnenwirtschaft nicht aus dem Fokus geraten. Die Politik muss in diesen Zeiten vor allem ihre Hausaufgaben vor der eigenen Haust\u00fcr erledigen und daf\u00fcr sorgen, dass die Binnenwirtschaft ein Stabilit\u00e4tsanker ist und zum gesamtwirtschaftlichen Wachstumstreiber wird.\u201c Der HDE fordert daf\u00fcr eine gezielte Entlastung von Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen, aber auch von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen durch zum Beispiel B\u00fcrokratieabbau, niedrigere Energiekosten und Investitionsanreize. <\/p>\n<p><b><em>Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\"><b><em>Business Insider <\/em><\/b><\/a><b><em>erstellt.<\/em><\/b><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/carsten-dierig\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/carsten-dierig\/\"><b><em>Carsten Dierig<\/em><\/b><\/a><b><em> ist Wirtschaftsredakteur in D\u00fcsseldorf. Er berichtet \u00fcber Handel und Konsumg\u00fcter, Maschinenbau und die Stahlindustrie sowie Mittelstandsunternehmen. <\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Krise im Gastgewerbe in Deutschland hat sich erneut versch\u00e4rft. Im ersten Halbjahr 2025 sanken die Ums\u00e4tze von Hotels, Restaurants und Kneipen preisbereinigt um fast vier Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. 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Dehoga-Pr\u00e4sident Guido Z\u00f6llick zieht daher eine negative Zwischenbilanz f\u00fcr 2025: \u201eDie Lage im deutschen Gastgewerbe bleibt angespannt, die Aussichten sind tr\u00fcb.\u201c Die Gastronomie verliert dabei deutlich st\u00e4rker als Hotels und Cateringunternehmen, zeigt die Statistik. Innerhalb des Gastst\u00e4ttengewerbes wiederum sind die Einbu\u00dfen in der getr\u00e4nkegepr\u00e4gten Gastronomie gr\u00f6\u00dfer als bei den Restaurants. \u00dcber weniger G\u00e4ste klagen derweil alle Betriebsformen, laut Umfrage betrifft die Zur\u00fcckhaltung mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe. 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Die gro\u00dfe Mehrheit indes nennt als wichtigste Auswirkung die Stabilisierung der eigenen wirtschaftlichen Situation und dahinter die Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen. Verbandschef Z\u00f6llick spricht in diesem Zusammenhang von der \u201enotwendigen Luft zum Atmen\u201c. Andernfalls drohe ein Sterben gastronomischer Vielfalt und damit ein sp\u00fcrbarer Verlust an Lebensqualit\u00e4t und Aufenthaltskultur in den Innenst\u00e4dten. \u201ePreissenkungen sind keine Frage des Wollens, sondern des K\u00f6nnens\u201c, so Z\u00f6llick.Deutlich unverbl\u00fcmter ist Guido Noll, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) f\u00fcr Darmstadt und Mainz. \u201eWer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn &amp; Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gastronomen werden viele fadenscheinige Gr\u00fcnde finden, warum sie die zw\u00f6lf Prozent dringend brauchen \u2013 und zwar f\u00fcr den Betrieb, f\u00fcr sich selbst.\u201c Den Kunden empfiehlt der Gewerkschafter, ab dem kommenden Jahr beim Bezahlen der Rechnung genau nachzufragen, wo denn die zw\u00f6lf Prozent Ersparnis geblieben sind und ob die Besch\u00e4ftigten davon h\u00f6here Geh\u00e4lter bek\u00e4men. Nur mit diesem \u201emoralischen Gastro-Druck\u201c lasse sich ein \u201e100-Prozent-Mitnahmeeffekt\u201c der Wirte verhindern.Von Dirk Ellinger, dem Chef des Dehoga-Landesverbandes Th\u00fcringen, kommt dabei kein grunds\u00e4tzlicher Widerspruch. Zwar st\u00f6rt er sich am Vorwurf, dass die Gastronomen fadenscheinige Gr\u00fcnde finden w\u00fcrden. Dass es bei den h\u00f6heren Preisen bleiben wird, glaubt aber auch er. Die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft, sagt Ellinger mit Verweis auf die Kostensteigerungen der vergangenen Monate. \u201eUnternehmer, die ihre Mehrkosten nicht \u00fcber den Preis erwirtschaften konnten, k\u00f6nnten dann wieder ausk\u00f6mmlich arbeiten.\u201c Und sie h\u00e4tten endlich Geld f\u00fcr Investitionen. Die n\u00e4mlich bleiben vielerorts schon seit Jahren aus, wie die Dehoga-Mitgliederbefragung zeigt. Danach konnten in den vergangenen Jahren gut 72 Prozent der Unternehmen nicht mal die notwendigen Investitionen stemmen. Z\u00f6llick fordert daher in seiner Zwischenbilanz noch weitere Anstrengungen seitens der Politik, um die Betriebe zu entlasten, etwa beim B\u00fcrokratieabbau oder auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Konsumklima hat sich wieder eingetr\u00fcbtZumal die anhaltend schwache Gastro-Bilanz ein ganz grunds\u00e4tzliches Alarmzeichen ist, wie Experten betonen. Die Rede ist von einem \u201eschlechten Omen\u201c f\u00fcr den privaten Konsum. Und tats\u00e4chlich hat sich die Verbraucherstimmung nach zwischenzeitlich kurzen Hoffnungsschimmer zuletzt wieder eingetr\u00fcbt. Das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen (NIM) zum Beispiel meldet f\u00fcr den August einen R\u00fcckgang des Konsumklima-Barometers um 1,2 Punkte und f\u00fcr den September um 1,9 Punkte auf jetzt minus 23,6 Punkte. Gr\u00fcnde seien wachsende Sorgen vor Jobverlusten, was wiederum die Einkommenserwartungen der Verbraucher drastisch gesenkt habe. Ebenfalls deutlich gesunken ist das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE). 