{"id":261148,"date":"2025-08-01T21:26:08","date_gmt":"2025-08-01T18:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/"},"modified":"2025-08-01T21:26:36","modified_gmt":"2025-08-01T18:26:36","slug":"us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/","title":{"rendered":"US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos"},"content":{"rendered":"<p>Die amerikanischen Autohersteller hadern mit den von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/\">Donald Trump<\/a> verh\u00e4ngten Z\u00f6llen. Vor allem die j\u00fcngsten Vereinbarungen mit der EU und Japan st\u00f6ren die Manager: <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/editorial.one\/editor\/welt\/article\/6886a0550e680a76f4e97775\/edit\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/editorial.one\/editor\/welt\/article\/6886a0550e680a76f4e97775\/edit\">Der auf 15 Prozent gesenkte Zollsatz f\u00fcr Autoimporte <\/a>sei zu niedrig, um europ\u00e4ische und asiatische Konzerne dazu zu bringen, Produktion in die USA zu verlagern. Zugleich sehen sich die US-Konzerne selbst durch Trumps Politik stark belastet.<\/p>\n<p>\u201eJapan und S\u00fcdkorea haben echte Vorteile bei Arbeitskosten, Rohstoffen und W\u00e4hrung\u201c, beklagt sich etwa <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ford\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ford\/\">Ford<\/a> in der gr\u00f6\u00dften US-Wirtschaftszeitung, dem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.wsj.com\/business\/autos\/ford-trump-tariffs-made-in-america-df94b933?mod=hp_lead_pos3\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.wsj.com\/business\/autos\/ford-trump-tariffs-made-in-america-df94b933?mod=hp_lead_pos3\">\u201eWall Street Journal\u201c<\/a>. \u201eGleichzeitig hat Ford Milliarden-Belastungen durch etliche Z\u00f6lle auf Autoteile, Stahl, Aluminium und mehr, die unsere Kosten f\u00fcr die Produktion in Amerika steigern.\u201c<\/p>\n<p>Trump hatte im April einen Sonderzoll auf Autos aus der EU von insgesamt 27,5 Prozent erhoben. In der Vereinbarung mit der EU hat er diesen gekippt. Ab Mitte August soll ein einheitlicher Zollsatz von 15 Prozent auch auf Autos gelten. Das gilt als einer der wenigen Erfolge der EU-Verhandler.<\/p>\n<p>Weiter gelten jedoch die Sonderz\u00f6lle auf <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/stahlindustrie\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/stahlindustrie\/\">Stahl<\/a> und Aluminium aus dem Ausland  von 50 Prozent verh\u00e4ngt. Trump will damit erreichen, dass US-Hoch\u00f6fen mehr Erz schmelzen k\u00f6nnen. Ford verweist hingegen darauf, dass auch seine US-Zulieferer ihre Zollbelastung an den Autokonzern weiterreichten, denn bislang gibt es in den USA nicht ausreichend Aluminium f\u00fcr die Ford-Modelle.<\/p>\n<p>GM-Chefin Mary Barra hatte sich in den vergangenen Monaten f\u00fcr von Trump erdachte neue Z\u00f6lle ausgesprochen. Die US-Autokonzerne seien schlie\u00dflich seit Jahrzehnten im Ausland mit Z\u00f6llen und anderen Handelshindernissen konfrontiert. Daher seien neue US-Z\u00f6lle legitim.<\/p>\n<h3>Auch US-Gewerkschaften dr\u00e4ngen auf h\u00f6here Z\u00f6lle<\/h3>\n<p>Nicht nur die Autokonzerne, sondern auch die Autogewerkschaft UAW dr\u00e4ngen Trump zu h\u00f6heren Z\u00f6llen auf ausl\u00e4ndische Autos aus Europa und Asien. \u201eDie US-Handelspolitik sollte Autobauer dazu n\u00f6tigen, in Amerika zu produzieren, mit gut ausgebildeten, gewerkschaftlich organisierten Arbeitskr\u00e4ften\u201c, erkl\u00e4rte die UAW. Ein Einheitszoll von 15 Prozent gew\u00e4hrleiste das nicht. <\/p>\n<p>Ausgerechnet BMW best\u00e4tigte die Sicht der US-Gewerkschaft indirekt. Denn Konzern-Chef Oliver Zipse gab diese Woche Entwarnung: \u201eDie Zolldebatte wird komplett \u00fcberh\u00f6ht.\u201c Schlie\u00dflich habe die EU im Gegenzug ihren eigenen Autozoll von zehn Prozent auf Importe aus den USA gestrichen. Und da BMW aus seinem Werk in South Carolina in etwa so viele Autos nach Europa exportiere, wie der Konzern in die USA einf\u00fchre, h\u00f6ben sich die Effekte f\u00fcr BMW fast auf. \u201eIn der Summe sind das gar nicht so viel mehr Z\u00f6lle als vorher\u201c, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/editorial.one\/editor\/welt\/article\/688afa8897501d2cebe05294\/edit\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/editorial.one\/editor\/welt\/article\/688afa8897501d2cebe05294\/edit\">rechnete Zipse vor \u2013 und sah keine Notwendigkeit, die US-Produktion rasch auszubauen<\/a>.<\/p>\n<h3>Z\u00f6lle kosten auch US-Hersteller Milliarden<\/h3>\n<p>Andere deutsche Autobauer sind aber durchaus st\u00e4rker betroffen als BMW. Der VW-Konzern meldeten 1,2 Milliarden Euro Belastung im zweiten Quartal. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/mercedes-benz-neuheiten-fahrberichte-tests\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/mercedes-benz-neuheiten-fahrberichte-tests\/\">Mercedes<\/a> sprach von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Doch die Belastungen f\u00fcr die US-Konzerne, die \u00fcberwiegend in der Heimat produzieren, sind kaum geringer. Ford verbuchte im zweiten Quartal 800 Millionen Dollar Zollbelastung, GM 1,1 Milliarden Dollar. Stellantis mit den US-Marken Jeep und Ram kam mit 350 Millionen Dollar etwas g\u00fcnstiger davon. Tesla meldete 200 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>Die amerikanischen Autobauer sehen sich im aktuellen Zollstreit vor allem im Handel mit Mexiko und Kanada belastet \u2013 trotz erheblicher heimischer Produktion. Denn in der nordamerikanischen Freihandelszone, gegr\u00fcndet als Nafta und in Trump erster Amtszeit in USMCA umgetauft, konnten sie lange zollfrei auf die Nachbarl\u00e4nder ausweichen.<\/p>\n<p>Dabei ist Kanada \u00fcber die Jahre zum wichtigen Lieferanten etwa f\u00fcr Stahl und Aluminium geworden, w\u00e4hrend in Mexiko gro\u00dfe Werke f\u00fcr Autoteile und die Einstiegsmodelle der Hersteller entstanden sind. Auch <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6883281dc1ef6365168b9a3b\/heftiger-gewinneinbruch-vw-ist-der-neue-spielball-von-washington-und-bruessel.