{"id":262800,"date":"2025-08-07T17:26:14","date_gmt":"2025-08-07T14:26:14","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/verwirrung-um-bescheide-rentenversicherung-weist-bericht-uber-rechenfehler-zuruck\/"},"modified":"2025-08-07T17:26:31","modified_gmt":"2025-08-07T14:26:31","slug":"verwirrung-um-bescheide-rentenversicherung-weist-bericht-uber-rechenfehler-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/verwirrung-um-bescheide-rentenversicherung-weist-bericht-uber-rechenfehler-zuruck\/","title":{"rendered":"Verwirrung um Bescheide \u2013 Rentenversicherung weist Bericht \u00fcber Rechenfehler zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Die Deutsche Rentenversicherung hat Berichte \u00fcber millionenfach falsch berechnete Pflegebeitr\u00e4ge f\u00fcr Rentner zur\u00fcckgewiesen. Die Berechnung sei korrekt und entspreche den Vorgaben der entsprechenden Verordnung, sagte eine Sprecherin der Rentenversicherung der Nachrichtenagentur dpa.<\/p>\n<p>Die \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/beitraege-nicht-richtig-berechnet-22-millionen-rentenbescheide-falsch-689318785bfd36554e9e8a59\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/beitraege-nicht-richtig-berechnet-22-millionen-rentenbescheide-falsch-689318785bfd36554e9e8a59\" rel=\"nofollow\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\">Bild<\/a>\u201c-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass Beitr\u00e4ge nicht richtig berechnet worden und 22 Millionen Rentenbescheide deshalb falsch seien. <\/p>\n<p>Um einen Rechenfehler habe es sich dabei aber nicht gehandelt. Die Sprecherin der Rentenversicherung sagte: \u201eEs liegt kein Rechenfehler vor. Die 22 Millionen Bescheide sind korrekt.\u201c<\/p>\n<h3>Beitragssatz zu Pflegeversicherung stieg<\/h3>\n<p>Es geht bei den Rentnern um die pauschale Nachzahlung der bereits seit Jahresbeginn erh\u00f6hten Pflegebeitr\u00e4ge. Zum 1. Januar stieg der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,2 Prozentpunkte von 3,4 auf 3,6 Prozent. Mit der Juli-Auszahlung sollte der erh\u00f6hte Pflegebeitrag einmalig von der Rente abgezogen werden. <\/p>\n<p>Der Beschluss im Dezember 2024 sei f\u00fcr die Rentenversicherung nicht kurzfristig umsetzbar gewesen, sagte die Sprecherin. Deshalb habe die Regierung in der Pflege-Beitragssatz-Anpassungsverordnung 2025 eine Pauschall\u00f6sung vorgesehen.<\/p>\n<h3>Differenz r\u00fcckwirkend erhoben<\/h3>\n<p>So sollten die erh\u00f6hten Beitr\u00e4ge f\u00fcr Rentner aus dem ersten halben Jahr r\u00fcckwirkend im Juli nach der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article689333f15bfd36554e9e8d1a\/Baerbel-Bas-Rentenplaene-Vor-dem-Systemkollaps.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article689333f15bfd36554e9e8d1a\/Baerbel-Bas-Rentenplaene-Vor-dem-Systemkollaps.html\">Rentenerh\u00f6hung<\/a> mit einem einmalig um 1,2 Punkte auf 4,8 Prozent erh\u00f6hten Satz beglichen werden. Ab August gelten auch f\u00fcr sie wieder 3,6 Prozent Beitragssatz. Der einmalige Pauschalbetrag zur Pflegeversicherung im Juli wurde aber auf Grundlage der nun erh\u00f6hten Rente berechnet, obwohl Ruhest\u00e4ndler in den Monaten zuvor noch weniger Rente ausgezahlt bekamen.<\/p>\n<p>Kritik wurde \u2013 unter anderem von der Linken \u2013 schon im Juni daran ge\u00fcbt, dass der einmalig erh\u00f6hte Satz auf die mit der Rentenerh\u00f6hung um 3,74 Prozent angehobenen Zahlbetr\u00e4ge angewendet wird \u2013 obwohl die Pflegebeitr\u00e4ge im ersten Halbjahr auf niedrigere Renten f\u00e4llig geworden w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber WELT erkl\u00e4rt die Sprecherin: \u201eDa alle Rentnerinnen und Rentner in Deutschland im Juli zugleich eine Erh\u00f6hung ihrer Renten um 3,74 Prozent erhalten haben, kann sich daraus eine geringe Abweichung ergeben.