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Innerhalb des Gastst\u00e4ttengewerbes wiederum sind die Einbu\u00dfen in der getr\u00e4nkegepr\u00e4gten Gastronomie gr\u00f6\u00dfer als bei den Restaurants. \u00dcber weniger G\u00e4ste klagen derweil alle Betriebsformen, laut Umfrage betrifft die Zur\u00fcckhaltung mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe. Hauptgr\u00fcnde sind laut Verbandschef Z\u00f6llick die anhaltende Konsumzur\u00fcckhaltung und das deutlich gestiegene Preisniveau. \u201eViele G\u00e4ste gehen seltener essen, w\u00e4hlen g\u00fcnstigere Gerichte und verzichten auf Extras wie Vorspeisen oder das zweite Getr\u00e4nk.\u201cDie Preisspr\u00fcnge der vergangenen Monate begr\u00fcndet die Branche zum einen mit Kostensteigerungen beim Personal, das in Restaurants f\u00fcr rund 40 Prozent der Kosten steht, bei Lebensmitteln und Getr\u00e4nken sowie f\u00fcr Energie. Zum anderen habe der seit Jahresbeginn wieder g\u00fcltige volle Mehrwertsteuersatz von 19 statt sieben Prozent die Preise nach oben getrieben. In der Corona-Zeit hatte die Politik die Steuer als Krisenhilfe abgesenkt. Die neue Bundesregierung plant nun eine R\u00fcckkehr ab Januar 2026 eine R\u00fcckkehr zum alten Niveau \u2013 und steht daf\u00fcr bei \u00d6konomen massiv in der Kritik. Denn diese Subvention verursache in Zeiten knapper Kassen Steuerausf\u00e4lle in H\u00f6he von rund drei Milliarden Euro, die dann an anderer Stelle durch K\u00fcrzungen ausgeglichen werden m\u00fcssen und damit zu sozialen Ungerechtigkeiten f\u00fchren k\u00f6nnten, hei\u00dft es etwa vom Leibniz-Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW). Zumal diese Mehrwertsteuersenkung vor allem Wohlhabenden zugutekomme, die h\u00e4ufiger essen gehen als Normalverdiener. Und dass die Preise mit der Reduzierung sinken werden, sei auch fraglich. Keine fl\u00e4chendeckend sinkenden PreiseTats\u00e4chlich deutet sich bereits an, dass fl\u00e4chendeckend sinkende Preise nicht zu erwarten sind. So geben in der Mitgliederbefragung lediglich 44 Prozent der Betriebe an, dass die ab 2026 geplante Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes eine Verbesserung des Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnisses zur Folge haben k\u00f6nnte. Die gro\u00dfe Mehrheit indes nennt als wichtigste Auswirkung die Stabilisierung der eigenen wirtschaftlichen Situation und dahinter die Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen. Verbandschef Z\u00f6llick spricht in diesem Zusammenhang von der \u201enotwendigen Luft zum Atmen\u201c. Andernfalls drohe ein Sterben gastronomischer Vielfalt und damit ein sp\u00fcrbarer Verlust an Lebensqualit\u00e4t und Aufenthaltskultur in den Innenst\u00e4dten. \u201ePreissenkungen sind keine Frage des Wollens, sondern des K\u00f6nnens\u201c, so Z\u00f6llick.Deutlich unverbl\u00fcmter ist Guido Noll, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) f\u00fcr Darmstadt und Mainz. \u201eWer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn &amp; Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gastronomen werden viele fadenscheinige Gr\u00fcnde finden, warum sie die zw\u00f6lf Prozent dringend brauchen \u2013 und zwar f\u00fcr den Betrieb, f\u00fcr sich selbst.\u201c Den Kunden empfiehlt der Gewerkschafter, ab dem kommenden Jahr beim Bezahlen der Rechnung genau nachzufragen, wo denn die zw\u00f6lf Prozent Ersparnis geblieben sind und ob die Besch\u00e4ftigten davon h\u00f6here Geh\u00e4lter bek\u00e4men. Nur mit diesem \u201emoralischen Gastro-Druck\u201c lasse sich ein \u201e100-Prozent-Mitnahmeeffekt\u201c der Wirte verhindern.Von Dirk Ellinger, dem Chef des Dehoga-Landesverbandes Th\u00fcringen, kommt dabei kein grunds\u00e4tzlicher Widerspruch. Zwar st\u00f6rt er sich am Vorwurf, dass die Gastronomen fadenscheinige Gr\u00fcnde finden w\u00fcrden. Dass es bei den h\u00f6heren Preisen bleiben wird, glaubt aber auch er. Die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft, sagt Ellinger mit Verweis auf die Kostensteigerungen der vergangenen Monate. \u201eUnternehmer, die ihre Mehrkosten nicht \u00fcber den Preis erwirtschaften konnten, k\u00f6nnten dann wieder ausk\u00f6mmlich arbeiten.