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6883281dc1ef6365168b9a3b\/heftiger-gewinneinbruch-vw-ist-der-neue-spielball-von-washington-und-bruessel.html\">deutsche Konzerne wie VW<\/a> produzieren dort f\u00fcr den US-Markt \u2013 etwa das preisg\u00fcnstige Modell Jetta.<\/p>\n<p>Die US-Regierung reagiert offenbar bereits auf die Beschwerde von Ford, das immerhin 80 Prozent der in den USA verkauften Fahrzeuge in den USA produziert. Finanzminister Scott Bessent sagte, er hoffe auf einen schnellen Aluminium-Deal mit Kanada \u2013 schlie\u00dflich sei er ein Bewunderer des Unternehmens Ford.<\/p>\n<h3>Details des EU-Deals noch in der Schwebe<\/h3>\n<p>In Richtung EU ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zwar steht der Handels-Deal seit vergangenem Sonntag im Prinzip. Im Detail ist er aber bisher nicht ausgearbeitet. Und die kurzfristige Verschiebung der G\u00fcltigkeit um einige Tage am Freitag zeigt: Es kann durchaus noch nachgesch\u00e4rft werden \u2013 vor allem von US-Seite.<\/p>\n<p>Denn die EU hat in den USA immer wieder Kritik auf sich gezogen, nicht nur wegen des bislang g\u00fcltigen EU-Importzoll von zehn Prozent auf Autos. Auch technische EU-Standards machen es unm\u00f6glich, US-Modelle unver\u00e4ndert nach Europa zu bringen. Prominentestes Beispiel ist derzeit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tesla-motors\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tesla-motors\/\">Teslas<\/a> Cybertruck.<\/p>\n<p>Die Ford-Manager r\u00fchmen sich jedenfalls, in w\u00f6chentlichem Kontakt zur US-Regierung zum Thema Z\u00f6lle zu sein. Sie rechnen laut <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.wsj.com\/business\/autos\/ford-trump-tariffs-made-in-america-df94b933?mod=hp_lead_pos3\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.wsj.com\/business\/autos\/ford-trump-tariffs-made-in-america-df94b933?mod=hp_lead_pos3\" rel=\"nofollow\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\">\u201eWall Street Journal\u201c<\/a> vor, dass es rund 5000 Dollar teurer sei, einen SUV in den USA zu bauen als in Japan. Daher reiche ein Zollsatz von 15 Prozent bei Weitem nicht aus, um den Nachteil zu kompensieren.<\/p>\n<p>Allerdings ist die Front der US-Autobauer nicht geschlossen. GM beispielsweise f\u00fchrt Autos aus S\u00fcdkorea in sein Heimatland USA ein \u2013 und spart durch die j\u00fcngste Zollsenkung sch\u00e4tzungsweise eine Milliarde Dollar pro Jahr.<\/p>\n<p><p><b><em>Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. Er schreibt \u00fcber die Auto-Branche.<\/em><\/b><\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die amerikanischen Autohersteller hadern mit den von Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6llen. Vor allem die j\u00fcngsten Vereinbarungen mit der EU und Japan st\u00f6ren die Manager: Der auf 15 Prozent gesenkte Zollsatz f\u00fcr Autoimporte sei zu niedrig, um europ\u00e4ische und asiatische Konzerne dazu zu bringen, Produktion in die USA zu verlagern. Zugleich sehen sich die US-Konzerne selbst<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":261149,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[59],"tags":[],"class_list":["post-261148","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-business-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v22.9 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos - vof-news.eu<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die amerikanischen Autohersteller hadern mit den von Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6llen. Vor allem die j\u00fcngsten Vereinbarungen mit der EU und Japan st\u00f6ren die Manager: Der auf 15 Prozent gesenkte Zollsatz f\u00fcr Autoimporte sei zu niedrig, um europ\u00e4ische und asiatische Konzerne dazu zu bringen, Produktion in die USA zu verlagern. Zugleich sehen sich die US-Konzerne selbst durch Trumps Politik stark belastet.\u201eJapan und S\u00fcdkorea haben echte Vorteile bei Arbeitskosten, Rohstoffen und W\u00e4hrung\u201c, beklagt sich etwa Ford in der gr\u00f6\u00dften US-Wirtschaftszeitung, dem \u201eWall Street Journal\u201c. \u201eGleichzeitig hat Ford Milliarden-Belastungen durch etliche Z\u00f6lle auf Autoteile, Stahl, Aluminium und mehr, die unsere Kosten f\u00fcr die Produktion in Amerika steigern.\u201cTrump hatte im April einen Sonderzoll auf Autos aus der EU von insgesamt 27,5 Prozent erhoben. In der Vereinbarung mit der EU hat er diesen gekippt. Ab Mitte August soll ein einheitlicher Zollsatz von 15 Prozent auch auf Autos gelten. Das gilt als einer der wenigen Erfolge der EU-Verhandler.Weiter gelten jedoch die Sonderz\u00f6lle auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland von 50 Prozent verh\u00e4ngt. Trump will damit erreichen, dass US-Hoch\u00f6fen mehr Erz schmelzen k\u00f6nnen. Ford verweist hingegen darauf, dass auch seine US-Zulieferer ihre Zollbelastung an den Autokonzern weiterreichten, denn bislang gibt es in den USA nicht ausreichend Aluminium f\u00fcr die Ford-Modelle.GM-Chefin Mary Barra hatte sich in den vergangenen Monaten f\u00fcr von Trump erdachte neue Z\u00f6lle ausgesprochen. Die US-Autokonzerne seien schlie\u00dflich seit Jahrzehnten im Ausland mit Z\u00f6llen und anderen Handelshindernissen konfrontiert. Daher seien neue US-Z\u00f6lle legitim.Auch US-Gewerkschaften dr\u00e4ngen auf h\u00f6here Z\u00f6lleNicht nur die Autokonzerne, sondern auch die Autogewerkschaft UAW dr\u00e4ngen Trump zu h\u00f6heren Z\u00f6llen auf ausl\u00e4ndische Autos aus Europa und Asien. \u201eDie US-Handelspolitik sollte Autobauer dazu n\u00f6tigen, in Amerika zu produzieren, mit gut ausgebildeten, gewerkschaftlich organisierten Arbeitskr\u00e4ften\u201c, erkl\u00e4rte die UAW. Ein Einheitszoll von 15 Prozent gew\u00e4hrleiste das nicht. Ausgerechnet BMW best\u00e4tigte die Sicht der US-Gewerkschaft indirekt. Denn Konzern-Chef Oliver Zipse gab diese Woche Entwarnung: \u201eDie Zolldebatte wird komplett \u00fcberh\u00f6ht.