{"id":262917,"date":"2025-08-08T01:26:10","date_gmt":"2025-08-07T22:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/"},"modified":"2025-08-08T01:26:33","modified_gmt":"2025-08-07T22:26:33","slug":"wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/","title":{"rendered":"Wenig Revolution, eine \u00dcberraschung und ein peinlicher Fehler \u2013 OpenAI stellt GPT-5 vor"},"content":{"rendered":"<p>An mysteri\u00f6sen Ank\u00fcndigungen hatte es in den vergangenen Tagen nicht gemangelt: Schon seit Wochen kursierte das Ger\u00fccht, dass das lange erwartete angeblich bahnbrechende neue Sprachmodell von OpenAI noch im August endlich ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrde. Sogar OpenAI-Chef Sam Altman sprach schon in diversen Interviews \u00fcber seine Erfahrungen mit dem Modell \u2013 nat\u00fcrlich immer nur in Andeutungen: Er habe sich als Mensch \u201enutzlos\u201c gef\u00fchlt, nachdem er GPT-5, das neue Modell, benutzt habe, behauptet Altman im Podcast <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/podcasts.apple.com\/us\/podcast\/sam-altman\/id1190981360?i=1000718706017\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/us\/podcast\/sam-altman\/id1190981360?i=1000718706017\">\u201eThis past Weekend\u201c<\/a>. Doch wann genau GPT-5 ver\u00f6ffentlicht werden sollte, blieb unklar.<\/p>\n<p>Bis zur Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, da <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/x.com\/OpenAI\/status\/1953139020231569685\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/x.com\/OpenAI\/status\/1953139020231569685\">twitterte der Account von OpenAI<\/a> in Gro\u00dfbuchstaben: \u201eLIVE5TREAM THURSDAY 10AM PT\u201c \u2013 an einen Tippfehler im Wort \u201eLivestream\u201c glaubte da niemand mehr, in dem das \u201eS\u201c durch eine \u201e5\u201c ersetzt worden war. Am Donnerstag um 10 Uhr vormittags Ortszeit an der US-Pazifikk\u00fcste sollte es also so weit sein. <\/p>\n<p>Sollte es noch letzte Zweifel gegeben haben, dass man zumindest bei OpenAI selbst von einer epochalen Ank\u00fcndigung ausging, r\u00e4umte die Altman selbst <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/x.com\/sama\/status\/1953264193890861114\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/x.com\/sama\/status\/1953264193890861114\">per Tweet<\/a> aus. Am fr\u00fchen Donnerstagmorgen deutscher Zeit verbreitete er kommentarlos ein Bild: Im Vordergrund ist die Atmosph\u00e4re der Erde zu sehen, im Hintergrund geht statt dem Mond oder der Sonne ausgerechnet ein verschwommener \u201eTodesstern\u201c aus \u201eStar Wars\u201c auf. Das lie\u00df Gro\u00dfes, vielleicht D\u00fcsteres, aber ganz sicher Weltbewegendes erwarten. <\/p>\n<p>GPT-5, soviel war klar, sollte noch einmal eine Revolution der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) werden. Kein Evolutionsschritt wie so viele davor in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren seit der Ver\u00f6ffentlichung von ChatGPT im November 2022. Doch was dann folgte um 19 Uhr deutscher Zeit am Donnerstagabend, sah dann doch eher nach einer der typischen, etwas blutleeren Tech-Pr\u00e4sentationen der vergangenen Jahre aus. Das, was Altman und viele seiner OpenAI-Kollegen da gut 70 Minuten lang vorstellten, f\u00fchlte sich dann eben doch wie ein Evolutionsschritt an und nicht wie eine Revolution. Der von einigen erwartete \u201eiPhone-Moment\u201c, wie er Apple-Gr\u00fcnder Steve Jobs 2007 bei der Vorstellung des Smartphones gelang, war das jedenfalls nicht.<\/p>\n<h3>Peinlicher Fehler oder absichtliche Irref\u00fchrung?<\/h3>\n<p>Zwar gab es durchaus einige bemerkenswerte Demonstrationen und sogar den einen oder anderen \u00dcberraschungsmoment. Doch nach einem technologischen Durchbruch sah all das nicht aus. Stattdessen unterlief OpenAI ausgerechnet bei den so wichtigen Grafiken, wie das neue Modell im Vergleich mit den alten abschneidet, ein peinlicher Fehler. Oder war es gar eine absichtliche Irref\u00fchrung, die dann aber schnell aufflog?<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es zahllose Tests und Vergleiche, mit denen die Performance der verschiedenen KI-Modelle abgebildet werden soll. Und die Entwickler suchen sich nat\u00fcrlich stets die f\u00fcr sie vorteilhaften Varianten aus. Doch auf dem Schaubild, das OpenAI zeigte, stimmte offensichtlich etwas nicht. GPT-5 sollte deutlich besser abschneiden als seine Vorg\u00e4nger-Modelle. Doch der Balken, der das symbolisieren sollte und f\u00fcr den Programmier-Test eine Erfolgsquote von 52,8 Prozent auswies, war fast doppelt so gro\u00df wie der Balken f\u00fcr das o3-Modell von OpenAI, obwohl das 69,1 Prozent erreicht hatte \u2013 also besser abgeschnitten hatte.<\/p>\n<p>Das fiel einigen Zuschauern auf. \u201eDieser Screenshot vom GPT-5-Livestream muss zu den schlimmsten Chart-Verbrechen des Jahrhunderts geh\u00f6ren\u201c, twitterte ein Nutzer. Noch w\u00e4hrend die Pr\u00e4sentation lief, versuchte OpenAI-Chef Altman den Faux-Pas einzufangen: \u201eWow ein Mega-Chart-Versagen von uns vorhin\u201c, schrieb er auf X. \u201eWann GPT-6?!\u201c, fragte er in Anspielung auf die l\u00e4ngst gefl\u00fcgelten Frage, wann denn endlich GPT-5 ver\u00f6ffentlicht wird. F\u00fcr korrekte Grafiken muss man offenbar auf die n\u00e4chste Generation warten. <\/p>\n<p>Immerhin r\u00e4umt OpenAI mit dem Update beim eigenen Modell-Chaos auf. L\u00e4ngst konnten nur noch KI-Experten die verschiedenen Modelle mit Namen wie GPT-4.1 nano, o3-mini oder zuletzt gpt-oss-120b wirklich unterscheiden und wussten, f\u00fcr welchen Anwendungsfall welches Modell gerade am besten funktioniert.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig soll es nur noch GPT-5 geben, das dem Nutzer die Entscheidung abnimmt, welches Modell f\u00fcr seine Anfrage die beste ist. Bei einfachen Aufgaben soll ChatGPT daher k\u00fcnftig automatisch auf ein einfacheres und damit schnelleres Modell zur\u00fcckgreifen. Bei schweren Anforderungen l\u00e4uft im Hintergrund hingegen ebenfalls automatisch ein sogenanntes Reasoning-Modell, das zwar l\u00e4nger braucht, die Aufgabe dann aber auch zuverl\u00e4ssiger l\u00f6sen kann. Dabei wird nicht nur einfach Text generiert, sondern das Modell zerlegt die Aufgabe in Einzelschritte, pr\u00fcft Ergebnisse \u2013 es denkt quasi nach.<\/p>\n<p>Entsprechend gibt es Performance-Werte f\u00fcr GPT-5 mit und ohne \u201eDenken\u201c. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie das Modell bei unabh\u00e4ngigen Tests tats\u00e4chlich abschneidet im Vergleich mit den Modellen anderer Anbieter wie Google Gemini, Claude von Anthropic oder Grok von Elon Musks xAI. <\/p>\n<p>Musk zeigte sich w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation schon wenig begeistert von der Konkurrenz. \u201eEntt\u00e4uschend\u201c, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/x.com\/elonmusk\/status\/1953514660675616996\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/x.com\/elonmusk\/status\/1953514660675616996\">schrieb der Tesla-Chef auf X<\/a>. Das neueste Modell von xAI Grok 4 habe schon vor zwei Wochen besser abgeschnitten als GPT-5 bei seiner Pr\u00e4sentation. Au\u00dferdem werde man noch vor dem Ende des Jahres Grok 5 auf den Markt bringen. <\/p>\n<p>Nun h\u00e4tte alles andere als Kritik von Musk \u00fcberrascht, den inzwischen eine erbitterte Fehde mit Altman verbindet und der OpenAI verklagt, das er einst mitgegr\u00fcndet hatte. Doch tats\u00e4chlich stellen die Demonstrationen von GPT-5 andere aktuelle Modelle von Wettbewerbern zumindest nicht offensichtlich in den Schatten. <\/p>\n<p>OpenAI konzentrierte sich bei der Vorstellung von GPT-5 auff\u00e4llig auf die Programmierf\u00e4higkeiten. Das hat zwei Gr\u00fcnde: Zum einen ist das bisher einer der Hauptanwendungsf\u00e4lle f\u00fcr KI, einfache Programmierarbeiten werden zunehmend von KI-Modellen \u00fcbernommen. Zum anderen gelten die Programmierf\u00e4higkeiten als Schl\u00fcssel, um die KI-Modelle weiter in Richtung einer Super-Intelligenz zu verbessern, indem die Modelle sich quasi selbst weiterentwickeln k\u00f6nnen und die eigenen Entwicklung so beschleunigen.<\/p>\n<h3>GPT-5 programmiert, testet und korrigiert Fehler<\/h3>\n<p>Tats\u00e4chlich demonstrierte OpenAI nicht nur, dass man mit GPT-5 ganze Anwendungen innerhalb von Minuten programmieren lassen kann, ohne selbst Programmierkenntnisse zu haben. GPT-5 konnte die Programme dann auch selbst testen, fand Fehler und verbesserte sie automatisch. <\/p>\n<p>Doch das neue Modell kann nicht nur das Leben von Programmieren erleichtern. \u00dcberraschen konnte OpenAI mit der Ank\u00fcndigung, dass man ChatGPT k\u00fcnftig einfach mit einem Gmail-Konto und dem Google Calender verbinden kann. So macht die KI den n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zum pers\u00f6nlichen Assistenten, der den Nutzer an die \u00fcberf\u00e4llige E-Mail erinnern kann oder einen Plan f\u00fcr die Termine des Tages erstellt. <\/p>\n<p>\u00dcberraschend ist diese Ank\u00fcndigung vor allem, weil Google zu den Hauptkonkurrenten von OpenAI geh\u00f6rt und nun offenbar trotzdem den Zugriff auf die Nutzerdaten einer Mail- und Kalender-Anwendungen erm\u00f6glicht. Damit kann OpenAI einen wichtigen Nachteil im Wettbewerb um die Endkunden ausgleichen: Microsoft und Google k\u00f6nnen ihre KI-Modelle einfacher in die schon bestehenden Anwendungen wie Outlook oder eben Gmail integrieren. <\/p>\n<p>Bei beiden Konzernen \u2013 Microsoft und Google \u2013 bedankte sich Altman am Abend bei X. Auch der Chiphersteller Nvidia, sowie die Rechenzentrumsbetreiber Oracle und Coreweave h\u00e4tten GPT-5 erst m\u00f6glich gemacht, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/x.com\/sama\/status\/1953538020013178998\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/x.com\/sama\/status\/1953538020013178998\">schrieb er<\/a>. Die Aktie von Microsoft, das an OpenAI beteiligt ist, verlor nach der Pr\u00e4sentation leicht um ein knappes Prozent an der B\u00f6rse. Die Papiere von Google-Mutter Alphabet reagierten kaum. Der Markt scheint GPT-5 zumindest nicht f\u00fcr eine alles ver\u00e4ndernde Revolution zu halten.