{"id":265138,"date":"2025-08-16T03:26:56","date_gmt":"2025-08-16T00:26:56","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/die-wahrheit-uber-die-steigenden-zulassungszahlen-bei-e-autos\/"},"modified":"2025-08-16T03:27:16","modified_gmt":"2025-08-16T00:27:16","slug":"die-wahrheit-uber-die-steigenden-zulassungszahlen-bei-e-autos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/die-wahrheit-uber-die-steigenden-zulassungszahlen-bei-e-autos\/","title":{"rendered":"Die Wahrheit \u00fcber die steigenden Zulassungszahlen bei E-Autos"},"content":{"rendered":"<p>Autoh\u00e4ndler in Deutschland schauen pessimistisch in die Zukunft. Das zeigt eine Umfrage des Zentralverbands des Kfz-Gewerbes (ZDK), die WELT AM SONNTAG vorab vorliegt. Demnach rechnen 41 Prozent der H\u00e4ndler mit einem schw\u00e4cheren Gesch\u00e4ft im zweiten Halbjahr und nur 20 Prozent mit einer Verbesserung. <\/p>\n<p>Dabei gilt bereits die aktuelle Lage als schwierig. Die Umfrage zeigt auch, dass die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article253901506\/Autos-In-einer-Stadt-kommt-fast-ein-Pkw-auf-einen-Einwohner.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article253901506\/Autos-In-einer-Stadt-kommt-fast-ein-Pkw-auf-einen-Einwohner.html\">offiziellen Zulassungszahlen <\/a>die Situation der Branche aus Sicht der Unternehmer nicht ad\u00e4quat abbilden.<\/p>\n<p>\u201eDie wachsende Zahl an Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen t\u00e4uscht \u00fcber die Realit\u00e4t im Handel hinweg\u201c, kritisiert ZDK-Pr\u00e4sident Thomas Peckruhn. \u201eWas statistisch als Erfolg erscheint, ist in der Realit\u00e4t h\u00e4ufig das Ergebnis von Eigenzulassungen durch Hersteller und H\u00e4ndler, Flottengesch\u00e4ften oder taktischen Ma\u00dfnahmen \u2013 nicht aber von echten Kundennachfragen im Handel.\u201c <\/p>\n<h3>Firmenwagen treiben Zulassungszahlen an<\/h3>\n<p>Autohersteller lassen Fahrzeuge beispielsweise tageweise zu, um sie anschlie\u00dfend mit Rabatten als Gebrauchtwagen zu verkaufen. Das gilt auch f\u00fcr den Erfolg von Newcomern wie dem chinesischen Konzern BYD. Im ersten Quartal dieses Jahres waren lediglich zw\u00f6lf Prozent der BYD-Neuzulassungen auf Privatk\u00e4ufer zugelassen worden. Ein Gro\u00dfteil ging offenbar in Firmenflotten.<\/p>\n<p>Trotz Erfolgsmeldungen in der Zulassungsstatistik sehen die H\u00e4ndler daher kein Anziehen des Gesch\u00e4fts mit reinen Elektroautos \u2013 ganz im Gegenteil: 64 Prozent der befragten 478 Betriebe verzeichnen aktuell schlechtere Verk\u00e4ufe von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/elektroautos\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/elektroautos\/\">E-Autos<\/a> an Privatkunden. 58 Prozent von ihnen sehen diese Entwicklung auch bei gewerblichen K\u00e4ufern. <\/p>\n<p>Das passt zu den Halbjahreszahlen der deutschen Autohersteller, die deutliche Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge verzeichneten. Als Ursachen gelten die Verunsicherung der Kunden bei Elektroautos, anstehende Modellwechsel und die konjunkturelle Unsicherheit.<\/p>\n<p>ZDK-Pr\u00e4sident Peckruhn verweist in diesem Zusammenhang auf die amtliche Zulassungsstatistik. Demnach haben Hersteller und Handel im ersten Halbjahr 2025 Eigenzulassungen batterieelektrischer Autos gegen\u00fcber den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 mehr als verdoppelt \u2013 auf 65.401 Fahrzeuge. Die Zahl privater E-Auto-Neuzulassungen sank derweil um neun Prozent auf 82.294 Fahrzeuge. <\/p>\n<h3>Absatzkrise bei E-Autos <\/h3>\n<p>Das zeigt, dass viele Elektroautos nur noch mit erheblichen Rabatten verkauft werden. So n\u00e4hern sich laut Marktstudien die real gezahlten Preise f\u00fcr E-Autos denjenigen der traditionell deutlich g\u00fcnstigeren Verbrenner an. <\/p>\n<p>Die schwachen Zahlen beim Handel seien \u201eein klares Warnsignal\u201c, warnt Verbandsvertreter Peckruhn. \u201eDie Politik nimmt diese Absatzkrise nicht wahr, weil sie nur auf die Entwicklung der amtlichen Zulassungszahlen schaut.