{"id":264796,"date":"2025-08-14T19:26:07","date_gmt":"2025-08-14T16:26:07","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/bremst-die-telekom-mit-absicht-beim-schnellen-internet-was-an-den-vorwurfen-dran-ist\/"},"modified":"2025-08-14T19:26:25","modified_gmt":"2025-08-14T16:26:25","slug":"bremst-die-telekom-mit-absicht-beim-schnellen-internet-was-an-den-vorwurfen-dran-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/bremst-die-telekom-mit-absicht-beim-schnellen-internet-was-an-den-vorwurfen-dran-ist\/","title":{"rendered":"Bremst die Telekom mit Absicht beim schnellen Internet? Was an den Vorw\u00fcrfen dran ist"},"content":{"rendered":"<p>Es ist eine Szene, die in  deutschen Haushalten regelm\u00e4\u00dfig vorkommt: Es klingelt. Ein Vertreter steht vor der T\u00fcr und fragt, ob man Zeit f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch \u00fcber schnelles Internet habe. Ganz oben in den Werbebrosch\u00fcren taucht dabei meist ein Begriff auf, der Synonym f\u00fcr schnelles Internet stehen soll: das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/glasfaser-glasfaserkabel\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/glasfaser-glasfaserkabel\/\">Glasfasernetz<\/a>.<\/p>\n<p>Dieses Glasfasernetz wird gerade quer durch die Bundesrepublik verlegt \u2013 und soll die alten Kupferkabel abl\u00f6sen. Ganz vorne mit dabei im Ausbau und der T\u00fcrwerbung daf\u00fcr: die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/telekom\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/telekom\/\">Deutsche Telekom<\/a>.<\/p>\n<p>Doch das Versprechen vom schnellen Internet st\u00f6\u00dft auf immer neue Grenzen. So sollte eigentlich bis zum Jahr 2030 fl\u00e4chendeckend in ganz Deutschland <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/breitbandausbau\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/breitbandausbau\/\">Glasfaser<\/a> verbaut sein. Mittlerweile gilt diese Zahl jedoch nur noch als Richtwert. Die Telekom plant, diesem Ziel m\u00f6glichst nahezukommen \u2013 genau wie ihre Wettbewerber.<\/p>\n<p>Doch auch die einzelnen Akteure des Ausbaus ziehen Kritik auf sich. Und auch hierbei steht die Deutsche Telekom im Fokus mehrerer Branchenverb\u00e4nde und auch von Verbrauchersch\u00fctzern. So haben mehrere Branchenverb\u00e4nde die Telekom in den vergangenen Jahren immer wieder als \u201eBremser\u201c beim Glasfaserausbau bezeichnet. Die Verb\u00e4nde werfen Europas gr\u00f6\u00dftem Telekommunikationskonzern vor, seine Marktmacht auszunutzen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Telekom selbst weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Auch die Bundesnetzagentur hat sich in die Debatte eingeschaltet.<\/p>\n<h3>Vorwurf Doppelausbau<\/h3>\n<p>Einer der heftigsten Kritiker der Telekom war dabei der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO). In seinen Marktanalysen warf er der Telekom regelm\u00e4\u00dfig Ineffizienzen beim Glasfaserausbau vor. Und auch ein anderer Vorwurf wird von diesem und anderen Branchenverb\u00e4nden immer wieder ge\u00e4u\u00dfert. So w\u00fcrde die Telekom Baugruben, in denen Wettbewerber bereits Glasfaser verlegt haben, erneut \u00f6ffnen, um eigene Kabel zu verlegen. \u00dcberbau oder Doppelausbau wird diese Taktik in der Branche genannt. Der Sinn dahinter: Die Telekom vermeidet damit Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung fremder Netze. <\/p>\n<p>Nun stellte der BREKO seine neueste Analyse vor. Zur Verwunderung vieler Branchenbeobachter hat der Branchenverband seine Kritik am Glasfaserausbau der Deutschen Telekom dabei deutlich reduziert. Im letzten Jahr hatte BREKO in der Martkanalyse noch davon gesprochen, dass rund 78 alternative Netzbetreiber von solchen \u00dcberbauten betroffen gewesen. In etwa einem Drittel der F\u00e4lle sei es zu Projektabbr\u00fcchen oder R\u00fcckz\u00fcgen gekommen.<\/p>\n<p>Die Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe des \u00dcberbaus auf Anfrage von WELT zur\u00fcck: \u201eEs gibt keinen strategischen \u00dcberbau\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen und verweist auf den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.bundesnetzagentur.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2025\/20250730_Doppelausbau.html?nn=659670\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.bundesnetzagentur.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2025\/20250730_Doppelausbau.html?nn=659670\">Monitoringbericht der Bundesnetzagentur<\/a> (BNetzA) vom Juli 2025. Dieser st\u00fctzt die Sicht der Telekom: Die Auswertung von 539 Meldungen seit Juli 2023 habe ergeben, dass \u201ekeine belastbaren R\u00fcckschl\u00fcsse\u201c auf wettbewerbswidriges Verhalten m\u00f6glich seien. <\/p>\n<h3>Glasfaserausbauquote bei mehr als 50 Prozent<\/h3>\n<p>\u201eLeere Ausbauank\u00fcndigungen\u201c seien selten und nicht auf einen Anbieter begrenzt. Die Beh\u00f6rde schreibt jedoch auch: \u201eDer Ausbau durch ein marktbeherrschendes Unternehmen \u2013 wie die Deutsche Telekom \u2013 hat jedenfalls das Potenzial, Wettbewerb zu beeintr\u00e4chtigen.