{"id":259448,"date":"2025-07-28T17:26:51","date_gmt":"2025-07-28T14:26:51","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/hoffen-statt-sparen-schwarz-rot-und-die-172-milliarden-euro-lucke\/"},"modified":"2025-07-28T17:27:12","modified_gmt":"2025-07-28T14:27:12","slug":"hoffen-statt-sparen-schwarz-rot-und-die-172-milliarden-euro-lucke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hoffen-statt-sparen-schwarz-rot-und-die-172-milliarden-euro-lucke\/","title":{"rendered":"Hoffen statt sparen \u2013 Schwarz-Rot und die 172-Milliarden-Euro-L\u00fccke"},"content":{"rendered":"<p>Die L\u00fccke in der mittelfristigen Finanzplanung der schwarz-roten Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) wird immer gr\u00f6\u00dfer: Innerhalb von f\u00fcnf Wochen ist der sogenannte Handlungsbedarf f\u00fcr die Jahre 2027 bis 2029 um weitere 28 Milliarden Euro auf nun 172 Milliarden Euro gestiegen. Um diesen Betrag \u00fcbersteigen die geplanten Ausgaben die Einnahmen durch Steuern und zus\u00e4tzliche Schulden. Allein im Jahr 2027 vergr\u00f6\u00dferte sich die L\u00fccke von 22 Milliarden Euro auf 34,3 Milliarden Euro, wie aktualisierte Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen. <\/p>\n<p>Die L\u00fccke hat sich vergr\u00f6\u00dfert, obwohl auch die geplante Neuverschuldung bis 2029 noch einmal leicht von 846,9 Milliarden Euro auf 851 Milliarden Euro gestiegen ist. In der Planung gibt es also eine gr\u00f6\u00dfere L\u00fccke trotz einer noch einmal h\u00f6heren Neuverschuldung. Die Bundesregierung will die H\u00e4lfte jener Schulden noch einmal draufpacken, die alle Vorg\u00e4ngerregierungen zusammen bislang gemacht haben.<\/p>\n<p>Als Gr\u00fcnde f\u00fcr die Ausweitung der L\u00fccke, die es in den kommenden Jahren zu schlie\u00dfen gilt, verweist man im Bundesfinanzministerium zum einen auf Mindereinnahmen des Bundes, weil er die erwarteten Steuerausf\u00e4lle von L\u00e4ndern und Kommunen im Rahmen der Wachstumsinitiative ausgleichen wird. Zudem wird die Aufstockung der M\u00fctterrente um ein Jahr von 2028 auf 2027 nach vorn gezogen. <\/p>\n<h3>Ausgaben f\u00fcr Schuldendienst verdoppeln sich bis 2029<\/h3>\n<p>Der dritte wichtige Zusatzposten, der vom Ministerium von Lars Klingbeil (SPD) genannt wird, sind noch einmal deutlich h\u00f6here Zinsausgaben. Die Finanzagentur, der Schuldenmanager des Bundes, hat ihre Erwartungen f\u00fcr die Kosten des Schuldendienstes f\u00fcr die Jahre 2026 bis 2029 um weitere neun Milliarden Euro nach oben gesetzt \u2013 von 30,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr geht es schrittweise bis auf 66,5 Milliarden Euro im Jahr 2029 nach oben. Das ist also mehr als eine Verdoppelung.<\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt es \u00fcber geringe K\u00fcrzungen beim Personal und der Entwicklungshilfe hinaus noch keine konkrete Sparank\u00fcndigung \u2013 etwa bei Subventionen oder den sozialen Sicherungssystemen. Die bisherigen Ans\u00e4tze reichen nicht einmal daf\u00fcr aus, um den Anstieg bei den Zinsausgaben in den kommenden Jahren auszugleichen.<\/p>\n<p>Klingbeil und seine Beamten sind sich durchaus dar\u00fcber im Klaren, dass angesichts der L\u00fccke schon die Haushaltsaufstellung f\u00fcr das Jahr 2027 zu einem Kraftakt wird. \u201eWir m\u00fcssen zu einem Kulturwechsel in allen Ressorts kommen\u201c, lautet der Appell aus dem Ministerium. In den kommenden Monaten werde es zu einer \u201eumfassenden Ausgabenkritik\u201c kommen m\u00fcssen. Dabei w\u00fcrden auch die Ergebnisse verschiedener Kommissionen und Arbeitsgruppen \u2013 insbesondere zu Sozialversicherungen \u2013 eine wichtige Rolle bei der Konsolidierung des Bundeshaushalts spielen.