{"id":264101,"date":"2025-08-12T13:26:07","date_gmt":"2025-08-12T10:26:07","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/ausgaben-fur-beamten-pensionen-steigen-um-50-prozent-bund-drohen-bis-2060-rekordkosten\/"},"modified":"2025-08-12T13:26:23","modified_gmt":"2025-08-12T10:26:23","slug":"ausgaben-fur-beamten-pensionen-steigen-um-50-prozent-bund-drohen-bis-2060-rekordkosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/ausgaben-fur-beamten-pensionen-steigen-um-50-prozent-bund-drohen-bis-2060-rekordkosten\/","title":{"rendered":"Ausgaben f\u00fcr Beamten-Pensionen steigen um 50 Prozent \u2013 Bund drohen bis 2060 Rekordkosten"},"content":{"rendered":"<p>Die Versorgungsausgaben des Bundes schnellen in die H\u00f6he. 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Bis 2025 soll dieser Betrag bereits auf 7,8 Milliarden Euro ansteigen \u2013 und bis 2060 sogar auf 25,4 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Urs\u00e4chlich daf\u00fcr ist laut Bericht vor allem der Personalaufwuchs zwischen 2015 und 2023, der ab 2050 zu einem \u201estarken Anstieg der Ruhegehaltsempf\u00e4nger\u201c f\u00fchren werde. Insgesamt werden die Versorgungsausgaben des Bundes \u2013 das betrifft auch Bereiche wie die Post \u2013 von derzeit 19,8 Milliarden Euro (2025) auf rund 30,6 Milliarden Euro (2060) steigen, ein Plus von 54 Prozent.<\/p>\n<p>Der Personalk\u00f6rper des unmittelbaren Bundesbereiches ist zwischen den Jahren 2018 und 2023 um rund 17 Prozent gewachsen. Vor allem bei der Bundespolizei, dem BKA, beim Zoll, bei der Bundeswehr und den Finanz\u00e4mtern wurden immer Menschen eingestellt. Infolgedessen wird die Zahl der Versorgungsempf\u00e4nger laut Prognose von 193.000 im Jahr 2025 auf rund 230.000 im Jahr 2060 steigen.<\/p>\n<h3>Eigentlich sollten Sonderverm\u00f6gen die Kosten tragen<\/h3>\n<p>Das durchschnittliche monatliche Ruhegehalt f\u00fcr Bundesbeamte und Berufssoldaten lag laut Bericht im Januar 2024 bei 3340 Euro brutto. F\u00fcr die Hochrechnungen der Versorgungsausgaben wird von einer j\u00e4hrlichen Steigerung von 2,9 Prozent in den Jahren 2025 bis 2060 ausgegangen. Diese Pension w\u00fcrde in zehn Jahren also auf rund 4442 Euro steigen.<\/p>\n<p>Dabei gibt es gro\u00dfe Unterschiede nach Laufbahngruppen (Stand Januar 2024): F\u00fcr den h\u00f6heren Dienst betrug das durchschnittliche Ruhegehalt 5050 Euro, im gehobenen Dienst 3410 Euro und im mittleren\/einfachen Dienst 2370 Euro. Der nach 40 Jahren ruhegehaltf\u00e4higer Dienstzeit zu erreichende H\u00f6chstruhegehaltssatz betr\u00e4gt 71,75 Prozent.<\/p>\n<p>Die Versorgungsquote \u2013 das Verh\u00e4ltnis der Versorgungsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt \u2013 steigt im unmittelbaren Bundesbereich von 0,18 Prozent (2025) auf 0,22 Prozent (2060). Noch deutlicher f\u00e4llt der Anstieg bei der Versorgungs-Steuer-Quote aus: Diese w\u00e4chst laut Prognose von 1,99 auf 2,41 Prozent. Die Versorgungs-Steuer-Quote stellt das Verh\u00e4ltnis der Versorgungsausgaben des Bundes zu den Steuereinnahmen des Bundes dar.