\u201c Ob ein solcher Missbrauch vorliegt, m\u00fcsse immer im konkreten Einzelfall gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Doch auch im Bereich des Glasfaserausbaus weist der aktuelle Marktbericht von BREKO \u00fcberraschend positive Tendenzen auf. Laut der aktuellen Marktanalyse lag die Ausbauquote Ende Juni 2025 bei 52,8 Prozent. Das hei\u00dft: Bei mehr als der H\u00e4lfte aller Haushalte in Deutschland liegen Glasfaserkabel bereits vor dem Geb\u00e4ude. Doch nur rund 27 Prozent aller Haushalte haben den Anschluss auch im Haus \u2013 und k\u00f6nnen die Technologie tats\u00e4chlich nutzen. Den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Leistung schreibt BREKO jedoch den Wettbewerbern der Telekom zu. 70 Prozent der aktiven Anschl\u00fcsse stammen demnach nicht von der Telekom.<\/p>\n<p>In anderen Aspekten des Glasfaserausbaus findet der Branchenverband auch lobende Worte f\u00fcr die Telekom. So sei die Zahl der Kooperationen im Bereich Glasfaserausbau \u201eim positiven Sinne explodiert\u201c. Daran habe auch die Telekom einen gro\u00dfen Anteil.<\/p>\n<h3>Telekom verhindert laut BREKO \u201ekonstruktive Debatte\u201c<\/h3>\n<p>Doch trotz der in diesem Jahr wesentlich besseren Noten von BREKO f\u00fcr die Deutsche Telekom, bleibt der Konzern im Fokus von Kritikern. So wirft der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) der Telekom vor, als Marktf\u00fchrer einen strukturellen Vorteil zu haben. Das liege an der asymmetrische Kupferabschaltung: So k\u00f6nne die Telekom ihr Kupfernetz nur dort stilllegen, wo sie selbst Glasfaser ausgebaut habe \u2013 in von Wettbewerbern erschlossenen Gebieten fehle dieses Recht. BREKO-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Albers teilt diese Kritik. Die Telekom verl\u00e4ngere laut Albers \u201emit neuen Hybrid-Tarifen die Lebensdauer ihrer Kupferkabel\u201c und entziehe sich einer \u201ekonstruktiven Debatte\u201c zum Technologiewechsel. <\/p>\n<p>Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/die-deutsche-telekom-waechst-weiter-darum-stuerzt-die-aktie-trotzdem-ab\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/die-deutsche-telekom-waechst-weiter-darum-stuerzt-die-aktie-trotzdem-ab\/\">Deutsche Telekom<\/a> weist diese Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Der Konzern verweist auf das Telekommunikationsgesetz, wonach nur der Netzbetreiber den Antrag auf Abschaltung stellen k\u00f6nne. Ein Recht auf das Abschalten f\u00fcr Wettbewerber w\u00fcrde gegen EU-Recht versto\u00dfen, au\u00dferdem sch\u00fctze das die Kunden \u201evor Zwangsabschaltung und Zwangsanbieterwechsel\u201c.<\/p>\n<p>Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzb) mahnt gegen\u00fcber WELT vor allem den Blick auf die Kunden an. F\u00fcr Verbraucher sei derzeit h\u00e4ufig nicht erkennbar, ob sie \u201elediglich theoretisch einen Glasfaseranschluss zur Verf\u00fcgung haben oder diesen auch tats\u00e4chlich f\u00fcr ihren Internetzugang nutzen\u201c. Auch in Studien fehlten oft die klare Differenzierung. Die Verbraucherzentrale fordere deshalb \u201evon den Anbietern transparente und f\u00fcr Laien verst\u00e4ndliche Tarifbezeichnungen- und beschreibungen\u201c, damit die Kunden erkennen k\u00f6nnten, ob sie \u201ebereits praktisch von der modernen digitalen Infrastruktur profitieren oder lediglich f\u00fcr diese bezahlen und tats\u00e4chlich noch \u00fcber alte Leitungen versorgt werden\u201c.<\/p>\n<p><em><b>Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201e<\/b><\/em><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\"><em><b>Business Insider Deutschland<\/b><\/em><\/a><em><b>\u201c.<\/b><\/em><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/max-skowronek\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/max-skowronek\/\"><b><em>Max Skowronek<\/em><\/b><\/a><b><em> berichtet f\u00fcr WELT und <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\"><b><em>Business Insider<\/em><\/b><\/a><b><em> \u00fcber <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/sonderthemen\/mittelstand\/it\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sonderthemen\/mittelstand\/it\/\"><b><em>Informationstechnologie und<\/em><\/b><\/a><b><em> Telekommunikation. <\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist eine Szene, die in deutschen Haushalten regelm\u00e4\u00dfig vorkommt: Es klingelt. 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Was an den Vorw\u00fcrfen dran ist - vof-news.eu<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Es ist eine Szene, die in deutschen Haushalten regelm\u00e4\u00dfig vorkommt: Es klingelt. Ein Vertreter steht vor der T\u00fcr und fragt, ob man Zeit f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch \u00fcber schnelles Internet habe. Ganz oben in den Werbebrosch\u00fcren taucht dabei meist ein Begriff auf, der Synonym f\u00fcr schnelles Internet stehen soll: das Glasfasernetz.Dieses Glasfasernetz wird gerade quer durch die Bundesrepublik verlegt \u2013 und soll die alten Kupferkabel abl\u00f6sen. Ganz vorne mit dabei im Ausbau und der T\u00fcrwerbung daf\u00fcr: die Deutsche Telekom.Doch das Versprechen vom schnellen Internet st\u00f6\u00dft auf immer neue Grenzen. So sollte eigentlich bis zum Jahr 2030 fl\u00e4chendeckend in ganz Deutschland Glasfaser verbaut sein. Mittlerweile gilt diese Zahl jedoch nur noch als Richtwert. Die Telekom plant, diesem Ziel m\u00f6glichst nahezukommen \u2013 genau wie ihre Wettbewerber.Doch auch