{"id":265002,"date":"2025-08-15T15:26:50","date_gmt":"2025-08-15T12:26:50","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/macht-der-fingerspitzen-sensor-diese-smartwatch-zum-oberklasse-modell\/"},"modified":"2025-08-15T15:27:18","modified_gmt":"2025-08-15T12:27:18","slug":"macht-der-fingerspitzen-sensor-diese-smartwatch-zum-oberklasse-modell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/macht-der-fingerspitzen-sensor-diese-smartwatch-zum-oberklasse-modell\/","title":{"rendered":"Macht der Fingerspitzen-Sensor diese Smartwatch zum Oberklasse-Modell?"},"content":{"rendered":"<p>Gro\u00dfe Uhren haben sich inzwischen durchgesetzt. Wo fr\u00fcher alles m\u00f6glichst flach sein musste, gibt es heute eine gro\u00dfe Toleranz. Und so ist auch unser Testmodell der Huawei Watch 5 aus Titan erst einmal ein Statement, 1,5 Zentimeter dick und mit seinem Armband mehr als 80 Gramm schwer. Doch das gilt nur f\u00fcr die Variante mit einem Display-Durchmesser von 46 Millimeter. Wer es etwas kleiner und leichter mag, kann zur 42-Millimeter-Uhr greifen. Die Funktionen sind bei beiden Modellen gleich. <\/p>\n<p>Zwar w\u00e4hlt Huawei mit seiner runden Uhr ein klassisches Design, aber mit einem gew\u00f6lbten Glas sieht sie trotzdem modern aus. Der Hersteller will sein Ger\u00e4t als Flaggschiff-Smartwatch verstanden wissen. Auf den ersten Blick ist sie das auch: wasserdicht und geeignet f\u00fcr Eins\u00e4tze in bis zu 40 Meter Tiefe, 4,5 Tage Batterielaufzeit und viel Technik, darunter ein Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass, Barometer, Umgebungslichtsensor, Temperatursensor sowie ein Tiefensensor. <\/p>\n<p>Und doch fehlen wichtige Funktionen, die man bei einer Oberklasse-Smartwatch nicht mehr missen will. So verzichtet die Huawei Watch 5 auf einen Sprachassistenten, der gerade auf Ger\u00e4ten mit so einem kleinen Display wirklich hilfreich w\u00e4re. Au\u00dferdem finden Nutzer von Android-Smartphones die f\u00fcr die Uhr notwendige Huawei-Health-App nicht im Play Store von Google. Man muss sie von der Huawei-Website herunterladen. Das ist mit dem QR-Code auf der Verpackung zwar kein Hexenwerk, aber trotzdem umst\u00e4ndlich. iPhone-Nutzer haben es da besser.<\/p>\n<p>Ungl\u00fccklich finden wir auch die fehlende Bezahlfunktion. Technisch w\u00e4re das kein Problem, denn die Uhr verf\u00fcgt \u00fcber die NFC-Technologie zum drahtlosen \u00dcbertragen von Daten. Aber die Funktion l\u00e4sst sich \u2013 zumindest in Deutschland \u2013 schlichtweg nicht einrichten. Wer das versucht, bekommt eine Fehlermeldung: \u201eDie aktuelle tragbare Version unterst\u00fctzt diesen Dienst nicht.\u201c Allerdings auf Englisch. Der Grund all dieser L\u00fccken sind die US-Sanktionen gegen Huawei. Aber dem Nutzer hilft das nat\u00fcrlich nicht.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hat Huawei fast alles richtig gemacht, was sich ums Tracking dreht. Wir haben die Uhr intensiv beim Sport getestet: Rudern, Krafttraining, Spinning, Wandern \u2013 \u00fcberall misst die Uhr zuverl\u00e4ssig die Herzfrequenz und gibt \u00fcber die App aufschlussreiche und \u00fcbersichtliche Statistiken aus. Wir haben hier nur eine Schw\u00e4che gefunden: Sie hat Schwierigkeiten, die 25-Meter-Bahnen beim Schwimmen richtig zu z\u00e4hlen. In unserem Fall mogelte sie zu den 120 erledigten Bahnen regelm\u00e4\u00dfig sieben bis zehn weitere hinzu. Bei 50-Meter-Bahnen gibt es merkw\u00fcrdigerweise kein Verz\u00e4hlen. Im Unterschied zu vielen anderen Smartwatches ist diese Uhr aber in der Lage, den Puls auch im Wasser zuverl\u00e4ssig zu erfassen.<\/p>\n<p>Huawei trackt aber nicht nur 112 unterschiedliche Sportarten, sondern auch jede Menge Gesundheitsdaten, darunter auch den Schlaf, was aber inzwischen zu einem Standard-Feature von Smartwatches geworden ist. Die Uhr beobachtet also den Gesundheitszustand des Nutzers. Sollte beispielsweise die Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut im Wachzustand unter einen bestimmten Wert fallen, gibt es einen Alarm. <\/p>\n<p>Etwas Besonderes hat sich der Hersteller mit seinem X-Tap-Sensor auf der rechten Seite unter der Krone einfallen lassen. Hier k\u00f6nnen Nutzer ihren Zeigefinger auflegen. Nach drei Sekunden startet dann ein umfassender Gesundheitscheck, der 60 Sekunden dauert. Der Vorteil beim Messen an der Fingerspitze: Hier ist die Gef\u00e4\u00dfverteilung dichter und die Haut d\u00fcnner. Zudem st\u00f6rt keine Behaarung, die auch am Handgelenk immer wieder Schwierigkeiten machen kann.