\u201c Schlie\u00dflich habe die EU im Gegenzug ihren eigenen Autozoll von zehn Prozent auf Importe aus den USA gestrichen. Und da BMW aus seinem Werk in South Carolina in etwa so viele Autos nach Europa exportiere, wie der Konzern in die USA einf\u00fchre, h\u00f6ben sich die Effekte f\u00fcr BMW fast auf. \u201eIn der Summe sind das gar nicht so viel mehr Z\u00f6lle als vorher\u201c, rechnete Zipse vor \u2013 und sah keine Notwendigkeit, die US-Produktion rasch auszubauen.Z\u00f6lle kosten auch US-Hersteller MilliardenAndere deutsche Autobauer sind aber durchaus st\u00e4rker betroffen als BMW. Der VW-Konzern meldeten 1,2 Milliarden Euro Belastung im zweiten Quartal. Mercedes sprach von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Doch die Belastungen f\u00fcr die US-Konzerne, die \u00fcberwiegend in der Heimat produzieren, sind kaum geringer. Ford verbuchte im zweiten Quartal 800 Millionen Dollar Zollbelastung, GM 1,1 Milliarden Dollar. Stellantis mit den US-Marken Jeep und Ram kam mit 350 Millionen Dollar etwas g\u00fcnstiger davon. Tesla meldete 200 Millionen Dollar.Die amerikanischen Autobauer sehen sich im aktuellen Zollstreit vor allem im Handel mit Mexiko und Kanada belastet \u2013 trotz erheblicher heimischer Produktion. Denn in der nordamerikanischen Freihandelszone, gegr\u00fcndet als Nafta und in Trump erster Amtszeit in USMCA umgetauft, konnten sie lange zollfrei auf die Nachbarl\u00e4nder ausweichen.Dabei ist Kanada \u00fcber die Jahre zum wichtigen Lieferanten etwa f\u00fcr Stahl und Aluminium geworden, w\u00e4hrend in Mexiko gro\u00dfe Werke f\u00fcr Autoteile und die Einstiegsmodelle der Hersteller entstanden sind. Auch deutsche Konzerne wie VW produzieren dort f\u00fcr den US-Markt \u2013 etwa das preisg\u00fcnstige Modell Jetta.Die US-Regierung reagiert offenbar bereits auf die Beschwerde von Ford, das immerhin 80 Prozent der in den USA verkauften Fahrzeuge in den USA produziert. Finanzminister Scott Bessent sagte, er hoffe auf einen schnellen Aluminium-Deal mit Kanada \u2013 schlie\u00dflich sei er ein Bewunderer des Unternehmens Ford.Details des EU-Deals noch in der SchwebeIn Richtung EU ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zwar steht der Handels-Deal seit vergangenem Sonntag im Prinzip. Im Detail ist er aber bisher nicht ausgearbeitet. Und die kurzfristige Verschiebung der G\u00fcltigkeit um einige Tage am Freitag zeigt: Es kann durchaus noch nachgesch\u00e4rft werden \u2013 vor allem von US-Seite.Denn die EU hat in den USA immer wieder Kritik auf sich gezogen, nicht nur wegen des bislang g\u00fcltigen EU-Importzoll von zehn Prozent auf Autos. Auch technische EU-Standards machen es unm\u00f6glich, US-Modelle unver\u00e4ndert nach Europa zu bringen. Prominentestes Beispiel ist derzeit Teslas Cybertruck.Die Ford-Manager r\u00fchmen sich jedenfalls, in w\u00f6chentlichem Kontakt zur US-Regierung zum Thema Z\u00f6lle zu sein. Sie rechnen laut \u201eWall Street Journal\u201c vor, dass es rund 5000 Dollar teurer sei, einen SUV in den USA zu bauen als in Japan. Daher reiche ein Zollsatz von 15 Prozent bei Weitem nicht aus, um den Nachteil zu kompensieren.Allerdings ist die Front der US-Autobauer nicht geschlossen. GM beispielsweise f\u00fchrt Autos aus S\u00fcdkorea in sein Heimatland USA ein \u2013 und spart durch die j\u00fcngste Zollsenkung sch\u00e4tzungsweise eine Milliarde Dollar pro Jahr.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. Er schreibt \u00fcber die Auto-Branche.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos - vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die amerikanischen Autohersteller hadern mit den von Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6llen. Vor allem die j\u00fcngsten Vereinbarungen mit der EU und Japan st\u00f6ren die Manager: Der auf 15 Prozent gesenkte Zollsatz f\u00fcr Autoimporte sei zu niedrig, um europ\u00e4ische und asiatische Konzerne dazu zu bringen, Produktion in die USA zu verlagern. Zugleich sehen sich die US-Konzerne selbst durch Trumps Politik stark belastet.\u201eJapan und S\u00fcdkorea haben echte Vorteile bei Arbeitskosten, Rohstoffen und W\u00e4hrung\u201c, beklagt sich etwa Ford in der gr\u00f6\u00dften US-Wirtschaftszeitung, dem \u201eWall Street Journal\u201c. \u201eGleichzeitig hat Ford Milliarden-Belastungen durch etliche Z\u00f6lle auf Autoteile, Stahl, Aluminium und mehr, die unsere Kosten f\u00fcr die Produktion in Amerika steigern.\u201cTrump hatte im April einen Sonderzoll auf Autos aus der EU von insgesamt 27,5 Prozent erhoben. In der Vereinbarung mit der EU hat er diesen gekippt. Ab Mitte August soll ein einheitlicher Zollsatz von 15 Prozent auch auf Autos gelten. Das gilt als einer der wenigen Erfolge der EU-Verhandler.Weiter gelten jedoch die Sonderz\u00f6lle auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland von 50 Prozent verh\u00e4ngt. Trump will damit erreichen, dass US-Hoch\u00f6fen mehr Erz schmelzen k\u00f6nnen. Ford verweist hingegen darauf, dass auch seine US-Zulieferer ihre Zollbelastung an den Autokonzern weiterreichten, denn bislang gibt es in den USA nicht ausreichend Aluminium f\u00fcr die Ford-Modelle.GM-Chefin Mary Barra hatte sich in den vergangenen Monaten f\u00fcr von Trump erdachte neue Z\u00f6lle ausgesprochen. Die US-Autokonzerne seien schlie\u00dflich seit Jahrzehnten im Ausland mit Z\u00f6llen und anderen Handelshindernissen konfrontiert. Daher seien neue US-Z\u00f6lle legitim.Auch US-Gewerkschaften dr\u00e4ngen auf h\u00f6here Z\u00f6lleNicht nur die Autokonzerne, sondern auch die Autogewerkschaft UAW dr\u00e4ngen Trump zu h\u00f6heren Z\u00f6llen auf ausl\u00e4ndische Autos aus Europa und Asien. \u201eDie US-Handelspolitik sollte Autobauer dazu n\u00f6tigen, in Amerika zu produzieren, mit gut ausgebildeten, gewerkschaftlich organisierten Arbeitskr\u00e4ften\u201c, erkl\u00e4rte die UAW. Ein Einheitszoll von 15 Prozent gew\u00e4hrleiste das nicht. Ausgerechnet BMW best\u00e4tigte die Sicht der US-Gewerkschaft indirekt. Denn Konzern-Chef Oliver Zipse gab diese Woche Entwarnung: \u201eDie Zolldebatte wird komplett \u00fcberh\u00f6ht.