\u201c Und sie h\u00e4tten endlich Geld f\u00fcr Investitionen. Die n\u00e4mlich bleiben vielerorts schon seit Jahren aus, wie die Dehoga-Mitgliederbefragung zeigt. Danach konnten in den vergangenen Jahren gut 72 Prozent der Unternehmen nicht mal die notwendigen Investitionen stemmen. Z\u00f6llick fordert daher in seiner Zwischenbilanz noch weitere Anstrengungen seitens der Politik, um die Betriebe zu entlasten, etwa beim B\u00fcrokratieabbau oder auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Konsumklima hat sich wieder eingetr\u00fcbtZumal die anhaltend schwache Gastro-Bilanz ein ganz grunds\u00e4tzliches Alarmzeichen ist, wie Experten betonen. Die Rede ist von einem \u201eschlechten Omen\u201c f\u00fcr den privaten Konsum. Und tats\u00e4chlich hat sich die Verbraucherstimmung nach zwischenzeitlich kurzen Hoffnungsschimmer zuletzt wieder eingetr\u00fcbt. Das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen (NIM) zum Beispiel meldet f\u00fcr den August einen R\u00fcckgang des Konsumklima-Barometers um 1,2 Punkte und f\u00fcr den September um 1,9 Punkte auf jetzt minus 23,6 Punkte. Gr\u00fcnde seien wachsende Sorgen vor Jobverlusten, was wiederum die Einkommenserwartungen der Verbraucher drastisch gesenkt habe. Ebenfalls deutlich gesunken ist das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE). Nach der Sommerpause seien die Erwartungen der Verbraucher f\u00fcr das restliche Jahr ged\u00e4mpft. \u201eDie Stimmung hat sich sp\u00fcrbar abgek\u00fchlt\u201c, hei\u00dft es dazu vom HDE, der \u201eausbleibende wirtschaftspolitische Impulse\u201c moniert. \u201eNoch ist es der Bundesregierung nicht gelungen, ihren Worten Taten folgen zu lassen und das Vertrauen der Verbraucher in eine R\u00fcckkehr des gesamtwirtschaftlichen Wachstums zu st\u00e4rken.\u201cIn einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert der HDE die Bundesregierung nun zu raschen Ma\u00dfnahmen zur St\u00fctzung der Binnenwirtschaft auf. \u201eDie internationalen Krisen sind gewaltig. Zollkonflikte und Kriege schlagen auf Handelsbeziehungen und den Export von G\u00fctern voll durch. Es herrscht gro\u00dfe Unsicherheit\u201c, sagt HDE-Pr\u00e4sident Alexander von Preen. Daher sei es wichtig, dass sich die Bundesregierung f\u00fcr gute Rahmenbedingungen der heimischen Wirtschaft einsetzt. \u201eStarke Industrien werden auch weiterhin das R\u00fcckgrat unseres Landes bilden. Doch dabei darf die Binnenwirtschaft nicht aus dem Fokus geraten. Die Politik muss in diesen Zeiten vor allem ihre Hausaufgaben vor der eigenen Haust\u00fcr erledigen und daf\u00fcr sorgen, dass die Binnenwirtschaft ein Stabilit\u00e4tsanker ist und zum gesamtwirtschaftlichen Wachstumstreiber wird.\u201c Der HDE fordert daf\u00fcr eine gezielte Entlastung von Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen, aber auch von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen durch zum Beispiel B\u00fcrokratieabbau, niedrigere Energiekosten und Investitionsanreize. Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und Business Insider erstellt.Carsten Dierig ist Wirtschaftsredakteur in D\u00fcsseldorf. 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Im ersten Halbjahr 2025 sanken die Ums\u00e4tze von Hotels, Restaurants und Kneipen preisbereinigt um fast vier Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. Und der Juli war ebenfalls schwach: Laut einer aktuellen Mitgliederbefragung des Deutschen Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbandes (Dehoga) sanken die Nettoums\u00e4tze um 9,3 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat. Und f\u00fcr August und September ist keine Besserung zu erwarten. Nur knapp 24 Prozent der fast 4000 Umfrageteilnehmer bezeichnen die Buchungslage in diesen beiden Monaten als gut oder sehr gut. Damit droht dem Gastgewerbe hierzulande das sechste Minusjahr in Serie. Rund 40 Prozent der Betriebe bef\u00fcrchten dabei ein Abrutschen in die Verlustzone, weitere gut 28 Prozent schlie\u00dfen das nicht aus. Dehoga-Pr\u00e4sident Guido Z\u00f6llick zieht daher eine negative Zwischenbilanz f\u00fcr 2025: \u201eDie Lage im deutschen Gastgewerbe bleibt angespannt, die Aussichten sind tr\u00fcb.\u201c Die Gastronomie verliert dabei deutlich st\u00e4rker als Hotels und Cateringunternehmen, zeigt die Statistik. Innerhalb des Gastst\u00e4ttengewerbes wiederum sind die Einbu\u00dfen in der getr\u00e4nkegepr\u00e4gten Gastronomie gr\u00f6\u00dfer als bei den Restaurants. \u00dcber weniger G\u00e4ste klagen derweil alle Betriebsformen, laut Umfrage betrifft die Zur\u00fcckhaltung mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe. 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Die gro\u00dfe Mehrheit indes nennt als wichtigste Auswirkung die Stabilisierung der eigenen wirtschaftlichen Situation und dahinter die Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen. Verbandschef Z\u00f6llick spricht in diesem Zusammenhang von der \u201enotwendigen Luft zum Atmen\u201c. Andernfalls drohe ein Sterben gastronomischer Vielfalt und damit ein sp\u00fcrbarer Verlust an Lebensqualit\u00e4t und Aufenthaltskultur in den Innenst\u00e4dten. \u201ePreissenkungen sind keine Frage des Wollens, sondern des K\u00f6nnens\u201c, so Z\u00f6llick.Deutlich unverbl\u00fcmter ist Guido Noll, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) f\u00fcr Darmstadt und Mainz. \u201eWer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn &amp; Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. 