{"id":259706,"date":"2025-07-29T09:26:15","date_gmt":"2025-07-29T06:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/das-ist-fur-uns-ein-schlag-klagt-die-deutsche-industrie-gewerkschaften-fordern-autogipfel\/"},"modified":"2025-07-29T09:26:34","modified_gmt":"2025-07-29T06:26:34","slug":"das-ist-fur-uns-ein-schlag-klagt-die-deutsche-industrie-gewerkschaften-fordern-autogipfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/das-ist-fur-uns-ein-schlag-klagt-die-deutsche-industrie-gewerkschaften-fordern-autogipfel\/","title":{"rendered":"\u201eDas ist f\u00fcr uns ein Schlag\u201c, klagt die deutsche Industrie \u2013 Gewerkschaften fordern Autogipfel"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Einigung der EU und USA auf ein Abkommen im Zollstreit hat die Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Tanja G\u00f6nner, deren Inhalt scharf kritisiert. \u201eEs w\u00e4re v\u00f6llig falsch zu sagen, dass wir zufrieden sind. Letzten Endes ist das insgesamt f\u00fcr uns ein Schlag \u2013 f\u00fcr die exportorientierte deutsche Wirtschaft und f\u00fcr Europa insgesamt\u201c, sagte G\u00f6nner dem \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.politico.eu\/podcast\/berlin-playbook-podcast\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.politico.eu\/podcast\/berlin-playbook-podcast\/\">Berlin Playbook Podcast<\/a>\u201c von \u201ePolitico\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDas ist f\u00fcr uns wenig erfreulich \u2013 bis dahin, dass es uns wirklich viel Geld kosten wird, das wir gern anders einsetzen w\u00fcrden\u201c, sagte G\u00f6nner weiter. Auch f\u00fcr die USA sieht sie langfristig keinen Gewinn: \u201eAm Ende wird sich das auch bei den amerikanischen Verbrauchern in Preisen niederschlagen\u201c, betonte die BDI-Chefin. Positiv bewertet sie, dass Europa in der Krise zusammengehalten habe. Eine Eskalation sei vermieden worden \u2013 aus ihrer Sicht ein \u201ewichtiger Schritt\u201c.<\/p>\n<p>Positiv bewertet sie, dass Europa in der Krise zusammengehalten habe. Eine Eskalation sei vermieden worden \u2013 aus ihrer Sicht ein \u201ewichtiger Schritt\u201c, denn: \u201eIch bin nicht sicher, ob wir dann beim Status quo ante gewesen w\u00e4ren.\u201c Einen klaren Sieger gebe es nicht.<\/p>\n<p>Ein Nachverhandeln mit Donald Trump h\u00e4lt G\u00f6nner f\u00fcr kaum m\u00f6glich. \u201eEs geht jetzt darum, klar zu haben und sicher zu machen, dass es jetzt f\u00fcr eine Dauer auch so verl\u00e4sslich ist\u201c, sagte sie. Wichtig sei nun, Planungssicherheit zu schaffen und weitere Z\u00f6lle zu verhindern: \u201eF\u00fcr uns ist es sehr wichtig, dass Pharma und Chips damit abgedeckt sind und nicht noch weitere Z\u00f6lle kommen \u2013 da waren deutlich h\u00f6here angek\u00fcndigt.\u201c<\/p>\n<p>Schriftliche Klarheit sei nun dringend n\u00f6tig, fordert sie. Europa m\u00fcsse zudem seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken: \u201eWir haben ein paar Hausaufgaben zu machen. Weniger B\u00fcrokratie, mehr St\u00e4rke.