{"id":268079,"date":"2025-08-26T21:26:10","date_gmt":"2025-08-26T18:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/trump-feuert-notenbank-gouverneurin-borsenkurse-auf-talfahrt\/"},"modified":"2025-08-26T21:26:40","modified_gmt":"2025-08-26T18:26:40","slug":"trump-feuert-notenbank-gouverneurin-borsenkurse-auf-talfahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/trump-feuert-notenbank-gouverneurin-borsenkurse-auf-talfahrt\/","title":{"rendered":"Trump feuert Notenbank-Gouverneurin \u2013 B\u00f6rsenkurse auf Talfahrt"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump eskaliert im Machtkampf mit der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Der Republikaner geht einen \u00e4u\u00dfert ungew\u00f6hnlichen Schritt \u2013 er greift in die Personalpolitik des unabh\u00e4ngigen Vorstands ein. <\/p>\n<p>Fed-Vorstandsmitglied Lisa Cook werde mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt entlassen, k\u00fcndigte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social an. Die \u00d6konomin wehrt sich dagegen: Trump sei \u00fcberhaupt nicht befugt dazu. Ihr Anwalt k\u00fcndigte laut US-Medienberichten eine Klage an.<\/p>\n<p>Bei dem Streit zwischen Trump und der Fed geht es auch um die Frage, wie unabh\u00e4ngig die Bank agieren kann und wie viele Versuche eine Regierung unternimmt, Einfluss zu nehmen. Nach Trumps Ank\u00fcndigung, Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt zu entlassen, gaben die Aktienm\u00e4rkte nach, w\u00e4hrend Investoren sichere H\u00e4fen wie Gold suchten.<\/p>\n<p>Trump hat eigentlich schon seit Langem eine ganz andere Person der Fed auf dem Kieker: Immer wieder beleidigte er <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/video68830526c1ef6365168b98c0\/praesident-und-fed-chef-trump-und-powell-geraten-auf-offener-buehne-aneinander.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/video68830526c1ef6365168b98c0\/praesident-und-fed-chef-trump-und-powell-geraten-auf-offener-buehne-aneinander.html\">Fed-Chef Jerome Powell<\/a> und setzte ihn unter Dauerdruck, die Zinsen zu senken. Der US-Pr\u00e4sident brachte es auf die Formel, dass sich Amerikaner wegen Powells Kurs kein Eigenheim mehr finanzieren k\u00f6nnen. Es ist ein Kampf um das Narrativ entbrannt. Powell hielt dem bislang stand. Angesichts von Schw\u00e4chen auf dem Arbeitsmarkt und einer moderateren Inflation hielt Powell j\u00fcngst Zinssenkungen mittlerweile allerdings f\u00fcr angemessen. <\/p>\n<p>In Reaktion auf die bislang verwehrten Zinssenkungen forderte Trump immer wieder Powells R\u00fccktritt \u2013 obwohl weiter unklar ist, ob er ihn tats\u00e4chlich feuern darf. Rechtlich ist nicht abschlie\u00dfend gepr\u00fcft, ob ein Pr\u00e4sident den Notenbankchef entlassen darf. Dass Trump jetzt auf eine Kollegin Powells im Fed-Vorstand abzielt, k\u00f6nnte der Notenbankchef auch als einen Warnschuss in seine Richtung verstehen.<\/p>\n<h3>Trumps Begr\u00fcndung<\/h3>\n<p>Als Grund f\u00fcr seine Aktion gegen Fed-Gouverneurin Cook nannte der US-Pr\u00e4sident in seinem Brief an die \u00d6konomin, dass es hinreichende Gr\u00fcnde zu der Annahme gebe, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenvertr\u00e4gen falsche Angaben gemacht habe. <\/p>\n<p>Ein Pr\u00e4sident kann per Gesetz Zentralbank-Gouverneure nur entlassen, wenn es hinreichende Gr\u00fcnde gibt. Cook machte deutlich, dass sie um ihren Posten k\u00e4mpfen will. \u201eDer Pr\u00e4sident gab an, mich \u201amit Gr\u00fcnden\u2018 zu feuern, w\u00e4hrend rechtlich keine Gr\u00fcnde existieren \u2013 und er keine Vollmachten hat, dies zu tun\u201c, hie\u00df es in einer Stellungnahme ihrer Anwaltsfirma, die unter anderem der Finanzdienst Bloomberg und die Website \u201eAxios\u201c verbreiteten. Sie werde weiter ihr Amt aus\u00fcben. Vor Gericht kann Cook die Wiederherstellung ihres Mandats beantragen.