die einzelnen Akteure des Ausbaus ziehen Kritik auf sich. Und auch hierbei steht die Deutsche Telekom im Fokus mehrerer Branchenverb\u00e4nde und auch von Verbrauchersch\u00fctzern. So haben mehrere Branchenverb\u00e4nde die Telekom in den vergangenen Jahren immer wieder als \u201eBremser\u201c beim Glasfaserausbau bezeichnet. Die Verb\u00e4nde werfen Europas gr\u00f6\u00dftem Telekommunikationskonzern vor, seine Marktmacht auszunutzen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Telekom selbst weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Auch die Bundesnetzagentur hat sich in die Debatte eingeschaltet.Vorwurf DoppelausbauEiner der heftigsten Kritiker der Telekom war dabei der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO). In seinen Marktanalysen warf er der Telekom regelm\u00e4\u00dfig Ineffizienzen beim Glasfaserausbau vor. Und auch ein anderer Vorwurf wird von diesem und anderen Branchenverb\u00e4nden immer wieder ge\u00e4u\u00dfert. So w\u00fcrde die Telekom Baugruben, in denen Wettbewerber bereits Glasfaser verlegt haben, erneut \u00f6ffnen, um eigene Kabel zu verlegen. \u00dcberbau oder Doppelausbau wird diese Taktik in der Branche genannt. Der Sinn dahinter: Die Telekom vermeidet damit Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung fremder Netze. Nun stellte der BREKO seine neueste Analyse vor. Zur Verwunderung vieler Branchenbeobachter hat der Branchenverband seine Kritik am Glasfaserausbau der Deutschen Telekom dabei deutlich reduziert. Im letzten Jahr hatte BREKO in der Martkanalyse noch davon gesprochen, dass rund 78 alternative Netzbetreiber von solchen \u00dcberbauten betroffen gewesen. In etwa einem Drittel der F\u00e4lle sei es zu Projektabbr\u00fcchen oder R\u00fcckz\u00fcgen gekommen.Die Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe des \u00dcberbaus auf Anfrage von WELT zur\u00fcck: \u201eEs gibt keinen strategischen \u00dcberbau\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen und verweist auf den Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) vom Juli 2025. Dieser st\u00fctzt die Sicht der Telekom: Die Auswertung von 539 Meldungen seit Juli 2023 habe ergeben, dass \u201ekeine belastbaren R\u00fcckschl\u00fcsse\u201c auf wettbewerbswidriges Verhalten m\u00f6glich seien. Glasfaserausbauquote bei mehr als 50 Prozent\u201eLeere Ausbauank\u00fcndigungen\u201c seien selten und nicht auf einen Anbieter begrenzt. Die Beh\u00f6rde schreibt jedoch auch: \u201eDer Ausbau durch ein marktbeherrschendes Unternehmen \u2013 wie die Deutsche Telekom \u2013 hat jedenfalls das Potenzial, Wettbewerb zu beeintr\u00e4chtigen.\u201c Ob ein solcher Missbrauch vorliegt, m\u00fcsse immer im konkreten Einzelfall gepr\u00fcft werden.Doch auch im Bereich des Glasfaserausbaus weist der aktuelle Marktbericht von BREKO \u00fcberraschend positive Tendenzen auf. Laut der aktuellen Marktanalyse lag die Ausbauquote Ende Juni 2025 bei 52,8 Prozent. Das hei\u00dft: Bei mehr als der H\u00e4lfte aller Haushalte in Deutschland liegen Glasfaserkabel bereits vor dem Geb\u00e4ude. Doch nur rund 27 Prozent aller Haushalte haben den Anschluss auch im Haus \u2013 und k\u00f6nnen die Technologie tats\u00e4chlich nutzen. Den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Leistung schreibt BREKO jedoch den Wettbewerbern der Telekom zu. 70 Prozent der aktiven Anschl\u00fcsse stammen demnach nicht von der Telekom.In anderen Aspekten des Glasfaserausbaus findet der Branchenverband auch lobende Worte f\u00fcr die Telekom. So sei die Zahl der Kooperationen im Bereich Glasfaserausbau \u201eim positiven Sinne explodiert\u201c. Daran habe auch die Telekom einen gro\u00dfen Anteil.Telekom verhindert laut BREKO \u201ekonstruktive Debatte\u201cDoch trotz der in diesem Jahr wesentlich besseren Noten von BREKO f\u00fcr die Deutsche Telekom, bleibt der Konzern im Fokus von Kritikern. So wirft der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) der Telekom vor, als Marktf\u00fchrer einen strukturellen Vorteil zu haben. Das liege an der asymmetrische Kupferabschaltung: So k\u00f6nne die Telekom ihr Kupfernetz nur dort stilllegen, wo sie selbst Glasfaser ausgebaut habe \u2013 in von Wettbewerbern erschlossenen Gebieten fehle dieses Recht. BREKO-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Albers teilt diese Kritik. Die Telekom verl\u00e4ngere laut Albers \u201emit neuen Hybrid-Tarifen die Lebensdauer ihrer Kupferkabel\u201c und entziehe sich einer \u201ekonstruktiven Debatte\u201c zum Technologiewechsel. Die Deutsche Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Der Konzern verweist auf das Telekommunikationsgesetz, wonach nur der Netzbetreiber den Antrag auf Abschaltung stellen k\u00f6nne. Ein Recht auf das Abschalten f\u00fcr Wettbewerber w\u00fcrde gegen EU-Recht versto\u00dfen, au\u00dferdem sch\u00fctze das die Kunden \u201evor Zwangsabschaltung und Zwangsanbieterwechsel\u201c.Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzb) mahnt gegen\u00fcber WELT vor allem den Blick auf die Kunden an. F\u00fcr Verbraucher sei derzeit h\u00e4ufig nicht erkennbar, ob sie \u201elediglich theoretisch einen Glasfaseranschluss zur Verf\u00fcgung haben oder diesen auch tats\u00e4chlich f\u00fcr ihren Internetzugang nutzen\u201c. Auch in Studien fehlten oft die klare Differenzierung. Die Verbraucherzentrale fordere deshalb \u201evon den Anbietern transparente und f\u00fcr Laien verst\u00e4ndliche Tarifbezeichnungen- und beschreibungen\u201c, damit die Kunden erkennen k\u00f6nnten, ob sie \u201ebereits praktisch von der modernen digitalen Infrastruktur profitieren oder lediglich f\u00fcr diese bezahlen und tats\u00e4chlich noch \u00fcber alte Leitungen versorgt werden\u201c.Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Max Skowronek berichtet f\u00fcr WELT und Business Insider \u00fcber Informationstechnologie und Telekommunikation.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bremst die Telekom mit Absicht beim schnellen Internet? 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Die Telekom plant, diesem Ziel m\u00f6glichst nahezukommen \u2013 genau wie ihre Wettbewerber.Doch auch die einzelnen Akteure des Ausbaus ziehen Kritik auf sich. Und auch hierbei steht die Deutsche Telekom im Fokus mehrerer Branchenverb\u00e4nde und auch von Verbrauchersch\u00fctzern. So haben mehrere Branchenverb\u00e4nde die Telekom in den vergangenen Jahren immer wieder als \u201eBremser\u201c beim Glasfaserausbau bezeichnet. Die Verb\u00e4nde werfen Europas gr\u00f6\u00dftem Telekommunikationskonzern vor, seine Marktmacht auszunutzen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Telekom selbst weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Auch die Bundesnetzagentur hat sich in die Debatte eingeschaltet.Vorwurf DoppelausbauEiner der heftigsten Kritiker der Telekom war dabei der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO). In seinen Marktanalysen warf er der Telekom regelm\u00e4\u00dfig Ineffizienzen beim Glasfaserausbau vor. Und auch ein anderer Vorwurf wird von diesem und anderen Branchenverb\u00e4nden immer wieder ge\u00e4u\u00dfert. So w\u00fcrde die Telekom Baugruben, in denen Wettbewerber bereits Glasfaser verlegt haben, erneut \u00f6ffnen, um eigene Kabel zu verlegen. \u00dcberbau oder Doppelausbau wird diese Taktik in der Branche genannt. Der Sinn dahinter: Die Telekom vermeidet damit Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung fremder Netze. Nun stellte der BREKO seine neueste Analyse vor. Zur Verwunderung vieler Branchenbeobachter hat der Branchenverband seine Kritik am Glasfaserausbau der Deutschen Telekom dabei deutlich reduziert. Im letzten Jahr hatte BREKO in der Martkanalyse noch davon gesprochen, dass rund 78 alternative Netzbetreiber von solchen \u00dcberbauten betroffen gewesen. In etwa einem Drittel der F\u00e4lle sei es zu Projektabbr\u00fcchen oder R\u00fcckz\u00fcgen gekommen.Die Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe des \u00dcberbaus auf Anfrage von WELT zur\u00fcck: \u201eEs gibt keinen strategischen \u00dcberbau\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen und verweist auf den Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) vom Juli 2025. Dieser st\u00fctzt die Sicht der Telekom: Die Auswertung von 539 Meldungen seit Juli 2023 habe ergeben, dass \u201ekeine belastbaren R\u00fcckschl\u00fcsse\u201c auf wettbewerbswidriges Verhalten m\u00f6glich seien. Glasfaserausbauquote bei mehr als 50 Prozent\u201eLeere Ausbauank\u00fcndigungen\u201c seien selten und nicht auf einen Anbieter begrenzt. Die Beh\u00f6rde schreibt jedoch auch: \u201eDer Ausbau durch ein marktbeherrschendes Unternehmen \u2013 wie die Deutsche Telekom \u2013 hat jedenfalls das Potenzial, Wettbewerb zu beeintr\u00e4chtigen.\u201c Ob ein solcher Missbrauch vorliegt, m\u00fcsse immer im konkreten Einzelfall gepr\u00fcft werden.Doch auch im Bereich des Glasfaserausbaus weist der aktuelle Marktbericht von BREKO \u00fcberraschend positive Tendenzen auf. Laut der aktuellen Marktanalyse lag die Ausbauquote Ende Juni 2025 bei 52,8 Prozent. Das hei\u00dft: Bei mehr als der H\u00e4lfte aller Haushalte in Deutschland liegen Glasfaserkabel bereits vor dem Geb\u00e4ude. Doch nur rund 27 Prozent aller Haushalte haben den Anschluss auch im Haus \u2013 und k\u00f6nnen die Technologie tats\u00e4chlich nutzen. Den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Leistung schreibt BREKO jedoch den Wettbewerbern der Telekom zu. 70 Prozent der aktiven Anschl\u00fcsse stammen demnach nicht von der Telekom.In anderen Aspekten des Glasfaserausbaus findet der Branchenverband auch lobende Worte f\u00fcr die Telekom. So sei die Zahl der Kooperationen im Bereich Glasfaserausbau \u201eim positiven Sinne explodiert\u201c. Daran habe auch die Telekom einen gro\u00dfen Anteil.Telekom verhindert laut BREKO \u201ekonstruktive Debatte\u201cDoch trotz der in diesem Jahr wesentlich besseren Noten von BREKO f\u00fcr die Deutsche Telekom, bleibt der Konzern im Fokus von Kritikern. So wirft der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) der Telekom vor, als Marktf\u00fchrer einen strukturellen Vorteil zu haben. Das liege an der asymmetrische Kupferabschaltung: So k\u00f6nne die Telekom ihr Kupfernetz nur dort stilllegen, wo sie selbst Glasfaser ausgebaut habe \u2013 in von Wettbewerbern erschlossenen Gebieten fehle dieses Recht. BREKO-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Albers teilt diese Kritik. Die Telekom verl\u00e4ngere laut Albers \u201emit neuen Hybrid-Tarifen die Lebensdauer ihrer Kupferkabel\u201c und entziehe sich einer \u201ekonstruktiven Debatte\u201c zum Technologiewechsel. Die Deutsche Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Der Konzern verweist auf das Telekommunikationsgesetz, wonach nur der Netzbetreiber den Antrag auf Abschaltung stellen k\u00f6nne. Ein Recht auf das Abschalten f\u00fcr Wettbewerber w\u00fcrde gegen EU-Recht versto\u00dfen, au\u00dferdem sch\u00fctze das die Kunden \u201evor Zwangsabschaltung und Zwangsanbieterwechsel\u201c.Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzb) mahnt gegen\u00fcber WELT vor allem den Blick auf die Kunden an. F\u00fcr Verbraucher sei derzeit h\u00e4ufig nicht erkennbar, ob sie \u201elediglich theoretisch einen Glasfaseranschluss zur Verf\u00fcgung haben oder diesen auch tats\u00e4chlich f\u00fcr ihren Internetzugang nutzen\u201c. Auch in Studien fehlten oft die klare Differenzierung. Die Verbraucherzentrale fordere deshalb \u201evon den Anbietern transparente und f\u00fcr Laien verst\u00e4ndliche Tarifbezeichnungen- und beschreibungen\u201c, damit die Kunden erkennen k\u00f6nnten, ob sie \u201ebereits praktisch von der modernen digitalen Infrastruktur profitieren oder lediglich f\u00fcr diese bezahlen und tats\u00e4chlich noch \u00fcber alte Leitungen versorgt werden\u201c.Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Max Skowronek berichtet f\u00fcr WELT und Business Insider \u00fcber Informationstechnologie und Telekommunikation.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/bremst-die-telekom-mit-absicht-beim-schnellen-internet-was-an-den-vorwurfen-dran-ist\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-08-14T16:26:07+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-08-14T16:26:25+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/glasfaserkabel-der-telekom.webp\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"574\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/webp\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"4\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/bremst-die-telekom-mit-absicht-beim-schnellen-internet-was-an-den-vorwurfen-dran-ist\/\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/bremst-die-telekom-mit-absicht-beim-schnellen-internet-was-an-den-vorwurfen-dran-ist\/\",\"name\":\"Bremst die Telekom mit Absicht beim schnellen Internet? 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Der Sinn dahinter: Die Telekom vermeidet damit Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung fremder Netze. Nun stellte der BREKO seine neueste Analyse vor. Zur Verwunderung vieler Branchenbeobachter hat der Branchenverband seine Kritik am Glasfaserausbau der Deutschen Telekom dabei deutlich reduziert. Im letzten Jahr hatte BREKO in der Martkanalyse noch davon gesprochen, dass rund 78 alternative Netzbetreiber von solchen \u00dcberbauten betroffen gewesen. In etwa einem Drittel der F\u00e4lle sei es zu Projektabbr\u00fcchen oder R\u00fcckz\u00fcgen gekommen.Die Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe des \u00dcberbaus auf Anfrage von WELT zur\u00fcck: \u201eEs gibt keinen strategischen \u00dcberbau\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen und verweist auf den Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) vom Juli 2025. Dieser st\u00fctzt die Sicht der Telekom: Die Auswertung von 539 Meldungen seit Juli 2023 habe ergeben, dass \u201ekeine belastbaren R\u00fcckschl\u00fcsse\u201c auf wettbewerbswidriges Verhalten m\u00f6glich seien. Glasfaserausbauquote bei mehr als 50 Prozent\u201eLeere Ausbauank\u00fcndigungen\u201c seien selten und nicht auf einen Anbieter begrenzt. Die Beh\u00f6rde schreibt jedoch auch: \u201eDer Ausbau durch ein marktbeherrschendes Unternehmen \u2013 wie die Deutsche Telekom \u2013 hat jedenfalls das Potenzial, Wettbewerb zu beeintr\u00e4chtigen.\u201c Ob ein solcher Missbrauch vorliegt, m\u00fcsse immer im konkreten Einzelfall gepr\u00fcft werden.Doch auch im Bereich des Glasfaserausbaus weist der aktuelle Marktbericht von BREKO \u00fcberraschend positive Tendenzen auf. Laut der aktuellen Marktanalyse lag die Ausbauquote Ende Juni 2025 bei 52,8 Prozent. Das hei\u00dft: Bei mehr als der H\u00e4lfte aller Haushalte in Deutschland liegen Glasfaserkabel bereits vor dem Geb\u00e4ude. 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Die Telekom plant, diesem Ziel m\u00f6glichst nahezukommen \u2013 genau wie ihre Wettbewerber.Doch auch die einzelnen Akteure des Ausbaus ziehen Kritik auf sich. Und auch hierbei steht die Deutsche Telekom im Fokus mehrerer Branchenverb\u00e4nde und auch von Verbrauchersch\u00fctzern. So haben mehrere Branchenverb\u00e4nde die Telekom in den vergangenen Jahren immer wieder als \u201eBremser\u201c beim Glasfaserausbau bezeichnet. Die Verb\u00e4nde werfen Europas gr\u00f6\u00dftem Telekommunikationskonzern vor, seine Marktmacht auszunutzen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Telekom selbst weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Auch die Bundesnetzagentur hat sich in die Debatte eingeschaltet.Vorwurf DoppelausbauEiner der heftigsten Kritiker der Telekom war dabei der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO). In seinen Marktanalysen warf er der Telekom regelm\u00e4\u00dfig Ineffizienzen beim Glasfaserausbau vor. Und auch ein anderer Vorwurf wird von diesem