<\/p>\n<p>Am Ende steht ein Gesundheitsbericht, den Huawei Health Glance nennt, mit Informationen \u00fcber die Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilit\u00e4t, EKG,  Blutsauerstoffs\u00e4ttigung, Hauttemperatur, Arteriensteifigkeit und Stresslevel. Sogar die Atemwege werden \u00fcberpr\u00fcft, indem der Nutzer aufgefordert wird, einige Male zu Husten. <\/p>\n<p>\u00dcber das Mikrofon soll die Uhr dann feststellen k\u00f6nnen, ob alles in Ordnung ist. Alle Daten werden anschlie\u00dfend mit der Smartphone-App synchronisiert und dort \u00fcbersichtlich dargestellt. Dazu gibt es dort aber auch eine Warnung: \u201eWeder dieses Produkt noch die Health Glance-Funktion ist f\u00fcr medizinische Zwecke bestimmt. Die Ergebnisse dienen nur als Referenz und sollten nicht als Grundlage f\u00fcr medizinische Forschungs-, Diagnose- oder Behandlungszwecke verwendet werden.\u201c<\/p>\n<p>Die Uhr verf\u00fcgt ein Mikrofon und Lautsprecher, sodass auf ihr auch Anrufe gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Das funktioniert \u00fcber Bluetooth, wenn das Smartphone in der N\u00e4he ist. Nutzer k\u00f6nnen aber auch eine eSIM auf der Uhr aktivieren und dann unabh\u00e4ngig von einem Smartphone telefonieren. Wie auch bei der Apple Watch hat Huawei seine Watch 5 mit einer Gestensteuerung ausgestattet. <\/p>\n<p>Ein Doppeltippen von Zeigefinger und Daumen soll dann Anrufe entgegennehmen k\u00f6nnen, die Musikwiedergabe steuern und die Kamera des Smartphones fernbedienen. Mit dem Reiben von Zeigefinger und Daumen k\u00f6nnen Nutzer zwischen den Bedienelementen auf dem Display w\u00e4hlen. All das soll nur mit einer beschr\u00e4nkten Auswahl von Apps funktionieren. Im Test hat sich dieses Feature als sehr unzuverl\u00e4ssig herausgestellt. Unsere Fingergesten wurden fast nie erkannt. <\/p>\n<p>Fazit: Die Huawei Watch 5 eignet sich vor allem zum Tracken von Workouts und der Beobachtung von Gesundheitsdaten. Das macht sie in der Regel sehr gut. Den X-Tab-Sensor findet man bei anderen Uhren nicht. Die Watch 5 f\u00fchlt sich zudem hochwertig an und das Display l\u00e4sst sich auch in der Sonne problemlos ablesen. Die Batterielaufzeit von 4,5 Tagen hat sich im Test als zu optimistisch herausgestellt, wir mussten sie in der Regel am dritten Tag wieder aufladen. <\/p>\n<p>Weil auf der Uhr das hauseigene HarmonyOS-Betriebssystem l\u00e4uft, sind Nutzer auf eine wirklich nur kleine Auswahl von Anwendungen in der App Gallery von Huawei angewiesen. Die Huawei Watch 5 gibt es im Titan- und im Edelstahlgeh\u00e4use, je nach Ausstattung und Gr\u00f6\u00dfe kostet sie zwischen 449 und 649 Euro. <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/thomas-heuzeroth\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/thomas-heuzeroth\/\"><b><em>Thomas Heuzeroth<\/em><\/b><\/a><b><em> ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Und doch fehlen wichtige Funktionen, die man bei einer Oberklasse-Smartwatch nicht mehr missen will. So verzichtet die Huawei Watch 5 auf einen Sprachassistenten, der gerade auf Ger\u00e4ten mit so einem kleinen Display wirklich hilfreich w\u00e4re. Au\u00dferdem finden Nutzer von Android-Smartphones die f\u00fcr die Uhr notwendige Huawei-Health-App nicht im Play Store von Google. Man muss sie von der Huawei-Website herunterladen. Das ist mit dem QR-Code auf der Verpackung zwar kein Hexenwerk, aber trotzdem umst\u00e4ndlich. iPhone-Nutzer haben es da besser.Ungl\u00fccklich finden wir auch die fehlende Bezahlfunktion. Technisch w\u00e4re das kein Problem, denn die Uhr verf\u00fcgt \u00fcber die NFC-Technologie zum drahtlosen \u00dcbertragen von Daten. Aber die Funktion l\u00e4sst sich \u2013 zumindest in Deutschland \u2013 schlichtweg nicht einrichten. 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Zudem st\u00f6rt keine Behaarung, die auch am Handgelenk immer wieder Schwierigkeiten machen kann.Am Ende steht ein Gesundheitsbericht, den Huawei Health Glance nennt, mit Informationen \u00fcber die Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilit\u00e4t, EKG, Blutsauerstoffs\u00e4ttigung, Hauttemperatur, Arteriensteifigkeit und Stresslevel. Sogar die Atemwege werden \u00fcberpr\u00fcft, indem der Nutzer aufgefordert wird, einige Male zu Husten. \u00dcber das Mikrofon soll die Uhr dann feststellen k\u00f6nnen, ob alles in Ordnung ist. Alle Daten werden anschlie\u00dfend mit der Smartphone-App synchronisiert und dort \u00fcbersichtlich dargestellt. Dazu gibt es dort aber auch eine Warnung: \u201eWeder dieses Produkt noch die Health Glance-Funktion ist f\u00fcr medizinische Zwecke bestimmt. Die Ergebnisse dienen nur als Referenz und sollten nicht als Grundlage f\u00fcr medizinische Forschungs-, Diagnose- oder Behandlungszwecke verwendet werden.