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Die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft, sagt Ellinger mit Verweis auf die Kostensteigerungen der vergangenen Monate. \u201eUnternehmer, die ihre Mehrkosten nicht \u00fcber den Preis erwirtschaften konnten, k\u00f6nnten dann wieder ausk\u00f6mmlich arbeiten.\u201c Und sie h\u00e4tten endlich Geld f\u00fcr Investitionen. Die n\u00e4mlich bleiben vielerorts schon seit Jahren aus, wie die Dehoga-Mitgliederbefragung zeigt. Danach konnten in den vergangenen Jahren gut 72 Prozent der Unternehmen nicht mal die notwendigen Investitionen stemmen. Z\u00f6llick fordert daher in seiner Zwischenbilanz noch weitere Anstrengungen seitens der Politik, um die Betriebe zu entlasten, etwa beim B\u00fcrokratieabbau oder auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Konsumklima hat sich wieder eingetr\u00fcbtZumal die anhaltend schwache Gastro-Bilanz ein ganz grunds\u00e4tzliches Alarmzeichen ist, wie Experten betonen. 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Hauptgr\u00fcnde sind laut Verbandschef Z\u00f6llick die anhaltende Konsumzur\u00fcckhaltung und das deutlich gestiegene Preisniveau. \u201eViele G\u00e4ste gehen seltener essen, w\u00e4hlen g\u00fcnstigere Gerichte und verzichten auf Extras wie Vorspeisen oder das zweite Getr\u00e4nk.\u201cDie Preisspr\u00fcnge der vergangenen Monate begr\u00fcndet die Branche zum einen mit Kostensteigerungen beim Personal, das in Restaurants f\u00fcr rund 40 Prozent der Kosten steht, bei Lebensmitteln und Getr\u00e4nken sowie f\u00fcr Energie. Zum anderen habe der seit Jahresbeginn wieder g\u00fcltige volle Mehrwertsteuersatz von 19 statt sieben Prozent die Preise nach oben getrieben. In der Corona-Zeit hatte die Politik die Steuer als Krisenhilfe abgesenkt. Die neue Bundesregierung plant nun eine R\u00fcckkehr ab Januar 2026 eine R\u00fcckkehr zum alten Niveau \u2013 und steht daf\u00fcr bei \u00d6konomen massiv in der Kritik. 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Die gro\u00dfe Mehrheit indes nennt als wichtigste Auswirkung die Stabilisierung der eigenen wirtschaftlichen Situation und dahinter die Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen. Verbandschef Z\u00f6llick spricht in diesem Zusammenhang von der \u201enotwendigen Luft zum Atmen\u201c. Andernfalls drohe ein Sterben gastronomischer Vielfalt und damit ein sp\u00fcrbarer Verlust an Lebensqualit\u00e4t und Aufenthaltskultur in den Innenst\u00e4dten. \u201ePreissenkungen sind keine Frage des Wollens, sondern des K\u00f6nnens\u201c, so Z\u00f6llick.Deutlich unverbl\u00fcmter ist Guido Noll, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) f\u00fcr Darmstadt und Mainz. \u201eWer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn &amp; Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gastronomen werden viele fadenscheinige Gr\u00fcnde finden, warum sie die zw\u00f6lf Prozent dringend brauchen \u2013 und zwar f\u00fcr den Betrieb, f\u00fcr sich selbst.\u201c Den Kunden empfiehlt der Gewerkschafter, ab dem kommenden Jahr beim Bezahlen der Rechnung genau nachzufragen, wo denn die zw\u00f6lf Prozent Ersparnis geblieben sind und ob die Besch\u00e4ftigten davon h\u00f6here Geh\u00e4lter bek\u00e4men. Nur mit diesem \u201emoralischen Gastro-Druck\u201c lasse sich ein \u201e100-Prozent-Mitnahmeeffekt\u201c der Wirte verhindern.Von Dirk Ellinger, dem Chef des Dehoga-Landesverbandes Th\u00fcringen, kommt dabei kein grunds\u00e4tzlicher Widerspruch. Zwar st\u00f6rt er sich am Vorwurf, dass die Gastronomen fadenscheinige Gr\u00fcnde finden w\u00fcrden. Dass es bei den h\u00f6heren Preisen bleiben wird, glaubt aber auch er. Die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft, sagt Ellinger mit Verweis auf die Kostensteigerungen der vergangenen Monate. \u201eUnternehmer, die ihre Mehrkosten nicht \u00fcber den Preis erwirtschaften konnten, k\u00f6nnten dann wieder ausk\u00f6mmlich arbeiten.