{"id":265272,"date":"2025-08-16T13:26:11","date_gmt":"2025-08-16T10:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/so-ringt-ein-hamburger-hersteller-mit-bauhaus-uhren-um-den-us-markt\/"},"modified":"2025-08-16T13:26:36","modified_gmt":"2025-08-16T10:26:36","slug":"so-ringt-ein-hamburger-hersteller-mit-bauhaus-uhren-um-den-us-markt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/so-ringt-ein-hamburger-hersteller-mit-bauhaus-uhren-um-den-us-markt\/","title":{"rendered":"So ringt ein Hamburger Hersteller mit \u201eBauhaus-Uhren\u201c um den US-Markt"},"content":{"rendered":"<p>Wie man ein Unternehmen von null an aufbaut, wie man sein Produkt weltweit vermarkten kann, das hat Dustin Fontaine, 36, in den vergangenen neun Jahren gelernt. Doch der Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hamburger Uhrenherstellers Sternglas kann nicht sicher sein, welche Regeln demn\u00e4chst an seinem wichtigsten Auslandsmarkt gelten werden. Denn US-Pr\u00e4sident Donald Trump ver\u00e4ndert Z\u00f6lle am liebsten von jetzt auf gleich.<\/p>\n<p>Vom 28. August an gelten neue Zolls\u00e4tze von mindestens 15 Prozent f\u00fcr die Einfuhr auf eine Vielzahl von Waren in die USA. Das haben die Europ\u00e4ische Union und die Vereinigten Staaten ausgehandelt, auf Druck der Regierung Trump. F\u00fcr Sternglas hat das gravierende Folgen. Der US-Markt \u2013 und hier vor allem der Onlinehandel \u2013 tr\u00e4gt rund ein Viertel zum gesamten Umsatz des Hamburger Unternehmens bei. Diesen Markt m\u00fcssen Fontaine und sein Team retten, wenn sie die Existenz des Unternehmens nicht aufs Spiel setzen wollen.<\/p>\n<p>Der Zollsatz von 15 Prozent auf die Sternglas-Uhren ist dabei wohl noch das kleinste Problem f\u00fcr das Unternehmen. \u201eMit dem Beginn der neuen Zollregeln zum 28. August schalten wir unseren Onlinehandel in den USA zun\u00e4chst ab\u201c, sagt Fontaine. \u201eDie Wert-Grenze f\u00fcr die Einfuhren in die USA liegt bislang bei 800 Dollar. Unterhalb dieses Warenwertes k\u00f6nnen wir die Zollformalit\u00e4ten und auch die Kosten f\u00fcr den Zoll bislang mit geringem b\u00fcrokratischem Aufwand \u00fcbernehmen. Vom 28. August an wird die Wertgrenze aber auf null gesenkt \u2013 dann muss ein Kunde in den USA, der eine unserer Uhren bestellt, umfangreiche Zollformalit\u00e4ten erbringen.\u201c<\/p>\n<p>Fontaine sitzt in einem kleinen Konferenzraum im Coworking-Geb\u00e4ude von WeWork an der Gerhofstra\u00dfe in der Hamburger Innenstadt. Sternglas minimiert die Fixkosten, auch bei den Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen, damit sich das Unternehmen entwickeln kann. Die Laufwerke f\u00fcr die Uhren stammen \u00fcberwiegend aus Japan, montiert werden die Zeitmesser in China, die Armb\u00e4nder kommen teils aus deutscher Fertigung. Die Konfektionierung und den Versand der Uhren verantwortet ein Logistiker in Nordrhein-Westfalen. Repariert werden die Sternglas-Uhren bei einem Vertragsunternehmen in Frankfurt.<\/p>\n<p>\u201eBauhaus-Uhren\u201c nennt Fontaine die Kollektion der von ihm entworfenen Zeitmesser mit ihrem klaren Design und den hochwertigen Materialien. In einer Preisspanne von einigen Hundert Euro sind sie auch f\u00fcr Normalverdiener bezahlbar. Derzeit 18 Frauen und M\u00e4nner hat das Team von Sternglas, das Unternehmen verkauft j\u00e4hrlich mehr als 25.000 Uhren in etwa 80 L\u00e4ndern, \u00fcberwiegend im Onlinehandel. Aber auch bei Juwelieren findet man zum Beispiel in Deutschland die Kollektion, ebenso an Bord bei Lufthansa oder Condor.