und anderen Branchenverb\u00e4nden immer wieder ge\u00e4u\u00dfert. So w\u00fcrde die Telekom Baugruben, in denen Wettbewerber bereits Glasfaser verlegt haben, erneut \u00f6ffnen, um eigene Kabel zu verlegen. \u00dcberbau oder Doppelausbau wird diese Taktik in der Branche genannt. Der Sinn dahinter: Die Telekom vermeidet damit Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung fremder Netze. Nun stellte der BREKO seine neueste Analyse vor. Zur Verwunderung vieler Branchenbeobachter hat der Branchenverband seine Kritik am Glasfaserausbau der Deutschen Telekom dabei deutlich reduziert. Im letzten Jahr hatte BREKO in der Martkanalyse noch davon gesprochen, dass rund 78 alternative Netzbetreiber von solchen \u00dcberbauten betroffen gewesen. In etwa einem Drittel der F\u00e4lle sei es zu Projektabbr\u00fcchen oder R\u00fcckz\u00fcgen gekommen.Die Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe des \u00dcberbaus auf Anfrage von WELT zur\u00fcck: \u201eEs gibt keinen strategischen \u00dcberbau\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen und verweist auf den Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) vom Juli 2025. Dieser st\u00fctzt die Sicht der Telekom: Die Auswertung von 539 Meldungen seit Juli 2023 habe ergeben, dass \u201ekeine belastbaren R\u00fcckschl\u00fcsse\u201c auf wettbewerbswidriges Verhalten m\u00f6glich seien. Glasfaserausbauquote bei mehr als 50 Prozent\u201eLeere Ausbauank\u00fcndigungen\u201c seien selten und nicht auf einen Anbieter begrenzt. Die Beh\u00f6rde schreibt jedoch auch: \u201eDer Ausbau durch ein marktbeherrschendes Unternehmen \u2013 wie die Deutsche Telekom \u2013 hat jedenfalls das Potenzial, Wettbewerb zu beeintr\u00e4chtigen.\u201c Ob ein solcher Missbrauch vorliegt, m\u00fcsse immer im konkreten Einzelfall gepr\u00fcft werden.Doch auch im Bereich des Glasfaserausbaus weist der aktuelle Marktbericht von BREKO \u00fcberraschend positive Tendenzen auf. Laut der aktuellen Marktanalyse lag die Ausbauquote Ende Juni 2025 bei 52,8 Prozent. Das hei\u00dft: Bei mehr als der H\u00e4lfte aller Haushalte in Deutschland liegen Glasfaserkabel bereits vor dem Geb\u00e4ude. Doch nur rund 27 Prozent aller Haushalte haben den Anschluss auch im Haus \u2013 und k\u00f6nnen die Technologie tats\u00e4chlich nutzen. Den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Leistung schreibt BREKO jedoch den Wettbewerbern der Telekom zu. 70 Prozent der aktiven Anschl\u00fcsse stammen demnach nicht von der Telekom.In anderen Aspekten des Glasfaserausbaus findet der Branchenverband auch lobende Worte f\u00fcr die Telekom. So sei die Zahl der Kooperationen im Bereich Glasfaserausbau \u201eim positiven Sinne explodiert\u201c. Daran habe auch die Telekom einen gro\u00dfen Anteil.Telekom verhindert laut BREKO \u201ekonstruktive Debatte\u201cDoch trotz der in diesem Jahr wesentlich besseren Noten von BREKO f\u00fcr die Deutsche Telekom, bleibt der Konzern im Fokus von Kritikern. So wirft der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) der Telekom vor, als Marktf\u00fchrer einen strukturellen Vorteil zu haben. Das liege an der asymmetrische Kupferabschaltung: So k\u00f6nne die Telekom ihr Kupfernetz nur dort stilllegen, wo sie selbst Glasfaser ausgebaut habe \u2013 in von Wettbewerbern erschlossenen Gebieten fehle dieses Recht. BREKO-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Albers teilt diese Kritik. Die Telekom verl\u00e4ngere laut Albers \u201emit neuen Hybrid-Tarifen die Lebensdauer ihrer Kupferkabel\u201c und entziehe sich einer \u201ekonstruktiven Debatte\u201c zum Technologiewechsel. Die Deutsche Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Der Konzern verweist auf das Telekommunikationsgesetz, wonach nur der Netzbetreiber den Antrag auf Abschaltung stellen k\u00f6nne. Ein Recht auf das Abschalten f\u00fcr Wettbewerber w\u00fcrde gegen EU-Recht versto\u00dfen, au\u00dferdem sch\u00fctze das die Kunden \u201evor Zwangsabschaltung und Zwangsanbieterwechsel\u201c.Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzb) mahnt gegen\u00fcber WELT vor allem den Blick auf die Kunden an. 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Die Verbraucherzentrale fordere deshalb \u201evon den Anbietern transparente und f\u00fcr Laien verst\u00e4ndliche Tarifbezeichnungen- und beschreibungen\u201c, damit die Kunden erkennen k\u00f6nnten, ob sie \u201ebereits praktisch von der modernen digitalen Infrastruktur profitieren oder lediglich f\u00fcr diese bezahlen und tats\u00e4chlich noch \u00fcber alte Leitungen versorgt werden\u201c.Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Max Skowronek berichtet f\u00fcr WELT und Business Insider \u00fcber Informationstechnologie und Telekommunikation.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Bremst die Telekom mit Absicht beim schnellen Internet? 