\u201c Und sie h\u00e4tten endlich Geld f\u00fcr Investitionen. Die n\u00e4mlich bleiben vielerorts schon seit Jahren aus, wie die Dehoga-Mitgliederbefragung zeigt. Danach konnten in den vergangenen Jahren gut 72 Prozent der Unternehmen nicht mal die notwendigen Investitionen stemmen. Z\u00f6llick fordert daher in seiner Zwischenbilanz noch weitere Anstrengungen seitens der Politik, um die Betriebe zu entlasten, etwa beim B\u00fcrokratieabbau oder auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Konsumklima hat sich wieder eingetr\u00fcbtZumal die anhaltend schwache Gastro-Bilanz ein ganz grunds\u00e4tzliches Alarmzeichen ist, wie Experten betonen. Die Rede ist von einem \u201eschlechten Omen\u201c f\u00fcr den privaten Konsum. Und tats\u00e4chlich hat sich die Verbraucherstimmung nach zwischenzeitlich kurzen Hoffnungsschimmer zuletzt wieder eingetr\u00fcbt. Das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen (NIM) zum Beispiel meldet f\u00fcr den August einen R\u00fcckgang des Konsumklima-Barometers um 1,2 Punkte und f\u00fcr den September um 1,9 Punkte auf jetzt minus 23,6 Punkte. Gr\u00fcnde seien wachsende Sorgen vor Jobverlusten, was wiederum die Einkommenserwartungen der Verbraucher drastisch gesenkt habe. Ebenfalls deutlich gesunken ist das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE). Nach der Sommerpause seien die Erwartungen der Verbraucher f\u00fcr das restliche Jahr ged\u00e4mpft. \u201eDie Stimmung hat sich sp\u00fcrbar abgek\u00fchlt\u201c, hei\u00dft es dazu vom HDE, der \u201eausbleibende wirtschaftspolitische Impulse\u201c moniert. \u201eNoch ist es der Bundesregierung nicht gelungen, ihren Worten Taten folgen zu lassen und das Vertrauen der Verbraucher in eine R\u00fcckkehr des gesamtwirtschaftlichen Wachstums zu st\u00e4rken.\u201cIn einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert der HDE die Bundesregierung nun zu raschen Ma\u00dfnahmen zur St\u00fctzung der Binnenwirtschaft auf. \u201eDie internationalen Krisen sind gewaltig. Zollkonflikte und Kriege schlagen auf Handelsbeziehungen und den Export von G\u00fctern voll durch. Es herrscht gro\u00dfe Unsicherheit\u201c, sagt HDE-Pr\u00e4sident Alexander von Preen. Daher sei es wichtig, dass sich die Bundesregierung f\u00fcr gute Rahmenbedingungen der heimischen Wirtschaft einsetzt. \u201eStarke Industrien werden auch weiterhin das R\u00fcckgrat unseres Landes bilden. Doch dabei darf die Binnenwirtschaft nicht aus dem Fokus geraten. Die Politik muss in diesen Zeiten vor allem ihre Hausaufgaben vor der eigenen Haust\u00fcr erledigen und daf\u00fcr sorgen, dass die Binnenwirtschaft ein Stabilit\u00e4tsanker ist und zum gesamtwirtschaftlichen Wachstumstreiber wird.\u201c Der HDE fordert daf\u00fcr eine gezielte Entlastung von Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen, aber auch von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen durch zum Beispiel B\u00fcrokratieabbau, niedrigere Energiekosten und Investitionsanreize. Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und Business Insider erstellt.Carsten Dierig ist Wirtschaftsredakteur in D\u00fcsseldorf. 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Nur knapp 24 Prozent der fast 4000 Umfrageteilnehmer bezeichnen die Buchungslage in diesen beiden Monaten als gut oder sehr gut. Damit droht dem Gastgewerbe hierzulande das sechste Minusjahr in Serie. Rund 40 Prozent der Betriebe bef\u00fcrchten dabei ein Abrutschen in die Verlustzone, weitere gut 28 Prozent schlie\u00dfen das nicht aus. Dehoga-Pr\u00e4sident Guido Z\u00f6llick zieht daher eine negative Zwischenbilanz f\u00fcr 2025: \u201eDie Lage im deutschen Gastgewerbe bleibt angespannt, die Aussichten sind tr\u00fcb.\u201c Die Gastronomie verliert dabei deutlich st\u00e4rker als Hotels und Cateringunternehmen, zeigt die Statistik. Innerhalb des Gastst\u00e4ttengewerbes wiederum sind die Einbu\u00dfen in der getr\u00e4nkegepr\u00e4gten Gastronomie gr\u00f6\u00dfer als bei den Restaurants. \u00dcber weniger G\u00e4ste klagen derweil alle Betriebsformen, laut Umfrage betrifft die Zur\u00fcckhaltung mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe. Hauptgr\u00fcnde sind laut Verbandschef Z\u00f6llick die anhaltende Konsumzur\u00fcckhaltung und das deutlich gestiegene Preisniveau. \u201eViele G\u00e4ste gehen seltener essen, w\u00e4hlen g\u00fcnstigere Gerichte und verzichten auf Extras wie Vorspeisen oder das zweite Getr\u00e4nk.\u201cDie Preisspr\u00fcnge der vergangenen Monate begr\u00fcndet die Branche zum einen mit Kostensteigerungen beim Personal, das in Restaurants f\u00fcr rund 40 Prozent der Kosten steht, bei Lebensmitteln und Getr\u00e4nken sowie f\u00fcr Energie. Zum anderen habe der seit Jahresbeginn wieder g\u00fcltige volle Mehrwertsteuersatz von 19 statt sieben Prozent die Preise nach oben getrieben. In der Corona-Zeit hatte die Politik die Steuer als Krisenhilfe abgesenkt. Die neue Bundesregierung plant nun eine R\u00fcckkehr ab Januar 2026 eine R\u00fcckkehr zum alten Niveau \u2013 und steht daf\u00fcr bei \u00d6konomen massiv in der Kritik. Denn diese Subvention verursache in Zeiten knapper Kassen Steuerausf\u00e4lle in H\u00f6he von rund drei Milliarden Euro, die dann an anderer Stelle durch K\u00fcrzungen ausgeglichen werden m\u00fcssen und damit zu sozialen Ungerechtigkeiten f\u00fchren k\u00f6nnten, hei\u00dft es etwa vom Leibniz-Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW). Zumal diese Mehrwertsteuersenkung vor allem Wohlhabenden zugutekomme, die h\u00e4ufiger essen gehen als Normalverdiener. Und dass die Preise mit der Reduzierung sinken