<\/p>\n<p>Laut dem OpenAI-Chef soll GPT-5 ein \u201esignifikanter Schritt auf dem Weg zu AGI\u201c sein. Als AGI wird in der KI-Welt eine generelle Super-Intelligenz bezeichnet, die in allen Bereichen dem Menschen \u00fcberlegen ist. Die Entwicklung einer solchen Super-Intelligenz ist das erkl\u00e4rte Ziel von OpenAI. <\/p>\n<p>Altman erkl\u00e4rte die Entwicklungsstufen seiner KI-Modelle anhand von Schulabschl\u00fcssen: W\u00e4hrend GPT-3 noch etwas der Intelligenz eines Highschool-Sch\u00fclers entsprochen habe, der zwar ab und zu einen hellen Moment habe, aber auch oft nervig sei, habe GPT-4 schon etwas dem Niveau eines College-Studenten entsprochen. GPT-5 sei nun mit Doktoranden in verschiedenen Fachbereichen vergleichbar. <\/p>\n<p>Wer GPT-5 nutze, habe \u201eeine unglaubliche Superpower auf Abruf\u201c, das Modell entspreche einem ganzen Team von Doktoranden verschiedener Fachrichtungen in der eigenen Hosentasche. Das Modell sei schneller und vor allem zuverl\u00e4ssiger als seine Vorg\u00e4nger. <\/p>\n<p>Auch Nutzer, die bislang nicht f\u00fcr ChatGPT bezahlen, sollen GPT-5 in der kostenlosen Version nutzen k\u00f6nnen \u2013 allerdings mit Limits. Sind die Grenzen erreicht, stellt das System automatisch auf eine gedrosselte Version GPT5-mini um.  Nur wer mindestens 20 Dollar im Monat bezahlt, wird deutlich l\u00e4nger die gesamte Leistungsf\u00e4higkeit nutzen k\u00f6nnen. Unbegrenzt soll GPT-5 nur f\u00fcr Pro-Nutzer sein, die 200 Dollar pro Monat bezahlen. <\/p>\n<p>Auch die Sprachversion soll noch schneller und besser funktionieren. Nutzer k\u00f6nnen ihre KI zudem weiter personalisieren, indem sie das Modell auch mal sarkastisch antworten lassen. Au\u00dferdem soll das Ged\u00e4chtnis von GPT-5 mehr vergangene Unterhaltungen mit dem Chatbot abspeichern und darauf zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Revolution\u00e4r ist all das nicht und doch eine weitere Verbesserung bei der rasanten Entwicklung der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Dennoch d\u00fcrften schon bald die Forderungen, die Altman bislang nur als Witz formuliert, lauter werden: Wann kommt GPT-6?<\/p>\n<p><b><em>Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201e<\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"http:\/\/www.businessinsider.de\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"http:\/\/www.businessinsider.de\"><b><em>Business Insider Deutschland<\/em><\/b><\/a><b><em>\u201c.<\/em><\/b><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/philipp-vetter\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/philipp-vetter\/\"><b><em>Philipp Vetter <\/em><\/b><\/a><b><em>ist Teamleiter im Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und BUSINESS INSIDER.<\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An mysteri\u00f6sen Ank\u00fcndigungen hatte es in den vergangenen Tagen nicht gemangelt: Schon seit Wochen kursierte das Ger\u00fccht, dass das lange erwartete angeblich bahnbrechende neue Sprachmodell von OpenAI noch im August endlich ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrde. 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Sogar OpenAI-Chef Sam Altman sprach schon in diversen Interviews \u00fcber seine Erfahrungen mit dem Modell \u2013 nat\u00fcrlich immer nur in Andeutungen: Er habe sich als Mensch \u201enutzlos\u201c gef\u00fchlt, nachdem er GPT-5, das neue Modell, benutzt habe, behauptet Altman im Podcast \u201eThis past Weekend\u201c. Doch wann genau GPT-5 ver\u00f6ffentlicht werden sollte, blieb unklar.Bis zur Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, da twitterte der Account von OpenAI in Gro\u00dfbuchstaben: \u201eLIVE5TREAM THURSDAY 10AM PT\u201c \u2013 an einen Tippfehler im Wort \u201eLivestream\u201c glaubte da niemand mehr, in dem das \u201eS\u201c durch eine \u201e5\u201c ersetzt worden war. Am Donnerstag um 10 Uhr vormittags Ortszeit an der US-Pazifikk\u00fcste sollte es also so weit sein. Sollte es noch letzte Zweifel gegeben haben, dass man zumindest bei OpenAI selbst von einer epochalen Ank\u00fcndigung ausging, r\u00e4umte die Altman selbst per Tweet aus. Am fr\u00fchen Donnerstagmorgen deutscher Zeit verbreitete er kommentarlos ein Bild: Im Vordergrund ist die Atmosph\u00e4re der Erde zu sehen, im Hintergrund geht statt dem Mond oder der Sonne ausgerechnet ein verschwommener \u201eTodesstern\u201c aus \u201eStar Wars\u201c auf. Das lie\u00df Gro\u00dfes, vielleicht D\u00fcsteres, aber ganz sicher Weltbewegendes erwarten. GPT-5, soviel war klar, sollte noch einmal eine Revolution der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) werden. Kein Evolutionsschritt wie so viele davor in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren seit der Ver\u00f6ffentlichung von ChatGPT im November 2022. Doch was dann folgte um 19 Uhr deutscher Zeit am Donnerstagabend, sah dann doch eher nach einer der typischen, etwas blutleeren Tech-Pr\u00e4sentationen der vergangenen Jahre aus. Das, was Altman und viele seiner OpenAI-Kollegen da gut 70 Minuten lang vorstellten, f\u00fchlte sich dann eben doch wie ein Evolutionsschritt an und nicht wie eine Revolution. Der von einigen erwartete \u201eiPhone-Moment\u201c, wie er Apple-Gr\u00fcnder Steve Jobs 2007 bei der Vorstellung des Smartphones gelang, war das jedenfalls nicht.Peinlicher Fehler oder absichtliche Irref\u00fchrung?Zwar gab es durchaus einige bemerkenswerte Demonstrationen und sogar den einen oder anderen \u00dcberraschungsmoment. Doch nach einem technologischen Durchbruch sah all das nicht aus. Stattdessen unterlief OpenAI ausgerechnet bei den so wichtigen Grafiken, wie das neue Modell im Vergleich mit den alten abschneidet, ein peinlicher Fehler. Oder war es gar eine absichtliche Irref\u00fchrung, die dann aber schnell aufflog?Inzwischen gibt es zahllose Tests und Vergleiche, mit denen die Performance der verschiedenen KI-Modelle abgebildet werden soll. Und die Entwickler suchen sich nat\u00fcrlich stets die f\u00fcr sie vorteilhaften Varianten aus. Doch auf dem Schaubild, das OpenAI zeigte, stimmte offensichtlich etwas nicht. GPT-5 sollte deutlich besser abschneiden als seine Vorg\u00e4nger-Modelle. Doch der Balken, der das symbolisieren sollte und f\u00fcr den Programmier-Test eine Erfolgsquote von 52,8 Prozent auswies, war fast doppelt so gro\u00df wie der Balken f\u00fcr das o3-Modell von OpenAI, obwohl das 69,1 Prozent erreicht hatte \u2013 also besser abgeschnitten hatte.Das fiel einigen Zuschauern auf. \u201eDieser Screenshot vom GPT-5-Livestream muss zu den schlimmsten Chart-Verbrechen des Jahrhunderts geh\u00f6ren\u201c, twitterte ein Nutzer. Noch w\u00e4hrend die Pr\u00e4sentation lief, versuchte OpenAI-Chef Altman den Faux-Pas einzufangen: \u201eWow ein Mega-Chart-Versagen von uns vorhin\u201c, schrieb er auf X. \u201eWann GPT-6?!\u201c, fragte er in Anspielung auf die l\u00e4ngst gefl\u00fcgelten Frage, wann denn endlich GPT-5 ver\u00f6ffentlicht wird. F\u00fcr korrekte Grafiken muss man offenbar auf die n\u00e4chste Generation warten. Immerhin r\u00e4umt OpenAI mit dem Update beim eigenen Modell-Chaos auf. L\u00e4ngst konnten nur noch KI-Experten die verschiedenen Modelle mit Namen wie GPT-4.1 nano, o3-mini oder zuletzt gpt-oss-120b wirklich unterscheiden und wussten, f\u00fcr welchen Anwendungsfall welches Modell gerade am besten funktioniert.K\u00fcnftig soll es nur noch GPT-5 geben, das dem Nutzer die Entscheidung abnimmt, welches Modell f\u00fcr seine Anfrage die beste ist. Bei einfachen Aufgaben soll ChatGPT daher k\u00fcnftig automatisch auf ein einfacheres und damit schnelleres Modell zur\u00fcckgreifen. Bei schweren Anforderungen l\u00e4uft im Hintergrund hingegen ebenfalls automatisch ein sogenanntes Reasoning-Modell, das zwar l\u00e4nger braucht, die Aufgabe dann aber auch zuverl\u00e4ssiger l\u00f6sen kann. Dabei wird nicht nur einfach Text generiert, sondern das Modell zerlegt die Aufgabe in Einzelschritte, pr\u00fcft Ergebnisse \u2013 es denkt quasi nach.Entsprechend gibt es Performance-Werte f\u00fcr GPT-5 mit und ohne \u201eDenken\u201c. