{"id":264755,"date":"2025-08-14T17:26:48","date_gmt":"2025-08-14T14:26:48","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/wir-fahren-zu-90-prozent-punktlich\/"},"modified":"2025-08-14T17:27:18","modified_gmt":"2025-08-14T14:27:18","slug":"wir-fahren-zu-90-prozent-punktlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wir-fahren-zu-90-prozent-punktlich\/","title":{"rendered":"\u201eWir fahren zu 90 Prozent p\u00fcnktlich\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die seit Februar bestehende Schifffahrtsallianz Gemini Cooperation von Hapag-Lloyd und Maersk ist aus Sicht von Hapag-Lloyd ein voller Erfolg. \u201eWir sind bislang in jedem Monat zu mindestens 90 Prozent p\u00fcnktlich gefahren\u201c, sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen am Donnerstag bei der Pr\u00e4sentation der Halbjahreszahlen. Deutschlands f\u00fchrende Reederei Hapag-Lloyd ist international das f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Unternehmen der Container-Linienschifffahrt, das d\u00e4nische Unternehmen Maersk ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Container-Linienreederei.<\/p>\n<p>In der Gemini Cooperation b\u00fcndeln Hapag-Lloyd und Maersk ihre Flottenkapazit\u00e4ten speziell auf den Ost West-Verbindungen zwischen Europa und Asien und zugleich auch in den Transatlantikdiensten zur Ostk\u00fcste der Vereinigten Staaten. Habben Jansen verwies darauf, das 90 Prozent P\u00fcnktlichkeit bei den Anl\u00e4ufen und Abfahrten der Schiffe ein Spitzenwert in der Branche sei. Die Wettbewerber von Gemini seien seit Februar mit P\u00fcnktlichkeiten zwischen 55 und maximal 80 Prozent gefahren.<\/p>\n<p>An einem insgesamt volatilen Markt steigerte Hapag-Lloyd die Zahl der transportierten Containereinheiten (TEU) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um elf Prozent, in der gleichen Gr\u00f6\u00dfenordnung stieg der Umsatz. Der operative Gewinn (Ebitda) ging um zwei Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar zur\u00fcck, der Nettogewinn sank um ebenfalls zwei Prozent auf 800 Millionen Dollar. Den Ausblick f\u00fcr den operativen Gewinn in diesem Jahr pr\u00e4zisierte Hapag-Lloyd auf eine Spanne von 2,8 bis 3,8 Milliarden Dollar, zuvor hatte die Reederei mit einer Spanne von 2,5 bis vier Milliarden Dollar kalkuliert. Die Stadt Hamburg ist mit rund 14 Prozent an Hapag-Lloyd beteiligt.<\/p>\n<p>Wesentliche Unsicherheiten bleiben f\u00fcr die globale Schifffahrt zun\u00e4chst bestehen, vor allem die Blockade des Suezkanals. Die Huthi-Armee im Jemen beschie\u00dft seit Ende 2023 Handelsschiffe im Roten Meer, um den Krieg Irans und der Hamas im Gaza-Streifen gegen Israel zu unterst\u00fctzen. Containerfrachter fahren deshalb den rund zehn Tage dauernden Umweg um das s\u00fcdafrikanische Kap der Guten Hoffnung. \u201eIch glaube nicht, dass sich die Lage im Roten Meer und am Suezkanal bald \u00e4ndern wird\u201c, sagte Habben Jansen. Auch hier allerdings mache es die Gemini-Allianz f\u00fcr Hapag-Lloyd \u2013 wie auch f\u00fcr Maersk \u2013 leichter, zwischen Asien und Europa mit einer hohen P\u00fcnktlichkeit zu fahren.<\/p>\n<p>Das Volumen des globalen Containertransports war im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent gestiegen, vor allem durch wachsende Exporte aus Asien. Wesentliche Unsicherheit f\u00fcr den globalen Handel verursachte im ersten Halbjahr vor allem auch der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verursachte Zollstreit mit etlichen L\u00e4ndern. Eine Reihe dieser F\u00e4lle ist vorerst durch Verhandlungen beigelegt, etwa zwischen den USA und der Europ\u00e4ischen Union. \u201eViele Marktteilnehmer fassen dadurch wieder mehr Vertrauen mit Blick auf die kommenden Monate\u201c, sagte Habben Jansen.