\u201c Bei einer monatlichen Rente von 1000 Euro w\u00e4ren dies einmalig f\u00fcr alle betroffenen Monate 0,45 Euro. \u201eAb August 2025 werden die Beitr\u00e4ge zur Pflegeversicherung aus Renten dann fortlaufend \u2013 mit dem allgemeinen Beitragssatz von 3,6 Prozent \u2013 ohne den zus\u00e4tzlichen Beitragssatz von 1,2 Prozent erhoben.\u201c<\/p>\n<p>Die \u201eBild\u201c rechnet vor, dass bei einer Rente von 2547,80 Euro eine Differenz von 1,10 Euro. Die Zeitung kritisierte jedoch: \u201eDer Staat hat seine Rentendaten nicht im Griff.\u201c <\/p>\n<h3>Steuerzahlerbund: Unfair gegen\u00fcber Rentnern<\/h3>\n<p>Reiner Holznagel, Pr\u00e4sident des Bundes der Steuerzahler, kritisiert bei \u201eBild\u201c: \u201eGegen\u00fcber den Rentnerinnen und Rentnern ist das nicht fair! Das zust\u00e4ndige Sozialministerium und die Rentenversicherung w\u00e4ren gut beraten, die zu viel gezahlten Pflegebeitr\u00e4ge wieder zu erstatten.\u201c<\/p>\n<p>Die Sprecherin der Rentenversicherung h\u00e4lt dagegen: \u201eDie Deutsche Rentenversicherung hat die Bescheide genau so berechnet, wie sie in der Pflege-Beitragssatz-Anpassungsverordnung 2025 vorgesehen ist, n\u00e4mlich auf Grundlage der erh\u00f6hten Rentenzahlbetr\u00e4ge im Juli.\u201c<\/p>\n<p>In der Verordnung vom 30. Dezember 2024 hei\u00dft es, dass die \u201eMonate Januar bis Juni 2025 in der Weise abgegolten werden, dass der Beitrag im Monat Juli 2025 einmalig 4,8 Prozent der im Juli 2025 beitragspflichtigen Rente des Rentenbeziehers beziehungsweise der Rentenbezieherin betr\u00e4gt\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Rentenversicherung hat Berichte \u00fcber millionenfach falsch berechnete Pflegebeitr\u00e4ge f\u00fcr Rentner zur\u00fcckgewiesen. Die Berechnung sei korrekt und entspreche den Vorgaben der entsprechenden Verordnung, sagte eine Sprecherin der Rentenversicherung der Nachrichtenagentur dpa. Die \u201eBild\u201c-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass Beitr\u00e4ge nicht richtig berechnet worden und 22 Millionen Rentenbescheide deshalb falsch seien. 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Der einmalige Pauschalbetrag zur Pflegeversicherung im Juli wurde aber auf Grundlage der nun erh\u00f6hten Rente berechnet, obwohl Ruhest\u00e4ndler in den Monaten zuvor noch weniger Rente ausgezahlt bekamen.Kritik wurde \u2013 unter anderem von der Linken \u2013 schon im Juni daran ge\u00fcbt, dass der einmalig erh\u00f6hte Satz auf die mit der Rentenerh\u00f6hung um 3,74 Prozent angehobenen Zahlbetr\u00e4ge angewendet wird \u2013 obwohl die Pflegebeitr\u00e4ge im ersten Halbjahr auf niedrigere Renten f\u00e4llig geworden w\u00e4ren.Gegen\u00fcber WELT erkl\u00e4rt die Sprecherin: \u201eDa alle Rentnerinnen und Rentner in Deutschland im Juli zugleich eine Erh\u00f6hung ihrer Renten um 3,74 Prozent erhalten haben, kann sich daraus eine geringe Abweichung ergeben.\u201c Bei einer monatlichen Rente von 1000 Euro w\u00e4ren dies einmalig f\u00fcr alle betroffenen Monate 0,45 Euro. \u201eAb August 2025 werden die Beitr\u00e4ge zur Pflegeversicherung aus Renten dann fortlaufend \u2013 mit dem allgemeinen Beitragssatz von 3,6 Prozent \u2013 ohne den zus\u00e4tzlichen Beitragssatz von 1,2 Prozent erhoben.\u201cDie \u201eBild\u201c rechnet vor, dass bei einer Rente von 2547,80 Euro eine Differenz von 1,10 Euro. 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