\u201cDie Uhr verf\u00fcgt ein Mikrofon und Lautsprecher, sodass auf ihr auch Anrufe gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Das funktioniert \u00fcber Bluetooth, wenn das Smartphone in der N\u00e4he ist. Nutzer k\u00f6nnen aber auch eine eSIM auf der Uhr aktivieren und dann unabh\u00e4ngig von einem Smartphone telefonieren. Wie auch bei der Apple Watch hat Huawei seine Watch 5 mit einer Gestensteuerung ausgestattet. Ein Doppeltippen von Zeigefinger und Daumen soll dann Anrufe entgegennehmen k\u00f6nnen, die Musikwiedergabe steuern und die Kamera des Smartphones fernbedienen. Mit dem Reiben von Zeigefinger und Daumen k\u00f6nnen Nutzer zwischen den Bedienelementen auf dem Display w\u00e4hlen. All das soll nur mit einer beschr\u00e4nkten Auswahl von Apps funktionieren. Im Test hat sich dieses Feature als sehr unzuverl\u00e4ssig herausgestellt. Unsere Fingergesten wurden fast nie erkannt. Fazit: Die Huawei Watch 5 eignet sich vor allem zum Tracken von Workouts und der Beobachtung von Gesundheitsdaten. Das macht sie in der Regel sehr gut. Den X-Tab-Sensor findet man bei anderen Uhren nicht. Die Watch 5 f\u00fchlt sich zudem hochwertig an und das Display l\u00e4sst sich auch in der Sonne problemlos ablesen. Die Batterielaufzeit von 4,5 Tagen hat sich im Test als zu optimistisch herausgestellt, wir mussten sie in der Regel am dritten Tag wieder aufladen. Weil auf der Uhr das hauseigene HarmonyOS-Betriebssystem l\u00e4uft, sind Nutzer auf eine wirklich nur kleine Auswahl von Anwendungen in der App Gallery von Huawei angewiesen. Die Huawei Watch 5 gibt es im Titan- und im Edelstahlgeh\u00e4use, je nach Ausstattung und Gr\u00f6\u00dfe kostet sie zwischen 449 und 649 Euro. Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Die Funktionen sind bei beiden Modellen gleich. Zwar w\u00e4hlt Huawei mit seiner runden Uhr ein klassisches Design, aber mit einem gew\u00f6lbten Glas sieht sie trotzdem modern aus. Der Hersteller will sein Ger\u00e4t als Flaggschiff-Smartwatch verstanden wissen. Auf den ersten Blick ist sie das auch: wasserdicht und geeignet f\u00fcr Eins\u00e4tze in bis zu 40 Meter Tiefe, 4,5 Tage Batterielaufzeit und viel Technik, darunter ein Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass, Barometer, Umgebungslichtsensor, Temperatursensor sowie ein Tiefensensor. Und doch fehlen wichtige Funktionen, die man bei einer Oberklasse-Smartwatch nicht mehr missen will. So verzichtet die Huawei Watch 5 auf einen Sprachassistenten, der gerade auf Ger\u00e4ten mit so einem kleinen Display wirklich hilfreich w\u00e4re. Au\u00dferdem finden Nutzer von Android-Smartphones die f\u00fcr die Uhr notwendige Huawei-Health-App nicht im Play Store von Google. Man muss sie von der Huawei-Website herunterladen. Das ist mit dem QR-Code auf der Verpackung zwar kein Hexenwerk, aber trotzdem umst\u00e4ndlich. iPhone-Nutzer haben es da besser.Ungl\u00fccklich finden wir auch die fehlende Bezahlfunktion. Technisch w\u00e4re das kein Problem, denn die Uhr verf\u00fcgt \u00fcber die NFC-Technologie zum drahtlosen \u00dcbertragen von Daten. Aber die Funktion l\u00e4sst sich \u2013 zumindest in Deutschland \u2013 schlichtweg nicht einrichten. Wer das versucht, bekommt eine Fehlermeldung: \u201eDie aktuelle tragbare Version unterst\u00fctzt diesen Dienst nicht.\u201c Allerdings auf Englisch. Der Grund all dieser L\u00fccken sind die US-Sanktionen gegen Huawei. Aber dem Nutzer hilft das nat\u00fcrlich nicht.Zum Gl\u00fcck hat Huawei fast alles richtig gemacht, was sich ums Tracking dreht. Wir haben die Uhr intensiv beim Sport getestet: Rudern, Krafttraining, Spinning, Wandern \u2013 \u00fcberall misst die Uhr zuverl\u00e4ssig die Herzfrequenz und gibt \u00fcber die App aufschlussreiche und \u00fcbersichtliche Statistiken aus. Wir haben hier nur eine Schw\u00e4che gefunden: Sie hat Schwierigkeiten, die 25-Meter-Bahnen beim Schwimmen richtig zu z\u00e4hlen. In unserem Fall mogelte sie zu den 120 erledigten Bahnen regelm\u00e4\u00dfig sieben bis zehn weitere hinzu. Bei 50-Meter-Bahnen gibt es merkw\u00fcrdigerweise kein Verz\u00e4hlen. Im Unterschied zu vielen anderen Smartwatches ist diese Uhr aber in der Lage, den Puls auch im Wasser zuverl\u00e4ssig zu erfassen.Huawei trackt aber nicht nur 112 unterschiedliche Sportarten, sondern auch jede Menge Gesundheitsdaten, darunter auch den Schlaf, was aber inzwischen zu einem Standard-Feature von Smartwatches geworden ist. Die Uhr beobachtet also den Gesundheitszustand des Nutzers. Sollte