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie das Modell bei unabh\u00e4ngigen Tests tats\u00e4chlich abschneidet im Vergleich mit den Modellen anderer Anbieter wie Google Gemini, Claude von Anthropic oder Grok von Elon Musks xAI. Musk zeigte sich w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation schon wenig begeistert von der Konkurrenz. \u201eEntt\u00e4uschend\u201c, schrieb der Tesla-Chef auf X. Das neueste Modell von xAI Grok 4 habe schon vor zwei Wochen besser abgeschnitten als GPT-5 bei seiner Pr\u00e4sentation. Au\u00dferdem werde man noch vor dem Ende des Jahres Grok 5 auf den Markt bringen. Nun h\u00e4tte alles andere als Kritik von Musk \u00fcberrascht, den inzwischen eine erbitterte Fehde mit Altman verbindet und der OpenAI verklagt, das er einst mitgegr\u00fcndet hatte. Doch tats\u00e4chlich stellen die Demonstrationen von GPT-5 andere aktuelle Modelle von Wettbewerbern zumindest nicht offensichtlich in den Schatten. OpenAI konzentrierte sich bei der Vorstellung von GPT-5 auff\u00e4llig auf die Programmierf\u00e4higkeiten. Das hat zwei Gr\u00fcnde: Zum einen ist das bisher einer der Hauptanwendungsf\u00e4lle f\u00fcr KI, einfache Programmierarbeiten werden zunehmend von KI-Modellen \u00fcbernommen. Zum anderen gelten die Programmierf\u00e4higkeiten als Schl\u00fcssel, um die KI-Modelle weiter in Richtung einer Super-Intelligenz zu verbessern, indem die Modelle sich quasi selbst weiterentwickeln k\u00f6nnen und die eigenen Entwicklung so beschleunigen.GPT-5 programmiert, testet und korrigiert FehlerTats\u00e4chlich demonstrierte OpenAI nicht nur, dass man mit GPT-5 ganze Anwendungen innerhalb von Minuten programmieren lassen kann, ohne selbst Programmierkenntnisse zu haben. GPT-5 konnte die Programme dann auch selbst testen, fand Fehler und verbesserte sie automatisch. Doch das neue Modell kann nicht nur das Leben von Programmieren erleichtern. \u00dcberraschen konnte OpenAI mit der Ank\u00fcndigung, dass man ChatGPT k\u00fcnftig einfach mit einem Gmail-Konto und dem Google Calender verbinden kann. So macht die KI den n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zum pers\u00f6nlichen Assistenten, der den Nutzer an die \u00fcberf\u00e4llige E-Mail erinnern kann oder einen Plan f\u00fcr die Termine des Tages erstellt. \u00dcberraschend ist diese Ank\u00fcndigung vor allem, weil Google zu den Hauptkonkurrenten von OpenAI geh\u00f6rt und nun offenbar trotzdem den Zugriff auf die Nutzerdaten einer Mail- und Kalender-Anwendungen erm\u00f6glicht. Damit kann OpenAI einen wichtigen Nachteil im Wettbewerb um die Endkunden ausgleichen: Microsoft und Google k\u00f6nnen ihre KI-Modelle einfacher in die schon bestehenden Anwendungen wie Outlook oder eben Gmail integrieren. Bei beiden Konzernen \u2013 Microsoft und Google \u2013 bedankte sich Altman am Abend bei X. Auch der Chiphersteller Nvidia, sowie die Rechenzentrumsbetreiber Oracle und Coreweave h\u00e4tten GPT-5 erst m\u00f6glich gemacht, schrieb er. Die Aktie von Microsoft, das an OpenAI beteiligt ist, verlor nach der Pr\u00e4sentation leicht um ein knappes Prozent an der B\u00f6rse. Die Papiere von Google-Mutter Alphabet reagierten kaum. Der Markt scheint GPT-5 zumindest nicht f\u00fcr eine alles ver\u00e4ndernde Revolution zu halten.Laut dem OpenAI-Chef soll GPT-5 ein \u201esignifikanter Schritt auf dem Weg zu AGI\u201c sein. Als AGI wird in der KI-Welt eine generelle Super-Intelligenz bezeichnet, die in allen Bereichen dem Menschen \u00fcberlegen ist. Die Entwicklung einer solchen Super-Intelligenz ist das erkl\u00e4rte Ziel von OpenAI. Altman erkl\u00e4rte die Entwicklungsstufen seiner KI-Modelle anhand von Schulabschl\u00fcssen: W\u00e4hrend GPT-3 noch etwas der Intelligenz eines Highschool-Sch\u00fclers entsprochen habe, der zwar ab und zu einen hellen Moment habe, aber auch oft nervig sei, habe GPT-4 schon etwas dem Niveau eines College-Studenten entsprochen. GPT-5 sei nun mit Doktoranden in verschiedenen Fachbereichen vergleichbar. Wer GPT-5 nutze, habe \u201eeine unglaubliche Superpower auf Abruf\u201c, das Modell entspreche einem ganzen Team von Doktoranden verschiedener Fachrichtungen in der eigenen Hosentasche. Das Modell sei schneller und vor allem zuverl\u00e4ssiger als seine Vorg\u00e4nger. Auch Nutzer, die bislang nicht f\u00fcr ChatGPT bezahlen, sollen GPT-5 in der kostenlosen Version nutzen k\u00f6nnen \u2013 allerdings mit Limits. Sind die Grenzen erreicht, stellt das System automatisch auf eine gedrosselte Version GPT5-mini um. Nur wer mindestens 20 Dollar im Monat bezahlt, wird deutlich l\u00e4nger die gesamte Leistungsf\u00e4higkeit nutzen k\u00f6nnen. Unbegrenzt soll GPT-5 nur f\u00fcr Pro-Nutzer sein, die 200 Dollar pro Monat bezahlen. Auch die Sprachversion soll noch schneller und besser funktionieren. Nutzer k\u00f6nnen ihre KI zudem weiter personalisieren, indem sie das Modell auch mal sarkastisch antworten lassen. Au\u00dferdem soll das Ged\u00e4chtnis von GPT-5 mehr vergangene Unterhaltungen mit dem Chatbot abspeichern und darauf zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Revolution\u00e4r ist all das nicht und doch eine weitere Verbesserung bei der rasanten Entwicklung der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Dennoch d\u00fcrften schon bald die Forderungen, die Altman bislang nur als Witz formuliert, lauter werden: Wann kommt GPT-6?Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Philipp Vetter ist Teamleiter im Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und BUSINESS INSIDER.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wenig Revolution, eine \u00dcberraschung und ein peinlicher Fehler \u2013 OpenAI stellt GPT-5 vor - vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"An mysteri\u00f6sen Ank\u00fcndigungen hatte es in den vergangenen Tagen nicht gemangelt: Schon seit Wochen kursierte das Ger\u00fccht, dass das lange erwartete angeblich bahnbrechende neue Sprachmodell von OpenAI noch im August endlich ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrde. Sogar OpenAI-Chef Sam Altman sprach schon in diversen Interviews \u00fcber seine Erfahrungen mit dem Modell \u2013 nat\u00fcrlich immer nur in Andeutungen: Er habe sich als Mensch \u201enutzlos\u201c gef\u00fchlt, nachdem er GPT-5, das neue Modell, benutzt habe, behauptet Altman im Podcast \u201eThis past Weekend\u201c. Doch wann genau GPT-5 ver\u00f6ffentlicht werden sollte, blieb unklar.Bis zur Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, da twitterte der Account von OpenAI in Gro\u00dfbuchstaben: \u201eLIVE5TREAM THURSDAY 10AM PT\u201c \u2013 an einen Tippfehler im Wort \u201eLivestream\u201c glaubte da niemand mehr, in dem das \u201eS\u201c durch eine \u201e5\u201c ersetzt worden war. Am Donnerstag um 10 Uhr vormittags Ortszeit an der US-Pazifikk\u00fcste sollte es also so weit sein. Sollte es noch letzte Zweifel gegeben haben, dass man zumindest bei OpenAI selbst von einer epochalen Ank\u00fcndigung ausging, r\u00e4umte die Altman selbst per Tweet aus. Am fr\u00fchen Donnerstagmorgen deutscher Zeit verbreitete er kommentarlos ein Bild: Im Vordergrund ist die Atmosph\u00e4re der Erde zu sehen, im Hintergrund geht statt dem Mond oder der Sonne ausgerechnet ein verschwommener \u201eTodesstern\u201c aus \u201eStar Wars\u201c auf. Das lie\u00df Gro\u00dfes, vielleicht D\u00fcsteres, aber ganz sicher Weltbewegendes erwarten. GPT-5, soviel war klar, sollte noch einmal eine Revolution der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) werden. Kein Evolutionsschritt wie so viele davor in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren seit der Ver\u00f6ffentlichung von ChatGPT im November 2022. Doch was dann folgte um 19 Uhr deutscher Zeit am Donnerstagabend, sah dann doch eher nach einer der typischen, etwas blutleeren Tech-Pr\u00e4sentationen der vergangenen Jahre aus. Das, was Altman und viele seiner OpenAI-Kollegen da gut 70 Minuten lang vorstellten, f\u00fchlte sich dann eben doch wie ein Evolutionsschritt an und nicht wie eine Revolution. Der von einigen erwartete \u201eiPhone-Moment\u201c, wie er Apple-Gr\u00fcnder Steve Jobs 2007 bei der Vorstellung des Smartphones gelang, war das jedenfalls nicht.Peinlicher Fehler oder absichtliche Irref\u00fchrung?Zwar gab es durchaus einige bemerkenswerte Demonstrationen und sogar den einen oder anderen \u00dcberraschungsmoment. Doch nach einem technologischen Durchbruch sah all das nicht aus. Stattdessen unterlief OpenAI ausgerechnet bei den so wichtigen Grafiken, wie das neue Modell im Vergleich mit den alten abschneidet, ein peinlicher Fehler. Oder war es gar eine absichtliche Irref\u00fchrung, die dann aber schnell aufflog?Inzwischen gibt es zahllose Tests und Vergleiche, mit denen die Performance der verschiedenen KI-Modelle abgebildet werden soll. Und die Entwickler suchen sich nat\u00fcrlich stets die f\u00fcr sie vorteilhaften Varianten aus. Doch auf dem Schaubild, das OpenAI zeigte, stimmte offensichtlich etwas nicht. GPT-5 sollte deutlich besser abschneiden als seine Vorg\u00e4nger-Modelle. Doch der Balken, der das symbolisieren sollte und f\u00fcr den Programmier-Test eine Erfolgsquote von 52,8 Prozent auswies, war fast doppelt so gro\u00df wie der Balken f\u00fcr das o3-Modell von OpenAI, obwohl das 69,1 Prozent erreicht hatte \u2013 also besser abgeschnitten hatte.Das fiel einigen Zuschauern auf. \u201eDieser Screenshot vom GPT-5-Livestream muss zu den schlimmsten Chart-Verbrechen des Jahrhunderts geh\u00f6ren\u201c, twitterte ein Nutzer. Noch w\u00e4hrend die Pr\u00e4sentation lief, versuchte OpenAI-Chef Altman den Faux-Pas einzufangen: \u201eWow ein Mega-Chart-Versagen von uns vorhin\u201c, schrieb er auf X. \u201eWann GPT-6?!\u201c, fragte er in Anspielung auf die l\u00e4ngst gefl\u00fcgelten Frage, wann denn endlich GPT-5 ver\u00f6ffentlicht wird. F\u00fcr korrekte Grafiken muss man offenbar auf die n\u00e4chste Generation warten. Immerhin r\u00e4umt OpenAI mit dem Update beim eigenen Modell-Chaos auf. L\u00e4ngst konnten nur noch KI-Experten die verschiedenen Modelle mit Namen wie GPT-4.1 nano, o3-mini oder zuletzt gpt-oss-120b wirklich unterscheiden und wussten, f\u00fcr welchen Anwendungsfall welches Modell gerade am besten funktioniert.K\u00fcnftig soll es nur noch GPT-5 geben, das dem Nutzer die Entscheidung abnimmt, welches Modell f\u00fcr seine Anfrage die beste ist. Bei einfachen Aufgaben soll ChatGPT daher k\u00fcnftig automatisch auf ein einfacheres und damit schnelleres Modell zur\u00fcckgreifen. Bei schweren Anforderungen l\u00e4uft im Hintergrund hingegen ebenfalls automatisch ein sogenanntes Reasoning-Modell, das zwar l\u00e4nger braucht, die Aufgabe dann aber auch zuverl\u00e4ssiger l\u00f6sen kann. Dabei wird nicht nur einfach Text generiert, sondern das Modell zerlegt die Aufgabe in Einzelschritte, pr\u00fcft Ergebnisse \u2013 es denkt quasi nach.Entsprechend gibt es Performance-Werte f\u00fcr GPT-5 mit und ohne \u201eDenken\u201c. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie das Modell bei unabh\u00e4ngigen Tests tats\u00e4chlich abschneidet im Vergleich mit den Modellen anderer Anbieter wie Google Gemini, Claude von Anthropic oder Grok von Elon Musks xAI. Musk zeigte sich w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation schon wenig begeistert von der Konkurrenz. \u201eEntt\u00e4uschend\u201c, schrieb der Tesla-Chef auf X. Das neueste Modell von xAI Grok 4 habe schon vor zwei Wochen besser abgeschnitten als GPT-5 bei seiner Pr\u00e4sentation. Au\u00dferdem werde man noch vor dem Ende des Jahres Grok 5 auf den Markt bringen. Nun h\u00e4tte alles andere als Kritik von Musk \u00fcberrascht, den inzwischen eine erbitterte Fehde mit Altman verbindet und der OpenAI verklagt, das er einst mitgegr\u00fcndet hatte. Doch tats\u00e4chlich stellen die Demonstrationen von GPT-5 andere aktuelle Modelle von Wettbewerbern zumindest nicht offensichtlich in den Schatten. OpenAI konzentrierte sich bei der Vorstellung von GPT-5 auff\u00e4llig auf die Programmierf\u00e4higkeiten. Das hat zwei Gr\u00fcnde: Zum einen ist das bisher einer der Hauptanwendungsf\u00e4lle f\u00fcr KI, einfache Programmierarbeiten werden zunehmend von KI-Modellen \u00fcbernommen. Zum anderen gelten die Programmierf\u00e4higkeiten als Schl\u00fcssel, um die KI-Modelle weiter in Richtung einer Super-Intelligenz zu verbessern, indem die Modelle sich quasi selbst weiterentwickeln k\u00f6nnen und die eigenen Entwicklung so beschleunigen.GPT-5 programmiert, testet und korrigiert FehlerTats\u00e4chlich demonstrierte OpenAI nicht nur, dass man mit GPT-5 ganze Anwendungen innerhalb von Minuten programmieren lassen kann, ohne selbst Programmierkenntnisse zu haben. GPT-5 konnte die Programme dann auch selbst testen, fand Fehler und verbesserte sie automatisch. Doch das neue Modell kann nicht nur das Leben von Programmieren erleichtern. \u00dcberraschen konnte OpenAI mit der Ank\u00fcndigung, dass man ChatGPT k\u00fcnftig einfach mit einem Gmail-Konto und dem Google Calender verbinden kann. So macht die KI den n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zum pers\u00f6nlichen Assistenten, der den Nutzer an die \u00fcberf\u00e4llige E-Mail erinnern kann oder einen Plan f\u00fcr die Termine des Tages erstellt. \u00dcberraschend ist diese Ank\u00fcndigung vor allem, weil Google zu den Hauptkonkurrenten von OpenAI geh\u00f6rt und nun offenbar trotzdem den Zugriff auf die Nutzerdaten einer Mail- und Kalender-Anwendungen erm\u00f6glicht. Damit kann OpenAI einen wichtigen Nachteil im Wettbewerb um die Endkunden ausgleichen: Microsoft und Google k\u00f6nnen ihre KI-Modelle einfacher in die schon bestehenden Anwendungen wie Outlook oder eben Gmail integrieren. Bei beiden Konzernen \u2013 Microsoft und Google \u2013 bedankte sich Altman am Abend bei X. Auch der Chiphersteller Nvidia, sowie die Rechenzentrumsbetreiber Oracle und Coreweave h\u00e4tten GPT-5 erst m\u00f6glich gemacht, schrieb er. Die Aktie von Microsoft, das an OpenAI beteiligt ist, verlor nach der Pr\u00e4sentation leicht um ein knappes Prozent an der B\u00f6rse. Die Papiere von Google-Mutter Alphabet reagierten kaum. Der Markt scheint GPT-5 zumindest nicht f\u00fcr eine alles ver\u00e4ndernde Revolution zu halten.Laut dem OpenAI-Chef soll GPT-5 ein \u201esignifikanter Schritt auf dem Weg zu AGI\u201c sein. Als AGI wird in der KI-Welt eine generelle Super-Intelligenz bezeichnet, die in allen Bereichen dem Menschen \u00fcberlegen ist. Die Entwicklung einer solchen Super-Intelligenz ist das erkl\u00e4rte Ziel von OpenAI. Altman erkl\u00e4rte die Entwicklungsstufen seiner KI-Modelle anhand von Schulabschl\u00fcssen: W\u00e4hrend GPT-3 noch etwas der Intelligenz eines Highschool-Sch\u00fclers entsprochen habe, der zwar ab und zu einen hellen Moment habe, aber auch oft nervig sei, habe GPT-4 schon etwas dem Niveau eines College-Studenten entsprochen. GPT-5 sei nun mit Doktoranden in verschiedenen Fachbereichen vergleichbar. Wer GPT-5 nutze, habe \u201eeine unglaubliche Superpower auf Abruf\u201c, das Modell entspreche einem ganzen Team von Doktoranden verschiedener Fachrichtungen in der eigenen Hosentasche. Das Modell sei schneller und vor allem zuverl\u00e4ssiger als seine Vorg\u00e4nger. Auch Nutzer, die bislang nicht f\u00fcr ChatGPT bezahlen, sollen GPT-5 in der kostenlosen Version nutzen k\u00f6nnen \u2013 allerdings mit Limits. Sind die Grenzen erreicht, stellt das System automatisch auf eine gedrosselte Version GPT5-mini um. Nur wer mindestens 20 Dollar im Monat bezahlt, wird deutlich l\u00e4nger die gesamte Leistungsf\u00e4higkeit nutzen k\u00f6nnen. Unbegrenzt soll GPT-5 nur f\u00fcr Pro-Nutzer sein, die 200 Dollar pro Monat bezahlen. Auch die Sprachversion soll noch schneller und besser funktionieren. Nutzer k\u00f6nnen ihre KI zudem weiter personalisieren, indem sie das Modell auch mal sarkastisch antworten lassen. Au\u00dferdem soll das Ged\u00e4chtnis von GPT-5 mehr vergangene Unterhaltungen mit dem Chatbot abspeichern und darauf zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Revolution\u00e4r ist all das nicht und doch eine weitere Verbesserung bei der rasanten Entwicklung der K\u00fcnstlichen Intelligenz. 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Am fr\u00fchen Donnerstagmorgen deutscher Zeit verbreitete er kommentarlos ein Bild: Im Vordergrund ist die Atmosph\u00e4re der Erde zu sehen, im Hintergrund geht statt dem Mond oder der Sonne ausgerechnet ein verschwommener \u201eTodesstern\u201c aus \u201eStar Wars\u201c auf. Das lie\u00df Gro\u00dfes, vielleicht D\u00fcsteres, aber ganz sicher Weltbewegendes erwarten. GPT-5, soviel war klar, sollte noch einmal eine Revolution der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) werden. Kein Evolutionsschritt wie so viele davor in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren seit der Ver\u00f6ffentlichung von ChatGPT im November 2022. Doch was dann folgte um 19 Uhr deutscher Zeit am Donnerstagabend, sah dann doch eher nach einer der typischen, etwas blutleeren Tech-Pr\u00e4sentationen der vergangenen Jahre aus. Das, was Altman und viele seiner OpenAI-Kollegen da gut 70 Minuten lang vorstellten, f\u00fchlte sich dann eben doch wie ein Evolutionsschritt an und nicht wie eine Revolution. Der von einigen erwartete \u201eiPhone-Moment\u201c, wie er Apple-Gr\u00fcnder Steve Jobs 2007 bei der Vorstellung des Smartphones gelang, war das jedenfalls nicht.Peinlicher Fehler oder absichtliche Irref\u00fchrung?Zwar gab es durchaus einige bemerkenswerte Demonstrationen und sogar den einen oder anderen \u00dcberraschungsmoment. Doch nach einem technologischen Durchbruch sah all das nicht aus. Stattdessen unterlief OpenAI ausgerechnet bei den so wichtigen Grafiken, wie das neue Modell im Vergleich mit den alten abschneidet, ein peinlicher Fehler. Oder war es gar eine absichtliche Irref\u00fchrung, die dann aber schnell aufflog?Inzwischen gibt es zahllose Tests und Vergleiche, mit denen die Performance der verschiedenen KI-Modelle abgebildet werden soll. Und die Entwickler suchen sich nat\u00fcrlich stets die f\u00fcr sie vorteilhaften Varianten aus. Doch auf dem Schaubild, das OpenAI zeigte, stimmte offensichtlich etwas nicht. GPT-5 sollte deutlich besser abschneiden als seine Vorg\u00e4nger-Modelle. Doch der Balken, der das symbolisieren sollte und f\u00fcr den Programmier-Test eine Erfolgsquote von 52,8 Prozent auswies, war fast doppelt so gro\u00df wie der Balken f\u00fcr das o3-Modell von OpenAI, obwohl das 69,1 Prozent erreicht hatte \u2013 also besser abgeschnitten hatte.Das fiel einigen Zuschauern auf. \u201eDieser Screenshot vom GPT-5-Livestream muss zu den schlimmsten Chart-Verbrechen des Jahrhunderts geh\u00f6ren\u201c, twitterte ein Nutzer. Noch w\u00e4hrend die Pr\u00e4sentation lief, versuchte OpenAI-Chef Altman den Faux-Pas einzufangen: \u201eWow ein Mega-Chart-Versagen von uns vorhin\u201c, schrieb er auf X. \u201eWann GPT-6?!\u201c, fragte er in Anspielung auf die l\u00e4ngst gefl\u00fcgelten Frage, wann denn endlich GPT-5 ver\u00f6ffentlicht wird. F\u00fcr korrekte Grafiken muss man offenbar auf die n\u00e4chste Generation warten. 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Dabei wird nicht nur einfach Text generiert, sondern das Modell zerlegt die Aufgabe in Einzelschritte, pr\u00fcft Ergebnisse \u2013 es denkt quasi nach.Entsprechend gibt es Performance-Werte f\u00fcr GPT-5 mit und ohne \u201eDenken\u201c. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie das Modell bei unabh\u00e4ngigen Tests tats\u00e4chlich abschneidet im Vergleich mit den Modellen anderer Anbieter wie Google Gemini, Claude von Anthropic oder Grok von Elon Musks xAI. Musk zeigte sich w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation schon wenig begeistert von der Konkurrenz. \u201eEntt\u00e4uschend\u201c, schrieb der Tesla-Chef auf X. Das neueste Modell von xAI Grok 4 habe schon vor zwei Wochen besser abgeschnitten als GPT-5 bei seiner Pr\u00e4sentation. Au\u00dferdem werde man noch vor dem Ende des Jahres Grok 5 auf den Markt bringen. Nun h\u00e4tte alles andere als Kritik von Musk \u00fcberrascht, den inzwischen eine erbitterte Fehde mit Altman verbindet und der OpenAI verklagt, das er einst mitgegr\u00fcndet hatte. Doch tats\u00e4chlich stellen die Demonstrationen von GPT-5 andere aktuelle Modelle von Wettbewerbern zumindest nicht offensichtlich in den Schatten. OpenAI konzentrierte sich bei der Vorstellung von GPT-5 auff\u00e4llig auf die Programmierf\u00e4higkeiten. Das hat zwei Gr\u00fcnde: Zum einen ist das bisher einer der Hauptanwendungsf\u00e4lle f\u00fcr KI, einfache Programmierarbeiten werden zunehmend von KI-Modellen \u00fcbernommen. Zum anderen gelten die Programmierf\u00e4higkeiten als Schl\u00fcssel, um die KI-Modelle weiter in Richtung einer Super-Intelligenz zu verbessern, indem die Modelle sich quasi selbst weiterentwickeln k\u00f6nnen und die eigenen Entwicklung so beschleunigen.GPT-5 programmiert, testet und korrigiert FehlerTats\u00e4chlich demonstrierte OpenAI nicht nur, dass man mit GPT-5 ganze Anwendungen innerhalb von Minuten programmieren lassen kann, ohne selbst Programmierkenntnisse zu haben. GPT-5 konnte die Programme dann auch selbst testen, fand Fehler und verbesserte sie automatisch. Doch das neue Modell kann nicht nur das Leben von Programmieren erleichtern. \u00dcberraschen konnte OpenAI mit der Ank\u00fcndigung, dass man ChatGPT k\u00fcnftig einfach mit einem Gmail-Konto und dem Google Calender verbinden kann. So macht die KI den n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zum pers\u00f6nlichen Assistenten, der den Nutzer an die \u00fcberf\u00e4llige E-Mail erinnern kann oder einen Plan f\u00fcr die Termine des Tages erstellt. \u00dcberraschend ist diese Ank\u00fcndigung vor allem, weil Google zu den Hauptkonkurrenten von OpenAI geh\u00f6rt und nun offenbar trotzdem den Zugriff auf die Nutzerdaten einer Mail- und Kalender-Anwendungen erm\u00f6glicht. Damit kann OpenAI einen wichtigen Nachteil im Wettbewerb um die Endkunden ausgleichen: Microsoft und Google k\u00f6nnen ihre KI-Modelle einfacher in die schon bestehenden Anwendungen wie Outlook oder eben Gmail integrieren. Bei beiden Konzernen \u2013 Microsoft und Google \u2013 bedankte sich Altman am Abend bei X. Auch der Chiphersteller Nvidia, sowie die Rechenzentrumsbetreiber Oracle und Coreweave h\u00e4tten GPT-5 erst m\u00f6glich gemacht, schrieb er. Die Aktie von Microsoft, das an OpenAI beteiligt ist, verlor nach der Pr\u00e4sentation leicht um ein knappes Prozent an der B\u00f6rse. Die Papiere von Google-Mutter Alphabet reagierten kaum. Der Markt scheint GPT-5 zumindest nicht f\u00fcr eine alles ver\u00e4ndernde Revolution zu halten.Laut dem OpenAI-Chef soll GPT-5 ein \u201esignifikanter Schritt auf dem Weg zu AGI\u201c sein. Als AGI wird in der KI-Welt eine generelle Super-Intelligenz bezeichnet, die in allen Bereichen dem Menschen \u00fcberlegen ist. Die Entwicklung einer solchen Super-Intelligenz ist das erkl\u00e4rte Ziel von OpenAI. Altman erkl\u00e4rte die Entwicklungsstufen seiner KI-Modelle anhand von Schulabschl\u00fcssen: W\u00e4hrend GPT-3 noch etwas der Intelligenz eines Highschool-Sch\u00fclers entsprochen habe, der zwar ab und zu einen hellen Moment habe, aber auch oft nervig sei, habe GPT-4 schon etwas dem Niveau eines College-Studenten entsprochen. GPT-5 sei nun mit Doktoranden in verschiedenen Fachbereichen vergleichbar. Wer GPT-5 nutze, habe \u201eeine unglaubliche Superpower auf Abruf\u201c, das Modell entspreche einem ganzen Team von Doktoranden verschiedener Fachrichtungen in der eigenen Hosentasche. Das Modell sei schneller und vor allem zuverl\u00e4ssiger als seine Vorg\u00e4nger. Auch Nutzer, die bislang nicht f\u00fcr ChatGPT bezahlen, sollen GPT-5 in der kostenlosen Version nutzen k\u00f6nnen \u2013 allerdings mit Limits. Sind die Grenzen erreicht, stellt das System automatisch auf eine gedrosselte Version GPT5-mini um. Nur wer mindestens 20 Dollar im Monat bezahlt, wird deutlich l\u00e4nger die gesamte Leistungsf\u00e4higkeit nutzen k\u00f6nnen. Unbegrenzt soll GPT-5 nur f\u00fcr Pro-Nutzer sein, die 200 Dollar pro Monat bezahlen. Auch die Sprachversion soll noch schneller und besser funktionieren. Nutzer k\u00f6nnen ihre KI zudem weiter personalisieren, indem sie das Modell auch mal sarkastisch antworten lassen. Au\u00dferdem soll das Ged\u00e4chtnis von GPT-5 mehr vergangene Unterhaltungen mit dem Chatbot abspeichern und darauf zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Revolution\u00e4r ist all das nicht und doch eine weitere Verbesserung bei der rasanten Entwicklung der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Dennoch d\u00fcrften schon bald die Forderungen, die Altman bislang nur als Witz formuliert, lauter werden: Wann kommt GPT-6?Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Philipp Vetter ist Teamleiter im Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und BUSINESS INSIDER.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/screenshot-openai-praesentation-gpt-5-sam-altman.webp\",\"contentUrl\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/screenshot-openai-praesentation-gpt-5-sam-altman.webp\",\"width\":1200,\"height\":574},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Wenig Revolution, eine \u00dcberraschung und ein peinlicher Fehler \u2013 OpenAI stellt GPT-5 vor\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/\",\"name\":\"vof-news.eu\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed\",\"name\":\"Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Author\"},\"sameAs\":[\"http:\/\/vof-news.eu\"],\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wenig Revolution, eine \u00dcberraschung und ein peinlicher Fehler \u2013 OpenAI stellt GPT-5 vor - vof-news.eu","description":"An mysteri\u00f6sen Ank\u00fcndigungen hatte es in den vergangenen Tagen nicht gemangelt: Schon seit Wochen kursierte das Ger\u00fccht, dass das lange erwartete angeblich bahnbrechende neue Sprachmodell von OpenAI noch im August endlich ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrde. Sogar OpenAI-Chef Sam Altman sprach schon in diversen Interviews \u00fcber seine Erfahrungen mit dem Modell \u2013 nat\u00fcrlich immer nur in Andeutungen: Er habe sich als Mensch \u201enutzlos\u201c gef\u00fchlt, nachdem er GPT-5, das neue Modell, benutzt habe, behauptet Altman im Podcast \u201eThis past Weekend\u201c. Doch wann genau GPT-5 ver\u00f6ffentlicht werden sollte, blieb unklar.Bis zur Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, da twitterte der Account von OpenAI in Gro\u00dfbuchstaben: \u201eLIVE5TREAM THURSDAY 10AM PT\u201c \u2013 an einen Tippfehler im Wort \u201eLivestream\u201c glaubte da niemand mehr, in dem das \u201eS\u201c durch eine \u201e5\u201c ersetzt worden war. Am Donnerstag um 10 Uhr vormittags Ortszeit an der US-Pazifikk\u00fcste sollte es also so weit sein. Sollte es noch letzte Zweifel gegeben haben, dass man zumindest bei OpenAI selbst von einer epochalen Ank\u00fcndigung ausging, r\u00e4umte die Altman selbst per Tweet aus. Am fr\u00fchen Donnerstagmorgen deutscher Zeit verbreitete er kommentarlos ein Bild: Im Vordergrund ist die Atmosph\u00e4re der Erde zu sehen, im Hintergrund geht statt dem Mond oder der Sonne ausgerechnet ein verschwommener \u201eTodesstern\u201c aus \u201eStar Wars\u201c auf. Das lie\u00df Gro\u00dfes, vielleicht D\u00fcsteres, aber ganz sicher Weltbewegendes erwarten. GPT-5, soviel war klar, sollte noch einmal eine Revolution der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) werden. Kein Evolutionsschritt wie so viele davor in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren seit der Ver\u00f6ffentlichung von ChatGPT im November 2022. Doch was dann folgte um 19 Uhr deutscher Zeit am Donnerstagabend, sah dann doch eher nach einer der typischen, etwas blutleeren Tech-Pr\u00e4sentationen der vergangenen Jahre aus. Das, was Altman und viele seiner OpenAI-Kollegen da gut 70 Minuten lang vorstellten, f\u00fchlte sich dann eben doch wie ein Evolutionsschritt an und nicht wie eine Revolution. Der von einigen erwartete \u201eiPhone-Moment\u201c, wie er Apple-Gr\u00fcnder Steve Jobs 2007 bei der Vorstellung des Smartphones gelang, war das jedenfalls nicht.Peinlicher Fehler oder absichtliche Irref\u00fchrung?Zwar gab es durchaus einige bemerkenswerte Demonstrationen und sogar den einen oder anderen \u00dcberraschungsmoment. Doch nach einem technologischen Durchbruch sah all das nicht aus. Stattdessen unterlief OpenAI ausgerechnet bei den so wichtigen Grafiken, wie das neue Modell im Vergleich mit den alten abschneidet, ein peinlicher Fehler. Oder war es gar eine absichtliche Irref\u00fchrung, die dann aber schnell aufflog?Inzwischen gibt es zahllose Tests und Vergleiche, mit denen die Performance der verschiedenen KI-Modelle abgebildet werden soll. Und die Entwickler suchen sich nat\u00fcrlich stets die f\u00fcr sie vorteilhaften Varianten aus. Doch auf dem Schaubild, das OpenAI zeigte, stimmte offensichtlich etwas nicht. GPT-5 sollte deutlich besser abschneiden als seine Vorg\u00e4nger-Modelle. Doch der Balken, der das symbolisieren sollte und f\u00fcr den Programmier-Test eine Erfolgsquote von 52,8 Prozent auswies, war fast doppelt so gro\u00df wie der Balken f\u00fcr das o3-Modell von OpenAI, obwohl das 69,1 Prozent erreicht hatte \u2013 also besser abgeschnitten hatte.Das fiel einigen Zuschauern auf. \u201eDieser Screenshot vom GPT-5-Livestream muss zu den schlimmsten Chart-Verbrechen des Jahrhunderts geh\u00f6ren\u201c, twitterte ein Nutzer. Noch w\u00e4hrend die Pr\u00e4sentation lief, versuchte OpenAI-Chef Altman den Faux-Pas einzufangen: \u201eWow ein Mega-Chart-Versagen von uns vorhin\u201c, schrieb er auf X. \u201eWann GPT-6?!