\u201c<\/p>\n<p>Die H\u00e4ndler fordern nun neue Anreize f\u00fcr Privatk\u00e4ufer. Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei ein billiger <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/vergleich\/autostrom\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vergleich\/autostrom\/\">Preis f\u00fcr Ladestrom<\/a>. So gilt als ein Treiber des E-Auto-Erfolgs in China, dass Strom dort deutlich g\u00fcnstiger ist als in Europa. <\/p>\n<p>31 Prozent der Betriebe fordern diese Senkung. Ein Viertel pocht zudem auf einen schnelleren Ausbau des Ladenetzes. Wenig Anklang finden hingegen eine staatliche Kaufpr\u00e4mie (13 Prozent) oder Social Leasing nach franz\u00f6sischem Vorbild (vier Prozent).<\/p>\n<p>\u201eDie aktuellen Ma\u00dfnahmen der Koalition sind unzureichend und einseitig nur auf hochpreisige E-Dienstwagen ausgerichtet\u201c, kritisiert Peckruhn. Der ZDK-Pr\u00e4sident verweist darauf, die Branche sei etwa durch Ausbildung f\u00fcr E-Mobilit\u00e4t in Vorleistung gegangen. <\/p>\n<p>\u201eUm die CO\u2082-Flottenziele bis 2035 zu erreichen, br\u00e4uchten wir bereits jetzt rund 100.000 zus\u00e4tzliche Neuzulassungen von batterieelektrischen Autos f\u00fcr einen Marktanteil von etwa einem Viertel.\u201c Doch ein Umschwung zum E-Auto bleibt bislang aus: Die Bestellungen von Benzin- und Dieselautos liegen laut der Umfrage des Verbands seit Jahresbeginn stabil.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/christoph-kapalschinski\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/christoph-kapalschinski\/\"><em><b>Christoph Kapalschinski <\/b><\/em><\/a><em><b>ist Wirtschaftsredakteur. Er berichtet \u00fcber die Auto-Branche.<\/b><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autoh\u00e4ndler in Deutschland schauen pessimistisch in die Zukunft. Das zeigt eine Umfrage des Zentralverbands des Kfz-Gewerbes (ZDK), die WELT AM SONNTAG vorab vorliegt. Demnach rechnen 41 Prozent der H\u00e4ndler mit einem schw\u00e4cheren Gesch\u00e4ft im zweiten Halbjahr und nur 20 Prozent mit einer Verbesserung. Dabei gilt bereits die aktuelle Lage als schwierig. 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Dabei gilt bereits die aktuelle Lage als schwierig. Die Umfrage zeigt auch, dass die offiziellen Zulassungszahlen die Situation der Branche aus Sicht der Unternehmer nicht ad\u00e4quat abbilden.\u201eDie wachsende Zahl an Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen t\u00e4uscht \u00fcber die Realit\u00e4t im Handel hinweg\u201c, kritisiert ZDK-Pr\u00e4sident Thomas Peckruhn. \u201eWas statistisch als Erfolg erscheint, ist in der Realit\u00e4t h\u00e4ufig das Ergebnis von Eigenzulassungen durch Hersteller und H\u00e4ndler, Flottengesch\u00e4ften oder taktischen Ma\u00dfnahmen \u2013 nicht aber von echten Kundennachfragen im Handel.\u201c Firmenwagen treiben Zulassungszahlen anAutohersteller lassen Fahrzeuge beispielsweise tageweise zu, um sie anschlie\u00dfend mit Rabatten als Gebrauchtwagen zu verkaufen. Das gilt auch f\u00fcr den Erfolg von Newcomern wie dem chinesischen Konzern BYD. Im ersten Quartal dieses Jahres waren lediglich zw\u00f6lf Prozent der BYD-Neuzulassungen auf Privatk\u00e4ufer zugelassen worden. Ein Gro\u00dfteil ging offenbar in Firmenflotten.Trotz Erfolgsmeldungen in der Zulassungsstatistik sehen die H\u00e4ndler daher kein Anziehen des Gesch\u00e4fts mit reinen Elektroautos \u2013 ganz im Gegenteil: 64 Prozent der befragten 478 Betriebe verzeichnen aktuell schlechtere Verk\u00e4ufe von E-Autos an Privatkunden. 