\u201c Schlie\u00dflich habe die EU im Gegenzug ihren eigenen Autozoll von zehn Prozent auf Importe aus den USA gestrichen. Und da BMW aus seinem Werk in South Carolina in etwa so viele Autos nach Europa exportiere, wie der Konzern in die USA einf\u00fchre, h\u00f6ben sich die Effekte f\u00fcr BMW fast auf. \u201eIn der Summe sind das gar nicht so viel mehr Z\u00f6lle als vorher\u201c, rechnete Zipse vor \u2013 und sah keine Notwendigkeit, die US-Produktion rasch auszubauen.Z\u00f6lle kosten auch US-Hersteller MilliardenAndere deutsche Autobauer sind aber durchaus st\u00e4rker betroffen als BMW. Der VW-Konzern meldeten 1,2 Milliarden Euro Belastung im zweiten Quartal. Mercedes sprach von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Doch die Belastungen f\u00fcr die US-Konzerne, die \u00fcberwiegend in der Heimat produzieren, sind kaum geringer. Ford verbuchte im zweiten Quartal 800 Millionen Dollar Zollbelastung, GM 1,1 Milliarden Dollar. Stellantis mit den US-Marken Jeep und Ram kam mit 350 Millionen Dollar etwas g\u00fcnstiger davon. Tesla meldete 200 Millionen Dollar.Die amerikanischen Autobauer sehen sich im aktuellen Zollstreit vor allem im Handel mit Mexiko und Kanada belastet \u2013 trotz erheblicher heimischer Produktion. Denn in der nordamerikanischen Freihandelszone, gegr\u00fcndet als Nafta und in Trump erster Amtszeit in USMCA umgetauft, konnten sie lange zollfrei auf die Nachbarl\u00e4nder ausweichen.Dabei ist Kanada \u00fcber die Jahre zum wichtigen Lieferanten etwa f\u00fcr Stahl und Aluminium geworden, w\u00e4hrend in Mexiko gro\u00dfe Werke f\u00fcr Autoteile und die Einstiegsmodelle der Hersteller entstanden sind. Auch deutsche Konzerne wie VW produzieren dort f\u00fcr den US-Markt \u2013 etwa das preisg\u00fcnstige Modell Jetta.Die US-Regierung reagiert offenbar bereits auf die Beschwerde von Ford, das immerhin 80 Prozent der in den USA verkauften Fahrzeuge in den USA produziert. Finanzminister Scott Bessent sagte, er hoffe auf einen schnellen Aluminium-Deal mit Kanada \u2013 schlie\u00dflich sei er ein Bewunderer des Unternehmens Ford.Details des EU-Deals noch in der SchwebeIn Richtung EU ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zwar steht der Handels-Deal seit vergangenem Sonntag im Prinzip. Im Detail ist er aber bisher nicht ausgearbeitet. Und die kurzfristige Verschiebung der G\u00fcltigkeit um einige Tage am Freitag zeigt: Es kann durchaus noch nachgesch\u00e4rft werden \u2013 vor allem von US-Seite.Denn die EU hat in den USA immer wieder Kritik auf sich gezogen, nicht nur wegen des bislang g\u00fcltigen EU-Importzoll von zehn Prozent auf Autos. Auch technische EU-Standards machen es unm\u00f6glich, US-Modelle unver\u00e4ndert nach Europa zu bringen. Prominentestes Beispiel ist derzeit Teslas Cybertruck.Die Ford-Manager r\u00fchmen sich jedenfalls, in w\u00f6chentlichem Kontakt zur US-Regierung zum Thema Z\u00f6lle zu sein. Sie rechnen laut \u201eWall Street Journal\u201c vor, dass es rund 5000 Dollar teurer sei, einen SUV in den USA zu bauen als in Japan. Daher reiche ein Zollsatz von 15 Prozent bei Weitem nicht aus, um den Nachteil zu kompensieren.Allerdings ist die Front der US-Autobauer nicht geschlossen. GM beispielsweise f\u00fchrt Autos aus S\u00fcdkorea in sein Heimatland USA ein \u2013 und spart durch die j\u00fcngste Zollsenkung sch\u00e4tzungsweise eine Milliarde Dollar pro Jahr.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. Er schreibt \u00fcber die Auto-Branche.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-08-01T18:26:08+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-08-01T18:26:36+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/tesla-on-trial-over-deadly-self-driving-mode-accident.webp\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"574\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/webp\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"4\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/\",\"name\":\"US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos - vof-news.eu\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/tesla-on-trial-over-deadly-self-driving-mode-accident.webp\",\"datePublished\":\"2025-08-01T18:26:08+00:00\",\"dateModified\":\"2025-08-01T18:26:36+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed\"},\"description\":\"Die amerikanischen Autohersteller hadern mit den von Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6llen. Vor allem die j\u00fcngsten Vereinbarungen mit der EU und Japan st\u00f6ren die Manager: Der auf 15 Prozent gesenkte Zollsatz f\u00fcr Autoimporte sei zu niedrig, um europ\u00e4ische und asiatische Konzerne dazu zu bringen, Produktion in die USA zu verlagern. Zugleich sehen sich die US-Konzerne selbst durch Trumps Politik stark belastet.\u201eJapan und S\u00fcdkorea haben echte Vorteile bei Arbeitskosten, Rohstoffen und W\u00e4hrung\u201c, beklagt sich etwa Ford in der gr\u00f6\u00dften US-Wirtschaftszeitung, dem \u201eWall Street Journal\u201c. \u201eGleichzeitig hat Ford Milliarden-Belastungen durch etliche Z\u00f6lle auf Autoteile, Stahl, Aluminium und mehr, die unsere Kosten f\u00fcr die Produktion in Amerika steigern.\u201cTrump hatte im April einen Sonderzoll auf Autos aus der EU von insgesamt 27,5 Prozent erhoben. In der Vereinbarung mit der EU hat er diesen gekippt. Ab Mitte August soll ein einheitlicher Zollsatz von 15 Prozent auch auf Autos gelten. Das gilt als einer der wenigen Erfolge der EU-Verhandler.Weiter gelten jedoch die Sonderz\u00f6lle auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland von 50 Prozent verh\u00e4ngt. Trump will damit erreichen, dass US-Hoch\u00f6fen mehr Erz schmelzen k\u00f6nnen. Ford verweist hingegen darauf, dass auch seine US-Zulieferer ihre Zollbelastung an den Autokonzern weiterreichten, denn bislang gibt es in den USA nicht ausreichend Aluminium f\u00fcr die Ford-Modelle.GM-Chefin Mary Barra hatte sich in den vergangenen Monaten f\u00fcr von Trump erdachte neue Z\u00f6lle ausgesprochen. Die US-Autokonzerne seien schlie\u00dflich seit Jahrzehnten im Ausland mit Z\u00f6llen und anderen Handelshindernissen konfrontiert. Daher seien neue US-Z\u00f6lle legitim.Auch US-Gewerkschaften dr\u00e4ngen auf h\u00f6here Z\u00f6lleNicht nur die Autokonzerne, sondern auch die Autogewerkschaft UAW dr\u00e4ngen Trump zu h\u00f6heren Z\u00f6llen auf ausl\u00e4ndische Autos aus Europa und Asien. \u201eDie US-Handelspolitik sollte Autobauer dazu n\u00f6tigen, in Amerika zu produzieren, mit gut ausgebildeten, gewerkschaftlich organisierten Arbeitskr\u00e4ften\u201c, erkl\u00e4rte die UAW. Ein Einheitszoll von 15 Prozent gew\u00e4hrleiste das nicht. Ausgerechnet BMW best\u00e4tigte die Sicht der US-Gewerkschaft indirekt. Denn Konzern-Chef Oliver Zipse gab diese Woche Entwarnung: \u201eDie Zolldebatte wird komplett \u00fcberh\u00f6ht.