\u201c, fragte er in Anspielung auf die l\u00e4ngst gefl\u00fcgelten Frage, wann denn endlich GPT-5 ver\u00f6ffentlicht wird. F\u00fcr korrekte Grafiken muss man offenbar auf die n\u00e4chste Generation warten. Immerhin r\u00e4umt OpenAI mit dem Update beim eigenen Modell-Chaos auf. L\u00e4ngst konnten nur noch KI-Experten die verschiedenen Modelle mit Namen wie GPT-4.1 nano, o3-mini oder zuletzt gpt-oss-120b wirklich unterscheiden und wussten, f\u00fcr welchen Anwendungsfall welches Modell gerade am besten funktioniert.K\u00fcnftig soll es nur noch GPT-5 geben, das dem Nutzer die Entscheidung abnimmt, welches Modell f\u00fcr seine Anfrage die beste ist. Bei einfachen Aufgaben soll ChatGPT daher k\u00fcnftig automatisch auf ein einfacheres und damit schnelleres Modell zur\u00fcckgreifen. Bei schweren Anforderungen l\u00e4uft im Hintergrund hingegen ebenfalls automatisch ein sogenanntes Reasoning-Modell, das zwar l\u00e4nger braucht, die Aufgabe dann aber auch zuverl\u00e4ssiger l\u00f6sen kann. Dabei wird nicht nur einfach Text generiert, sondern das Modell zerlegt die Aufgabe in Einzelschritte, pr\u00fcft Ergebnisse \u2013 es denkt quasi nach.Entsprechend gibt es Performance-Werte f\u00fcr GPT-5 mit und ohne \u201eDenken\u201c. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie das Modell bei unabh\u00e4ngigen Tests tats\u00e4chlich abschneidet im Vergleich mit den Modellen anderer Anbieter wie Google Gemini, Claude von Anthropic oder Grok von Elon Musks xAI. Musk zeigte sich w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation schon wenig begeistert von der Konkurrenz. \u201eEntt\u00e4uschend\u201c, schrieb der Tesla-Chef auf X. Das neueste Modell von xAI Grok 4 habe schon vor zwei Wochen besser abgeschnitten als GPT-5 bei seiner Pr\u00e4sentation. Au\u00dferdem werde man noch vor dem Ende des Jahres Grok 5 auf den Markt bringen. Nun h\u00e4tte alles andere als Kritik von Musk \u00fcberrascht, den inzwischen eine erbitterte Fehde mit Altman verbindet und der OpenAI verklagt, das er einst mitgegr\u00fcndet hatte. Doch tats\u00e4chlich stellen die Demonstrationen von GPT-5 andere aktuelle Modelle von Wettbewerbern zumindest nicht offensichtlich in den Schatten. OpenAI konzentrierte sich bei der Vorstellung von GPT-5 auff\u00e4llig auf die Programmierf\u00e4higkeiten. Das hat zwei Gr\u00fcnde: Zum einen ist das bisher einer der Hauptanwendungsf\u00e4lle f\u00fcr KI, einfache Programmierarbeiten werden zunehmend von KI-Modellen \u00fcbernommen. Zum anderen gelten die Programmierf\u00e4higkeiten als Schl\u00fcssel, um die KI-Modelle weiter in Richtung einer Super-Intelligenz zu verbessern, indem die Modelle sich quasi selbst weiterentwickeln k\u00f6nnen und die eigenen Entwicklung so beschleunigen.GPT-5 programmiert, testet und korrigiert FehlerTats\u00e4chlich demonstrierte OpenAI nicht nur, dass man mit GPT-5 ganze Anwendungen innerhalb von Minuten programmieren lassen kann, ohne selbst Programmierkenntnisse zu haben. GPT-5 konnte die Programme dann auch selbst testen, fand Fehler und verbesserte sie automatisch. Doch das neue Modell kann nicht nur das Leben von Programmieren erleichtern. \u00dcberraschen konnte OpenAI mit der Ank\u00fcndigung, dass man ChatGPT k\u00fcnftig einfach mit einem Gmail-Konto und dem Google Calender verbinden kann. So macht die KI den n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zum pers\u00f6nlichen Assistenten, der den Nutzer an die \u00fcberf\u00e4llige E-Mail erinnern kann oder einen Plan f\u00fcr die Termine des Tages erstellt. \u00dcberraschend ist diese Ank\u00fcndigung vor allem, weil Google zu den Hauptkonkurrenten von OpenAI geh\u00f6rt und nun offenbar trotzdem den Zugriff auf die Nutzerdaten einer Mail- und Kalender-Anwendungen erm\u00f6glicht. Damit kann OpenAI einen wichtigen Nachteil im Wettbewerb um die Endkunden ausgleichen: Microsoft und Google k\u00f6nnen ihre KI-Modelle einfacher in die schon bestehenden Anwendungen wie Outlook oder eben Gmail integrieren. Bei beiden Konzernen \u2013 Microsoft und Google \u2013 bedankte sich Altman am Abend bei X. Auch der Chiphersteller Nvidia, sowie die Rechenzentrumsbetreiber Oracle und Coreweave h\u00e4tten GPT-5 erst m\u00f6glich gemacht, schrieb er. Die Aktie von Microsoft, das an OpenAI beteiligt ist, verlor nach der Pr\u00e4sentation leicht um ein knappes Prozent an der B\u00f6rse. Die Papiere von Google-Mutter Alphabet reagierten kaum. Der Markt scheint GPT-5 zumindest nicht f\u00fcr eine alles ver\u00e4ndernde Revolution zu halten.Laut dem OpenAI-Chef soll GPT-5 ein \u201esignifikanter Schritt auf dem Weg zu AGI\u201c sein. Als AGI wird in der KI-Welt eine generelle Super-Intelligenz bezeichnet, die in allen Bereichen dem Menschen \u00fcberlegen ist. Die Entwicklung einer solchen Super-Intelligenz ist das erkl\u00e4rte Ziel von OpenAI. Altman erkl\u00e4rte die Entwicklungsstufen seiner KI-Modelle anhand von Schulabschl\u00fcssen: W\u00e4hrend GPT-3 noch etwas der Intelligenz eines Highschool-Sch\u00fclers entsprochen habe, der zwar ab und zu einen hellen Moment habe, aber auch oft nervig sei, habe GPT-4 schon etwas dem Niveau eines College-Studenten entsprochen. GPT-5 sei nun mit Doktoranden in verschiedenen Fachbereichen vergleichbar. Wer GPT-5 nutze, habe \u201eeine unglaubliche Superpower auf Abruf\u201c, das Modell entspreche einem ganzen Team von Doktoranden verschiedener Fachrichtungen in der eigenen Hosentasche. Das Modell sei schneller und vor allem zuverl\u00e4ssiger als seine Vorg\u00e4nger. Auch Nutzer, die bislang nicht f\u00fcr ChatGPT bezahlen, sollen GPT-5 in der kostenlosen Version nutzen k\u00f6nnen \u2013 allerdings mit Limits. Sind die Grenzen erreicht, stellt das System automatisch auf eine gedrosselte Version GPT5-mini um. Nur wer mindestens 20 Dollar im Monat bezahlt, wird deutlich l\u00e4nger die gesamte Leistungsf\u00e4higkeit nutzen k\u00f6nnen. Unbegrenzt soll GPT-5 nur f\u00fcr Pro-Nutzer sein, die 200 Dollar pro Monat bezahlen. Auch die Sprachversion soll noch schneller und besser funktionieren. Nutzer k\u00f6nnen ihre KI zudem weiter personalisieren, indem sie das Modell auch mal sarkastisch antworten lassen. Au\u00dferdem soll das Ged\u00e4chtnis von GPT-5 mehr vergangene Unterhaltungen mit dem Chatbot abspeichern und darauf zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Revolution\u00e4r ist all das nicht und doch eine weitere Verbesserung bei der rasanten Entwicklung der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Dennoch d\u00fcrften schon bald die Forderungen, die Altman bislang nur als Witz formuliert, lauter werden: Wann kommt GPT-6?Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Philipp Vetter ist Teamleiter im Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und BUSINESS INSIDER.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Wenig Revolution, eine \u00dcberraschung und ein peinlicher Fehler \u2013 OpenAI stellt GPT-5 vor - vof-news.eu","og_description":"An mysteri\u00f6sen Ank\u00fcndigungen hatte es in den vergangenen Tagen nicht gemangelt: Schon seit Wochen kursierte das Ger\u00fccht, dass das lange erwartete angeblich bahnbrechende neue Sprachmodell von OpenAI noch im August endlich ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrde. 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Am fr\u00fchen Donnerstagmorgen deutscher Zeit verbreitete er kommentarlos ein Bild: Im Vordergrund ist die Atmosph\u00e4re der Erde zu sehen, im Hintergrund geht statt dem Mond oder der Sonne ausgerechnet ein verschwommener \u201eTodesstern\u201c aus \u201eStar Wars\u201c auf. Das lie\u00df Gro\u00dfes, vielleicht D\u00fcsteres, aber ganz sicher Weltbewegendes erwarten. GPT-5, soviel war klar, sollte noch einmal eine Revolution der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) werden. Kein Evolutionsschritt wie so viele davor in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren seit der Ver\u00f6ffentlichung von ChatGPT im November 2022. Doch was dann folgte um 19 Uhr deutscher Zeit am Donnerstagabend, sah dann doch eher nach einer der typischen, etwas blutleeren Tech-Pr\u00e4sentationen der vergangenen Jahre aus. Das, was Altman und viele seiner OpenAI-Kollegen da gut 70 Minuten lang vorstellten, f\u00fchlte sich dann eben doch wie ein Evolutionsschritt an und nicht wie eine Revolution. Der von einigen erwartete \u201eiPhone-Moment\u201c, wie er Apple-Gr\u00fcnder Steve Jobs 2007 bei der Vorstellung des Smartphones gelang, war das jedenfalls nicht.Peinlicher Fehler oder absichtliche Irref\u00fchrung?Zwar gab es durchaus einige bemerkenswerte Demonstrationen und sogar den einen oder anderen \u00dcberraschungsmoment. Doch nach einem technologischen Durchbruch sah all das nicht aus. Stattdessen unterlief OpenAI ausgerechnet bei den so wichtigen Grafiken, wie das neue Modell im Vergleich mit den alten abschneidet, ein peinlicher Fehler. Oder war es gar eine absichtliche Irref\u00fchrung, die dann aber schnell aufflog?Inzwischen gibt es zahllose Tests und Vergleiche, mit denen die Performance der verschiedenen KI-Modelle abgebildet werden soll. Und die Entwickler suchen sich nat\u00fcrlich stets die f\u00fcr sie vorteilhaften Varianten aus. Doch auf dem Schaubild, das OpenAI zeigte, stimmte offensichtlich etwas nicht. GPT-5 sollte deutlich besser abschneiden als seine Vorg\u00e4nger-Modelle. Doch der Balken, der das symbolisieren sollte und f\u00fcr den Programmier-Test eine Erfolgsquote von 52,8 Prozent auswies, war fast doppelt so gro\u00df wie der Balken f\u00fcr das o3-Modell von OpenAI, obwohl das 69,1 Prozent erreicht hatte \u2013 also besser abgeschnitten hatte.Das fiel einigen Zuschauern auf. \u201eDieser Screenshot vom GPT-5-Livestream muss zu den schlimmsten Chart-Verbrechen des Jahrhunderts geh\u00f6ren\u201c, twitterte ein Nutzer. Noch w\u00e4hrend die Pr\u00e4sentation lief, versuchte OpenAI-Chef Altman den Faux-Pas einzufangen: \u201eWow ein Mega-Chart-Versagen von uns vorhin\u201c, schrieb er auf X. \u201eWann GPT-6?!