\u201c<\/p>\n<h3>DGB-Chefin fordert Autogipfel<\/h3>\n<p>DGB-Chefin Yasmin Fahimi fordert demgegen\u00fcber einen Autogipfel mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). \u201eWir brauchen ein Format, in dem die Zukunft der Branche einmal umfassend besprochen wird &#8211; mit den Gewerkschaften, mit Herstellern und Zulieferern\u201c, sagte Fahimi \u201ePolitico\u201c. \u201eEs ist Zeit f\u00fcr einen breit angesetzten Autogipfel mit dem Bundeskanzler.\u201c<\/p>\n<p>Fahimi sagte, die Verunsicherung in der Branche und bei den Besch\u00e4ftigten sei erheblich. \u201eEs geht jetzt um ein klares Zielbild\u201c, so die DGB-Vorsitzende. \u201eJetzt m\u00fcssen politische Rahmensetzung und Planung zusammenkommen mit einer Reflexion des Marktes und den Investitionsentscheidungen der Unternehmen.\u201c<\/p>\n<p>Die DGB-Chefin warnt vor dem Verlust industrieller Substanz. \u201eDen Leitmarkt Automobil d\u00fcrfen wir nicht verlieren\u201c, so Fahimi. Deswegen m\u00fcssten alle offenen Fragen auf den Tisch: \u201eWie schnell kommen der Ausbau der Ladeinfrastruktur oder die neue E-Auto-F\u00f6rderung? Bleibt es wirklich beim Aus des Verbrennermotors 2035?\u201c<\/p>\n<h3>Auch Wirtschaftswaise Grimm bef\u00fcrchtet Belastungen<\/h3>\n<p>Mit der Einigung mit den USA akzeptiert Br\u00fcssel einen Aufschlag von 15 Prozent der USA auf die meisten Warenlieferungen aus der EU. Das entspricht in den meisten F\u00e4llen in etwa dem, was bereits seit der Einf\u00fchrung von Trumps \u201eBasiszoll\u201c Anfang April f\u00e4llig wurde. <\/p>\n<p>Insbesondere f\u00fcr Autos und Autoteile bedeuten die 15 Prozent einen geringeren Zollsatz, hier wurden zuletzt insgesamt 27,5 Prozent Zoll f\u00e4llig.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sagte der \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/rp-online.de\/wirtschaft\/zoll-deal-usa-und-eu-so-hart-trifft-er-die-nrw-wirtschaft_aid-131923319\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/rp-online.de\/wirtschaft\/zoll-deal-usa-und-eu-so-hart-trifft-er-die-nrw-wirtschaft_aid-131923319\" rel=\"nofollow\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\">Rheinischen Post<\/a>\u201c mit Blick auf den Zoll-Deal: \u201eDie Z\u00f6lle werden die deutsche Wirtschaft belasten, es ist aber gut, dass die hohen Z\u00f6lle f\u00fcr die Automobilindustrie nicht bestehen bleiben. Energie und Waffen aus den USA zu kaufen, damit k\u00f6nnen wir leben \u2013 bei beiden werden wir ohnehin auf lange Sicht auf Importe angewiesen sein.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Einigung der EU und USA auf ein Abkommen im Zollstreit hat die Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Tanja G\u00f6nner, deren Inhalt scharf kritisiert. \u201eEs w\u00e4re v\u00f6llig falsch zu sagen, dass wir zufrieden sind. 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Deswegen m\u00fcssten alle offenen Fragen auf den Tisch: \u201eWie schnell kommen der Ausbau der Ladeinfrastruktur oder die neue E-Auto-F\u00f6rderung? Bleibt es wirklich beim Aus des Verbrennermotors 2035?\u201cAuch Wirtschaftswaise Grimm bef\u00fcrchtet BelastungenMit der Einigung mit den USA akzeptiert Br\u00fcssel einen Aufschlag von 15 Prozent der USA auf die meisten Warenlieferungen aus der EU. Das entspricht in den meisten F\u00e4llen in etwa dem, was bereits seit der Einf\u00fchrung von Trumps \u201eBasiszoll\u201c Anfang April f\u00e4llig wurde. Insbesondere f\u00fcr Autos und Autoteile bedeuten die 15 Prozent einen geringeren Zollsatz, hier wurden zuletzt insgesamt 27,5 Prozent Zoll f\u00e4llig.Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sagte der \u201eRheinischen Post\u201c mit Blick auf den Zoll-Deal: \u201eDie Z\u00f6lle werden die deutsche Wirtschaft belasten, es ist aber gut, dass die hohen Z\u00f6lle f\u00fcr die Automobilindustrie nicht bestehen bleiben. 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Eine Eskalation sei vermieden worden \u2013 aus ihrer Sicht ein \u201ewichtiger Schritt\u201c, denn: \u201eIch bin nicht sicher, ob wir dann beim Status quo ante gewesen w\u00e4ren.\u201c Einen klaren Sieger gebe es nicht.Ein Nachverhandeln mit Donald Trump h\u00e4lt G\u00f6nner f\u00fcr kaum m\u00f6glich. \u201eEs geht jetzt darum, klar zu haben und sicher zu machen, dass es jetzt f\u00fcr eine Dauer auch so verl\u00e4sslich ist\u201c, sagte sie. Wichtig sei nun, Planungssicherheit zu schaffen und weitere Z\u00f6lle zu verhindern: \u201eF\u00fcr uns ist es sehr wichtig, dass Pharma und Chips damit abgedeckt sind und nicht noch weitere Z\u00f6lle kommen \u2013 da waren deutlich h\u00f6here angek\u00fcndigt.\u201cSchriftliche Klarheit sei nun dringend n\u00f6tig, fordert sie. Europa m\u00fcsse zudem seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken: \u201eWir haben ein paar Hausaufgaben zu machen. 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Eine Eskalation sei vermieden worden \u2013 aus ihrer Sicht ein \u201ewichtiger Schritt\u201c, denn: \u201eIch bin nicht sicher, ob wir dann beim Status quo ante gewesen w\u00e4ren.\u201c Einen klaren Sieger gebe es nicht.Ein Nachverhandeln mit Donald Trump h\u00e4lt G\u00f6nner f\u00fcr kaum m\u00f6glich. \u201eEs geht jetzt darum, klar zu haben und sicher zu machen, dass es jetzt f\u00fcr eine Dauer auch so verl\u00e4sslich ist\u201c, sagte sie. Wichtig sei nun, Planungssicherheit zu schaffen und weitere Z\u00f6lle zu verhindern: \u201eF\u00fcr uns ist es sehr wichtig, dass Pharma und Chips damit abgedeckt sind und nicht noch weitere Z\u00f6lle kommen \u2013 da waren deutlich h\u00f6here angek\u00fcndigt.\u201cSchriftliche Klarheit sei nun dringend n\u00f6tig, fordert sie. Europa m\u00fcsse zudem seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken: \u201eWir haben ein paar Hausaufgaben zu machen. Weniger B\u00fcrokratie, mehr St\u00e4rke.\u201cDGB-Chefin fordert AutogipfelDGB-Chefin Yasmin Fahimi fordert demgegen\u00fcber einen Autogipfel mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). \u201eWir brauchen ein Format, in dem die Zukunft der Branche einmal umfassend besprochen wird - mit den Gewerkschaften, mit Herstellern und Zulieferern\u201c, sagte Fahimi \u201ePolitico\u201c. \u201eEs ist Zeit f\u00fcr einen breit angesetzten Autogipfel mit dem Bundeskanzler.\u201cFahimi sagte, die Verunsicherung in der Branche und bei den Besch\u00e4ftigten sei erheblich. \u201eEs geht jetzt um ein klares Zielbild\u201c, so die DGB-Vorsitzende. \u201eJetzt m\u00fcssen politische Rahmensetzung und Planung zusammenkommen mit einer Reflexion des Marktes und den Investitionsentscheidungen der Unternehmen.