<\/p>\n<p>Die \u00d6konomin ist seit Mai 2022 Mitglied des Fed-Vorstands. Dieser besteht insgesamt aus sieben Mitgliedern. Cooks Amtszeit l\u00e4uft nach Fed-Angaben eigentlich bis zum 31. Januar 2038. Vor ihrer Berufung war sie unter anderem als Professorin f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Michigan State Universit\u00e4t t\u00e4tig.<\/p>\n<h3>B\u00f6rsenkurse geben nach<\/h3>\n<p>Angesichts dieser Eskalation im Streit um die US-Notenbank, aber auch wegen der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68ac90056ebbf47f660a9665\/francois-bayrou-wegen-kritik-an-sparplaenen-frankreichs-ministerpraesident-stellt-vertrauensfrage.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68ac90056ebbf47f660a9665\/francois-bayrou-wegen-kritik-an-sparplaenen-frankreichs-ministerpraesident-stellt-vertrauensfrage.html\">Regierungskrise in Frankreich<\/a> gingen die B\u00f6rsenkurse in Europa auf Talfahrt. Der Dax gab am Dienstag 0,5 Prozent auf 24.152 Punkte nach. Der EuroStoxx50 verlor 1,1 Prozent auf 5383 Z\u00e4hler. \u201eDie Anleger sorgen sich \u00fcber ein drohendes Ende der Unabh\u00e4ngigkeit der Federal Reserve\u201c, sagte IG-Analyst Christian Henke. \u201eDer oberste W\u00e4hrungsh\u00fcter der Vereinigten Staaten ist f\u00fcr Donald Trump zum Staatsfeind Nummer eins geworden, da Powell sich weigert, die Zinsen auf Dauer zu senken.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSeit seinem Amtsantritt hat Trump es geschafft, sich bei den meisten Dingen, denen er seine Aufmerksamkeit widmete, durchzusetzen\u201c, sagte Mark Dowding, Investmentchef von RBC BlueBay Asset Management. \u201eIn diesem Zusammenhang erscheint es den M\u00e4rkten m\u00f6glicherweise vern\u00fcnftig, zu dem Schluss zu kommen, dass er sich bei der Federal Reserve am Ende durchsetzen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>Der Dollar-Index, der die US-W\u00e4hrung gegen\u00fcber einem W\u00e4hrungskorb abbildet, gab um 0,3 Prozent nach. Im Gegenzug zog der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1656 Dollar an. \u201eDieser Schritt ist ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie die Sorgen um die Unabh\u00e4ngigkeit der Fed den Dollar belasten und Auswirkungen auf die k\u00fcnftige Zusammensetzung des Offenmarktausschusses haben\u201c, sagte OCBC-Devisenstratege Christopher Wong. \u201eDas erh\u00f6ht die Aussicht auf Zinssenkungen und einen schw\u00e4cheren Dollar-Ausblick.\u201c<\/p>\n<p>Die zunehmende Unsicherheit an den M\u00e4rkten lie\u00df Investoren bei Gold zugreifen. Der Preis f\u00fcr das Edelmetall zog um 0,5 Prozent auf 3384 Dollar je Feinunze an. \u201eInvestoren sehen Trumps Schritt als Versuch, sich eine gem\u00e4\u00dfigte Mehrheit unter den Fed-Mitgliedern zu sichern\u201c, sagt Carlo Alberto De Casa, Analyst bei Swissquote. \u201eDamit wird die Unabh\u00e4ngigkeit der Fed gef\u00e4hrdet und die Unsicherheit auf den M\u00e4rkten erh\u00f6ht, was dazu f\u00fchrt, dass Investoren Gold kaufen.\u201c<\/p>\n<p>Zur Verunsicherung der B\u00f6rsianer trug auch die Regierungskrise in Frankreich bei. Vor allem franz\u00f6sische Banken gerieten am Aktienmarkt unter die R\u00e4der, weil der Minderheitsregierung unter Ministerpr\u00e4sident Francois Bayrou im kommenden Monat das Aus droht. Drei gro\u00dfe Oppositionsparteien hatten am Montag angek\u00fcndigt, bei der f\u00fcr den 8. September geplanten Vertrauensfrage zu Bayrous Pl\u00e4nen f\u00fcr umfassende Haushaltsk\u00fcrzungen gegen die Regierung zu stimmen. Die Aktien der Gro\u00dfbanken BNP Paribas und Societe Generale brachen in der Spitze um mehr als sieben beziehungsweise bis zu 8,5 Prozent ein. Der franz\u00f6sische Blue-Chip-Index CAC40 notierte zum Handelsschluss 1,7 Prozent im Minus.