\u201c Schlie\u00dflich habe die EU im Gegenzug ihren eigenen Autozoll von zehn Prozent auf Importe aus den USA gestrichen. Und da BMW aus seinem Werk in South Carolina in etwa so viele Autos nach Europa exportiere, wie der Konzern in die USA einf\u00fchre, h\u00f6ben sich die Effekte f\u00fcr BMW fast auf. \u201eIn der Summe sind das gar nicht so viel mehr Z\u00f6lle als vorher\u201c, rechnete Zipse vor \u2013 und sah keine Notwendigkeit, die US-Produktion rasch auszubauen.Z\u00f6lle kosten auch US-Hersteller MilliardenAndere deutsche Autobauer sind aber durchaus st\u00e4rker betroffen als BMW. Der VW-Konzern meldeten 1,2 Milliarden Euro Belastung im zweiten Quartal. Mercedes sprach von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Doch die Belastungen f\u00fcr die US-Konzerne, die \u00fcberwiegend in der Heimat produzieren, sind kaum geringer. Ford verbuchte im zweiten Quartal 800 Millionen Dollar Zollbelastung, GM 1,1 Milliarden Dollar. Stellantis mit den US-Marken Jeep und Ram kam mit 350 Millionen Dollar etwas g\u00fcnstiger davon. Tesla meldete 200 Millionen Dollar.Die amerikanischen Autobauer sehen sich im aktuellen Zollstreit vor allem im Handel mit Mexiko und Kanada belastet \u2013 trotz erheblicher heimischer Produktion. Denn in der nordamerikanischen Freihandelszone, gegr\u00fcndet als Nafta und in Trump erster Amtszeit in USMCA umgetauft, konnten sie lange zollfrei auf die Nachbarl\u00e4nder ausweichen.Dabei ist Kanada \u00fcber die Jahre zum wichtigen Lieferanten etwa f\u00fcr Stahl und Aluminium geworden, w\u00e4hrend in Mexiko gro\u00dfe Werke f\u00fcr Autoteile und die Einstiegsmodelle der Hersteller entstanden sind. Auch deutsche Konzerne wie VW produzieren dort f\u00fcr den US-Markt \u2013 etwa das preisg\u00fcnstige Modell Jetta.Die US-Regierung reagiert offenbar bereits auf die Beschwerde von Ford, das immerhin 80 Prozent der in den USA verkauften Fahrzeuge in den USA produziert. Finanzminister Scott Bessent sagte, er hoffe auf einen schnellen Aluminium-Deal mit Kanada \u2013 schlie\u00dflich sei er ein Bewunderer des Unternehmens Ford.Details des EU-Deals noch in der SchwebeIn Richtung EU ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zwar steht der Handels-Deal seit vergangenem Sonntag im Prinzip. Im Detail ist er aber bisher nicht ausgearbeitet. Und die kurzfristige Verschiebung der G\u00fcltigkeit um einige Tage am Freitag zeigt: Es kann durchaus noch nachgesch\u00e4rft werden \u2013 vor allem von US-Seite.Denn die EU hat in den USA immer wieder Kritik auf sich gezogen, nicht nur wegen des bislang g\u00fcltigen EU-Importzoll von zehn Prozent auf Autos. Auch technische EU-Standards machen es unm\u00f6glich, US-Modelle unver\u00e4ndert nach Europa zu bringen. Prominentestes Beispiel ist derzeit Teslas Cybertruck.Die Ford-Manager r\u00fchmen sich jedenfalls, in w\u00f6chentlichem Kontakt zur US-Regierung zum Thema Z\u00f6lle zu sein. Sie rechnen laut \u201eWall Street Journal\u201c vor, dass es rund 5000 Dollar teurer sei, einen SUV in den USA zu bauen als in Japan. Daher reiche ein Zollsatz von 15 Prozent bei Weitem nicht aus, um den Nachteil zu kompensieren.Allerdings ist die Front der US-Autobauer nicht geschlossen. GM beispielsweise f\u00fchrt Autos aus S\u00fcdkorea in sein Heimatland USA ein \u2013 und spart durch die j\u00fcngste Zollsenkung sch\u00e4tzungsweise eine Milliarde Dollar pro Jahr.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. Er schreibt \u00fcber die Auto-Branche.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/tesla-on-trial-over-deadly-self-driving-mode-accident.webp\",\"contentUrl\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/tesla-on-trial-over-deadly-self-driving-mode-accident.webp\",\"width\":1200,\"height\":574},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/\",\"name\":\"vof-news.eu\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed\",\"name\":\"Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Author\"},\"sameAs\":[\"http:\/\/vof-news.eu\"],\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos - vof-news.eu","description":"Die amerikanischen Autohersteller hadern mit den von Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6llen. Vor allem die j\u00fcngsten Vereinbarungen mit der EU und Japan st\u00f6ren die Manager: Der auf 15 Prozent gesenkte Zollsatz f\u00fcr Autoimporte sei zu niedrig, um europ\u00e4ische und asiatische Konzerne dazu zu bringen, Produktion in die USA zu verlagern. Zugleich sehen sich die US-Konzerne selbst durch Trumps Politik stark belastet.\u201eJapan und S\u00fcdkorea haben echte Vorteile bei Arbeitskosten, Rohstoffen und W\u00e4hrung\u201c, beklagt sich etwa Ford in der gr\u00f6\u00dften US-Wirtschaftszeitung, dem \u201eWall Street Journal\u201c. \u201eGleichzeitig hat Ford Milliarden-Belastungen durch etliche Z\u00f6lle auf Autoteile, Stahl, Aluminium und mehr, die unsere Kosten f\u00fcr die Produktion in Amerika steigern.