{"id":266976,"date":"2025-08-22T11:26:12","date_gmt":"2025-08-22T08:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/naval-vessels-lurssen-steigt-in-den-bau-von-meeresdrohnen-ein\/"},"modified":"2025-08-22T11:26:40","modified_gmt":"2025-08-22T08:26:40","slug":"naval-vessels-lurssen-steigt-in-den-bau-von-meeresdrohnen-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/naval-vessels-lurssen-steigt-in-den-bau-von-meeresdrohnen-ein\/","title":{"rendered":"Naval Vessels L\u00fcrssen steigt in den Bau von Meeresdrohnen ein"},"content":{"rendered":"<p>Das Mariner\u00fcstungsunternehmen Naval Vessels L\u00fcrssen (NVL) will in gro\u00dfem Stil in die Fertigung unbemannter Seeefahrzeuge einsteigen. Dazu gr\u00fcndet NVL ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Hersteller Kraken Technology Group. NVL ist bereits an Kraken Technology beteiligt und will diesen Anteil im vierten Quartal dieses Jahres erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u201eDer Zusammenschluss der beiden hochspezialisierten maritimen Unternehmen zielt darauf ab, die weltweit gestiegene Nachfrage nach marktverf\u00fcgbaren autonomen Plattformen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr den milit\u00e4rischen und zivilen Anwendungsbereich \u2013 wie etwa die \u00dcberwachung und den Schutz kritischer Infrastruktur \u2013 schnellstm\u00f6glich zu bedienen\u201c, teilte NVL am Freitag mit. \u201eDas deutsch-britische Joint Venture plant den schnellen Aufbau von Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr autonome \u00dcberwasserdrohnen am NVL-Standort Blohm+Voss in Hamburg. Als Erg\u00e4nzung zu den bereits bestehenden Kapazit\u00e4ten in England k\u00f6nnen somit sowohl der deutsche als auch der europ\u00e4ische Markt schneller ausger\u00fcstet werden.\u201c<\/p>\n<p>NVL, Teil der Bremer L\u00fcrssen-Gruppe, ist das wichtigste deutsche Unternehmen der Mariner\u00fcstung, neben TKMS, das bislang noch zu ThyssenKrupp geh\u00f6rt. NVL baut \u2013 meist in Kooperation mit TKMS \u2013 Fregatten und Korvetten und fertigt auch kleinere Marineschiffe, etwa Flottendienstboote mit Aufkl\u00e4rungstechnologie, Minensuch- oder Patrouillenboote. NVL betreibt mehrere Werften an den deutschen K\u00fcsten. Die Hamburger Werft Blohm+Voss ist das Endmontagezentrum von NVL f\u00fcr den Bau von Korvetten und Fregatten.<\/p>\n<p>\u201eDas Joint Venture mit Kraken bietet uns die M\u00f6glichkeit, kurzfristig auf die aktuellen Anforderungen unserer Kunden zu reagieren und marktverf\u00fcgbare autonome Systeme schnell und in hoher St\u00fcckzahl bereitzustellen\u201c, sagt Tim Wagner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von NVL. \u201eGleichzeitig bauen wir mit diesem Schritt unsere Vorreiterrolle in der Entwicklung vom Manned\/Unmanned-Teaming (MUM-T)-Konzepten aus und schaffen eine wesentliche Voraussetzung daf\u00fcr, weitere innovative L\u00f6sungen auf diesem Gebiet auf den Weg zu bringen. Hierzu geh\u00f6rt zum Beispiel auch unser Designentwurf f\u00fcr das Drohnenmutterschiff NTV130 als Nachfolger der sechs Tender der ,Elbe\u2018-Klasse der Deutschen Marine.\u201c<\/p>\n<p>Die Kraken Technology Group war 2020 gegr\u00fcndet worden, um unbemannte Systeme f\u00fcr den Einsatz \u00fcber und unter Wasser herzustellen. \u201eDie Zusammenarbeit mit NVL erm\u00f6glicht eine exponentielle Skalierung von Produktion und Lieferkette. So k\u00f6nnen wir den wachsenden Bedrohungen auf unseren Meeren durch den Einsatz zahlreicher leistungsstarker und multifunktionaler Plattformen begegnen\u201c, sagt Mal Crease, CEO der Kraken Technology Group. \u201eDie M\u00f6glichkeit, das Know-how von NVL nutzen zu d\u00fcrfen, gemeinsam weiterzuentwickeln und es f\u00fcr den Einsatz auf kleineren, unbemannten Plattformen umzufunktionieren, wird zum entscheidenden und dringend ben\u00f6tigten Wandel in der europ\u00e4ischen maritimen Verteidigungsindustrie beitragen.