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Die Telekom plant, diesem Ziel m\u00f6glichst nahezukommen \u2013 genau wie ihre Wettbewerber.Doch auch die einzelnen Akteure des Ausbaus ziehen Kritik auf sich. Und auch hierbei steht die Deutsche Telekom im Fokus mehrerer Branchenverb\u00e4nde und auch von Verbrauchersch\u00fctzern. So haben mehrere Branchenverb\u00e4nde die Telekom in den vergangenen Jahren immer wieder als \u201eBremser\u201c beim Glasfaserausbau bezeichnet. Die Verb\u00e4nde werfen Europas gr\u00f6\u00dftem Telekommunikationskonzern vor, seine Marktmacht auszunutzen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Telekom selbst weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Auch die Bundesnetzagentur hat sich in die Debatte eingeschaltet.Vorwurf DoppelausbauEiner der heftigsten Kritiker der Telekom war dabei der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO). In seinen Marktanalysen warf er der Telekom regelm\u00e4\u00dfig Ineffizienzen beim Glasfaserausbau vor. Und auch ein anderer Vorwurf wird von diesem und anderen Branchenverb\u00e4nden immer wieder ge\u00e4u\u00dfert. So w\u00fcrde die Telekom Baugruben, in denen Wettbewerber bereits Glasfaser verlegt haben, erneut \u00f6ffnen, um eigene Kabel zu verlegen. \u00dcberbau oder Doppelausbau wird diese Taktik in der Branche genannt. Der Sinn dahinter: Die Telekom vermeidet damit Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung fremder Netze. Nun stellte der BREKO seine neueste Analyse vor. Zur Verwunderung vieler Branchenbeobachter hat der Branchenverband seine Kritik am Glasfaserausbau der Deutschen Telekom dabei deutlich reduziert. Im letzten Jahr hatte BREKO in der Martkanalyse noch davon gesprochen, dass rund 78 alternative Netzbetreiber von solchen \u00dcberbauten betroffen gewesen. In etwa einem Drittel der F\u00e4lle sei es zu Projektabbr\u00fcchen oder R\u00fcckz\u00fcgen gekommen.Die Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe des \u00dcberbaus auf Anfrage von WELT zur\u00fcck: \u201eEs gibt keinen strategischen \u00dcberbau\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen und verweist auf den Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) vom Juli 2025. Dieser st\u00fctzt die Sicht der Telekom: Die Auswertung von 539 Meldungen seit Juli 2023 habe ergeben, dass \u201ekeine belastbaren R\u00fcckschl\u00fcsse\u201c auf wettbewerbswidriges Verhalten m\u00f6glich seien. Glasfaserausbauquote bei mehr als 50 Prozent\u201eLeere Ausbauank\u00fcndigungen\u201c seien selten und nicht auf einen Anbieter begrenzt. Die Beh\u00f6rde schreibt jedoch auch: \u201eDer Ausbau durch ein marktbeherrschendes Unternehmen \u2013 wie die Deutsche Telekom \u2013 hat jedenfalls das Potenzial, Wettbewerb zu beeintr\u00e4chtigen.\u201c Ob ein solcher Missbrauch vorliegt, m\u00fcsse immer im konkreten Einzelfall gepr\u00fcft werden.Doch auch im Bereich des Glasfaserausbaus weist der aktuelle Marktbericht von BREKO \u00fcberraschend positive Tendenzen auf. Laut der aktuellen Marktanalyse lag die Ausbauquote Ende Juni 2025 bei 52,8 Prozent. Das hei\u00dft: Bei mehr als der H\u00e4lfte aller Haushalte in Deutschland liegen Glasfaserkabel bereits vor dem Geb\u00e4ude. Doch nur rund 27 Prozent aller Haushalte haben den Anschluss auch im Haus \u2013 und k\u00f6nnen die Technologie tats\u00e4chlich nutzen. Den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Leistung schreibt BREKO jedoch den Wettbewerbern der Telekom zu. 70 Prozent der aktiven Anschl\u00fcsse stammen demnach nicht von der Telekom.In anderen Aspekten des Glasfaserausbaus findet der Branchenverband auch lobende Worte f\u00fcr die Telekom. So sei die Zahl der Kooperationen im Bereich Glasfaserausbau \u201eim positiven Sinne explodiert\u201c. Daran habe auch die Telekom einen gro\u00dfen Anteil.Telekom verhindert laut BREKO \u201ekonstruktive Debatte\u201cDoch trotz der in diesem Jahr wesentlich besseren Noten von BREKO f\u00fcr die Deutsche Telekom, bleibt der Konzern im Fokus von Kritikern. So wirft der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) der Telekom vor, als Marktf\u00fchrer einen strukturellen Vorteil zu haben. Das liege an der asymmetrische Kupferabschaltung: So k\u00f6nne die Telekom ihr Kupfernetz nur dort stilllegen, wo sie selbst Glasfaser ausgebaut habe \u2013 in von Wettbewerbern erschlossenen Gebieten fehle dieses Recht. BREKO-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Albers teilt diese Kritik. Die Telekom verl\u00e4ngere laut Albers \u201emit neuen Hybrid-Tarifen die Lebensdauer ihrer Kupferkabel\u201c und entziehe sich einer \u201ekonstruktiven Debatte\u201c zum Technologiewechsel. Die Deutsche Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Der Konzern verweist auf das Telekommunikationsgesetz, wonach nur der Netzbetreiber den Antrag auf Abschaltung stellen k\u00f6nne. Ein Recht auf das Abschalten f\u00fcr Wettbewerber w\u00fcrde gegen EU-Recht versto\u00dfen, au\u00dferdem sch\u00fctze das die Kunden \u201evor Zwangsabschaltung und Zwangsanbieterwechsel\u201c.Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzb) mahnt gegen\u00fcber WELT vor allem den Blick auf die Kunden an. 