\u201cTrump hatte im April einen Sonderzoll auf Autos aus der EU von insgesamt 27,5 Prozent erhoben. In der Vereinbarung mit der EU hat er diesen gekippt. Ab Mitte August soll ein einheitlicher Zollsatz von 15 Prozent auch auf Autos gelten. Das gilt als einer der wenigen Erfolge der EU-Verhandler.Weiter gelten jedoch die Sonderz\u00f6lle auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland von 50 Prozent verh\u00e4ngt. Trump will damit erreichen, dass US-Hoch\u00f6fen mehr Erz schmelzen k\u00f6nnen. Ford verweist hingegen darauf, dass auch seine US-Zulieferer ihre Zollbelastung an den Autokonzern weiterreichten, denn bislang gibt es in den USA nicht ausreichend Aluminium f\u00fcr die Ford-Modelle.GM-Chefin Mary Barra hatte sich in den vergangenen Monaten f\u00fcr von Trump erdachte neue Z\u00f6lle ausgesprochen. Die US-Autokonzerne seien schlie\u00dflich seit Jahrzehnten im Ausland mit Z\u00f6llen und anderen Handelshindernissen konfrontiert. Daher seien neue US-Z\u00f6lle legitim.Auch US-Gewerkschaften dr\u00e4ngen auf h\u00f6here Z\u00f6lleNicht nur die Autokonzerne, sondern auch die Autogewerkschaft UAW dr\u00e4ngen Trump zu h\u00f6heren Z\u00f6llen auf ausl\u00e4ndische Autos aus Europa und Asien. \u201eDie US-Handelspolitik sollte Autobauer dazu n\u00f6tigen, in Amerika zu produzieren, mit gut ausgebildeten, gewerkschaftlich organisierten Arbeitskr\u00e4ften\u201c, erkl\u00e4rte die UAW. Ein Einheitszoll von 15 Prozent gew\u00e4hrleiste das nicht. Ausgerechnet BMW best\u00e4tigte die Sicht der US-Gewerkschaft indirekt. Denn Konzern-Chef Oliver Zipse gab diese Woche Entwarnung: \u201eDie Zolldebatte wird komplett \u00fcberh\u00f6ht.\u201c Schlie\u00dflich habe die EU im Gegenzug ihren eigenen Autozoll von zehn Prozent auf Importe aus den USA gestrichen. Und da BMW aus seinem Werk in South Carolina in etwa so viele Autos nach Europa exportiere, wie der Konzern in die USA einf\u00fchre, h\u00f6ben sich die Effekte f\u00fcr BMW fast auf. \u201eIn der Summe sind das gar nicht so viel mehr Z\u00f6lle als vorher\u201c, rechnete Zipse vor \u2013 und sah keine Notwendigkeit, die US-Produktion rasch auszubauen.Z\u00f6lle kosten auch US-Hersteller MilliardenAndere deutsche Autobauer sind aber durchaus st\u00e4rker betroffen als BMW. Der VW-Konzern meldeten 1,2 Milliarden Euro Belastung im zweiten Quartal. Mercedes sprach von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Doch die Belastungen f\u00fcr die US-Konzerne, die \u00fcberwiegend in der Heimat produzieren, sind kaum geringer. Ford verbuchte im zweiten Quartal 800 Millionen Dollar Zollbelastung, GM 1,1 Milliarden Dollar. Stellantis mit den US-Marken Jeep und Ram kam mit 350 Millionen Dollar etwas g\u00fcnstiger davon. Tesla meldete 200 Millionen Dollar.Die amerikanischen Autobauer sehen sich im aktuellen Zollstreit vor allem im Handel mit Mexiko und Kanada belastet \u2013 trotz erheblicher heimischer Produktion. Denn in der nordamerikanischen Freihandelszone, gegr\u00fcndet als Nafta und in Trump erster Amtszeit in USMCA umgetauft, konnten sie lange zollfrei auf die Nachbarl\u00e4nder ausweichen.Dabei ist Kanada \u00fcber die Jahre zum wichtigen Lieferanten etwa f\u00fcr Stahl und Aluminium geworden, w\u00e4hrend in Mexiko gro\u00dfe Werke f\u00fcr Autoteile und die Einstiegsmodelle der Hersteller entstanden sind. Auch deutsche Konzerne wie VW produzieren dort f\u00fcr den US-Markt \u2013 etwa das preisg\u00fcnstige Modell Jetta.Die US-Regierung reagiert offenbar bereits auf die Beschwerde von Ford, das immerhin 80 Prozent der in den USA verkauften Fahrzeuge in den USA produziert. Finanzminister Scott Bessent sagte, er hoffe auf einen schnellen Aluminium-Deal mit Kanada \u2013 schlie\u00dflich sei er ein Bewunderer des Unternehmens Ford.Details des EU-Deals noch in der SchwebeIn Richtung EU ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zwar steht der Handels-Deal seit vergangenem Sonntag im Prinzip. Im Detail ist er aber bisher nicht ausgearbeitet. Und die kurzfristige Verschiebung der G\u00fcltigkeit um einige Tage am Freitag zeigt: Es kann durchaus noch nachgesch\u00e4rft werden \u2013 vor allem von US-Seite.Denn die EU hat in den USA immer wieder Kritik auf sich gezogen, nicht nur wegen des bislang g\u00fcltigen EU-Importzoll von zehn Prozent auf Autos. Auch technische EU-Standards machen es unm\u00f6glich, US-Modelle unver\u00e4ndert nach Europa zu bringen. Prominentestes Beispiel ist derzeit Teslas Cybertruck.Die Ford-Manager r\u00fchmen sich jedenfalls, in w\u00f6chentlichem Kontakt zur US-Regierung zum Thema Z\u00f6lle zu sein. Sie rechnen laut \u201eWall Street Journal\u201c vor, dass es rund 5000 Dollar teurer sei, einen SUV in den USA zu bauen als in Japan. Daher reiche ein Zollsatz von 15 Prozent bei Weitem nicht aus, um den Nachteil zu kompensieren.Allerdings ist die Front der US-Autobauer nicht geschlossen. GM beispielsweise f\u00fchrt Autos aus S\u00fcdkorea in sein Heimatland USA ein \u2013 und spart durch die j\u00fcngste Zollsenkung sch\u00e4tzungsweise eine Milliarde Dollar pro Jahr.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. Er schreibt \u00fcber die Auto-Branche.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos - vof-news.eu","og_description":"Die amerikanischen Autohersteller hadern mit den von Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6llen. Vor allem die j\u00fcngsten Vereinbarungen mit der EU und Japan st\u00f6ren die Manager: Der auf 15 Prozent gesenkte Zollsatz f\u00fcr Autoimporte sei zu niedrig, um europ\u00e4ische und asiatische Konzerne dazu zu bringen, Produktion in die USA zu verlagern. Zugleich sehen sich die US-Konzerne selbst durch Trumps Politik stark belastet.\u201eJapan und S\u00fcdkorea haben echte Vorteile bei Arbeitskosten, Rohstoffen und W\u00e4hrung\u201c, beklagt sich etwa Ford in der gr\u00f6\u00dften US-Wirtschaftszeitung, dem \u201eWall Street Journal\u201c. \u201eGleichzeitig hat Ford Milliarden-Belastungen durch etliche Z\u00f6lle auf Autoteile, Stahl, Aluminium und mehr, die unsere Kosten f\u00fcr die Produktion in Amerika steigern.