<\/p>\n<p>Auch Dax-Anleger trennten sich von Finanztiteln. Die Commerzbank rutschte um f\u00fcnf Prozent ab und war damit die gr\u00f6\u00dfte Verliererin. Hintergrund sei zum einen die Herabstufung der Aktie auf \u201eunderperform\u201c durch die Bank of America sowie zum anderen die politische Unsicherheit in Frankreich, die dem gesamten Finanzsektor zu schaffen mache, sagte ein H\u00e4ndler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump eskaliert im Machtkampf mit der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Der Republikaner geht einen \u00e4u\u00dfert ungew\u00f6hnlichen Schritt \u2013 er greift in die Personalpolitik des unabh\u00e4ngigen Vorstands ein. 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Cook machte deutlich, dass sie um ihren Posten k\u00e4mpfen will. \u201eDer Pr\u00e4sident gab an, mich \u201amit Gr\u00fcnden\u2018 zu feuern, w\u00e4hrend rechtlich keine Gr\u00fcnde existieren \u2013 und er keine Vollmachten hat, dies zu tun\u201c, hie\u00df es in einer Stellungnahme ihrer Anwaltsfirma, die unter anderem der Finanzdienst Bloomberg und die Website \u201eAxios\u201c verbreiteten. Sie werde weiter ihr Amt aus\u00fcben. Vor Gericht kann Cook die Wiederherstellung ihres Mandats beantragen.Die \u00d6konomin ist seit Mai 2022 Mitglied des Fed-Vorstands. Dieser besteht insgesamt aus sieben Mitgliedern. Cooks Amtszeit l\u00e4uft nach Fed-Angaben eigentlich bis zum 31. Januar 2038. 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Nach Trumps Ank\u00fcndigung, Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt zu entlassen, gaben die Aktienm\u00e4rkte nach, w\u00e4hrend Investoren sichere H\u00e4fen wie Gold suchten.Trump hat eigentlich schon seit Langem eine ganz andere Person der Fed auf dem Kieker: Immer wieder beleidigte er Fed-Chef Jerome Powell und setzte ihn unter Dauerdruck, die Zinsen zu senken. Der US-Pr\u00e4sident brachte es auf die Formel, dass sich Amerikaner wegen Powells Kurs kein Eigenheim mehr finanzieren k\u00f6nnen. Es ist ein Kampf um das Narrativ entbrannt. Powell hielt dem bislang stand. Angesichts von Schw\u00e4chen auf dem Arbeitsmarkt und einer moderateren Inflation hielt Powell j\u00fcngst Zinssenkungen mittlerweile allerdings f\u00fcr angemessen. In Reaktion auf die bislang verwehrten Zinssenkungen forderte Trump immer wieder Powells R\u00fccktritt \u2013 obwohl weiter unklar ist, ob er ihn tats\u00e4chlich feuern darf. Rechtlich ist nicht abschlie\u00dfend gepr\u00fcft, ob ein Pr\u00e4sident den Notenbankchef entlassen darf. Dass Trump jetzt auf eine Kollegin Powells im Fed-Vorstand abzielt, k\u00f6nnte der Notenbankchef auch als einen Warnschuss in seine Richtung verstehen.Trumps Begr\u00fcndungAls Grund f\u00fcr seine Aktion gegen Fed-Gouverneurin Cook nannte der US-Pr\u00e4sident in seinem Brief an die \u00d6konomin, dass es hinreichende Gr\u00fcnde zu der Annahme gebe, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenvertr\u00e4gen falsche Angaben gemacht habe. Ein Pr\u00e4sident kann per Gesetz Zentralbank-Gouverneure nur entlassen, wenn es hinreichende Gr\u00fcnde gibt. Cook machte deutlich, dass sie um ihren Posten k\u00e4mpfen will. \u201eDer Pr\u00e4sident gab an, mich \u201amit Gr\u00fcnden\u2018 zu feuern, w\u00e4hrend rechtlich keine Gr\u00fcnde existieren \u2013 und er keine Vollmachten hat, dies zu tun\u201c, hie\u00df es in einer Stellungnahme ihrer Anwaltsfirma, die unter anderem der Finanzdienst Bloomberg und die Website \u201eAxios\u201c verbreiteten. Sie werde weiter ihr Amt aus\u00fcben. Vor Gericht kann Cook die Wiederherstellung ihres Mandats beantragen.Die \u00d6konomin ist seit Mai 2022 Mitglied des Fed-Vorstands. Dieser besteht insgesamt aus sieben Mitgliedern. Cooks Amtszeit l\u00e4uft nach Fed-Angaben eigentlich bis zum 31. Januar 2038. Vor ihrer Berufung war sie unter anderem als Professorin f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Michigan State Universit\u00e4t t\u00e4tig.B\u00f6rsenkurse geben nachAngesichts dieser Eskalation im Streit um die US-Notenbank, aber auch wegen der Regierungskrise in Frankreich gingen die B\u00f6rsenkurse in Europa auf Talfahrt. Der Dax gab am Dienstag 0,5 Prozent auf 24.152 Punkte nach. 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Der Preis f\u00fcr das Edelmetall zog um 0,5 Prozent auf 3384 Dollar je Feinunze an. \u201eInvestoren sehen Trumps Schritt als Versuch, sich eine gem\u00e4\u00dfigte Mehrheit unter den Fed-Mitgliedern zu sichern\u201c, sagt Carlo Alberto De Casa, Analyst bei Swissquote. \u201eDamit wird die Unabh\u00e4ngigkeit der Fed gef\u00e4hrdet und die Unsicherheit auf den M\u00e4rkten erh\u00f6ht, was dazu f\u00fchrt, dass Investoren Gold kaufen.\u201cZur Verunsicherung der B\u00f6rsianer trug auch die Regierungskrise in Frankreich bei. Vor allem franz\u00f6sische Banken gerieten am Aktienmarkt unter die R\u00e4der, weil der Minderheitsregierung unter Ministerpr\u00e4sident Francois Bayrou im kommenden Monat das Aus droht. Drei gro\u00dfe Oppositionsparteien hatten am Montag angek\u00fcndigt, bei der f\u00fcr den 8. September geplanten Vertrauensfrage zu Bayrous Pl\u00e4nen f\u00fcr umfassende Haushaltsk\u00fcrzungen gegen die Regierung zu stimmen. Die Aktien der Gro\u00dfbanken BNP Paribas und Societe Generale brachen in der Spitze um mehr als sieben beziehungsweise bis zu 8,5 Prozent ein. Der franz\u00f6sische Blue-Chip-Index CAC40 notierte zum Handelsschluss 1,7 Prozent im Minus.Auch Dax-Anleger trennten sich von Finanztiteln. Die Commerzbank rutschte um f\u00fcnf Prozent ab und war damit die gr\u00f6\u00dfte Verliererin. 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Nach Trumps Ank\u00fcndigung, Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt zu entlassen, gaben die Aktienm\u00e4rkte nach, w\u00e4hrend Investoren sichere H\u00e4fen wie Gold suchten.Trump hat eigentlich schon seit Langem eine ganz andere Person der Fed auf dem Kieker: Immer wieder beleidigte er Fed-Chef Jerome Powell und setzte ihn unter Dauerdruck, die Zinsen zu senken. Der US-Pr\u00e4sident brachte es auf die Formel, dass sich Amerikaner wegen Powells Kurs kein Eigenheim mehr finanzieren k\u00f6nnen. Es ist ein Kampf um das Narrativ entbrannt. Powell hielt dem bislang stand. Angesichts von Schw\u00e4chen auf dem Arbeitsmarkt und einer moderateren Inflation hielt Powell j\u00fcngst Zinssenkungen mittlerweile allerdings f\u00fcr angemessen. In Reaktion auf die bislang verwehrten Zinssenkungen forderte Trump immer wieder Powells R\u00fccktritt \u2013 obwohl weiter unklar ist, ob er ihn tats\u00e4chlich feuern darf. Rechtlich ist nicht abschlie\u00dfend gepr\u00fcft, ob ein Pr\u00e4sident den Notenbankchef entlassen darf. Dass Trump jetzt auf eine Kollegin Powells im Fed-Vorstand abzielt, k\u00f6nnte der Notenbankchef auch als einen Warnschuss in seine Richtung verstehen.Trumps Begr\u00fcndungAls Grund f\u00fcr seine Aktion gegen Fed-Gouverneurin Cook nannte der US-Pr\u00e4sident in seinem Brief an die \u00d6konomin, dass es hinreichende Gr\u00fcnde zu der Annahme gebe, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenvertr\u00e4gen falsche Angaben gemacht habe. Ein Pr\u00e4sident kann per Gesetz Zentralbank-Gouverneure nur entlassen, wenn es hinreichende Gr\u00fcnde gibt. Cook machte deutlich, dass sie um ihren Posten k\u00e4mpfen will. \u201eDer Pr\u00e4sident gab an, mich \u201amit Gr\u00fcnden\u2018 zu feuern, w\u00e4hrend rechtlich keine Gr\u00fcnde existieren \u2013 und er keine Vollmachten hat, dies zu tun\u201c, hie\u00df es in einer Stellungnahme ihrer Anwaltsfirma, die unter anderem der Finanzdienst Bloomberg und die Website \u201eAxios\u201c verbreiteten. Sie werde weiter ihr Amt aus\u00fcben. Vor Gericht kann Cook die Wiederherstellung ihres Mandats beantragen.Die \u00d6konomin ist seit Mai 2022 Mitglied des Fed-Vorstands. Dieser besteht insgesamt aus sieben Mitgliedern. Cooks Amtszeit l\u00e4uft nach Fed-Angaben eigentlich bis zum 31. Januar 2038. Vor ihrer Berufung war sie unter anderem als Professorin f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Michigan State Universit\u00e4t t\u00e4tig.B\u00f6rsenkurse geben nachAngesichts dieser Eskalation im Streit um die US-Notenbank, aber auch wegen der Regierungskrise in Frankreich gingen die B\u00f6rsenkurse in Europa auf Talfahrt. Der Dax gab am Dienstag 0,5 Prozent auf 24.152 Punkte nach. Der EuroStoxx50 verlor 1,1 Prozent auf 5383 Z\u00e4hler. \u201eDie Anleger sorgen sich \u00fcber ein drohendes Ende der Unabh\u00e4ngigkeit der Federal Reserve\u201c, sagte IG-Analyst Christian Henke. \u201eDer oberste W\u00e4hrungsh\u00fcter der Vereinigten Staaten ist f\u00fcr Donald Trump zum Staatsfeind Nummer eins geworden, da Powell sich weigert, die Zinsen auf Dauer zu senken.\u201c\u201eSeit seinem Amtsantritt hat Trump es geschafft, sich bei den meisten Dingen, denen er seine Aufmerksamkeit widmete, durchzusetzen\u201c, sagte Mark Dowding, Investmentchef von RBC BlueBay Asset Management. \u201eIn diesem Zusammenhang erscheint es den M\u00e4rkten m\u00f6glicherweise vern\u00fcnftig, zu dem Schluss zu kommen, dass er sich bei der Federal Reserve am Ende durchsetzen k\u00f6nnte.\u201cDer Dollar-Index, der die US-W\u00e4hrung gegen\u00fcber einem W\u00e4hrungskorb abbildet, gab um 0,3 Prozent nach. 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Die Aktien der Gro\u00dfbanken BNP Paribas und Societe Generale brachen in der Spitze um mehr als sieben beziehungsweise bis zu 8,5 Prozent ein. Der franz\u00f6sische Blue-Chip-Index CAC40 notierte zum Handelsschluss 1,7 Prozent im Minus.Auch Dax-Anleger trennten sich von Finanztiteln. Die Commerzbank rutschte um f\u00fcnf Prozent ab und war damit die gr\u00f6\u00dfte Verliererin. 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Die \u00d6konomin wehrt sich dagegen: Trump sei \u00fcberhaupt nicht befugt dazu. Ihr Anwalt k\u00fcndigte laut US-Medienberichten eine Klage an.Bei dem Streit zwischen Trump und der Fed geht es auch um die Frage, wie unabh\u00e4ngig die Bank agieren kann und wie viele Versuche eine Regierung unternimmt, Einfluss zu nehmen. Nach Trumps Ank\u00fcndigung, Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt zu entlassen, gaben die Aktienm\u00e4rkte nach, w\u00e4hrend Investoren sichere H\u00e4fen wie Gold suchten.Trump hat eigentlich schon seit Langem eine ganz andere Person der Fed auf dem Kieker: Immer wieder beleidigte er Fed-Chef Jerome Powell und setzte ihn unter Dauerdruck, die Zinsen zu senken. Der US-Pr\u00e4sident brachte es auf die Formel, dass sich Amerikaner wegen Powells Kurs kein Eigenheim mehr finanzieren k\u00f6nnen. Es ist ein Kampf um das Narrativ entbrannt. Powell hielt dem bislang stand. Angesichts von Schw\u00e4chen auf dem Arbeitsmarkt und einer moderateren Inflation hielt Powell j\u00fcngst Zinssenkungen mittlerweile allerdings f\u00fcr angemessen. In Reaktion auf die bislang verwehrten Zinssenkungen forderte Trump immer wieder Powells R\u00fccktritt \u2013 obwohl weiter unklar ist, ob er ihn tats\u00e4chlich feuern darf. Rechtlich ist nicht abschlie\u00dfend gepr\u00fcft, ob ein Pr\u00e4sident den Notenbankchef entlassen darf. Dass Trump jetzt auf eine Kollegin Powells im Fed-Vorstand abzielt, k\u00f6nnte der Notenbankchef auch als einen Warnschuss in seine Richtung verstehen.Trumps Begr\u00fcndungAls Grund f\u00fcr seine Aktion gegen Fed-Gouverneurin Cook nannte der US-Pr\u00e4sident in seinem Brief an die \u00d6konomin, dass es hinreichende Gr\u00fcnde zu der Annahme gebe, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenvertr\u00e4gen falsche Angaben gemacht habe. 