<\/p>\n<p>Offen ist vor allem noch, welche gegenseitigen Zollregelungen China und die USA treffen werden. Die zuvor angedrohten massiven Zollaufschl\u00e4ge auf Waren aus dem jeweils anderen Land hatten die beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt am Dienstag zun\u00e4chst f\u00fcr weitere 90 Tage ausgesetzt. \u201eDas zeigt, dass beide Seiten an einer L\u00f6sung interessiert sind\u201c, sagte Habben Jansen. Besonders wichtig sei das f\u00fcr die Schifffahrt auch deshalb, weil im dritten Quartal die sogenannte \u201epeak season\u201c f\u00fcr das Weihnachtsgesch\u00e4ft bevorstehe. Da eine Eskalation des Zollstreits zwischen den USA und China vorerst abgewendet sei, k\u00f6nnten die Reedereien zumindest \u201eetwas ruhiger\u201c durch diese besonders volumenstarke Zeit des Jahres steuern.<\/p>\n<p><b><em>Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Die maritime Wirtschaft \u2013 Schifffahrt, H\u00e4fen und Werften \u2013 z\u00e4hlt zu seinen Schwerpunktthemen. <\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die seit Februar bestehende Schifffahrtsallianz Gemini Cooperation von Hapag-Lloyd und Maersk ist aus Sicht von Hapag-Lloyd ein voller Erfolg. \u201eWir sind bislang in jedem Monat zu mindestens 90 Prozent p\u00fcnktlich gefahren\u201c, sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen am Donnerstag bei der Pr\u00e4sentation der Halbjahreszahlen. 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Deutschlands f\u00fchrende Reederei Hapag-Lloyd ist international das f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Unternehmen der Container-Linienschifffahrt, das d\u00e4nische Unternehmen Maersk ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Container-Linienreederei.In der Gemini Cooperation b\u00fcndeln Hapag-Lloyd und Maersk ihre Flottenkapazit\u00e4ten speziell auf den Ost West-Verbindungen zwischen Europa und Asien und zugleich auch in den Transatlantikdiensten zur Ostk\u00fcste der Vereinigten Staaten. Habben Jansen verwies darauf, das 90 Prozent P\u00fcnktlichkeit bei den Anl\u00e4ufen und Abfahrten der Schiffe ein Spitzenwert in der Branche sei. Die Wettbewerber von Gemini seien seit Februar mit P\u00fcnktlichkeiten zwischen 55 und maximal 80 Prozent gefahren.An einem insgesamt volatilen Markt steigerte Hapag-Lloyd die Zahl der transportierten Containereinheiten (TEU) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um elf Prozent, in der gleichen Gr\u00f6\u00dfenordnung stieg der Umsatz. Der operative Gewinn (Ebitda) ging um zwei Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar zur\u00fcck, der Nettogewinn sank um ebenfalls zwei Prozent auf 800 Millionen Dollar. Den Ausblick f\u00fcr den operativen Gewinn in diesem Jahr pr\u00e4zisierte Hapag-Lloyd auf eine Spanne von 2,8 bis 3,8 Milliarden Dollar, zuvor hatte die Reederei mit einer Spanne von 2,5 bis vier Milliarden Dollar kalkuliert. Die Stadt Hamburg ist mit rund 14 Prozent an Hapag-Lloyd beteiligt.Wesentliche Unsicherheiten bleiben f\u00fcr die globale Schifffahrt zun\u00e4chst bestehen, vor allem die Blockade des Suezkanals. Die Huthi-Armee im Jemen beschie\u00dft seit Ende 2023 Handelsschiffe im Roten Meer, um den Krieg Irans und der Hamas im Gaza-Streifen gegen Israel zu