\u201c<\/p>\n<p>Mit dem Einstieg in die Herstellung unbemannter Wasserfahrzeuge folgt NVL einem Trend, der durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine in den vergangenen Jahren noch deutlich verst\u00e4rkt wurde. Die Deutsche Marine etwa setzt in ihrem \u201eZielbild\u201c f\u00fcr die Entwicklung der Flotte bis zum Jahr 2035 dezidiert auch auf Drohnensysteme zum Einsatz auf dem und unter Wasser sowie in der Luft. Im Krieg zwischen der Ukraine und Russland auf dem Schwarzen Meer spielen Seedrohnen \u2013 vor allem auf ukrainischer Seite \u2013 bereits eine wichtige Rolle. Hersteller unbemannter Waffensysteme wie etwa das Unternehmen Helsing in M\u00fcnchen steigen neuerdings auch in die Fertigung von Marinedrohnen ein.<\/p>\n<p><b><em>Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit mehr als 30 Jahren auch \u00fcber die Mariner\u00fcstung.<\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Mariner\u00fcstungsunternehmen Naval Vessels L\u00fcrssen (NVL) will in gro\u00dfem Stil in die Fertigung unbemannter Seeefahrzeuge einsteigen. Dazu gr\u00fcndet NVL ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Hersteller Kraken Technology Group. 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Hierzu geh\u00f6rt zum Beispiel auch unser Designentwurf f\u00fcr das Drohnenmutterschiff NTV130 als Nachfolger der sechs Tender der ,Elbe\u2018-Klasse der Deutschen Marine.\u201cDie Kraken Technology Group war 2020 gegr\u00fcndet worden, um unbemannte Systeme f\u00fcr den Einsatz \u00fcber und unter Wasser herzustellen. \u201eDie Zusammenarbeit mit NVL erm\u00f6glicht eine exponentielle Skalierung von Produktion und Lieferkette. 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Im Krieg zwischen der Ukraine und Russland auf dem Schwarzen Meer spielen Seedrohnen \u2013 vor allem auf ukrainischer Seite \u2013 bereits eine wichtige Rolle. Hersteller unbemannter Waffensysteme wie etwa das Unternehmen Helsing in M\u00fcnchen steigen neuerdings auch in die Fertigung von Marinedrohnen ein.Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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Dazu gr\u00fcndet NVL ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Hersteller Kraken Technology Group. NVL ist bereits an Kraken Technology beteiligt und will diesen Anteil im vierten Quartal dieses Jahres erh\u00f6hen.\u201eDer Zusammenschluss der beiden hochspezialisierten maritimen Unternehmen zielt darauf ab, die weltweit gestiegene Nachfrage nach marktverf\u00fcgbaren autonomen Plattformen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr den milit\u00e4rischen und zivilen Anwendungsbereich \u2013 wie etwa die \u00dcberwachung und den Schutz kritischer Infrastruktur \u2013 schnellstm\u00f6glich zu bedienen\u201c, teilte NVL am Freitag mit. \u201eDas deutsch-britische Joint Venture plant den schnellen Aufbau von Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr autonome \u00dcberwasserdrohnen am NVL-Standort Blohm+Voss in Hamburg. Als Erg\u00e4nzung zu den bereits bestehenden Kapazit\u00e4ten in England k\u00f6nnen somit sowohl der deutsche als auch der europ\u00e4ische Markt schneller ausger\u00fcstet werden.\u201cNVL, Teil der Bremer L\u00fcrssen-Gruppe, ist das wichtigste deutsche Unternehmen der Mariner\u00fcstung, neben TKMS, das bislang noch zu ThyssenKrupp geh\u00f6rt. NVL baut \u2013 meist in Kooperation mit TKMS \u2013 Fregatten und Korvetten und fertigt auch kleinere Marineschiffe, etwa Flottendienstboote mit Aufkl\u00e4rungstechnologie, Minensuch- oder Patrouillenboote. NVL betreibt mehrere Werften an den deutschen K\u00fcsten. Die Hamburger Werft Blohm+Voss ist das Endmontagezentrum von NVL f\u00fcr den Bau von Korvetten und Fregatten.