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Vor ihrer Berufung war sie unter anderem als Professorin f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Michigan State Universit\u00e4t t\u00e4tig.B\u00f6rsenkurse geben nachAngesichts dieser Eskalation im Streit um die US-Notenbank, aber auch wegen der Regierungskrise in Frankreich gingen die B\u00f6rsenkurse in Europa auf Talfahrt. Der Dax gab am Dienstag 0,5 Prozent auf 24.152 Punkte nach. Der EuroStoxx50 verlor 1,1 Prozent auf 5383 Z\u00e4hler. \u201eDie Anleger sorgen sich \u00fcber ein drohendes Ende der Unabh\u00e4ngigkeit der Federal Reserve\u201c, sagte IG-Analyst Christian Henke. \u201eDer oberste W\u00e4hrungsh\u00fcter der Vereinigten Staaten ist f\u00fcr Donald Trump zum Staatsfeind Nummer eins geworden, da Powell sich weigert, die Zinsen auf Dauer zu senken.\u201c\u201eSeit seinem Amtsantritt hat Trump es geschafft, sich bei den meisten Dingen, denen er seine Aufmerksamkeit widmete, durchzusetzen\u201c, sagte Mark Dowding, Investmentchef von RBC BlueBay Asset Management. \u201eIn diesem Zusammenhang erscheint es den M\u00e4rkten m\u00f6glicherweise vern\u00fcnftig, zu dem Schluss zu kommen, dass er sich bei der Federal Reserve am Ende durchsetzen k\u00f6nnte.\u201cDer Dollar-Index, der die US-W\u00e4hrung gegen\u00fcber einem W\u00e4hrungskorb abbildet, gab um 0,3 Prozent nach. 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Der Preis f\u00fcr das Edelmetall zog um 0,5 Prozent auf 3384 Dollar je Feinunze an. \u201eInvestoren sehen Trumps Schritt als Versuch, sich eine gem\u00e4\u00dfigte Mehrheit unter den Fed-Mitgliedern zu sichern\u201c, sagt Carlo Alberto De Casa, Analyst bei Swissquote. \u201eDamit wird die Unabh\u00e4ngigkeit der Fed gef\u00e4hrdet und die Unsicherheit auf den M\u00e4rkten erh\u00f6ht, was dazu f\u00fchrt, dass Investoren Gold kaufen.\u201cZur Verunsicherung der B\u00f6rsianer trug auch die Regierungskrise in Frankreich bei. Vor allem franz\u00f6sische Banken gerieten am Aktienmarkt unter die R\u00e4der, weil der Minderheitsregierung unter Ministerpr\u00e4sident Francois Bayrou im kommenden Monat das Aus droht. Drei gro\u00dfe Oppositionsparteien hatten am Montag angek\u00fcndigt, bei der f\u00fcr den 8. September geplanten Vertrauensfrage zu Bayrous Pl\u00e4nen f\u00fcr umfassende Haushaltsk\u00fcrzungen gegen die Regierung zu stimmen. Die Aktien der Gro\u00dfbanken BNP Paribas und Societe Generale brachen in der Spitze um mehr als sieben beziehungsweise bis zu 8,5 Prozent ein. Der franz\u00f6sische Blue-Chip-Index CAC40 notierte zum Handelsschluss 1,7 Prozent im Minus.Auch Dax-Anleger trennten sich von Finanztiteln. Die Commerzbank rutschte um f\u00fcnf Prozent ab und war damit die gr\u00f6\u00dfte Verliererin. Hintergrund sei zum einen die Herabstufung der Aktie auf \u201eunderperform\u201c durch die Bank of America sowie zum anderen die politische Unsicherheit in Frankreich, die dem gesamten Finanzsektor zu schaffen mache, sagte ein