\u201c, fragte er in Anspielung auf die l\u00e4ngst gefl\u00fcgelten Frage, wann denn endlich GPT-5 ver\u00f6ffentlicht wird. F\u00fcr korrekte Grafiken muss man offenbar auf die n\u00e4chste Generation warten. 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Dabei wird nicht nur einfach Text generiert, sondern das Modell zerlegt die Aufgabe in Einzelschritte, pr\u00fcft Ergebnisse \u2013 es denkt quasi nach.Entsprechend gibt es Performance-Werte f\u00fcr GPT-5 mit und ohne \u201eDenken\u201c. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie das Modell bei unabh\u00e4ngigen Tests tats\u00e4chlich abschneidet im Vergleich mit den Modellen anderer Anbieter wie Google Gemini, Claude von Anthropic oder Grok von Elon Musks xAI. Musk zeigte sich w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation schon wenig begeistert von der Konkurrenz. \u201eEntt\u00e4uschend\u201c, schrieb der Tesla-Chef auf X. Das neueste Modell von xAI Grok 4 habe schon vor zwei Wochen besser abgeschnitten als GPT-5 bei seiner Pr\u00e4sentation. Au\u00dferdem werde man noch vor dem Ende des Jahres Grok 5 auf den Markt bringen. Nun h\u00e4tte alles andere als Kritik von Musk \u00fcberrascht, den inzwischen eine erbitterte Fehde mit Altman verbindet und der OpenAI verklagt, das er einst mitgegr\u00fcndet hatte. Doch tats\u00e4chlich stellen die Demonstrationen von GPT-5 andere aktuelle Modelle von Wettbewerbern zumindest nicht offensichtlich in den Schatten. OpenAI konzentrierte sich bei der Vorstellung von GPT-5 auff\u00e4llig auf die Programmierf\u00e4higkeiten. Das hat zwei Gr\u00fcnde: Zum einen ist das bisher einer der Hauptanwendungsf\u00e4lle f\u00fcr KI, einfache Programmierarbeiten werden zunehmend von KI-Modellen \u00fcbernommen. Zum anderen gelten die Programmierf\u00e4higkeiten als Schl\u00fcssel, um die KI-Modelle weiter in Richtung einer Super-Intelligenz zu verbessern, indem die Modelle sich quasi selbst weiterentwickeln k\u00f6nnen und die eigenen Entwicklung so beschleunigen.GPT-5 programmiert, testet und korrigiert FehlerTats\u00e4chlich demonstrierte OpenAI nicht nur, dass man mit GPT-5 ganze Anwendungen innerhalb von Minuten programmieren lassen kann, ohne selbst Programmierkenntnisse zu haben. GPT-5 konnte die Programme dann auch selbst testen, fand Fehler und verbesserte sie automatisch. Doch das neue Modell kann nicht nur das Leben von Programmieren erleichtern. \u00dcberraschen konnte OpenAI mit der Ank\u00fcndigung, dass man ChatGPT k\u00fcnftig einfach mit einem Gmail-Konto und dem Google Calender verbinden kann. So macht die KI den n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zum pers\u00f6nlichen Assistenten, der den Nutzer an die \u00fcberf\u00e4llige E-Mail erinnern kann oder einen Plan f\u00fcr die Termine des Tages erstellt. \u00dcberraschend ist diese Ank\u00fcndigung vor allem, weil Google zu den Hauptkonkurrenten von OpenAI geh\u00f6rt und nun offenbar trotzdem den Zugriff auf die Nutzerdaten einer Mail- und Kalender-Anwendungen erm\u00f6glicht. Damit kann OpenAI einen wichtigen Nachteil im Wettbewerb um die Endkunden ausgleichen: Microsoft und Google k\u00f6nnen ihre KI-Modelle einfacher in die schon bestehenden Anwendungen wie Outlook oder eben Gmail integrieren. Bei beiden Konzernen \u2013 Microsoft und Google \u2013 bedankte sich Altman am Abend bei X. Auch der Chiphersteller Nvidia, sowie die Rechenzentrumsbetreiber Oracle und Coreweave h\u00e4tten GPT-5 erst m\u00f6glich gemacht, schrieb er. Die Aktie von Microsoft, das an OpenAI beteiligt ist, verlor nach der Pr\u00e4sentation leicht um ein knappes Prozent an der B\u00f6rse. Die Papiere von Google-Mutter Alphabet reagierten kaum. Der Markt scheint GPT-5 zumindest nicht f\u00fcr eine alles ver\u00e4ndernde Revolution zu halten.Laut dem OpenAI-Chef soll GPT-5 ein \u201esignifikanter Schritt auf dem Weg zu AGI\u201c sein. Als AGI wird in der KI-Welt eine generelle Super-Intelligenz bezeichnet, die in allen Bereichen dem Menschen \u00fcberlegen ist. Die Entwicklung einer solchen Super-Intelligenz ist das erkl\u00e4rte Ziel von OpenAI. Altman erkl\u00e4rte die Entwicklungsstufen seiner KI-Modelle anhand von Schulabschl\u00fcssen: W\u00e4hrend GPT-3 noch etwas der Intelligenz eines Highschool-Sch\u00fclers entsprochen habe, der zwar ab und zu einen hellen Moment habe, aber auch oft nervig sei, habe GPT-4 schon etwas dem Niveau eines College-Studenten entsprochen. GPT-5 sei nun mit Doktoranden in verschiedenen Fachbereichen vergleichbar. Wer GPT-5 nutze, habe \u201eeine unglaubliche Superpower auf Abruf\u201c, das Modell entspreche einem ganzen Team von Doktoranden verschiedener Fachrichtungen in der eigenen Hosentasche. Das Modell sei schneller und vor allem zuverl\u00e4ssiger als seine Vorg\u00e4nger. Auch Nutzer, die bislang nicht f\u00fcr ChatGPT bezahlen, sollen GPT-5 in der kostenlosen Version nutzen k\u00f6nnen \u2013 allerdings mit Limits. Sind die Grenzen erreicht, stellt das System automatisch auf eine gedrosselte Version GPT5-mini um. Nur wer mindestens 20 Dollar im Monat bezahlt, wird deutlich l\u00e4nger die gesamte Leistungsf\u00e4higkeit nutzen k\u00f6nnen. Unbegrenzt soll GPT-5 nur f\u00fcr Pro-Nutzer sein, die 200 Dollar pro Monat bezahlen. Auch die Sprachversion soll noch schneller und besser funktionieren. Nutzer k\u00f6nnen ihre KI zudem weiter personalisieren, indem sie das Modell auch mal sarkastisch antworten lassen. Au\u00dferdem soll das Ged\u00e4chtnis von GPT-5 mehr vergangene Unterhaltungen mit dem Chatbot abspeichern und darauf zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Revolution\u00e4r ist all das nicht und doch eine weitere Verbesserung bei der rasanten Entwicklung der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Dennoch d\u00fcrften schon bald die Forderungen, die Altman bislang nur als Witz formuliert, lauter werden: Wann kommt GPT-6?Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Philipp Vetter ist Teamleiter im Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und BUSINESS INSIDER.","og_url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/","og_site_name":"vof-news.eu","article_published_time":"2025-08-07T22:26:10+00:00","article_modified_time":"2025-08-07T22:26:33+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":574,"url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/screenshot-openai-praesentation-gpt-5-sam-altman.webp","type":"image\/webp"}],"author":"Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/","name":"Wenig Revolution, eine \u00dcberraschung und ein peinlicher Fehler \u2013 OpenAI stellt GPT-5 vor - vof-news.eu","isPartOf":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/screenshot-openai-praesentation-gpt-5-sam-altman.webp","datePublished":"2025-08-07T22:26:10+00:00","dateModified":"2025-08-07T22:26:33+00:00","author":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed"},"description":"An mysteri\u00f6sen Ank\u00fcndigungen hatte es in den vergangenen Tagen nicht gemangelt: Schon seit Wochen kursierte das Ger\u00fccht, dass das lange erwartete angeblich bahnbrechende neue Sprachmodell von OpenAI noch im August endlich ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrde. Sogar OpenAI-Chef Sam Altman sprach schon in diversen Interviews \u00fcber seine Erfahrungen mit dem Modell \u2013 nat\u00fcrlich immer nur in Andeutungen: Er habe sich als Mensch \u201enutzlos\u201c gef\u00fchlt, nachdem er GPT-5, das neue Modell, benutzt habe, behauptet Altman im Podcast \u201eThis past Weekend\u201c. Doch wann genau GPT-5 ver\u00f6ffentlicht werden sollte, blieb unklar.Bis zur Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, da twitterte der Account von OpenAI in Gro\u00dfbuchstaben: \u201eLIVE5TREAM THURSDAY 10AM PT\u201c \u2013 an einen Tippfehler im Wort \u201eLivestream\u201c glaubte da niemand mehr, in dem das \u201eS\u201c durch eine \u201e5\u201c ersetzt worden war. Am Donnerstag um 10 Uhr vormittags Ortszeit an der US-Pazifikk\u00fcste sollte es also so weit sein. Sollte es noch letzte Zweifel gegeben haben, dass man zumindest bei OpenAI selbst von einer epochalen Ank\u00fcndigung ausging, r\u00e4umte die Altman selbst per Tweet aus. Am fr\u00fchen Donnerstagmorgen deutscher Zeit verbreitete er kommentarlos ein Bild: Im Vordergrund ist die Atmosph\u00e4re der Erde zu sehen, im Hintergrund geht statt dem Mond oder der Sonne ausgerechnet ein verschwommener \u201eTodesstern\u201c aus \u201eStar Wars\u201c auf. Das lie\u00df Gro\u00dfes, vielleicht D\u00fcsteres, aber ganz sicher Weltbewegendes erwarten. GPT-5, soviel war klar, sollte noch einmal eine Revolution der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) werden. Kein Evolutionsschritt wie so viele davor in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren seit der Ver\u00f6ffentlichung von ChatGPT im November 2022. Doch was dann folgte um 19 Uhr deutscher Zeit am Donnerstagabend, sah dann doch eher nach einer der typischen, etwas blutleeren Tech-Pr\u00e4sentationen der vergangenen Jahre aus. Das, was Altman und viele seiner OpenAI-Kollegen da gut 70 Minuten lang vorstellten, f\u00fchlte sich dann eben doch wie ein Evolutionsschritt an und nicht wie eine Revolution. Der von einigen erwartete \u201eiPhone-Moment\u201c, wie er Apple-Gr\u00fcnder Steve Jobs 2007 bei der Vorstellung des Smartphones gelang, war das jedenfalls nicht.Peinlicher Fehler oder absichtliche Irref\u00fchrung?Zwar gab es durchaus einige bemerkenswerte Demonstrationen und sogar den einen oder anderen \u00dcberraschungsmoment. Doch nach einem technologischen Durchbruch sah all das nicht aus. Stattdessen unterlief OpenAI ausgerechnet bei den so wichtigen Grafiken, wie das neue Modell im Vergleich mit den alten abschneidet, ein peinlicher Fehler. Oder war es gar eine absichtliche Irref\u00fchrung, die dann aber schnell aufflog?Inzwischen gibt es zahllose Tests und Vergleiche, mit denen die Performance der verschiedenen KI-Modelle abgebildet werden soll. Und die Entwickler suchen sich nat\u00fcrlich stets die f\u00fcr sie vorteilhaften Varianten aus. Doch auf dem Schaubild, das OpenAI zeigte, stimmte offensichtlich etwas nicht. GPT-5 sollte deutlich besser abschneiden als seine Vorg\u00e4nger-Modelle. Doch der Balken, der das symbolisieren sollte und f\u00fcr den Programmier-Test eine Erfolgsquote von 52,8 Prozent auswies, war fast doppelt so gro\u00df wie der Balken f\u00fcr das o3-Modell von OpenAI, obwohl das 69,1 Prozent erreicht hatte \u2013 also besser abgeschnitten hatte.Das fiel einigen Zuschauern auf. \u201eDieser Screenshot vom GPT-5-Livestream muss zu den schlimmsten Chart-Verbrechen des Jahrhunderts geh\u00f6ren\u201c, twitterte ein Nutzer. Noch w\u00e4hrend die Pr\u00e4sentation lief, versuchte OpenAI-Chef Altman den Faux-Pas einzufangen: \u201eWow ein Mega-Chart-Versagen von uns vorhin\u201c, schrieb er auf X. \u201eWann GPT-6?!\u201c, fragte er in Anspielung auf die l\u00e4ngst gefl\u00fcgelten Frage, wann denn endlich GPT-5 ver\u00f6ffentlicht wird. F\u00fcr korrekte Grafiken muss man offenbar auf die n\u00e4chste Generation warten. Immerhin r\u00e4umt OpenAI mit dem Update beim eigenen Modell-Chaos auf. L\u00e4ngst konnten nur noch KI-Experten die verschiedenen Modelle mit Namen wie GPT-4.1 nano, o3-mini oder zuletzt gpt-oss-120b wirklich unterscheiden und wussten, f\u00fcr welchen Anwendungsfall welches Modell gerade am besten funktioniert.K\u00fcnftig soll es nur noch GPT-5 geben, das dem Nutzer die Entscheidung abnimmt, welches Modell f\u00fcr seine Anfrage die beste ist. Bei einfachen Aufgaben soll ChatGPT daher k\u00fcnftig automatisch auf ein einfacheres und damit schnelleres Modell zur\u00fcckgreifen. Bei schweren Anforderungen l\u00e4uft im Hintergrund hingegen ebenfalls automatisch ein sogenanntes Reasoning-Modell, das zwar l\u00e4nger braucht, die Aufgabe dann aber auch zuverl\u00e4ssiger l\u00f6sen kann. Dabei wird nicht nur einfach Text generiert, sondern das Modell zerlegt die Aufgabe in Einzelschritte, pr\u00fcft Ergebnisse \u2013 es denkt quasi nach.Entsprechend gibt es Performance-Werte f\u00fcr GPT-5 mit und ohne \u201eDenken\u201c. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie das Modell bei unabh\u00e4ngigen Tests tats\u00e4chlich abschneidet im Vergleich mit den Modellen anderer Anbieter wie Google Gemini, Claude von Anthropic oder Grok von Elon Musks xAI. Musk zeigte sich w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation schon wenig begeistert von der Konkurrenz. \u201eEntt\u00e4uschend\u201c, schrieb der Tesla-Chef auf X. Das neueste Modell von xAI Grok 4 habe schon vor zwei Wochen besser abgeschnitten als GPT-5 bei seiner Pr\u00e4sentation. Au\u00dferdem werde man noch vor dem Ende des Jahres Grok 5 auf den Markt bringen. Nun h\u00e4tte alles andere als Kritik von Musk \u00fcberrascht, den inzwischen eine erbitterte Fehde mit Altman verbindet und der OpenAI verklagt, das er einst mitgegr\u00fcndet hatte. Doch tats\u00e4chlich stellen die Demonstrationen von GPT-5 andere aktuelle Modelle von Wettbewerbern zumindest nicht offensichtlich in den Schatten. OpenAI konzentrierte sich bei der Vorstellung von GPT-5 auff\u00e4llig auf die Programmierf\u00e4higkeiten. Das hat zwei Gr\u00fcnde: Zum einen ist das bisher einer der Hauptanwendungsf\u00e4lle f\u00fcr KI, einfache Programmierarbeiten werden zunehmend von KI-Modellen \u00fcbernommen. Zum anderen gelten die Programmierf\u00e4higkeiten als Schl\u00fcssel, um die KI-Modelle weiter in Richtung einer Super-Intelligenz zu verbessern, indem die Modelle sich quasi selbst weiterentwickeln k\u00f6nnen und die eigenen Entwicklung so beschleunigen.GPT-5 programmiert, testet und korrigiert FehlerTats\u00e4chlich demonstrierte OpenAI nicht nur, dass man mit GPT-5 ganze Anwendungen innerhalb von Minuten programmieren lassen kann, ohne selbst Programmierkenntnisse zu haben. GPT-5 konnte die Programme dann auch selbst testen, fand Fehler und verbesserte sie automatisch. Doch das neue Modell kann nicht nur das Leben von Programmieren erleichtern. \u00dcberraschen konnte OpenAI mit der Ank\u00fcndigung, dass man ChatGPT k\u00fcnftig einfach mit einem Gmail-Konto und dem Google Calender verbinden kann. So macht die KI den n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zum pers\u00f6nlichen Assistenten, der den Nutzer an die \u00fcberf\u00e4llige E-Mail erinnern kann oder einen Plan f\u00fcr die Termine des Tages erstellt. \u00dcberraschend ist diese Ank\u00fcndigung vor allem, weil Google zu den Hauptkonkurrenten von OpenAI geh\u00f6rt und nun offenbar trotzdem den Zugriff auf die Nutzerdaten einer Mail- und Kalender-Anwendungen erm\u00f6glicht. Damit kann OpenAI einen wichtigen Nachteil im Wettbewerb um die Endkunden ausgleichen: Microsoft und Google k\u00f6nnen ihre KI-Modelle einfacher in die schon bestehenden Anwendungen wie Outlook oder eben Gmail integrieren. Bei beiden Konzernen \u2013 Microsoft und Google \u2013 bedankte sich Altman am Abend bei X. Auch der Chiphersteller Nvidia, sowie die Rechenzentrumsbetreiber Oracle und Coreweave h\u00e4tten GPT-5 erst m\u00f6glich gemacht, schrieb er. Die Aktie von Microsoft, das an OpenAI beteiligt ist, verlor nach der Pr\u00e4sentation leicht um ein knappes Prozent an der B\u00f6rse. Die Papiere von Google-Mutter Alphabet reagierten kaum. Der Markt scheint GPT-5 zumindest nicht f\u00fcr eine alles ver\u00e4ndernde Revolution zu halten.Laut dem OpenAI-Chef soll GPT-5 ein \u201esignifikanter Schritt auf dem Weg zu AGI\u201c sein. Als AGI wird in der KI-Welt eine generelle Super-Intelligenz bezeichnet, die in allen Bereichen dem Menschen \u00fcberlegen ist. Die Entwicklung einer solchen Super-Intelligenz ist das erkl\u00e4rte Ziel von OpenAI. Altman erkl\u00e4rte die Entwicklungsstufen seiner KI-Modelle anhand von Schulabschl\u00fcssen: W\u00e4hrend GPT-3 noch etwas der Intelligenz eines Highschool-Sch\u00fclers entsprochen habe, der zwar ab und zu einen hellen Moment habe, aber auch oft nervig sei, habe GPT-4 schon etwas dem Niveau eines College-Studenten entsprochen. GPT-5 sei nun mit Doktoranden in verschiedenen Fachbereichen vergleichbar. Wer GPT-5 nutze, habe \u201eeine unglaubliche Superpower auf Abruf\u201c, das Modell entspreche einem ganzen Team von Doktoranden verschiedener Fachrichtungen in der eigenen Hosentasche. Das Modell sei schneller und vor allem zuverl\u00e4ssiger als seine Vorg\u00e4nger. Auch Nutzer, die bislang nicht f\u00fcr ChatGPT bezahlen, sollen GPT-5 in der kostenlosen Version nutzen k\u00f6nnen \u2013 allerdings mit Limits. Sind die Grenzen erreicht, stellt das System automatisch auf eine gedrosselte Version GPT5-mini um. Nur wer mindestens 20 Dollar im Monat bezahlt, wird deutlich l\u00e4nger die gesamte Leistungsf\u00e4higkeit nutzen k\u00f6nnen. Unbegrenzt soll GPT-5 nur f\u00fcr Pro-Nutzer sein, die 200 Dollar pro Monat bezahlen. Auch die Sprachversion soll noch schneller und besser funktionieren. Nutzer k\u00f6nnen ihre KI zudem weiter personalisieren, indem sie das Modell auch mal sarkastisch antworten lassen. Au\u00dferdem soll das Ged\u00e4chtnis von GPT-5 mehr vergangene Unterhaltungen mit dem Chatbot abspeichern und darauf zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Revolution\u00e4r ist all das nicht und doch eine weitere Verbesserung bei der rasanten Entwicklung der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Dennoch d\u00fcrften schon bald die Forderungen, die Altman bislang nur als Witz formuliert, lauter werden: Wann kommt GPT-6?Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit \u201eBusiness Insider Deutschland\u201c.Philipp Vetter ist Teamleiter im Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und BUSINESS INSIDER.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/screenshot-openai-praesentation-gpt-5-sam-altman.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/screenshot-openai-praesentation-gpt-5-sam-altman.webp","width":1200,"height":574},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wenig-revolution-eine-uberraschung-und-ein-peinlicher-fehler-openai-stellt-gpt-5-vor\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Wenig Revolution, eine \u00dcberraschung und ein peinlicher Fehler \u2013 OpenAI stellt GPT-5 vor"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262917","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=262917"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262917\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":262924,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262917\/revisions\/262924"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/262918"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=262917"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=262917"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=262917"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}