<\/p>\n<p>Seit Wochen arbeitet das Team an einer Reaktion auf die neuen Importhemmnisse in den USA. \u201eWir bereiten die Gr\u00fcndung eines Tochterunternehmens in den USA vor. Unser Ziel ist es, an jedem Werktag gesammelte Bestellungen in die USA zu senden, zum Beispiel 50 Uhren zugleich, und die Zollformalit\u00e4ten damit zu b\u00fcndeln\u201c, sagt Fontaine. \u201eUnser Tochterunternehmen sorgt dann in den USA f\u00fcr den Versand zum Endkunden. Allerdings bedeutet das auch,  dass wir uns steuerlich in den USA neu aufstellen m\u00fcssen. Und das ist durchaus mindestens so kompliziert wie in Deutschland.\u201c<\/p>\n<p>Mithilfe von Schnellkurieren wie etwa DHL Express versendet Sternglas bislang eine im Onlineshop bestellte Uhr von Deutschland in die USA innerhalb von drei Tagen bis zum Kunden. Mit dem Umweg \u00fcber eine k\u00fcnftige US-Niederlassung wird es einige Tage l\u00e4nger dauern. Um die Belastung mit Zollformalit\u00e4ten m\u00f6glichst gering zu halten, sucht Sternglas in den Vereinigten Staaten auch ein Partnerunternehmen f\u00fcr Reparaturen. \u201eWir haben in den USA eine Datei mit etwa 30.000 bis 50.000 Kunden\u201c, sagt Fontaine. \u201eDie werden wir anschreiben, sobald wir wissen, wann wir den Onlineversand wieder aufnehmen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Wie sehr Z\u00f6lle das Gesch\u00e4ft behindern k\u00f6nnen, wusste das Team von Sternglas allerdings schon, bevor Trump bei diesem Thema die Konfrontation mit aller Welt suchte. Auf die Erschlie\u00dfung des indischen Marktes verzichteten die Hamburger wegen der Z\u00f6lle bislang v\u00f6llig: \u201eIndien ist ein riesiger Markt, aber wir sind dort nicht aktiv, weil die Zollregeln zu kompliziert und f\u00fcr uns zu intransparent sind\u201c, sagt Fontaine. \u201eDas bedeutet zum Beispiel: Es w\u00e4re unwirtschaftlich, Uhren aus Indien f\u00fcr eine Reparatur nach Deutschland und wieder zur\u00fcckzusenden. Der Zoll bei der Wiedereinfuhr w\u00e4re schwer kalkulierbar und im Zweifel zu hoch.\u201c<\/p>\n<p><b><em>Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. \u00dcber den norddeutschen Au\u00dfenhandel berichtet er  seit vielen Jahren.<\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man ein Unternehmen von null an aufbaut, wie man sein Produkt weltweit vermarkten kann, das hat Dustin Fontaine, 36, in den vergangenen neun Jahren gelernt. 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Diesen Markt m\u00fcssen Fontaine und sein Team retten, wenn sie die Existenz des Unternehmens nicht aufs Spiel setzen wollen.Der Zollsatz von 15 Prozent auf die Sternglas-Uhren ist dabei wohl noch das kleinste Problem f\u00fcr das Unternehmen. \u201eMit dem Beginn der neuen Zollregeln zum 28. August schalten wir unseren Onlinehandel in den USA zun\u00e4chst ab\u201c, sagt Fontaine. \u201eDie Wert-Grenze f\u00fcr die Einfuhren in die USA liegt bislang bei 800 Dollar. Unterhalb dieses Warenwertes k\u00f6nnen wir die Zollformalit\u00e4ten und auch die Kosten f\u00fcr den Zoll bislang mit geringem b\u00fcrokratischem Aufwand \u00fcbernehmen. Vom 28. August an wird die Wertgrenze aber auf null gesenkt \u2013 dann muss ein Kunde in den USA, der eine unserer Uhren bestellt, umfangreiche Zollformalit\u00e4ten erbringen.\u201cFontaine sitzt in einem kleinen Konferenzraum im Coworking-Geb\u00e4ude von WeWork an der Gerhofstra\u00dfe in der Hamburger Innenstadt. 