beispielsweise die Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut im Wachzustand unter einen bestimmten Wert fallen, gibt es einen Alarm. Etwas Besonderes hat sich der Hersteller mit seinem X-Tap-Sensor auf der rechten Seite unter der Krone einfallen lassen. Hier k\u00f6nnen Nutzer ihren Zeigefinger auflegen. Nach drei Sekunden startet dann ein umfassender Gesundheitscheck, der 60 Sekunden dauert. Der Vorteil beim Messen an der Fingerspitze: Hier ist die Gef\u00e4\u00dfverteilung dichter und die Haut d\u00fcnner. Zudem st\u00f6rt keine Behaarung, die auch am Handgelenk immer wieder Schwierigkeiten machen kann.Am Ende steht ein Gesundheitsbericht, den Huawei Health Glance nennt, mit Informationen \u00fcber die Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilit\u00e4t, EKG, Blutsauerstoffs\u00e4ttigung, Hauttemperatur, Arteriensteifigkeit und Stresslevel. 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Wie auch bei der Apple Watch hat Huawei seine Watch 5 mit einer Gestensteuerung ausgestattet. Ein Doppeltippen von Zeigefinger und Daumen soll dann Anrufe entgegennehmen k\u00f6nnen, die Musikwiedergabe steuern und die Kamera des Smartphones fernbedienen. Mit dem Reiben von Zeigefinger und Daumen k\u00f6nnen Nutzer zwischen den Bedienelementen auf dem Display w\u00e4hlen. All das soll nur mit einer beschr\u00e4nkten Auswahl von Apps funktionieren. Im Test hat sich dieses Feature als sehr unzuverl\u00e4ssig herausgestellt. Unsere Fingergesten wurden fast nie erkannt. Fazit: Die Huawei Watch 5 eignet sich vor allem zum Tracken von Workouts und der Beobachtung von Gesundheitsdaten. Das macht sie in der Regel sehr gut. Den X-Tab-Sensor findet man bei anderen Uhren nicht. Die Watch 5 f\u00fchlt sich zudem hochwertig an und das Display l\u00e4sst sich auch in der Sonne problemlos ablesen. Die Batterielaufzeit von 4,5 Tagen hat sich im Test als zu optimistisch herausgestellt, wir mussten sie in der Regel am dritten Tag wieder aufladen. Weil auf der Uhr das hauseigene HarmonyOS-Betriebssystem l\u00e4uft, sind Nutzer auf eine wirklich nur kleine Auswahl von Anwendungen in der App Gallery von Huawei angewiesen. Die Huawei Watch 5 gibt es im Titan- und im Edelstahlgeh\u00e4use, je nach Ausstattung und Gr\u00f6\u00dfe kostet sie zwischen 449 und 649 Euro. Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Wo fr\u00fcher alles m\u00f6glichst flach sein musste, gibt es heute eine gro\u00dfe Toleranz. Und so ist auch unser Testmodell der Huawei Watch 5 aus Titan erst einmal ein Statement, 1,5 Zentimeter dick und mit seinem Armband mehr als 80 Gramm schwer. Doch das gilt nur f\u00fcr die Variante mit einem Display-Durchmesser von 46 Millimeter. Wer es etwas kleiner und leichter mag, kann zur 42-Millimeter-Uhr greifen. Die Funktionen sind bei beiden Modellen gleich. Zwar w\u00e4hlt Huawei mit seiner runden Uhr ein klassisches Design, aber mit einem gew\u00f6lbten Glas sieht sie trotzdem modern aus. Der Hersteller will sein Ger\u00e4t als Flaggschiff-Smartwatch verstanden wissen. Auf den ersten Blick ist sie das auch: wasserdicht und geeignet f\u00fcr Eins\u00e4tze in bis zu 40 Meter Tiefe, 4,5 Tage Batterielaufzeit und viel Technik, darunter ein Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass, Barometer, Umgebungslichtsensor, Temperatursensor sowie ein Tiefensensor. Und doch fehlen wichtige Funktionen, die man bei einer Oberklasse-Smartwatch nicht mehr missen will. So verzichtet die Huawei Watch 5 auf einen Sprachassistenten, der gerade auf Ger\u00e4ten mit so einem kleinen Display wirklich hilfreich w\u00e4re. Au\u00dferdem finden Nutzer von Android-Smartphones die f\u00fcr die Uhr notwendige Huawei-Health-App nicht im Play Store von Google. Man muss sie von der Huawei-Website herunterladen. Das ist mit dem QR-Code auf der Verpackung zwar kein Hexenwerk, aber trotzdem umst\u00e4ndlich. iPhone-Nutzer haben es da besser.Ungl\u00fccklich finden wir auch die fehlende Bezahlfunktion. Technisch w\u00e4re das kein Problem, denn die Uhr verf\u00fcgt \u00fcber die NFC-Technologie zum drahtlosen \u00dcbertragen von Daten. Aber die Funktion l\u00e4sst sich \u2013 zumindest in Deutschland \u2013 schlichtweg nicht einrichten. Wer das versucht, bekommt eine Fehlermeldung: \u201eDie aktuelle tragbare Version unterst\u00fctzt diesen Dienst nicht.