werden, sei auch fraglich. Keine fl\u00e4chendeckend sinkenden PreiseTats\u00e4chlich deutet sich bereits an, dass fl\u00e4chendeckend sinkende Preise nicht zu erwarten sind. So geben in der Mitgliederbefragung lediglich 44 Prozent der Betriebe an, dass die ab 2026 geplante Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes eine Verbesserung des Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnisses zur Folge haben k\u00f6nnte. Die gro\u00dfe Mehrheit indes nennt als wichtigste Auswirkung die Stabilisierung der eigenen wirtschaftlichen Situation und dahinter die Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen. Verbandschef Z\u00f6llick spricht in diesem Zusammenhang von der \u201enotwendigen Luft zum Atmen\u201c. Andernfalls drohe ein Sterben gastronomischer Vielfalt und damit ein sp\u00fcrbarer Verlust an Lebensqualit\u00e4t und Aufenthaltskultur in den Innenst\u00e4dten. \u201ePreissenkungen sind keine Frage des Wollens, sondern des K\u00f6nnens\u201c, so Z\u00f6llick.Deutlich unverbl\u00fcmter ist Guido Noll, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) f\u00fcr Darmstadt und Mainz. \u201eWer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn &amp; Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gastronomen werden viele fadenscheinige Gr\u00fcnde finden, warum sie die zw\u00f6lf Prozent dringend brauchen \u2013 und zwar f\u00fcr den Betrieb, f\u00fcr sich selbst.\u201c Den Kunden empfiehlt der Gewerkschafter, ab dem kommenden Jahr beim Bezahlen der Rechnung genau nachzufragen, wo denn die zw\u00f6lf Prozent Ersparnis geblieben sind und ob die Besch\u00e4ftigten davon h\u00f6here Geh\u00e4lter bek\u00e4men. Nur mit diesem \u201emoralischen Gastro-Druck\u201c lasse sich ein \u201e100-Prozent-Mitnahmeeffekt\u201c der Wirte verhindern.Von Dirk Ellinger, dem Chef des Dehoga-Landesverbandes Th\u00fcringen, kommt dabei kein grunds\u00e4tzlicher Widerspruch. Zwar st\u00f6rt er sich am Vorwurf, dass die Gastronomen fadenscheinige Gr\u00fcnde finden w\u00fcrden. Dass es bei den h\u00f6heren Preisen bleiben wird, glaubt aber auch er. Die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft, sagt Ellinger mit Verweis auf die Kostensteigerungen der vergangenen Monate. \u201eUnternehmer, die ihre Mehrkosten nicht \u00fcber den Preis erwirtschaften konnten, k\u00f6nnten dann wieder ausk\u00f6mmlich arbeiten.\u201c Und sie h\u00e4tten endlich Geld f\u00fcr Investitionen. Die n\u00e4mlich bleiben vielerorts schon seit Jahren aus, wie die Dehoga-Mitgliederbefragung zeigt. Danach konnten in den vergangenen Jahren gut 72 Prozent der Unternehmen nicht mal die notwendigen Investitionen stemmen. Z\u00f6llick fordert daher in seiner Zwischenbilanz noch weitere Anstrengungen seitens der Politik, um die Betriebe zu entlasten, etwa beim B\u00fcrokratieabbau oder auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Konsumklima hat sich wieder eingetr\u00fcbtZumal die anhaltend schwache Gastro-Bilanz ein ganz grunds\u00e4tzliches Alarmzeichen ist, wie Experten betonen. Die Rede ist von einem \u201eschlechten Omen\u201c f\u00fcr den privaten Konsum. Und tats\u00e4chlich hat sich die Verbraucherstimmung nach zwischenzeitlich kurzen Hoffnungsschimmer zuletzt wieder eingetr\u00fcbt. Das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen (NIM) zum Beispiel meldet f\u00fcr den August einen R\u00fcckgang des Konsumklima-Barometers um 1,2 Punkte und f\u00fcr den September um 1,9 Punkte auf jetzt minus 23,6 Punkte. Gr\u00fcnde seien wachsende Sorgen vor Jobverlusten, was wiederum die Einkommenserwartungen der Verbraucher drastisch gesenkt habe. Ebenfalls deutlich gesunken ist das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE). Nach der Sommerpause seien die Erwartungen der Verbraucher f\u00fcr das restliche Jahr ged\u00e4mpft. \u201eDie Stimmung hat sich sp\u00fcrbar abgek\u00fchlt\u201c, hei\u00dft es dazu vom HDE, der \u201eausbleibende wirtschaftspolitische Impulse\u201c moniert. \u201eNoch ist es der Bundesregierung nicht gelungen, ihren Worten Taten folgen zu lassen und das Vertrauen der Verbraucher in eine R\u00fcckkehr des gesamtwirtschaftlichen Wachstums zu st\u00e4rken.\u201cIn einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert der HDE die Bundesregierung nun zu raschen Ma\u00dfnahmen zur St\u00fctzung der Binnenwirtschaft auf. \u201eDie internationalen Krisen sind gewaltig. Zollkonflikte und Kriege schlagen auf Handelsbeziehungen und den Export von G\u00fctern voll durch. Es herrscht gro\u00dfe Unsicherheit\u201c, sagt HDE-Pr\u00e4sident Alexander von Preen. Daher sei es wichtig, dass sich die Bundesregierung f\u00fcr gute Rahmenbedingungen der heimischen Wirtschaft einsetzt. \u201eStarke Industrien werden auch weiterhin das R\u00fcckgrat unseres Landes bilden. Doch dabei darf die Binnenwirtschaft nicht aus dem Fokus geraten. Die Politik muss in diesen Zeiten vor allem ihre Hausaufgaben vor der eigenen Haust\u00fcr erledigen und daf\u00fcr sorgen, dass die Binnenwirtschaft ein Stabilit\u00e4tsanker ist und zum gesamtwirtschaftlichen Wachstumstreiber wird.