H\u00e4ndler.","og_url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/trump-feuert-notenbank-gouverneurin-borsenkurse-auf-talfahrt\/","og_site_name":"vof-news.eu","article_published_time":"2025-08-26T18:26:10+00:00","article_modified_time":"2025-08-26T18:26:40+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":800,"url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/file-photo-federal-reserve-bank-of-kansas-city-s-2025-jackson-hole-conference.webp","type":"image\/webp"}],"author":"Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/trump-feuert-notenbank-gouverneurin-borsenkurse-auf-talfahrt\/","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/trump-feuert-notenbank-gouverneurin-borsenkurse-auf-talfahrt\/","name":"Trump feuert Notenbank-Gouverneurin \u2013 B\u00f6rsenkurse auf Talfahrt - vof-news.eu","isPartOf":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/trump-feuert-notenbank-gouverneurin-borsenkurse-auf-talfahrt\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/trump-feuert-notenbank-gouverneurin-borsenkurse-auf-talfahrt\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/file-photo-federal-reserve-bank-of-kansas-city-s-2025-jackson-hole-conference.webp","datePublished":"2025-08-26T18:26:10+00:00","dateModified":"2025-08-26T18:26:40+00:00","author":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed"},"description":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump eskaliert im Machtkampf mit der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Der Republikaner geht einen \u00e4u\u00dfert ungew\u00f6hnlichen Schritt \u2013 er greift in die Personalpolitik des unabh\u00e4ngigen Vorstands ein. Fed-Vorstandsmitglied Lisa Cook werde mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt entlassen, k\u00fcndigte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social an. Die \u00d6konomin wehrt sich dagegen: Trump sei \u00fcberhaupt nicht befugt dazu. Ihr Anwalt k\u00fcndigte laut US-Medienberichten eine Klage an.Bei dem Streit zwischen Trump und der Fed geht es auch um die Frage, wie unabh\u00e4ngig die Bank agieren kann und wie viele Versuche eine Regierung unternimmt, Einfluss zu nehmen. Nach Trumps Ank\u00fcndigung, Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt zu entlassen, gaben die Aktienm\u00e4rkte nach, w\u00e4hrend Investoren sichere H\u00e4fen wie Gold suchten.Trump hat eigentlich schon seit Langem eine ganz andere Person der Fed auf dem Kieker: Immer wieder beleidigte er Fed-Chef Jerome Powell und setzte ihn unter Dauerdruck, die Zinsen zu senken. Der US-Pr\u00e4sident brachte es auf die Formel, dass sich Amerikaner wegen Powells Kurs kein Eigenheim mehr finanzieren k\u00f6nnen. Es ist ein Kampf um das Narrativ entbrannt. Powell hielt dem bislang stand. Angesichts von Schw\u00e4chen auf dem Arbeitsmarkt und einer moderateren Inflation hielt Powell j\u00fcngst Zinssenkungen mittlerweile allerdings f\u00fcr angemessen. In Reaktion auf die bislang verwehrten Zinssenkungen forderte Trump immer wieder Powells R\u00fccktritt \u2013 obwohl weiter unklar ist, ob er ihn tats\u00e4chlich feuern darf. Rechtlich ist nicht abschlie\u00dfend gepr\u00fcft, ob ein Pr\u00e4sident den Notenbankchef entlassen darf. Dass Trump jetzt auf eine Kollegin Powells im Fed-Vorstand abzielt, k\u00f6nnte der Notenbankchef auch als einen Warnschuss in seine Richtung verstehen.Trumps Begr\u00fcndungAls Grund f\u00fcr seine Aktion gegen Fed-Gouverneurin Cook nannte der US-Pr\u00e4sident in seinem Brief an die \u00d6konomin, dass es hinreichende Gr\u00fcnde zu der Annahme gebe, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenvertr\u00e4gen falsche Angaben gemacht habe. Ein Pr\u00e4sident kann per Gesetz Zentralbank-Gouverneure nur entlassen, wenn es hinreichende Gr\u00fcnde gibt. Cook machte deutlich, dass sie um ihren Posten k\u00e4mpfen will. \u201eDer Pr\u00e4sident gab an, mich \u201amit Gr\u00fcnden\u2018 zu feuern, w\u00e4hrend rechtlich keine Gr\u00fcnde existieren \u2013 und er keine Vollmachten