\u201c Allerdings auf Englisch. Der Grund all dieser L\u00fccken sind die US-Sanktionen gegen Huawei. Aber dem Nutzer hilft das nat\u00fcrlich nicht.Zum Gl\u00fcck hat Huawei fast alles richtig gemacht, was sich ums Tracking dreht. Wir haben die Uhr intensiv beim Sport getestet: Rudern, Krafttraining, Spinning, Wandern \u2013 \u00fcberall misst die Uhr zuverl\u00e4ssig die Herzfrequenz und gibt \u00fcber die App aufschlussreiche und \u00fcbersichtliche Statistiken aus. Wir haben hier nur eine Schw\u00e4che gefunden: Sie hat Schwierigkeiten, die 25-Meter-Bahnen beim Schwimmen richtig zu z\u00e4hlen. In unserem Fall mogelte sie zu den 120 erledigten Bahnen regelm\u00e4\u00dfig sieben bis zehn weitere hinzu. Bei 50-Meter-Bahnen gibt es merkw\u00fcrdigerweise kein Verz\u00e4hlen. Im Unterschied zu vielen anderen Smartwatches ist diese Uhr aber in der Lage, den Puls auch im Wasser zuverl\u00e4ssig zu erfassen.Huawei trackt aber nicht nur 112 unterschiedliche Sportarten, sondern auch jede Menge Gesundheitsdaten, darunter auch den Schlaf, was aber inzwischen zu einem Standard-Feature von Smartwatches geworden ist. Die Uhr beobachtet also den Gesundheitszustand des Nutzers. Sollte beispielsweise die Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut im Wachzustand unter einen bestimmten Wert fallen, gibt es einen Alarm. Etwas Besonderes hat sich der Hersteller mit seinem X-Tap-Sensor auf der rechten Seite unter der Krone einfallen lassen. Hier k\u00f6nnen Nutzer ihren Zeigefinger auflegen. Nach drei Sekunden startet dann ein umfassender Gesundheitscheck, der 60 Sekunden dauert. Der Vorteil beim Messen an der Fingerspitze: Hier ist die Gef\u00e4\u00dfverteilung dichter und die Haut d\u00fcnner. Zudem st\u00f6rt keine Behaarung, die auch am Handgelenk immer wieder Schwierigkeiten machen kann.Am Ende steht ein Gesundheitsbericht, den Huawei Health Glance nennt, mit Informationen \u00fcber die Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilit\u00e4t, EKG, Blutsauerstoffs\u00e4ttigung, Hauttemperatur, Arteriensteifigkeit und Stresslevel. Sogar die Atemwege werden \u00fcberpr\u00fcft, indem der Nutzer aufgefordert wird, einige Male zu Husten. \u00dcber das Mikrofon soll die Uhr dann feststellen k\u00f6nnen, ob alles in Ordnung ist. Alle Daten werden anschlie\u00dfend mit der Smartphone-App synchronisiert und dort \u00fcbersichtlich dargestellt. Dazu gibt es dort aber auch eine Warnung: \u201eWeder dieses Produkt noch die Health Glance-Funktion ist f\u00fcr medizinische Zwecke bestimmt. 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Im Test hat sich dieses Feature als sehr unzuverl\u00e4ssig herausgestellt. Unsere Fingergesten wurden fast nie erkannt. Fazit: Die Huawei Watch 5 eignet sich vor allem zum Tracken von Workouts und der Beobachtung von Gesundheitsdaten. Das macht sie in der Regel sehr gut. Den X-Tab-Sensor findet man bei anderen Uhren nicht. Die Watch 5 f\u00fchlt sich zudem hochwertig an und das Display l\u00e4sst sich auch in der Sonne problemlos ablesen. Die Batterielaufzeit von 4,5 Tagen hat sich im Test als zu optimistisch herausgestellt, wir mussten sie in der Regel am dritten Tag wieder aufladen. Weil auf der Uhr das hauseigene HarmonyOS-Betriebssystem l\u00e4uft, sind Nutzer auf eine wirklich nur kleine Auswahl von Anwendungen in der App Gallery von Huawei angewiesen. Die Huawei Watch 5 gibt es im Titan- und im Edelstahlgeh\u00e4use, je nach Ausstattung und Gr\u00f6\u00dfe kostet sie zwischen 449 und 649 Euro. Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Und doch fehlen wichtige Funktionen, die man bei einer Oberklasse-Smartwatch nicht mehr missen will. So verzichtet die Huawei Watch 5 auf einen Sprachassistenten, der gerade auf Ger\u00e4ten mit so einem kleinen Display wirklich hilfreich w\u00e4re. Au\u00dferdem finden Nutzer von Android-Smartphones die f\u00fcr die Uhr notwendige Huawei-Health-App nicht im Play Store von Google. Man muss sie von der Huawei-Website herunterladen. Das ist mit dem QR-Code auf der Verpackung zwar kein Hexenwerk, aber trotzdem umst\u00e4ndlich. iPhone-Nutzer haben es da besser.Ungl\u00fccklich finden wir auch die fehlende Bezahlfunktion. Technisch w\u00e4re das kein Problem, denn die Uhr verf\u00fcgt \u00fcber die NFC-Technologie zum drahtlosen \u00dcbertragen von Daten. Aber die Funktion l\u00e4sst sich \u2013 zumindest in Deutschland \u2013 schlichtweg nicht einrichten. 