58 Prozent von ihnen sehen diese Entwicklung auch bei gewerblichen K\u00e4ufern. Das passt zu den Halbjahreszahlen der deutschen Autohersteller, die deutliche Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge verzeichneten. Als Ursachen gelten die Verunsicherung der Kunden bei Elektroautos, anstehende Modellwechsel und die konjunkturelle Unsicherheit.ZDK-Pr\u00e4sident Peckruhn verweist in diesem Zusammenhang auf die amtliche Zulassungsstatistik. Demnach haben Hersteller und Handel im ersten Halbjahr 2025 Eigenzulassungen batterieelektrischer Autos gegen\u00fcber den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 mehr als verdoppelt \u2013 auf 65.401 Fahrzeuge. Die Zahl privater E-Auto-Neuzulassungen sank derweil um neun Prozent auf 82.294 Fahrzeuge. Absatzkrise bei E-Autos Das zeigt, dass viele Elektroautos nur noch mit erheblichen Rabatten verkauft werden. So n\u00e4hern sich laut Marktstudien die real gezahlten Preise f\u00fcr E-Autos denjenigen der traditionell deutlich g\u00fcnstigeren Verbrenner an. Die schwachen Zahlen beim Handel seien \u201eein klares Warnsignal\u201c, warnt Verbandsvertreter Peckruhn. \u201eDie Politik nimmt diese Absatzkrise nicht wahr, weil sie nur auf die Entwicklung der amtlichen Zulassungszahlen schaut.\u201cDie H\u00e4ndler fordern nun neue Anreize f\u00fcr Privatk\u00e4ufer. Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei ein billiger Preis f\u00fcr Ladestrom. So gilt als ein Treiber des E-Auto-Erfolgs in China, dass Strom dort deutlich g\u00fcnstiger ist als in Europa. 31 Prozent der Betriebe fordern diese Senkung. Ein Viertel pocht zudem auf einen schnelleren Ausbau des Ladenetzes. Wenig Anklang finden hingegen eine staatliche Kaufpr\u00e4mie (13 Prozent) oder Social Leasing nach franz\u00f6sischem Vorbild (vier Prozent).\u201eDie aktuellen Ma\u00dfnahmen der Koalition sind unzureichend und einseitig nur auf hochpreisige E-Dienstwagen ausgerichtet\u201c, kritisiert Peckruhn. Der ZDK-Pr\u00e4sident verweist darauf, die Branche sei etwa durch Ausbildung f\u00fcr E-Mobilit\u00e4t in Vorleistung gegangen. \u201eUm die CO\u2082-Flottenziele bis 2035 zu erreichen, br\u00e4uchten wir bereits jetzt rund 100.000 zus\u00e4tzliche Neuzulassungen von batterieelektrischen Autos f\u00fcr einen Marktanteil von etwa einem Viertel.\u201c Doch ein Umschwung zum E-Auto bleibt bislang aus: Die Bestellungen von Benzin- und Dieselautos liegen laut der Umfrage des Verbands seit Jahresbeginn stabil.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. 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Ein Gro\u00dfteil ging offenbar in Firmenflotten.Trotz Erfolgsmeldungen in der Zulassungsstatistik sehen die H\u00e4ndler daher kein Anziehen des Gesch\u00e4fts mit reinen Elektroautos \u2013 ganz im Gegenteil: 64 Prozent der befragten 478 Betriebe verzeichnen aktuell schlechtere Verk\u00e4ufe von E-Autos an Privatkunden. 58 Prozent von ihnen sehen diese Entwicklung auch bei gewerblichen K\u00e4ufern. Das passt zu den Halbjahreszahlen der deutschen Autohersteller, die deutliche Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge verzeichneten. Als Ursachen gelten die Verunsicherung der Kunden bei Elektroautos, anstehende Modellwechsel und die konjunkturelle Unsicherheit.ZDK-Pr\u00e4sident Peckruhn verweist in diesem Zusammenhang auf die amtliche Zulassungsstatistik. Demnach haben Hersteller und Handel im ersten Halbjahr 2025 Eigenzulassungen batterieelektrischer Autos gegen\u00fcber den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 mehr als verdoppelt \u2013 auf 65.401 Fahrzeuge. Die Zahl privater E-Auto-Neuzulassungen sank derweil um neun Prozent auf 82.294 Fahrzeuge. Absatzkrise bei E-Autos Das zeigt, dass viele Elektroautos nur noch mit erheblichen Rabatten verkauft werden. So n\u00e4hern sich laut Marktstudien die real gezahlten Preise f\u00fcr E-Autos denjenigen der traditionell deutlich g\u00fcnstigeren Verbrenner an. Die schwachen Zahlen beim Handel seien \u201eein klares Warnsignal\u201c, warnt Verbandsvertreter Peckruhn. \u201eDie Politik nimmt diese Absatzkrise nicht wahr, weil sie nur auf die Entwicklung der amtlichen Zulassungszahlen schaut.\u201cDie H\u00e4ndler fordern nun neue Anreize f\u00fcr Privatk\u00e4ufer. Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei ein billiger Preis f\u00fcr Ladestrom. So gilt als ein Treiber des E-Auto-Erfolgs in China, dass Strom dort deutlich g\u00fcnstiger ist als in Europa. 