\u201eDas Joint Venture mit Kraken bietet uns die M\u00f6glichkeit, kurzfristig auf die aktuellen Anforderungen unserer Kunden zu reagieren und marktverf\u00fcgbare autonome Systeme schnell und in hoher St\u00fcckzahl bereitzustellen\u201c, sagt Tim Wagner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von NVL. \u201eGleichzeitig bauen wir mit diesem Schritt unsere Vorreiterrolle in der Entwicklung vom Manned\/Unmanned-Teaming (MUM-T)-Konzepten aus und schaffen eine wesentliche Voraussetzung daf\u00fcr, weitere innovative L\u00f6sungen auf diesem Gebiet auf den Weg zu bringen. Hierzu geh\u00f6rt zum Beispiel auch unser Designentwurf f\u00fcr das Drohnenmutterschiff NTV130 als Nachfolger der sechs Tender der ,Elbe\u2018-Klasse der Deutschen Marine.\u201cDie Kraken Technology Group war 2020 gegr\u00fcndet worden, um unbemannte Systeme f\u00fcr den Einsatz \u00fcber und unter Wasser herzustellen. \u201eDie Zusammenarbeit mit NVL erm\u00f6glicht eine exponentielle Skalierung von Produktion und Lieferkette. So k\u00f6nnen wir den wachsenden Bedrohungen auf unseren Meeren durch den Einsatz zahlreicher leistungsstarker und multifunktionaler Plattformen begegnen\u201c, sagt Mal Crease, CEO der Kraken Technology Group. \u201eDie M\u00f6glichkeit, das Know-how von NVL nutzen zu d\u00fcrfen, gemeinsam weiterzuentwickeln und es f\u00fcr den Einsatz auf kleineren, unbemannten Plattformen umzufunktionieren, wird zum entscheidenden und dringend ben\u00f6tigten Wandel in der europ\u00e4ischen maritimen Verteidigungsindustrie beitragen.\u201cMit dem Einstieg in die Herstellung unbemannter Wasserfahrzeuge folgt NVL einem Trend, der durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine in den vergangenen Jahren noch deutlich verst\u00e4rkt wurde. Die Deutsche Marine etwa setzt in ihrem \u201eZielbild\u201c f\u00fcr die Entwicklung der Flotte bis zum Jahr 2035 dezidiert auch auf Drohnensysteme zum Einsatz auf dem und unter Wasser sowie in der Luft. Im Krieg zwischen der Ukraine und Russland auf dem Schwarzen Meer spielen Seedrohnen \u2013 vor allem auf ukrainischer Seite \u2013 bereits eine wichtige Rolle. Hersteller unbemannter Waffensysteme wie etwa das Unternehmen Helsing in M\u00fcnchen steigen neuerdings auch in die Fertigung von Marinedrohnen ein.Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit mehr als 30 Jahren auch \u00fcber die Mariner\u00fcstung.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Naval Vessels L\u00fcrssen steigt in den Bau von Meeresdrohnen ein - vof-news.eu","og_description":"Das Mariner\u00fcstungsunternehmen Naval Vessels L\u00fcrssen (NVL) will in gro\u00dfem Stil in die Fertigung unbemannter Seeefahrzeuge einsteigen. 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Hierzu geh\u00f6rt zum Beispiel auch unser Designentwurf f\u00fcr das Drohnenmutterschiff NTV130 als Nachfolger der sechs Tender der ,Elbe\u2018-Klasse der Deutschen Marine.\u201cDie Kraken Technology Group war 2020 gegr\u00fcndet worden, um unbemannte Systeme f\u00fcr den Einsatz \u00fcber und unter Wasser herzustellen. \u201eDie Zusammenarbeit mit NVL erm\u00f6glicht eine exponentielle Skalierung von Produktion und Lieferkette. 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Im Krieg zwischen der Ukraine und Russland auf dem Schwarzen Meer spielen Seedrohnen \u2013 vor allem auf ukrainischer Seite \u2013 bereits eine wichtige Rolle. Hersteller unbemannter Waffensysteme wie etwa das Unternehmen Helsing in M\u00fcnchen steigen neuerdings auch in die Fertigung von Marinedrohnen ein.Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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Im Krieg zwischen der Ukraine und Russland auf dem Schwarzen Meer spielen Seedrohnen \u2013 vor allem auf ukrainischer Seite \u2013 bereits eine wichtige Rolle. Hersteller unbemannter Waffensysteme wie etwa das Unternehmen Helsing in M\u00fcnchen steigen neuerdings auch in die Fertigung von Marinedrohnen ein.Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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