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Im Unterschied zu vielen anderen Smartwatches ist diese Uhr aber in der Lage, den Puls auch im Wasser zuverl\u00e4ssig zu erfassen.Huawei trackt aber nicht nur 112 unterschiedliche Sportarten, sondern auch jede Menge Gesundheitsdaten, darunter auch den Schlaf, was aber inzwischen zu einem Standard-Feature von Smartwatches geworden ist. Die Uhr beobachtet also den Gesundheitszustand des Nutzers. Sollte beispielsweise die Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut im Wachzustand unter einen bestimmten Wert fallen, gibt es einen Alarm. Etwas Besonderes hat sich der Hersteller mit seinem X-Tap-Sensor auf der rechten Seite unter der Krone einfallen lassen. Hier k\u00f6nnen Nutzer ihren Zeigefinger auflegen. Nach drei Sekunden startet dann ein umfassender Gesundheitscheck, der 60 Sekunden dauert. Der Vorteil beim Messen an der Fingerspitze: Hier ist die Gef\u00e4\u00dfverteilung dichter und die Haut d\u00fcnner. Zudem st\u00f6rt keine Behaarung, die auch am Handgelenk immer wieder Schwierigkeiten machen kann.Am Ende steht ein Gesundheitsbericht, den Huawei Health Glance nennt, mit Informationen \u00fcber die Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilit\u00e4t, EKG, Blutsauerstoffs\u00e4ttigung, Hauttemperatur, Arteriensteifigkeit und Stresslevel. Sogar die Atemwege werden \u00fcberpr\u00fcft, indem der Nutzer aufgefordert wird, einige Male zu Husten. \u00dcber das Mikrofon soll die Uhr dann feststellen k\u00f6nnen, ob alles in Ordnung ist. Alle Daten werden anschlie\u00dfend mit der Smartphone-App synchronisiert und dort \u00fcbersichtlich dargestellt. Dazu gibt es dort aber auch eine Warnung: \u201eWeder dieses Produkt noch die Health Glance-Funktion ist f\u00fcr medizinische Zwecke bestimmt. Die Ergebnisse dienen nur als Referenz und sollten nicht als Grundlage f\u00fcr medizinische Forschungs-, Diagnose- oder Behandlungszwecke verwendet werden.\u201cDie Uhr verf\u00fcgt ein Mikrofon und Lautsprecher, sodass auf ihr auch Anrufe gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Das funktioniert \u00fcber Bluetooth, wenn das Smartphone in der N\u00e4he ist. Nutzer k\u00f6nnen aber auch eine eSIM auf der Uhr aktivieren und dann unabh\u00e4ngig von einem Smartphone telefonieren. Wie auch bei der Apple Watch hat Huawei seine Watch 5 mit einer Gestensteuerung ausgestattet. Ein Doppeltippen von Zeigefinger und Daumen soll dann Anrufe entgegennehmen k\u00f6nnen, die Musikwiedergabe steuern und die Kamera des Smartphones fernbedienen. Mit dem Reiben von Zeigefinger und Daumen k\u00f6nnen Nutzer zwischen den Bedienelementen auf dem Display w\u00e4hlen. All das soll nur mit einer beschr\u00e4nkten Auswahl von Apps funktionieren. Im Test hat sich dieses Feature als sehr unzuverl\u00e4ssig herausgestellt. Unsere Fingergesten wurden fast nie erkannt. Fazit: Die Huawei Watch 5 eignet sich vor allem zum Tracken von Workouts und der Beobachtung von Gesundheitsdaten. Das macht sie in der Regel sehr gut. Den X-Tab-Sensor findet man bei anderen Uhren nicht. Die Watch 5 f\u00fchlt sich zudem hochwertig an und das Display l\u00e4sst sich auch in der Sonne problemlos ablesen. Die Batterielaufzeit von 4,5 Tagen hat sich im Test als zu optimistisch herausgestellt, wir mussten sie in der Regel am dritten Tag wieder aufladen. Weil auf der Uhr das hauseigene HarmonyOS-Betriebssystem l\u00e4uft, sind Nutzer auf eine wirklich nur kleine Auswahl von Anwendungen in der App Gallery von Huawei angewiesen. Die Huawei Watch 5 gibt es im Titan- und im Edelstahlgeh\u00e4use, je nach Ausstattung und Gr\u00f6\u00dfe kostet sie zwischen 449 und 649 Euro. Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Zwar w\u00e4hlt Huawei mit seiner runden Uhr ein klassisches Design, aber mit einem gew\u00f6lbten Glas sieht sie trotzdem modern aus. Der Hersteller will sein Ger\u00e4t als Flaggschiff-Smartwatch verstanden wissen. Auf den ersten Blick ist sie das auch: wasserdicht und geeignet f\u00fcr Eins\u00e4tze in bis zu 40 Meter Tiefe, 4,5 Tage Batterielaufzeit und viel Technik, darunter ein Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass, Barometer, Umgebungslichtsensor, Temperatursensor sowie ein Tiefensensor. Und doch fehlen wichtige Funktionen, die man bei einer Oberklasse-Smartwatch nicht mehr missen will. So verzichtet die Huawei Watch 5 auf einen Sprachassistenten, der gerade auf Ger\u00e4ten mit so einem kleinen Display wirklich hilfreich w\u00e4re. Au\u00dferdem finden Nutzer von Android-Smartphones die f\u00fcr die Uhr notwendige Huawei-Health-App nicht im Play Store von Google. Man muss sie von der Huawei-Website herunterladen. Das ist mit dem QR-Code auf der Verpackung zwar kein Hexenwerk, aber trotzdem umst\u00e4ndlich. iPhone-Nutzer haben es da besser.Ungl\u00fccklich finden wir auch die fehlende Bezahlfunktion. Technisch w\u00e4re das kein Problem, denn die Uhr verf\u00fcgt \u00fcber die NFC-Technologie zum drahtlosen \u00dcbertragen von Daten. Aber die Funktion l\u00e4sst sich \u2013 zumindest in Deutschland \u2013 schlichtweg nicht einrichten. Wer das versucht, bekommt eine Fehlermeldung: \u201eDie aktuelle tragbare Version unterst\u00fctzt diesen Dienst nicht.