hat, dies zu tun\u201c, hie\u00df es in einer Stellungnahme ihrer Anwaltsfirma, die unter anderem der Finanzdienst Bloomberg und die Website \u201eAxios\u201c verbreiteten. Sie werde weiter ihr Amt aus\u00fcben. Vor Gericht kann Cook die Wiederherstellung ihres Mandats beantragen.Die \u00d6konomin ist seit Mai 2022 Mitglied des Fed-Vorstands. Dieser besteht insgesamt aus sieben Mitgliedern. Cooks Amtszeit l\u00e4uft nach Fed-Angaben eigentlich bis zum 31. Januar 2038. Vor ihrer Berufung war sie unter anderem als Professorin f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Michigan State Universit\u00e4t t\u00e4tig.B\u00f6rsenkurse geben nachAngesichts dieser Eskalation im Streit um die US-Notenbank, aber auch wegen der Regierungskrise in Frankreich gingen die B\u00f6rsenkurse in Europa auf Talfahrt. Der Dax gab am Dienstag 0,5 Prozent auf 24.152 Punkte nach. Der EuroStoxx50 verlor 1,1 Prozent auf 5383 Z\u00e4hler. \u201eDie Anleger sorgen sich \u00fcber ein drohendes Ende der Unabh\u00e4ngigkeit der Federal Reserve\u201c, sagte IG-Analyst Christian Henke. \u201eDer oberste W\u00e4hrungsh\u00fcter der Vereinigten Staaten ist f\u00fcr Donald Trump zum Staatsfeind Nummer eins geworden, da Powell sich weigert, die Zinsen auf Dauer zu senken.\u201c\u201eSeit seinem Amtsantritt hat Trump es geschafft, sich bei den meisten Dingen, denen er seine Aufmerksamkeit widmete, durchzusetzen\u201c, sagte Mark Dowding, Investmentchef von RBC BlueBay Asset Management. \u201eIn diesem Zusammenhang erscheint es den M\u00e4rkten m\u00f6glicherweise vern\u00fcnftig, zu dem Schluss zu kommen, dass er sich bei der Federal Reserve am Ende durchsetzen k\u00f6nnte.\u201cDer Dollar-Index, der die US-W\u00e4hrung gegen\u00fcber einem W\u00e4hrungskorb abbildet, gab um 0,3 Prozent nach. Im Gegenzug zog der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1656 Dollar an. \u201eDieser Schritt ist ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie die Sorgen um die Unabh\u00e4ngigkeit der Fed den Dollar belasten und Auswirkungen auf die k\u00fcnftige Zusammensetzung des Offenmarktausschusses haben\u201c, sagte OCBC-Devisenstratege Christopher Wong. \u201eDas erh\u00f6ht die Aussicht auf Zinssenkungen und einen schw\u00e4cheren Dollar-Ausblick.\u201cDie zunehmende Unsicherheit an den M\u00e4rkten lie\u00df Investoren bei Gold zugreifen. Der Preis f\u00fcr das Edelmetall zog um 0,5 Prozent auf 3384 Dollar je Feinunze an. \u201eInvestoren sehen Trumps Schritt als Versuch, sich eine gem\u00e4\u00dfigte Mehrheit unter den Fed-Mitgliedern zu sichern\u201c, sagt Carlo Alberto De Casa, Analyst bei Swissquote. \u201eDamit wird die Unabh\u00e4ngigkeit der Fed gef\u00e4hrdet und die Unsicherheit auf den M\u00e4rkten erh\u00f6ht, was dazu f\u00fchrt, dass Investoren Gold kaufen.\u201cZur Verunsicherung der B\u00f6rsianer trug auch die Regierungskrise in Frankreich bei. Vor allem franz\u00f6sische Banken gerieten am Aktienmarkt unter die R\u00e4der, weil der Minderheitsregierung unter Ministerpr\u00e4sident Francois Bayrou im kommenden Monat das Aus droht. Drei gro\u00dfe Oppositionsparteien hatten am Montag angek\u00fcndigt, bei der f\u00fcr den 8. September geplanten Vertrauensfrage zu Bayrous Pl\u00e4nen f\u00fcr umfassende Haushaltsk\u00fcrzungen gegen die Regierung zu stimmen. Die Aktien der Gro\u00dfbanken BNP Paribas und Societe Generale brachen in der Spitze um mehr als sieben beziehungsweise bis zu 8,5 Prozent ein. Der franz\u00f6sische Blue-Chip-Index CAC40 notierte zum Handelsschluss 1,7 Prozent im Minus.Auch Dax-Anleger trennten sich von Finanztiteln. Die Commerzbank rutschte um f\u00fcnf Prozent ab und war damit die gr\u00f6\u00dfte Verliererin. 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