\u201cTrump hatte im April einen Sonderzoll auf Autos aus der EU von insgesamt 27,5 Prozent erhoben. In der Vereinbarung mit der EU hat er diesen gekippt. Ab Mitte August soll ein einheitlicher Zollsatz von 15 Prozent auch auf Autos gelten. Das gilt als einer der wenigen Erfolge der EU-Verhandler.Weiter gelten jedoch die Sonderz\u00f6lle auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland von 50 Prozent verh\u00e4ngt. Trump will damit erreichen, dass US-Hoch\u00f6fen mehr Erz schmelzen k\u00f6nnen. Ford verweist hingegen darauf, dass auch seine US-Zulieferer ihre Zollbelastung an den Autokonzern weiterreichten, denn bislang gibt es in den USA nicht ausreichend Aluminium f\u00fcr die Ford-Modelle.GM-Chefin Mary Barra hatte sich in den vergangenen Monaten f\u00fcr von Trump erdachte neue Z\u00f6lle ausgesprochen. Die US-Autokonzerne seien schlie\u00dflich seit Jahrzehnten im Ausland mit Z\u00f6llen und anderen Handelshindernissen konfrontiert. Daher seien neue US-Z\u00f6lle legitim.Auch US-Gewerkschaften dr\u00e4ngen auf h\u00f6here Z\u00f6lleNicht nur die Autokonzerne, sondern auch die Autogewerkschaft UAW dr\u00e4ngen Trump zu h\u00f6heren Z\u00f6llen auf ausl\u00e4ndische Autos aus Europa und Asien. \u201eDie US-Handelspolitik sollte Autobauer dazu n\u00f6tigen, in Amerika zu produzieren, mit gut ausgebildeten, gewerkschaftlich organisierten Arbeitskr\u00e4ften\u201c, erkl\u00e4rte die UAW. Ein Einheitszoll von 15 Prozent gew\u00e4hrleiste das nicht. Ausgerechnet BMW best\u00e4tigte die Sicht der US-Gewerkschaft indirekt. Denn Konzern-Chef Oliver Zipse gab diese Woche Entwarnung: \u201eDie Zolldebatte wird komplett \u00fcberh\u00f6ht.\u201c Schlie\u00dflich habe die EU im Gegenzug ihren eigenen Autozoll von zehn Prozent auf Importe aus den USA gestrichen. Und da BMW aus seinem Werk in South Carolina in etwa so viele Autos nach Europa exportiere, wie der Konzern in die USA einf\u00fchre, h\u00f6ben sich die Effekte f\u00fcr BMW fast auf. \u201eIn der Summe sind das gar nicht so viel mehr Z\u00f6lle als vorher\u201c, rechnete Zipse vor \u2013 und sah keine Notwendigkeit, die US-Produktion rasch auszubauen.Z\u00f6lle kosten auch US-Hersteller MilliardenAndere deutsche Autobauer sind aber durchaus st\u00e4rker betroffen als BMW. Der VW-Konzern meldeten 1,2 Milliarden Euro Belastung im zweiten Quartal. Mercedes sprach von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Doch die Belastungen f\u00fcr die US-Konzerne, die \u00fcberwiegend in der Heimat produzieren, sind kaum geringer. Ford verbuchte im zweiten Quartal 800 Millionen Dollar Zollbelastung, GM 1,1 Milliarden Dollar. Stellantis mit den US-Marken Jeep und Ram kam mit 350 Millionen Dollar etwas g\u00fcnstiger davon. Tesla meldete 200 Millionen Dollar.Die amerikanischen Autobauer sehen sich im aktuellen Zollstreit vor allem im Handel mit Mexiko und Kanada belastet \u2013 trotz erheblicher heimischer Produktion. Denn in der nordamerikanischen Freihandelszone, gegr\u00fcndet als Nafta und in Trump erster Amtszeit in USMCA umgetauft, konnten sie lange zollfrei auf die Nachbarl\u00e4nder ausweichen.Dabei ist Kanada \u00fcber die Jahre zum wichtigen Lieferanten etwa f\u00fcr Stahl und Aluminium geworden, w\u00e4hrend in Mexiko gro\u00dfe Werke f\u00fcr Autoteile und die Einstiegsmodelle der Hersteller entstanden sind. Auch deutsche Konzerne wie VW produzieren dort f\u00fcr den US-Markt \u2013 etwa das preisg\u00fcnstige Modell Jetta.Die US-Regierung reagiert offenbar bereits auf die Beschwerde von Ford, das immerhin 80 Prozent der in den USA verkauften Fahrzeuge in den USA produziert. Finanzminister Scott Bessent sagte, er hoffe auf einen schnellen Aluminium-Deal mit Kanada \u2013 schlie\u00dflich sei er ein Bewunderer des Unternehmens Ford.Details des EU-Deals noch in der SchwebeIn Richtung EU ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zwar steht der Handels-Deal seit vergangenem Sonntag im Prinzip. Im Detail ist er aber bisher nicht ausgearbeitet. Und die kurzfristige Verschiebung der G\u00fcltigkeit um einige Tage am Freitag zeigt: Es kann durchaus noch nachgesch\u00e4rft werden \u2013 vor allem von US-Seite.Denn die EU hat in den USA immer wieder Kritik auf sich gezogen, nicht nur wegen des bislang g\u00fcltigen EU-Importzoll von zehn Prozent auf Autos. Auch technische EU-Standards machen es unm\u00f6glich, US-Modelle unver\u00e4ndert nach Europa zu bringen. Prominentestes Beispiel ist derzeit Teslas Cybertruck.Die Ford-Manager r\u00fchmen sich jedenfalls, in w\u00f6chentlichem Kontakt zur US-Regierung zum Thema Z\u00f6lle zu sein. Sie rechnen laut \u201eWall Street Journal\u201c vor, dass es rund 5000 Dollar teurer sei, einen SUV in den USA zu bauen als in Japan. Daher reiche ein Zollsatz von 15 Prozent bei Weitem nicht aus, um den Nachteil zu kompensieren.Allerdings ist die Front der US-Autobauer nicht geschlossen. GM beispielsweise f\u00fchrt Autos aus S\u00fcdkorea in sein Heimatland USA ein \u2013 und spart durch die j\u00fcngste Zollsenkung sch\u00e4tzungsweise eine Milliarde Dollar pro Jahr.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. Er schreibt \u00fcber die Auto-Branche.","og_url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/","og_site_name":"vof-news.eu","article_published_time":"2025-08-01T18:26:08+00:00","article_modified_time":"2025-08-01T18:26:36+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":574,"url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/tesla-on-trial-over-deadly-self-driving-mode-accident.webp","type":"image\/webp"}],"author":"Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/","name":"US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos - vof-news.eu","isPartOf":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/tesla-on-trial-over-deadly-self-driving-mode-accident.webp","datePublished":"2025-08-01T18:26:08+00:00","dateModified":"2025-08-01T18:26:36+00:00","author":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed"},"description":"Die amerikanischen Autohersteller hadern mit den von Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6llen. Vor allem die j\u00fcngsten Vereinbarungen mit der EU und Japan st\u00f6ren die Manager: Der auf 15 Prozent gesenkte Zollsatz f\u00fcr Autoimporte sei zu niedrig, um europ\u00e4ische und asiatische Konzerne dazu zu bringen, Produktion in die USA zu verlagern. Zugleich sehen sich die US-Konzerne selbst durch Trumps Politik stark belastet.\u201eJapan und S\u00fcdkorea haben echte Vorteile bei Arbeitskosten, Rohstoffen und W\u00e4hrung\u201c, beklagt sich etwa Ford in der gr\u00f6\u00dften US-Wirtschaftszeitung, dem \u201eWall Street Journal\u201c. \u201eGleichzeitig hat Ford Milliarden-Belastungen durch etliche Z\u00f6lle auf Autoteile, Stahl, Aluminium und mehr, die unsere Kosten f\u00fcr die Produktion in Amerika steigern.