\u201c Der HDE fordert daf\u00fcr eine gezielte Entlastung von Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen, aber auch von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen durch zum Beispiel B\u00fcrokratieabbau, niedrigere Energiekosten und Investitionsanreize. Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und Business Insider erstellt.Carsten Dierig ist Wirtschaftsredakteur in D\u00fcsseldorf. 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Dehoga-Pr\u00e4sident Guido Z\u00f6llick zieht daher eine negative Zwischenbilanz f\u00fcr 2025: \u201eDie Lage im deutschen Gastgewerbe bleibt angespannt, die Aussichten sind tr\u00fcb.\u201c Die Gastronomie verliert dabei deutlich st\u00e4rker als Hotels und Cateringunternehmen, zeigt die Statistik. Innerhalb des Gastst\u00e4ttengewerbes wiederum sind die Einbu\u00dfen in der getr\u00e4nkegepr\u00e4gten Gastronomie gr\u00f6\u00dfer als bei den Restaurants. \u00dcber weniger G\u00e4ste klagen derweil alle Betriebsformen, laut Umfrage betrifft die Zur\u00fcckhaltung mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe. Hauptgr\u00fcnde sind laut Verbandschef Z\u00f6llick die anhaltende Konsumzur\u00fcckhaltung und das deutlich gestiegene Preisniveau. \u201eViele G\u00e4ste gehen seltener essen, w\u00e4hlen g\u00fcnstigere Gerichte und verzichten auf Extras wie Vorspeisen oder das zweite Getr\u00e4nk.\u201cDie Preisspr\u00fcnge der vergangenen Monate begr\u00fcndet die Branche zum einen mit Kostensteigerungen beim Personal, das in Restaurants f\u00fcr rund 40 Prozent der Kosten steht, bei Lebensmitteln und Getr\u00e4nken sowie f\u00fcr Energie. Zum anderen habe der seit Jahresbeginn wieder g\u00fcltige volle Mehrwertsteuersatz von 19 statt sieben Prozent die Preise nach oben getrieben. In der Corona-Zeit hatte die Politik die Steuer als Krisenhilfe abgesenkt. Die neue Bundesregierung plant nun eine R\u00fcckkehr ab Januar 2026 eine R\u00fcckkehr zum alten Niveau \u2013 und steht daf\u00fcr bei \u00d6konomen massiv in der Kritik. Denn diese Subvention verursache in Zeiten knapper Kassen Steuerausf\u00e4lle in H\u00f6he von rund drei Milliarden Euro, die dann an anderer Stelle durch K\u00fcrzungen ausgeglichen werden m\u00fcssen und damit zu sozialen Ungerechtigkeiten f\u00fchren k\u00f6nnten, hei\u00dft es etwa vom Leibniz-Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW). Zumal diese Mehrwertsteuersenkung vor allem Wohlhabenden zugutekomme, die h\u00e4ufiger essen gehen als Normalverdiener. Und dass die Preise mit der Reduzierung sinken werden, sei auch fraglich. Keine fl\u00e4chendeckend sinkenden PreiseTats\u00e4chlich deutet sich bereits an, dass fl\u00e4chendeckend sinkende Preise nicht zu erwarten sind. So geben in der Mitgliederbefragung lediglich 44 Prozent der Betriebe an, dass die ab 2026 geplante Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes eine Verbesserung des Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnisses zur Folge haben k\u00f6nnte. Die gro\u00dfe Mehrheit indes nennt als wichtigste Auswirkung die Stabilisierung der eigenen wirtschaftlichen Situation und dahinter die Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen. Verbandschef Z\u00f6llick spricht in diesem Zusammenhang von der \u201enotwendigen Luft zum Atmen\u201c. Andernfalls drohe ein Sterben gastronomischer Vielfalt und damit ein sp\u00fcrbarer Verlust an Lebensqualit\u00e4t und Aufenthaltskultur in den Innenst\u00e4dten. \u201ePreissenkungen sind keine Frage des Wollens, sondern des K\u00f6nnens\u201c, so Z\u00f6llick.Deutlich unverbl\u00fcmter ist Guido Noll, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) f\u00fcr Darmstadt und Mainz. \u201eWer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn &amp; Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gastronomen werden viele fadenscheinige Gr\u00fcnde finden, warum sie die zw\u00f6lf Prozent dringend brauchen \u2013 und zwar f\u00fcr den Betrieb, f\u00fcr sich selbst.\u201c Den Kunden empfiehlt der Gewerkschafter, ab dem kommenden Jahr beim Bezahlen der Rechnung genau nachzufragen, wo denn die zw\u00f6lf Prozent Ersparnis geblieben sind und ob die Besch\u00e4ftigten davon h\u00f6here Geh\u00e4lter bek\u00e4men. Nur mit diesem \u201emoralischen Gastro-Druck\u201c lasse sich ein \u201e100-Prozent-Mitnahmeeffekt\u201c der Wirte verhindern.Von Dirk Ellinger, dem Chef des Dehoga-Landesverbandes Th\u00fcringen, kommt dabei kein grunds\u00e4tzlicher Widerspruch. Zwar st\u00f6rt er sich am Vorwurf, dass die Gastronomen fadenscheinige Gr\u00fcnde finden w\u00fcrden. Dass es bei den h\u00f6heren Preisen bleiben wird, glaubt aber auch er. Die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft, sagt Ellinger mit Verweis auf die Kostensteigerungen der vergangenen Monate. \u201eUnternehmer, die ihre Mehrkosten nicht \u00fcber den Preis erwirtschaften konnten, k\u00f6nnten dann wieder ausk\u00f6mmlich arbeiten.