<\/p>\n<p>Zwar existieren mit Versorgungsr\u00fccklage und Versorgungsfonds Sonderverm\u00f6gen, um die steigenden Kosten abzufedern. Doch deren Wirkung sei in den Vorausberechnungen noch nicht ber\u00fccksichtigt. Die Entnahmebedingungen m\u00fcssen erst noch festgelegt werden. Zusammengenommen hatten diese Fonds Ende 2023 einen Marktwert von rund 41,3 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Um die Kosten einzud\u00e4mmen, will CDU-Generalsekret\u00e4r Carsten Linnemann k\u00fcnftig nur noch bei Polizei, Justiz, Zoll und Finanz\u00e4mtern verbeamten \u2013 also dort, wo hoheitliche Aufgaben \u00fcbernommen werden. So k\u00f6nnten 60 bis 75 Prozent der Neuverbeamtungen in Zukunft wegfallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Versorgungsausgaben des Bundes schnellen in die H\u00f6he. Das geht aus dem aktuellen Versorgungsbericht des Bundesinnenministeriums hervor. Zuerst berichtete die \u201eBild\u201c-Zeitung dar\u00fcber. Im Jahr 2023 beliefen sich die Ausgaben f\u00fcr die Pensionen von Beamten, Richter und Soldaten im unmittelbaren Bundesbereich auf rund 6,8 Milliarden Euro. 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Vor allem bei der Bundespolizei, dem BKA, beim Zoll, bei der Bundeswehr und den Finanz\u00e4mtern wurden immer Menschen eingestellt. Infolgedessen wird die Zahl der Versorgungsempf\u00e4nger laut Prognose von 193.000 im Jahr 2025 auf rund 230.000 im Jahr 2060 steigen.Eigentlich sollten Sonderverm\u00f6gen die Kosten tragenDas durchschnittliche monatliche Ruhegehalt f\u00fcr Bundesbeamte und Berufssoldaten lag laut Bericht im Januar 2024 bei 3340 Euro brutto. F\u00fcr die Hochrechnungen der Versorgungsausgaben wird von einer j\u00e4hrlichen Steigerung von 2,9 Prozent in den Jahren 2025 bis 2060 ausgegangen. Diese Pension w\u00fcrde in zehn Jahren also auf rund 4442 Euro steigen.Dabei gibt es gro\u00dfe Unterschiede nach Laufbahngruppen (Stand Januar 2024): F\u00fcr den h\u00f6heren Dienst betrug das durchschnittliche Ruhegehalt 5050 Euro, im gehobenen Dienst 3410 Euro und im mittleren\/einfachen Dienst 2370 Euro. 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Der nach 40 Jahren ruhegehaltf\u00e4higer Dienstzeit zu erreichende H\u00f6chstruhegehaltssatz betr\u00e4gt 71,75 Prozent.Die Versorgungsquote \u2013 das Verh\u00e4ltnis der Versorgungsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt \u2013 steigt im unmittelbaren Bundesbereich von 0,18 Prozent (2025) auf 0,22 Prozent (2060). Noch deutlicher f\u00e4llt der Anstieg bei der Versorgungs-Steuer-Quote aus: Diese w\u00e4chst laut Prognose von 1,99 auf 2,41 Prozent. Die Versorgungs-Steuer-Quote stellt das Verh\u00e4ltnis der Versorgungsausgaben des Bundes zu den Steuereinnahmen des Bundes dar.Zwar existieren mit Versorgungsr\u00fccklage und Versorgungsfonds Sonderverm\u00f6gen, um die steigenden Kosten abzufedern. Doch deren Wirkung sei in den Vorausberechnungen noch nicht ber\u00fccksichtigt. Die Entnahmebedingungen m\u00fcssen erst noch festgelegt werden. Zusammengenommen hatten diese Fonds Ende 2023 einen Marktwert von rund 41,3 Milliarden Euro.Um die Kosten einzud\u00e4mmen, will CDU-Generalsekret\u00e4r Carsten Linnemann k\u00fcnftig nur noch bei Polizei, Justiz, Zoll und Finanz\u00e4mtern verbeamten \u2013 also dort, wo hoheitliche Aufgaben \u00fcbernommen werden. 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