\u201cTrump hatte im April einen Sonderzoll auf Autos aus der EU von insgesamt 27,5 Prozent erhoben. In der Vereinbarung mit der EU hat er diesen gekippt. Ab Mitte August soll ein einheitlicher Zollsatz von 15 Prozent auch auf Autos gelten. Das gilt als einer der wenigen Erfolge der EU-Verhandler.Weiter gelten jedoch die Sonderz\u00f6lle auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland von 50 Prozent verh\u00e4ngt. Trump will damit erreichen, dass US-Hoch\u00f6fen mehr Erz schmelzen k\u00f6nnen. Ford verweist hingegen darauf, dass auch seine US-Zulieferer ihre Zollbelastung an den Autokonzern weiterreichten, denn bislang gibt es in den USA nicht ausreichend Aluminium f\u00fcr die Ford-Modelle.GM-Chefin Mary Barra hatte sich in den vergangenen Monaten f\u00fcr von Trump erdachte neue Z\u00f6lle ausgesprochen. Die US-Autokonzerne seien schlie\u00dflich seit Jahrzehnten im Ausland mit Z\u00f6llen und anderen Handelshindernissen konfrontiert. Daher seien neue US-Z\u00f6lle legitim.Auch US-Gewerkschaften dr\u00e4ngen auf h\u00f6here Z\u00f6lleNicht nur die Autokonzerne, sondern auch die Autogewerkschaft UAW dr\u00e4ngen Trump zu h\u00f6heren Z\u00f6llen auf ausl\u00e4ndische Autos aus Europa und Asien. \u201eDie US-Handelspolitik sollte Autobauer dazu n\u00f6tigen, in Amerika zu produzieren, mit gut ausgebildeten, gewerkschaftlich organisierten Arbeitskr\u00e4ften\u201c, erkl\u00e4rte die UAW. Ein Einheitszoll von 15 Prozent gew\u00e4hrleiste das nicht. Ausgerechnet BMW best\u00e4tigte die Sicht der US-Gewerkschaft indirekt. Denn Konzern-Chef Oliver Zipse gab diese Woche Entwarnung: \u201eDie Zolldebatte wird komplett \u00fcberh\u00f6ht.\u201c Schlie\u00dflich habe die EU im Gegenzug ihren eigenen Autozoll von zehn Prozent auf Importe aus den USA gestrichen. Und da BMW aus seinem Werk in South Carolina in etwa so viele Autos nach Europa exportiere, wie der Konzern in die USA einf\u00fchre, h\u00f6ben sich die Effekte f\u00fcr BMW fast auf. \u201eIn der Summe sind das gar nicht so viel mehr Z\u00f6lle als vorher\u201c, rechnete Zipse vor \u2013 und sah keine Notwendigkeit, die US-Produktion rasch auszubauen.Z\u00f6lle kosten auch US-Hersteller MilliardenAndere deutsche Autobauer sind aber durchaus st\u00e4rker betroffen als BMW. Der VW-Konzern meldeten 1,2 Milliarden Euro Belastung im zweiten Quartal. Mercedes sprach von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Doch die Belastungen f\u00fcr die US-Konzerne, die \u00fcberwiegend in der Heimat produzieren, sind kaum geringer. Ford verbuchte im zweiten Quartal 800 Millionen Dollar Zollbelastung, GM 1,1 Milliarden Dollar. Stellantis mit den US-Marken Jeep und Ram kam mit 350 Millionen Dollar etwas g\u00fcnstiger davon. Tesla meldete 200 Millionen Dollar.Die amerikanischen Autobauer sehen sich im aktuellen Zollstreit vor allem im Handel mit Mexiko und Kanada belastet \u2013 trotz erheblicher heimischer Produktion. Denn in der nordamerikanischen Freihandelszone, gegr\u00fcndet als Nafta und in Trump erster Amtszeit in USMCA umgetauft, konnten sie lange zollfrei auf die Nachbarl\u00e4nder ausweichen.Dabei ist Kanada \u00fcber die Jahre zum wichtigen Lieferanten etwa f\u00fcr Stahl und Aluminium geworden, w\u00e4hrend in Mexiko gro\u00dfe Werke f\u00fcr Autoteile und die Einstiegsmodelle der Hersteller entstanden sind. Auch deutsche Konzerne wie VW produzieren dort f\u00fcr den US-Markt \u2013 etwa das preisg\u00fcnstige Modell Jetta.Die US-Regierung reagiert offenbar bereits auf die Beschwerde von Ford, das immerhin 80 Prozent der in den USA verkauften Fahrzeuge in den USA produziert. Finanzminister Scott Bessent sagte, er hoffe auf einen schnellen Aluminium-Deal mit Kanada \u2013 schlie\u00dflich sei er ein Bewunderer des Unternehmens Ford.Details des EU-Deals noch in der SchwebeIn Richtung EU ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zwar steht der Handels-Deal seit vergangenem Sonntag im Prinzip. Im Detail ist er aber bisher nicht ausgearbeitet. Und die kurzfristige Verschiebung der G\u00fcltigkeit um einige Tage am Freitag zeigt: Es kann durchaus noch nachgesch\u00e4rft werden \u2013 vor allem von US-Seite.Denn die EU hat in den USA immer wieder Kritik auf sich gezogen, nicht nur wegen des bislang g\u00fcltigen EU-Importzoll von zehn Prozent auf Autos. Auch technische EU-Standards machen es unm\u00f6glich, US-Modelle unver\u00e4ndert nach Europa zu bringen. Prominentestes Beispiel ist derzeit Teslas Cybertruck.Die Ford-Manager r\u00fchmen sich jedenfalls, in w\u00f6chentlichem Kontakt zur US-Regierung zum Thema Z\u00f6lle zu sein. Sie rechnen laut \u201eWall Street Journal\u201c vor, dass es rund 5000 Dollar teurer sei, einen SUV in den USA zu bauen als in Japan. Daher reiche ein Zollsatz von 15 Prozent bei Weitem nicht aus, um den Nachteil zu kompensieren.Allerdings ist die Front der US-Autobauer nicht geschlossen. GM beispielsweise f\u00fchrt Autos aus S\u00fcdkorea in sein Heimatland USA ein \u2013 und spart durch die j\u00fcngste Zollsenkung sch\u00e4tzungsweise eine Milliarde Dollar pro Jahr.Christoph Kapalschinski ist Wirtschaftsredakteur. Er schreibt \u00fcber die Auto-Branche.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/tesla-on-trial-over-deadly-self-driving-mode-accident.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/tesla-on-trial-over-deadly-self-driving-mode-accident.webp","width":1200,"height":574},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/us-hersteller-leiden-unter-trumps-zollen-und-fordern-hohere-abgaben-auf-eu-autos\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"US-Hersteller leiden unter Trumps Z\u00f6llen \u2013 und fordern h\u00f6here Abgaben auf EU-Autos"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=261148"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":261155,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261148\/revisions\/261155"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/261149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=261148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=261148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=261148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}