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Aber auch bei Juwelieren findet man zum Beispiel in Deutschland die Kollektion, ebenso an Bord bei Lufthansa oder Condor.Seit Wochen arbeitet das Team an einer Reaktion auf die neuen Importhemmnisse in den USA. \u201eWir bereiten die Gr\u00fcndung eines Tochterunternehmens in den USA vor. Unser Ziel ist es, an jedem Werktag gesammelte Bestellungen in die USA zu senden, zum Beispiel 50 Uhren zugleich, und die Zollformalit\u00e4ten damit zu b\u00fcndeln\u201c, sagt Fontaine. \u201eUnser Tochterunternehmen sorgt dann in den USA f\u00fcr den Versand zum Endkunden. Allerdings bedeutet das auch, dass wir uns steuerlich in den USA neu aufstellen m\u00fcssen. Und das ist durchaus mindestens so kompliziert wie in Deutschland.\u201cMithilfe von Schnellkurieren wie etwa DHL Express versendet Sternglas bislang eine im Onlineshop bestellte Uhr von Deutschland in die USA innerhalb von drei Tagen bis zum Kunden. 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Diesen Markt m\u00fcssen Fontaine und sein Team retten, wenn sie die Existenz des Unternehmens nicht aufs Spiel setzen wollen.Der Zollsatz von 15 Prozent auf die Sternglas-Uhren ist dabei wohl noch das kleinste Problem f\u00fcr das Unternehmen. \u201eMit dem Beginn der neuen Zollregeln zum 28. August schalten wir unseren Onlinehandel in den USA zun\u00e4chst ab\u201c, sagt Fontaine. \u201eDie Wert-Grenze f\u00fcr die Einfuhren in die USA liegt bislang bei 800 Dollar. Unterhalb dieses Warenwertes k\u00f6nnen wir die Zollformalit\u00e4ten und auch die Kosten f\u00fcr den Zoll bislang mit geringem b\u00fcrokratischem Aufwand \u00fcbernehmen. Vom 28. August an wird die Wertgrenze aber auf null gesenkt \u2013 dann muss ein Kunde in den USA, der eine unserer Uhren bestellt, umfangreiche Zollformalit\u00e4ten erbringen.\u201cFontaine sitzt in einem kleinen Konferenzraum im Coworking-Geb\u00e4ude von WeWork an der Gerhofstra\u00dfe in der Hamburger Innenstadt. Sternglas minimiert die Fixkosten, auch bei den Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen, damit sich das Unternehmen entwickeln kann. Die Laufwerke f\u00fcr die Uhren stammen \u00fcberwiegend aus Japan, montiert werden die Zeitmesser in China, die Armb\u00e4nder kommen teils aus deutscher Fertigung. Die Konfektionierung und den Versand der Uhren verantwortet ein Logistiker in Nordrhein-Westfalen. Repariert werden die Sternglas-Uhren bei einem Vertragsunternehmen in Frankfurt.\u201eBauhaus-Uhren\u201c nennt Fontaine die Kollektion der von ihm entworfenen Zeitmesser mit ihrem klaren Design und den hochwertigen Materialien. In einer Preisspanne von einigen Hundert Euro sind sie auch f\u00fcr Normalverdiener bezahlbar. Derzeit 18 Frauen und M\u00e4nner hat das Team von Sternglas, das Unternehmen verkauft j\u00e4hrlich mehr als 25.000 Uhren in etwa 80 L\u00e4ndern, \u00fcberwiegend im Onlinehandel. Aber auch bei Juwelieren findet man zum Beispiel in Deutschland die Kollektion, ebenso an Bord bei Lufthansa oder Condor.Seit Wochen arbeitet das Team an einer Reaktion auf die neuen Importhemmnisse in den USA. \u201eWir bereiten die Gr\u00fcndung eines Tochterunternehmens in den USA vor. Unser Ziel ist es, an jedem Werktag gesammelte Bestellungen in die USA zu senden, zum Beispiel 50 Uhren zugleich, und die Zollformalit\u00e4ten damit zu b\u00fcndeln\u201c, sagt Fontaine. \u201eUnser Tochterunternehmen sorgt dann in den USA f\u00fcr den Versand zum Endkunden. Allerdings bedeutet das auch, dass wir uns steuerlich in den USA neu aufstellen m\u00fcssen. Und das ist durchaus mindestens so kompliziert wie in Deutschland.