unterst\u00fctzen. Containerfrachter fahren deshalb den rund zehn Tage dauernden Umweg um das s\u00fcdafrikanische Kap der Guten Hoffnung. \u201eIch glaube nicht, dass sich die Lage im Roten Meer und am Suezkanal bald \u00e4ndern wird\u201c, sagte Habben Jansen. Auch hier allerdings mache es die Gemini-Allianz f\u00fcr Hapag-Lloyd \u2013 wie auch f\u00fcr Maersk \u2013 leichter, zwischen Asien und Europa mit einer hohen P\u00fcnktlichkeit zu fahren.Das Volumen des globalen Containertransports war im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent gestiegen, vor allem durch wachsende Exporte aus Asien. Wesentliche Unsicherheit f\u00fcr den globalen Handel verursachte im ersten Halbjahr vor allem auch der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verursachte Zollstreit mit etlichen L\u00e4ndern. Eine Reihe dieser F\u00e4lle ist vorerst durch Verhandlungen beigelegt, etwa zwischen den USA und der Europ\u00e4ischen Union. \u201eViele Marktteilnehmer fassen dadurch wieder mehr Vertrauen mit Blick auf die kommenden Monate\u201c, sagte Habben Jansen.Offen ist vor allem noch, welche gegenseitigen Zollregelungen China und die USA treffen werden. Die zuvor angedrohten massiven Zollaufschl\u00e4ge auf Waren aus dem jeweils anderen Land hatten die beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt am Dienstag zun\u00e4chst f\u00fcr weitere 90 Tage ausgesetzt. \u201eDas zeigt, dass beide Seiten an einer L\u00f6sung interessiert sind\u201c, sagte Habben Jansen. Besonders wichtig sei das f\u00fcr die Schifffahrt auch deshalb, weil im dritten Quartal die sogenannte \u201epeak season\u201c f\u00fcr das Weihnachtsgesch\u00e4ft bevorstehe. Da eine Eskalation des Zollstreits zwischen den USA und China vorerst abgewendet sei, k\u00f6nnten die Reedereien zumindest \u201eetwas ruhiger\u201c durch diese besonders volumenstarke Zeit des Jahres steuern.Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Die maritime Wirtschaft \u2013 Schifffahrt, H\u00e4fen und Werften \u2013 z\u00e4hlt zu seinen Schwerpunktthemen.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"\u201eWir fahren zu 90 Prozent p\u00fcnktlich\u201c - vof-news.eu","og_description":"Die seit Februar bestehende Schifffahrtsallianz Gemini Cooperation von Hapag-Lloyd und Maersk ist aus Sicht von Hapag-Lloyd ein voller Erfolg. \u201eWir sind bislang in jedem Monat zu mindestens 90 Prozent p\u00fcnktlich gefahren\u201c, sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen am Donnerstag bei der Pr\u00e4sentation der Halbjahreszahlen. 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Der operative Gewinn (Ebitda) ging um zwei Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar zur\u00fcck, der Nettogewinn sank um ebenfalls zwei Prozent auf 800 Millionen Dollar. Den Ausblick f\u00fcr den operativen Gewinn in diesem Jahr pr\u00e4zisierte Hapag-Lloyd auf eine Spanne von 2,8 bis 3,8 Milliarden Dollar, zuvor hatte die Reederei mit einer Spanne von 2,5 bis vier Milliarden Dollar kalkuliert. Die Stadt Hamburg ist mit rund 14 Prozent an Hapag-Lloyd beteiligt.Wesentliche Unsicherheiten bleiben f\u00fcr die globale Schifffahrt zun\u00e4chst bestehen, vor allem die Blockade des Suezkanals. Die Huthi-Armee im Jemen beschie\u00dft seit Ende 2023 Handelsschiffe im Roten Meer, um den Krieg Irans und der Hamas im Gaza-Streifen gegen Israel zu unterst\u00fctzen. Containerfrachter fahren deshalb den rund zehn Tage dauernden Umweg um das s\u00fcdafrikanische Kap der Guten Hoffnung. \u201eIch glaube nicht, dass