\u201c Und sie h\u00e4tten endlich Geld f\u00fcr Investitionen. Die n\u00e4mlich bleiben vielerorts schon seit Jahren aus, wie die Dehoga-Mitgliederbefragung zeigt. Danach konnten in den vergangenen Jahren gut 72 Prozent der Unternehmen nicht mal die notwendigen Investitionen stemmen. Z\u00f6llick fordert daher in seiner Zwischenbilanz noch weitere Anstrengungen seitens der Politik, um die Betriebe zu entlasten, etwa beim B\u00fcrokratieabbau oder auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Konsumklima hat sich wieder eingetr\u00fcbtZumal die anhaltend schwache Gastro-Bilanz ein ganz grunds\u00e4tzliches Alarmzeichen ist, wie Experten betonen. Die Rede ist von einem \u201eschlechten Omen\u201c f\u00fcr den privaten Konsum. Und tats\u00e4chlich hat sich die Verbraucherstimmung nach zwischenzeitlich kurzen Hoffnungsschimmer zuletzt wieder eingetr\u00fcbt. Das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen (NIM) zum Beispiel meldet f\u00fcr den August einen R\u00fcckgang des Konsumklima-Barometers um 1,2 Punkte und f\u00fcr den September um 1,9 Punkte auf jetzt minus 23,6 Punkte. Gr\u00fcnde seien wachsende Sorgen vor Jobverlusten, was wiederum die Einkommenserwartungen der Verbraucher drastisch gesenkt habe. Ebenfalls deutlich gesunken ist das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE). Nach der Sommerpause seien die Erwartungen der Verbraucher f\u00fcr das restliche Jahr ged\u00e4mpft. \u201eDie Stimmung hat sich sp\u00fcrbar abgek\u00fchlt\u201c, hei\u00dft es dazu vom HDE, der \u201eausbleibende wirtschaftspolitische Impulse\u201c moniert. \u201eNoch ist es der Bundesregierung nicht gelungen, ihren Worten Taten folgen zu lassen und das Vertrauen der Verbraucher in eine R\u00fcckkehr des gesamtwirtschaftlichen Wachstums zu st\u00e4rken.\u201cIn einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert der HDE die Bundesregierung nun zu raschen Ma\u00dfnahmen zur St\u00fctzung der Binnenwirtschaft auf. \u201eDie internationalen Krisen sind gewaltig. Zollkonflikte und Kriege schlagen auf Handelsbeziehungen und den Export von G\u00fctern voll durch. Es herrscht gro\u00dfe Unsicherheit\u201c, sagt HDE-Pr\u00e4sident Alexander von Preen. Daher sei es wichtig, dass sich die Bundesregierung f\u00fcr gute Rahmenbedingungen der heimischen Wirtschaft einsetzt. \u201eStarke Industrien werden auch weiterhin das R\u00fcckgrat unseres Landes bilden. Doch dabei darf die Binnenwirtschaft nicht aus dem Fokus geraten. Die Politik muss in diesen Zeiten vor allem ihre Hausaufgaben vor der eigenen Haust\u00fcr erledigen und daf\u00fcr sorgen, dass die Binnenwirtschaft ein Stabilit\u00e4tsanker ist und zum gesamtwirtschaftlichen Wachstumstreiber wird.\u201c Der HDE fordert daf\u00fcr eine gezielte Entlastung von Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen, aber auch von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen durch zum Beispiel B\u00fcrokratieabbau, niedrigere Energiekosten und Investitionsanreize. Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und Business Insider erstellt.Carsten Dierig ist Wirtschaftsredakteur in D\u00fcsseldorf. Er berichtet \u00fcber Handel und Konsumg\u00fcter, Maschinenbau und die Stahlindustrie sowie Mittelstandsunternehmen.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/die-gastronomie-krise-eskaliert-und-zerstort-die-hoffnung-auf-sinkende-preise\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/die-gastronomie-krise-eskaliert-und-zerstort-die-hoffnung-auf-sinkende-preise\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/die-gastronomie-krise-eskaliert-und-zerstort-die-hoffnung-auf-sinkende-preise\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/leerer-biergarten-am-koenigssee-schoenau-am-koenigssee-berchtesgadener-land.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/leerer-biergarten-am-koenigssee-schoenau-am-koenigssee-berchtesgadener-land.webp","width":1200,"height":574},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/die-gastronomie-krise-eskaliert-und-zerstort-die-hoffnung-auf-sinkende-preise\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Gastronomie-Krise eskaliert \u2013 und zerst\u00f6rt die Hoffnung auf sinkende Preise"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=270293"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270293\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":270300,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270293\/revisions\/270300"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/270294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=270293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=270293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=270293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}