<\/p>\n<p>\u201eZur Aufl\u00f6sung der Handlungsbedarfe ben\u00f6tigt es Wachstum, aber auch vielf\u00e4ltige Einzelma\u00dfnahmen\u201c, hei\u00dft es vage. Alle Ressorts m\u00fcssten konkrete Potenziale in \u201eeigener Zust\u00e4ndigkeit identifizieren und Priorit\u00e4ten setzen\u201c. Der Auftrag ist ergangen, erste Sparergebnisse zeigen sich in den aktualisierten Zahlen zur Finanzplanung nicht \u2013 im Gegenteil. Es m\u00fcsse zudem verst\u00e4rkt darauf geachtet werden, dass die Mittel effizienter eingesetzt werden. Wie genau dies umgesetzt werden soll, ist ebenfalls unsicher.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung der Regierung ist denn auch das angesprochene st\u00e4rkere Wachstum. Nach der Einigung im Zoll-Streit mit den Vereinigten Staaten setzt man hier auf eine Verbesserung der Stimmung in der Wirtschaft und damit nachhaltig bessere Prognosen in den kommenden Wochen \u2013 um m\u00f6glichst nach der Steuersch\u00e4tzung im Oktober bereits f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026 mit h\u00f6heren Einnahmen kalkulieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Finanzminister Klingbeil wird am Mittwoch Details zum Regierungsentwurf f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026 vorstellen. Dabei wird er um Antworten auf die Frage nach Sparpotenzialen mit Blick auf die 34-Milliarden-Euro-L\u00fccke in den Planungen f\u00fcr 2027 nicht umhinkommen. <\/p>\n<p>2027 klingt noch weit weg. Doch angesichts der erwarteten politischen Widerst\u00e4nde, sobald diese Regierung tats\u00e4chlich sparen muss, m\u00fcsste die Diskussion dar\u00fcber im Herbst beginnen. Der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256350768\/Werden-weitere-Versprechen-gebrochen-etwa-die-Senkung-der-Einkommensteuer.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256350768\/Werden-weitere-Versprechen-gebrochen-etwa-die-Senkung-der-Einkommensteuer.html\">Chefhaush\u00e4lter der Unionsfraktion, Christian Haase, hat von Klingbeil bereits eine umfassende Sparliste<\/a> bis nach der Sommerpause gefordert.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/karsten-seibel\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/karsten-seibel\/\"><b><em>Karsten Seibel<\/em><\/b><\/a><b><em> ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet unter anderem \u00fcber Haushalts- und Steuerpolitik.<\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die L\u00fccke in der mittelfristigen Finanzplanung der schwarz-roten Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) wird immer gr\u00f6\u00dfer: Innerhalb von f\u00fcnf Wochen ist der sogenannte Handlungsbedarf f\u00fcr die Jahre 2027 bis 2029 um weitere 28 Milliarden Euro auf nun 172 Milliarden Euro gestiegen. 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Die Finanzagentur, der Schuldenmanager des Bundes, hat ihre Erwartungen f\u00fcr die Kosten des Schuldendienstes f\u00fcr die Jahre 2026 bis 2029 um weitere neun Milliarden Euro nach oben gesetzt \u2013 von 30,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr geht es schrittweise bis auf 66,5 Milliarden Euro im Jahr 2029 nach oben. Das ist also mehr als eine Verdoppelung.Gleichzeitig gibt es \u00fcber geringe K\u00fcrzungen beim Personal und der Entwicklungshilfe hinaus noch keine konkrete Sparank\u00fcndigung \u2013 etwa bei Subventionen oder den sozialen Sicherungssystemen. Die bisherigen Ans\u00e4tze reichen nicht einmal