\u201cMithilfe von Schnellkurieren wie etwa DHL Express versendet Sternglas bislang eine im Onlineshop bestellte Uhr von Deutschland in die USA innerhalb von drei Tagen bis zum Kunden. 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Diesen Markt m\u00fcssen Fontaine und sein Team retten, wenn sie die Existenz des Unternehmens nicht aufs Spiel setzen wollen.Der Zollsatz von 15 Prozent auf die Sternglas-Uhren ist dabei wohl noch das kleinste Problem f\u00fcr das Unternehmen. \u201eMit dem Beginn der neuen Zollregeln zum 28. August schalten wir unseren Onlinehandel in den USA zun\u00e4chst ab\u201c, sagt Fontaine. \u201eDie Wert-Grenze f\u00fcr die Einfuhren in die USA liegt bislang bei 800 Dollar. Unterhalb dieses Warenwertes k\u00f6nnen wir die Zollformalit\u00e4ten und auch die Kosten f\u00fcr den Zoll bislang mit geringem b\u00fcrokratischem Aufwand \u00fcbernehmen. Vom 28. August an wird die Wertgrenze aber auf null gesenkt \u2013 dann muss ein Kunde in den USA, der eine unserer Uhren bestellt, umfangreiche Zollformalit\u00e4ten erbringen.\u201cFontaine sitzt in einem kleinen Konferenzraum im Coworking-Geb\u00e4ude von WeWork an der Gerhofstra\u00dfe in der Hamburger Innenstadt. 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Aber auch bei Juwelieren findet man zum Beispiel in Deutschland die Kollektion, ebenso an Bord bei Lufthansa oder Condor.Seit Wochen arbeitet das Team an einer Reaktion auf die neuen Importhemmnisse in den USA. \u201eWir bereiten die Gr\u00fcndung eines Tochterunternehmens in den USA vor. Unser Ziel ist es, an jedem Werktag gesammelte Bestellungen in die USA zu senden, zum Beispiel 50 Uhren zugleich, und die Zollformalit\u00e4ten damit zu b\u00fcndeln\u201c, sagt Fontaine. \u201eUnser Tochterunternehmen sorgt dann in den USA f\u00fcr den Versand zum Endkunden. Allerdings bedeutet das auch, dass wir uns steuerlich in den USA neu aufstellen m\u00fcssen. Und das ist durchaus mindestens so kompliziert wie in Deutschland.\u201cMithilfe von Schnellkurieren wie etwa DHL Express versendet Sternglas bislang eine im Onlineshop bestellte Uhr von Deutschland in die USA innerhalb von drei Tagen bis zum Kunden. 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Unterhalb dieses Warenwertes k\u00f6nnen wir die Zollformalit\u00e4ten und auch die Kosten f\u00fcr den Zoll bislang mit geringem b\u00fcrokratischem Aufwand \u00fcbernehmen. Vom 28. August an wird die Wertgrenze aber auf null gesenkt \u2013 dann muss ein Kunde in den USA, der eine unserer Uhren bestellt, umfangreiche Zollformalit\u00e4ten erbringen.\u201cFontaine sitzt in einem kleinen Konferenzraum im Coworking-Geb\u00e4ude von WeWork an der Gerhofstra\u00dfe in der Hamburger Innenstadt. Sternglas minimiert die Fixkosten, auch bei den Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen, damit sich das Unternehmen entwickeln kann. Die Laufwerke f\u00fcr die Uhren stammen \u00fcberwiegend aus Japan, montiert werden die Zeitmesser in China, die Armb\u00e4nder kommen teils aus deutscher Fertigung. Die Konfektionierung und den Versand der Uhren verantwortet ein Logistiker in Nordrhein-Westfalen. 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