\u201cDie DGB-Chefin warnt vor dem Verlust industrieller Substanz. \u201eDen Leitmarkt Automobil d\u00fcrfen wir nicht verlieren\u201c, so Fahimi. Deswegen m\u00fcssten alle offenen Fragen auf den Tisch: \u201eWie schnell kommen der Ausbau der Ladeinfrastruktur oder die neue E-Auto-F\u00f6rderung? Bleibt es wirklich beim Aus des Verbrennermotors 2035?\u201cAuch Wirtschaftswaise Grimm bef\u00fcrchtet BelastungenMit der Einigung mit den USA akzeptiert Br\u00fcssel einen Aufschlag von 15 Prozent der USA auf die meisten Warenlieferungen aus der EU. Das entspricht in den meisten F\u00e4llen in etwa dem, was bereits seit der Einf\u00fchrung von Trumps \u201eBasiszoll\u201c Anfang April f\u00e4llig wurde. Insbesondere f\u00fcr Autos und Autoteile bedeuten die 15 Prozent einen geringeren Zollsatz, hier wurden zuletzt insgesamt 27,5 Prozent Zoll f\u00e4llig.Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sagte der \u201eRheinischen Post\u201c mit Blick auf den Zoll-Deal: \u201eDie Z\u00f6lle werden die deutsche Wirtschaft belasten, es ist aber gut, dass die hohen Z\u00f6lle f\u00fcr die Automobilindustrie nicht bestehen bleiben. 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Eine Eskalation sei vermieden worden \u2013 aus ihrer Sicht ein \u201ewichtiger Schritt\u201c, denn: \u201eIch bin nicht sicher, ob wir dann beim Status quo ante gewesen w\u00e4ren.\u201c Einen klaren Sieger gebe es nicht.Ein Nachverhandeln mit Donald Trump h\u00e4lt G\u00f6nner f\u00fcr kaum m\u00f6glich. \u201eEs geht jetzt darum, klar zu haben und sicher zu machen, dass es jetzt f\u00fcr eine Dauer auch so verl\u00e4sslich ist\u201c, sagte sie. Wichtig sei nun, Planungssicherheit zu schaffen und weitere Z\u00f6lle zu verhindern: \u201eF\u00fcr uns ist es sehr wichtig, dass Pharma und Chips damit abgedeckt sind und nicht noch weitere Z\u00f6lle kommen \u2013 da waren deutlich h\u00f6here angek\u00fcndigt.\u201cSchriftliche Klarheit sei nun dringend n\u00f6tig, fordert sie. Europa m\u00fcsse zudem seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken: \u201eWir haben ein paar Hausaufgaben zu machen. 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Deswegen m\u00fcssten alle offenen Fragen auf den Tisch: \u201eWie schnell kommen der Ausbau der Ladeinfrastruktur oder die neue E-Auto-F\u00f6rderung? Bleibt es wirklich beim Aus des Verbrennermotors 2035?\u201cAuch Wirtschaftswaise Grimm bef\u00fcrchtet BelastungenMit der Einigung mit den USA akzeptiert Br\u00fcssel einen Aufschlag von 15 Prozent der USA auf die meisten Warenlieferungen aus der EU. Das entspricht in den meisten F\u00e4llen in etwa dem, was bereits seit der Einf\u00fchrung von Trumps \u201eBasiszoll\u201c Anfang April f\u00e4llig wurde. Insbesondere f\u00fcr Autos und Autoteile bedeuten die 15 Prozent einen geringeren Zollsatz, hier wurden zuletzt insgesamt 27,5 Prozent Zoll f\u00e4llig.Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sagte der \u201eRheinischen Post\u201c mit Blick auf den Zoll-Deal: \u201eDie Z\u00f6lle werden die deutsche Wirtschaft belasten, es ist aber gut, dass die hohen Z\u00f6lle f\u00fcr die Automobilindustrie nicht bestehen bleiben. 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