daf\u00fcr aus, um den Anstieg bei den Zinsausgaben in den kommenden Jahren auszugleichen.Klingbeil und seine Beamten sind sich durchaus dar\u00fcber im Klaren, dass angesichts der L\u00fccke schon die Haushaltsaufstellung f\u00fcr das Jahr 2027 zu einem Kraftakt wird. \u201eWir m\u00fcssen zu einem Kulturwechsel in allen Ressorts kommen\u201c, lautet der Appell aus dem Ministerium. In den kommenden Monaten werde es zu einer \u201eumfassenden Ausgabenkritik\u201c kommen m\u00fcssen. Dabei w\u00fcrden auch die Ergebnisse verschiedener Kommissionen und Arbeitsgruppen \u2013 insbesondere zu Sozialversicherungen \u2013 eine wichtige Rolle bei der Konsolidierung des Bundeshaushalts spielen.\u201eZur Aufl\u00f6sung der Handlungsbedarfe ben\u00f6tigt es Wachstum, aber auch vielf\u00e4ltige Einzelma\u00dfnahmen\u201c, hei\u00dft es vage. 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Nach der Einigung im Zoll-Streit mit den Vereinigten Staaten setzt man hier auf eine Verbesserung der Stimmung in der Wirtschaft und damit nachhaltig bessere Prognosen in den kommenden Wochen \u2013 um m\u00f6glichst nach der Steuersch\u00e4tzung im Oktober bereits f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026 mit h\u00f6heren Einnahmen kalkulieren zu k\u00f6nnen.Finanzminister Klingbeil wird am Mittwoch Details zum Regierungsentwurf f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026 vorstellen. Dabei wird er um Antworten auf die Frage nach Sparpotenzialen mit Blick auf die 34-Milliarden-Euro-L\u00fccke in den Planungen f\u00fcr 2027 nicht umhinkommen. 2027 klingt noch weit weg. Doch angesichts der erwarteten politischen Widerst\u00e4nde, sobald diese Regierung tats\u00e4chlich sparen muss, m\u00fcsste die Diskussion dar\u00fcber im Herbst beginnen. Der Chefhaush\u00e4lter der Unionsfraktion, Christian Haase, hat von Klingbeil bereits eine umfassende Sparliste bis nach der Sommerpause gefordert.Karsten Seibel ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet unter anderem \u00fcber Haushalts- und Steuerpolitik.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Hoffen statt sparen \u2013 Schwarz-Rot und die 172-Milliarden-Euro-L\u00fccke - vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die L\u00fccke in der mittelfristigen Finanzplanung der schwarz-roten Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) wird immer gr\u00f6\u00dfer: Innerhalb von f\u00fcnf Wochen ist der sogenannte Handlungsbedarf f\u00fcr die Jahre 2027 bis 2029 um weitere 28 Milliarden Euro auf nun 172 Milliarden Euro gestiegen. Um diesen Betrag \u00fcbersteigen die geplanten Ausgaben die Einnahmen durch Steuern und zus\u00e4tzliche Schulden. Allein im Jahr 2027 vergr\u00f6\u00dferte sich die L\u00fccke von 22 Milliarden Euro auf 34,3 Milliarden Euro, wie aktualisierte Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen. Die L\u00fccke hat sich vergr\u00f6\u00dfert, obwohl auch die geplante Neuverschuldung bis 2029 noch einmal leicht von 846,9 Milliarden Euro auf 851 Milliarden Euro gestiegen ist. In der Planung gibt es also eine gr\u00f6\u00dfere L\u00fccke trotz einer noch einmal h\u00f6heren Neuverschuldung. Die Bundesregierung will die H\u00e4lfte jener Schulden noch einmal draufpacken, die alle Vorg\u00e4ngerregierungen zusammen bislang gemacht haben.Als Gr\u00fcnde f\u00fcr die Ausweitung der L\u00fccke, die es in den kommenden Jahren zu schlie\u00dfen gilt, verweist man im Bundesfinanzministerium zum einen auf Mindereinnahmen des Bundes, weil er die erwarteten Steuerausf\u00e4lle von L\u00e4ndern und Kommunen im