31 Prozent der Betriebe fordern diese Senkung. Ein Viertel pocht zudem auf einen schnelleren Ausbau des Ladenetzes. Wenig Anklang finden hingegen eine staatliche Kaufpr\u00e4mie (13 Prozent) oder Social Leasing nach franz\u00f6sischem Vorbild (vier Prozent).\u201eDie aktuellen Ma\u00dfnahmen der Koalition sind unzureichend und einseitig nur auf hochpreisige E-Dienstwagen ausgerichtet\u201c, kritisiert Peckruhn. Der ZDK-Pr\u00e4sident verweist darauf, die Branche sei etwa durch Ausbildung f\u00fcr E-Mobilit\u00e4t in Vorleistung gegangen. \u201eUm die CO\u2082-Flottenziele bis 2035 zu erreichen, br\u00e4uchten wir bereits jetzt rund 100.000 zus\u00e4tzliche Neuzulassungen von batterieelektrischen Autos f\u00fcr einen Marktanteil von etwa einem Viertel.\u201c Doch ein Umschwung zum E-Auto bleibt bislang aus: Die Bestellungen von Benzin- und Dieselautos liegen laut der Umfrage des Verbands seit Jahresbeginn stabil.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. 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Die Zahl privater E-Auto-Neuzulassungen sank derweil um neun Prozent auf 82.294 Fahrzeuge. Absatzkrise bei E-Autos Das zeigt, dass viele Elektroautos nur noch mit erheblichen Rabatten verkauft werden. So n\u00e4hern sich laut Marktstudien die real gezahlten Preise f\u00fcr E-Autos denjenigen der traditionell deutlich g\u00fcnstigeren Verbrenner an. Die schwachen Zahlen beim Handel seien \u201eein klares Warnsignal\u201c, warnt Verbandsvertreter Peckruhn. \u201eDie Politik nimmt diese Absatzkrise nicht wahr, weil sie nur auf die Entwicklung der amtlichen Zulassungszahlen schaut.\u201cDie H\u00e4ndler fordern nun neue Anreize f\u00fcr Privatk\u00e4ufer. Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei ein billiger Preis f\u00fcr Ladestrom. So gilt als ein Treiber des E-Auto-Erfolgs in China, dass Strom dort deutlich g\u00fcnstiger ist als in Europa. 31 Prozent der Betriebe fordern diese Senkung. Ein Viertel pocht zudem auf einen schnelleren Ausbau des Ladenetzes. Wenig Anklang finden hingegen eine staatliche Kaufpr\u00e4mie (13 Prozent) oder Social Leasing nach franz\u00f6sischem Vorbild (vier Prozent).\u201eDie aktuellen Ma\u00dfnahmen der Koalition sind unzureichend und einseitig nur auf hochpreisige E-Dienstwagen ausgerichtet\u201c, kritisiert Peckruhn. Der ZDK-Pr\u00e4sident verweist darauf, die Branche sei etwa durch Ausbildung f\u00fcr E-Mobilit\u00e4t in Vorleistung gegangen. \u201eUm die CO\u2082-Flottenziele bis 2035 zu erreichen, br\u00e4uchten wir bereits jetzt rund 100.000 zus\u00e4tzliche Neuzulassungen von batterieelektrischen Autos f\u00fcr einen Marktanteil von etwa einem Viertel.\u201c Doch ein Umschwung zum E-Auto bleibt bislang aus: Die Bestellungen von Benzin- und Dieselautos liegen laut der Umfrage des Verbands seit Jahresbeginn stabil.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. 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Die Umfrage zeigt auch, dass die offiziellen Zulassungszahlen die Situation der Branche aus Sicht der Unternehmer nicht ad\u00e4quat abbilden.\u201eDie wachsende Zahl an Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen t\u00e4uscht \u00fcber die Realit\u00e4t im Handel hinweg\u201c, kritisiert ZDK-Pr\u00e4sident Thomas Peckruhn. \u201eWas statistisch als Erfolg erscheint, ist in der Realit\u00e4t h\u00e4ufig das Ergebnis von Eigenzulassungen durch Hersteller und H\u00e4ndler, Flottengesch\u00e4ften oder taktischen Ma\u00dfnahmen \u2013 nicht aber von echten Kundennachfragen im Handel.\u201c Firmenwagen treiben Zulassungszahlen anAutohersteller lassen Fahrzeuge beispielsweise tageweise zu, um sie anschlie\u00dfend mit Rabatten als Gebrauchtwagen zu verkaufen. Das gilt auch f\u00fcr den Erfolg von Newcomern wie dem chinesischen Konzern BYD. Im ersten Quartal dieses Jahres waren lediglich zw\u00f6lf Prozent der BYD-Neuzulassungen auf Privatk\u00e4ufer zugelassen worden. 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