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Ganz oben in den Werbebrosch\u00fcren taucht dabei meist ein Begriff auf, der Synonym f\u00fcr schnelles Internet stehen soll: das Glasfasernetz.Dieses Glasfasernetz wird gerade quer durch die Bundesrepublik verlegt \u2013 und soll die alten Kupferkabel abl\u00f6sen. Ganz vorne mit dabei im Ausbau und der T\u00fcrwerbung daf\u00fcr: die Deutsche Telekom.Doch das Versprechen vom schnellen Internet st\u00f6\u00dft auf immer neue Grenzen. So sollte eigentlich bis zum Jahr 2030 fl\u00e4chendeckend in ganz Deutschland Glasfaser verbaut sein. Mittlerweile gilt diese Zahl jedoch nur noch als Richtwert. Die Telekom plant, diesem Ziel m\u00f6glichst nahezukommen \u2013 genau wie ihre Wettbewerber.Doch auch die einzelnen Akteure des Ausbaus ziehen Kritik auf sich. Und auch hierbei steht die Deutsche Telekom im Fokus mehrerer Branchenverb\u00e4nde und auch von Verbrauchersch\u00fctzern. So haben mehrere Branchenverb\u00e4nde die Telekom in den vergangenen Jahren immer wieder als \u201eBremser\u201c beim Glasfaserausbau bezeichnet. Die Verb\u00e4nde werfen Europas gr\u00f6\u00dftem Telekommunikationskonzern vor, seine Marktmacht auszunutzen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Telekom selbst weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Auch die Bundesnetzagentur hat sich in die Debatte eingeschaltet.Vorwurf DoppelausbauEiner der heftigsten Kritiker der Telekom war dabei der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO). In seinen Marktanalysen warf er der Telekom regelm\u00e4\u00dfig Ineffizienzen beim Glasfaserausbau vor. Und auch ein anderer Vorwurf wird von diesem und anderen Branchenverb\u00e4nden immer wieder ge\u00e4u\u00dfert. So w\u00fcrde die Telekom Baugruben, in denen Wettbewerber bereits Glasfaser verlegt haben, erneut \u00f6ffnen, um eigene Kabel zu verlegen. \u00dcberbau oder Doppelausbau wird diese Taktik in der Branche genannt. Der Sinn dahinter: Die Telekom vermeidet damit Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung fremder Netze. Nun stellte der BREKO seine neueste Analyse vor. Zur Verwunderung vieler Branchenbeobachter hat der Branchenverband seine Kritik am Glasfaserausbau der Deutschen Telekom dabei deutlich reduziert. Im letzten Jahr hatte BREKO in der Martkanalyse noch davon gesprochen, dass rund 78 alternative Netzbetreiber von solchen \u00dcberbauten betroffen gewesen. In etwa einem Drittel der F\u00e4lle sei es zu Projektabbr\u00fcchen oder R\u00fcckz\u00fcgen gekommen.Die Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe des \u00dcberbaus auf Anfrage von WELT zur\u00fcck: \u201eEs gibt keinen strategischen \u00dcberbau\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen und verweist auf den Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) vom Juli 2025. Dieser st\u00fctzt die Sicht der Telekom: Die Auswertung von 539 Meldungen seit Juli 2023 habe ergeben, dass \u201ekeine belastbaren R\u00fcckschl\u00fcsse\u201c auf wettbewerbswidriges Verhalten m\u00f6glich seien. Glasfaserausbauquote bei mehr als 50 Prozent\u201eLeere Ausbauank\u00fcndigungen\u201c seien selten und nicht auf einen Anbieter begrenzt. Die Beh\u00f6rde schreibt jedoch auch: \u201eDer Ausbau durch ein marktbeherrschendes Unternehmen \u2013 wie die Deutsche Telekom \u2013 hat jedenfalls das Potenzial, Wettbewerb zu beeintr\u00e4chtigen.\u201c Ob ein solcher Missbrauch vorliegt, m\u00fcsse immer im konkreten Einzelfall gepr\u00fcft werden.Doch auch im Bereich des Glasfaserausbaus weist der aktuelle Marktbericht von BREKO \u00fcberraschend positive Tendenzen auf. Laut der aktuellen Marktanalyse lag die Ausbauquote Ende Juni 2025 bei 52,8 Prozent. Das hei\u00dft: Bei mehr als der H\u00e4lfte aller Haushalte in Deutschland liegen Glasfaserkabel bereits vor dem Geb\u00e4ude. Doch nur rund 27 Prozent aller Haushalte haben den Anschluss auch im Haus \u2013 und k\u00f6nnen die Technologie tats\u00e4chlich nutzen. Den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Leistung schreibt BREKO jedoch den Wettbewerbern der Telekom zu. 70 Prozent der aktiven Anschl\u00fcsse stammen demnach nicht von der Telekom.In anderen Aspekten des Glasfaserausbaus findet der Branchenverband auch lobende Worte f\u00fcr die Telekom. So sei die Zahl der Kooperationen im Bereich Glasfaserausbau \u201eim positiven Sinne explodiert\u201c. Daran habe auch die Telekom einen gro\u00dfen Anteil.Telekom verhindert laut BREKO \u201ekonstruktive Debatte\u201cDoch trotz der in diesem Jahr wesentlich besseren Noten von BREKO f\u00fcr die Deutsche Telekom, bleibt der Konzern im Fokus von Kritikern. So wirft der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) der Telekom vor, als Marktf\u00fchrer einen strukturellen Vorteil zu haben. Das liege an der asymmetrische Kupferabschaltung: So k\u00f6nne die Telekom ihr Kupfernetz nur dort stilllegen, wo sie selbst Glasfaser ausgebaut habe \u2013 in von Wettbewerbern erschlossenen Gebieten fehle dieses Recht. BREKO-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Albers teilt diese Kritik. Die Telekom verl\u00e4ngere laut Albers \u201emit neuen Hybrid-Tarifen die Lebensdauer ihrer Kupferkabel\u201c und entziehe sich einer \u201ekonstruktiven Debatte\u201c zum Technologiewechsel. Die Deutsche Telekom weist diese Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Der Konzern verweist auf das Telekommunikationsgesetz, wonach nur der Netzbetreiber den Antrag auf Abschaltung stellen k\u00f6nne. Ein Recht auf das Abschalten f\u00fcr Wettbewerber w\u00fcrde gegen EU-Recht versto\u00dfen, au\u00dferdem sch\u00fctze das die Kunden \u201evor Zwangsabschaltung und Zwangsanbieterwechsel\u201c.Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzb) mahnt gegen\u00fcber WELT vor allem den Blick auf die Kunden an. 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