\u201c Allerdings auf Englisch. Der Grund all dieser L\u00fccken sind die US-Sanktionen gegen Huawei. Aber dem Nutzer hilft das nat\u00fcrlich nicht.Zum Gl\u00fcck hat Huawei fast alles richtig gemacht, was sich ums Tracking dreht. Wir haben die Uhr intensiv beim Sport getestet: Rudern, Krafttraining, Spinning, Wandern \u2013 \u00fcberall misst die Uhr zuverl\u00e4ssig die Herzfrequenz und gibt \u00fcber die App aufschlussreiche und \u00fcbersichtliche Statistiken aus. Wir haben hier nur eine Schw\u00e4che gefunden: Sie hat Schwierigkeiten, die 25-Meter-Bahnen beim Schwimmen richtig zu z\u00e4hlen. In unserem Fall mogelte sie zu den 120 erledigten Bahnen regelm\u00e4\u00dfig sieben bis zehn weitere hinzu. Bei 50-Meter-Bahnen gibt es merkw\u00fcrdigerweise kein Verz\u00e4hlen. Im Unterschied zu vielen anderen Smartwatches ist diese Uhr aber in der Lage, den Puls auch im Wasser zuverl\u00e4ssig zu erfassen.Huawei trackt aber nicht nur 112 unterschiedliche Sportarten, sondern auch jede Menge Gesundheitsdaten, darunter auch den Schlaf, was aber inzwischen zu einem Standard-Feature von Smartwatches geworden ist. Die Uhr beobachtet also den Gesundheitszustand des Nutzers. Sollte beispielsweise die Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut im Wachzustand unter einen bestimmten Wert fallen, gibt es einen Alarm. Etwas Besonderes hat sich der Hersteller mit seinem X-Tap-Sensor auf der rechten Seite unter der Krone einfallen lassen. Hier k\u00f6nnen Nutzer ihren Zeigefinger auflegen. Nach drei Sekunden startet dann ein umfassender Gesundheitscheck, der 60 Sekunden dauert. Der Vorteil beim Messen an der Fingerspitze: Hier ist die Gef\u00e4\u00dfverteilung dichter und die Haut d\u00fcnner. Zudem st\u00f6rt keine Behaarung, die auch am Handgelenk immer wieder Schwierigkeiten machen kann.Am Ende steht ein Gesundheitsbericht, den Huawei Health Glance nennt, mit Informationen \u00fcber die Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilit\u00e4t, EKG, Blutsauerstoffs\u00e4ttigung, Hauttemperatur, Arteriensteifigkeit und Stresslevel. Sogar die Atemwege werden \u00fcberpr\u00fcft, indem der Nutzer aufgefordert wird, einige Male zu Husten. \u00dcber das Mikrofon soll die Uhr dann feststellen k\u00f6nnen, ob alles in Ordnung ist. Alle Daten werden anschlie\u00dfend mit der Smartphone-App synchronisiert und dort \u00fcbersichtlich dargestellt. Dazu gibt es dort aber auch eine Warnung: \u201eWeder dieses Produkt noch die Health Glance-Funktion ist f\u00fcr medizinische Zwecke bestimmt. Die Ergebnisse dienen nur als Referenz und sollten nicht als Grundlage f\u00fcr medizinische Forschungs-, Diagnose- oder Behandlungszwecke verwendet werden.\u201cDie Uhr verf\u00fcgt ein Mikrofon und Lautsprecher, sodass auf ihr auch Anrufe gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Das funktioniert \u00fcber Bluetooth, wenn das Smartphone in der N\u00e4he ist. Nutzer k\u00f6nnen aber auch eine eSIM auf der Uhr aktivieren und dann unabh\u00e4ngig von einem Smartphone telefonieren. Wie auch bei der Apple Watch hat Huawei seine Watch 5 mit einer Gestensteuerung ausgestattet. Ein Doppeltippen von Zeigefinger und Daumen soll dann Anrufe entgegennehmen k\u00f6nnen, die Musikwiedergabe steuern und die Kamera des Smartphones fernbedienen. Mit dem Reiben von Zeigefinger und Daumen k\u00f6nnen Nutzer zwischen den Bedienelementen auf dem Display w\u00e4hlen. All das soll nur mit einer beschr\u00e4nkten Auswahl von Apps funktionieren. Im Test hat sich dieses Feature als sehr unzuverl\u00e4ssig herausgestellt. Unsere Fingergesten wurden fast nie erkannt. Fazit: Die Huawei Watch 5 eignet sich vor allem zum Tracken von Workouts und der Beobachtung von Gesundheitsdaten. Das macht sie in der Regel sehr gut. Den X-Tab-Sensor findet man bei anderen Uhren nicht. Die Watch 5 f\u00fchlt sich zudem hochwertig an und das Display l\u00e4sst sich auch in der Sonne problemlos ablesen. Die Batterielaufzeit von 4,5 Tagen hat sich im Test als zu optimistisch herausgestellt, wir mussten sie in der Regel am dritten Tag wieder aufladen. Weil auf der Uhr das hauseigene HarmonyOS-Betriebssystem l\u00e4uft, sind Nutzer auf eine wirklich nur kleine Auswahl von Anwendungen in der App Gallery von Huawei angewiesen. Die Huawei Watch 5 gibt es im Titan- und im Edelstahlgeh\u00e4use, je nach Ausstattung und Gr\u00f6\u00dfe kostet sie zwischen 449 und 649 Euro. Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Wer das versucht, bekommt eine Fehlermeldung: \u201eDie aktuelle tragbare Version unterst\u00fctzt diesen Dienst nicht.\u201c Allerdings auf Englisch. Der Grund all dieser L\u00fccken sind die US-Sanktionen gegen Huawei. Aber dem Nutzer hilft das nat\u00fcrlich nicht.Zum Gl\u00fcck hat Huawei fast alles richtig gemacht, was sich ums Tracking dreht. Wir haben die Uhr intensiv beim Sport getestet: Rudern, Krafttraining, Spinning, Wandern \u2013 \u00fcberall misst die Uhr zuverl\u00e4ssig die Herzfrequenz und gibt \u00fcber die App aufschlussreiche und \u00fcbersichtliche Statistiken aus. Wir haben hier nur eine Schw\u00e4che gefunden: Sie hat Schwierigkeiten, die 25-Meter-Bahnen beim Schwimmen richtig zu z\u00e4hlen. In unserem Fall mogelte sie zu den 120 erledigten Bahnen regelm\u00e4\u00dfig sieben bis zehn weitere hinzu. Bei 50-Meter-Bahnen gibt es merkw\u00fcrdigerweise kein Verz\u00e4hlen. Im Unterschied zu vielen anderen Smartwatches ist diese Uhr aber in der Lage, den Puls auch im Wasser zuverl\u00e4ssig zu erfassen.Huawei trackt aber nicht nur 112 unterschiedliche Sportarten, sondern auch jede Menge Gesundheitsdaten, darunter auch den Schlaf, was aber inzwischen zu einem Standard-Feature von Smartwatches geworden ist. Die Uhr beobachtet also den Gesundheitszustand des Nutzers. Sollte beispielsweise die Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut im Wachzustand unter einen bestimmten Wert fallen, gibt es einen Alarm. Etwas Besonderes hat sich der Hersteller mit seinem X-Tap-Sensor auf der rechten Seite unter der Krone einfallen lassen. Hier k\u00f6nnen Nutzer ihren Zeigefinger auflegen. Nach drei Sekunden startet dann ein umfassender Gesundheitscheck, der 60 Sekunden dauert. Der Vorteil beim Messen an der Fingerspitze: Hier ist die Gef\u00e4\u00dfverteilung dichter und die Haut d\u00fcnner. Zudem st\u00f6rt keine Behaarung, die auch am Handgelenk immer wieder Schwierigkeiten machen kann.Am Ende steht ein Gesundheitsbericht, den Huawei Health Glance nennt, mit Informationen \u00fcber die Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilit\u00e4t, EKG, Blutsauerstoffs\u00e4ttigung, Hauttemperatur, Arteriensteifigkeit und Stresslevel. Sogar die Atemwege werden \u00fcberpr\u00fcft, indem der Nutzer aufgefordert wird, einige Male zu Husten. \u00dcber das Mikrofon soll die Uhr dann feststellen k\u00f6nnen, ob alles in Ordnung ist. Alle Daten werden anschlie\u00dfend mit der Smartphone-App synchronisiert und dort \u00fcbersichtlich dargestellt. Dazu gibt es dort aber auch eine Warnung: \u201eWeder dieses Produkt noch die Health Glance-Funktion ist f\u00fcr medizinische Zwecke bestimmt. Die Ergebnisse dienen nur als Referenz und sollten nicht als Grundlage f\u00fcr medizinische Forschungs-, Diagnose- oder Behandlungszwecke verwendet werden.\u201cDie Uhr verf\u00fcgt ein Mikrofon und Lautsprecher, sodass auf ihr auch Anrufe gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Das funktioniert \u00fcber Bluetooth, wenn das Smartphone in der N\u00e4he ist. Nutzer k\u00f6nnen aber auch eine eSIM auf der Uhr aktivieren und dann unabh\u00e4ngig von einem Smartphone telefonieren. Wie auch bei der Apple Watch hat Huawei seine Watch 5 mit einer Gestensteuerung ausgestattet. Ein Doppeltippen von Zeigefinger und Daumen soll dann Anrufe entgegennehmen k\u00f6nnen, die Musikwiedergabe steuern und die Kamera des Smartphones fernbedienen. Mit dem Reiben von Zeigefinger und Daumen k\u00f6nnen Nutzer zwischen den Bedienelementen auf dem Display w\u00e4hlen. All das soll nur mit einer beschr\u00e4nkten Auswahl von Apps funktionieren. Im Test hat sich dieses Feature als sehr unzuverl\u00e4ssig herausgestellt. Unsere Fingergesten wurden fast nie erkannt. Fazit: Die Huawei Watch 5 eignet sich vor allem zum Tracken von Workouts und der Beobachtung von Gesundheitsdaten. Das macht sie in der Regel sehr gut. Den X-Tab-Sensor findet man bei anderen Uhren nicht. Die Watch 5 f\u00fchlt sich zudem hochwertig an und das Display l\u00e4sst sich auch in der Sonne problemlos ablesen. Die Batterielaufzeit von 4,5 Tagen hat sich im Test als zu optimistisch herausgestellt, wir mussten sie in der Regel am dritten Tag wieder aufladen. Weil auf der Uhr das hauseigene HarmonyOS-Betriebssystem l\u00e4uft, sind Nutzer auf eine wirklich nur kleine Auswahl von Anwendungen in der App Gallery von Huawei angewiesen. Die Huawei Watch 5 gibt es im Titan- und im Edelstahlgeh\u00e4use, je nach Ausstattung und Gr\u00f6\u00dfe kostet sie zwischen 449 und 649 Euro. Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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