sich die Lage im Roten Meer und am Suezkanal bald \u00e4ndern wird\u201c, sagte Habben Jansen. Auch hier allerdings mache es die Gemini-Allianz f\u00fcr Hapag-Lloyd \u2013 wie auch f\u00fcr Maersk \u2013 leichter, zwischen Asien und Europa mit einer hohen P\u00fcnktlichkeit zu fahren.Das Volumen des globalen Containertransports war im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent gestiegen, vor allem durch wachsende Exporte aus Asien. Wesentliche Unsicherheit f\u00fcr den globalen Handel verursachte im ersten Halbjahr vor allem auch der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verursachte Zollstreit mit etlichen L\u00e4ndern. 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Da eine Eskalation des Zollstreits zwischen den USA und China vorerst abgewendet sei, k\u00f6nnten die Reedereien zumindest \u201eetwas ruhiger\u201c durch diese besonders volumenstarke Zeit des Jahres steuern.Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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Der operative Gewinn (Ebitda) ging um zwei Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar zur\u00fcck, der Nettogewinn sank um ebenfalls zwei Prozent auf 800 Millionen Dollar. Den Ausblick f\u00fcr den operativen Gewinn in diesem Jahr pr\u00e4zisierte Hapag-Lloyd auf eine Spanne von 2,8 bis 3,8 Milliarden Dollar, zuvor hatte die Reederei mit einer Spanne von 2,5 bis vier Milliarden Dollar kalkuliert. Die Stadt Hamburg ist mit rund 14 Prozent an Hapag-Lloyd beteiligt.Wesentliche Unsicherheiten bleiben f\u00fcr die globale Schifffahrt zun\u00e4chst bestehen, vor allem die Blockade des Suezkanals. Die Huthi-Armee im Jemen beschie\u00dft seit Ende 2023 Handelsschiffe im Roten Meer, um den Krieg Irans und der Hamas im Gaza-Streifen gegen Israel zu unterst\u00fctzen. Containerfrachter fahren deshalb den rund zehn Tage dauernden Umweg um das s\u00fcdafrikanische Kap der Guten Hoffnung. \u201eIch glaube nicht, dass sich die Lage im Roten Meer und am Suezkanal bald \u00e4ndern wird\u201c, sagte Habben Jansen. Auch hier allerdings mache es die Gemini-Allianz f\u00fcr Hapag-Lloyd \u2013 wie auch f\u00fcr Maersk \u2013 leichter, zwischen Asien und Europa mit einer hohen P\u00fcnktlichkeit zu fahren.Das Volumen des globalen Containertransports war im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent gestiegen, vor allem durch wachsende Exporte aus Asien. Wesentliche Unsicherheit f\u00fcr den globalen Handel verursachte im ersten Halbjahr vor allem auch der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verursachte Zollstreit mit etlichen L\u00e4ndern. Eine Reihe dieser F\u00e4lle ist vorerst durch Verhandlungen beigelegt, etwa zwischen den USA und der Europ\u00e4ischen Union. \u201eViele Marktteilnehmer fassen dadurch wieder mehr Vertrauen mit Blick auf die kommenden Monate\u201c, sagte Habben Jansen.Offen ist vor allem noch, welche gegenseitigen Zollregelungen China und die USA treffen werden. Die zuvor angedrohten massiven Zollaufschl\u00e4ge auf Waren aus dem jeweils anderen Land hatten die beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt am Dienstag zun\u00e4chst f\u00fcr weitere 90 Tage ausgesetzt. \u201eDas zeigt, dass beide Seiten an einer L\u00f6sung interessiert sind\u201c, sagte Habben Jansen. Besonders wichtig sei das f\u00fcr die Schifffahrt auch deshalb, weil im dritten Quartal die sogenannte \u201epeak season\u201c f\u00fcr das Weihnachtsgesch\u00e4ft bevorstehe. 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