Rahmen der Wachstumsinitiative ausgleichen wird. Zudem wird die Aufstockung der M\u00fctterrente um ein Jahr von 2028 auf 2027 nach vorn gezogen. Ausgaben f\u00fcr Schuldendienst verdoppeln sich bis 2029Der dritte wichtige Zusatzposten, der vom Ministerium von Lars Klingbeil (SPD) genannt wird, sind noch einmal deutlich h\u00f6here Zinsausgaben. Die Finanzagentur, der Schuldenmanager des Bundes, hat ihre Erwartungen f\u00fcr die Kosten des Schuldendienstes f\u00fcr die Jahre 2026 bis 2029 um weitere neun Milliarden Euro nach oben gesetzt \u2013 von 30,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr geht es schrittweise bis auf 66,5 Milliarden Euro im Jahr 2029 nach oben. Das ist also mehr als eine Verdoppelung.Gleichzeitig gibt es \u00fcber geringe K\u00fcrzungen beim Personal und der Entwicklungshilfe hinaus noch keine konkrete Sparank\u00fcndigung \u2013 etwa bei Subventionen oder den sozialen Sicherungssystemen. Die bisherigen Ans\u00e4tze reichen nicht einmal daf\u00fcr aus, um den Anstieg bei den Zinsausgaben in den kommenden Jahren auszugleichen.Klingbeil und seine Beamten sind sich durchaus dar\u00fcber im Klaren, dass angesichts der L\u00fccke schon die Haushaltsaufstellung f\u00fcr das Jahr 2027 zu einem Kraftakt wird. \u201eWir m\u00fcssen zu einem Kulturwechsel in allen Ressorts kommen\u201c, lautet der Appell aus dem Ministerium. In den kommenden Monaten werde es zu einer \u201eumfassenden Ausgabenkritik\u201c kommen m\u00fcssen. Dabei w\u00fcrden auch die Ergebnisse verschiedener Kommissionen und Arbeitsgruppen \u2013 insbesondere zu Sozialversicherungen \u2013 eine wichtige Rolle bei der Konsolidierung des Bundeshaushalts spielen.\u201eZur Aufl\u00f6sung der Handlungsbedarfe ben\u00f6tigt es Wachstum, aber auch vielf\u00e4ltige Einzelma\u00dfnahmen\u201c, hei\u00dft es vage. Alle Ressorts m\u00fcssten konkrete Potenziale in \u201eeigener Zust\u00e4ndigkeit identifizieren und Priorit\u00e4ten setzen\u201c. Der Auftrag ist ergangen, erste Sparergebnisse zeigen sich in den aktualisierten Zahlen zur Finanzplanung nicht \u2013 im Gegenteil. Es m\u00fcsse zudem verst\u00e4rkt darauf geachtet werden, dass die Mittel effizienter eingesetzt werden. Wie genau dies umgesetzt werden soll, ist ebenfalls unsicher.Die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung der Regierung ist denn auch das angesprochene st\u00e4rkere Wachstum. Nach der Einigung im Zoll-Streit mit den Vereinigten Staaten setzt man hier auf eine Verbesserung der Stimmung in der Wirtschaft und damit nachhaltig bessere Prognosen in den kommenden Wochen \u2013 um m\u00f6glichst nach der Steuersch\u00e4tzung im Oktober bereits f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026 mit h\u00f6heren Einnahmen kalkulieren zu k\u00f6nnen.Finanzminister Klingbeil wird am Mittwoch Details zum Regierungsentwurf f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026 vorstellen. Dabei wird er um Antworten auf die Frage nach Sparpotenzialen mit Blick auf die 34-Milliarden-Euro-L\u00fccke in den Planungen f\u00fcr 2027 nicht umhinkommen. 2027 klingt noch weit weg. Doch angesichts der erwarteten politischen Widerst\u00e4nde, sobald diese Regierung tats\u00e4chlich sparen muss, m\u00fcsste die Diskussion dar\u00fcber im Herbst beginnen. 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Die Bundesregierung will die H\u00e4lfte jener Schulden noch einmal draufpacken, die alle Vorg\u00e4ngerregierungen zusammen bislang gemacht haben.Als Gr\u00fcnde f\u00fcr die Ausweitung der L\u00fccke, die es in den kommenden Jahren zu schlie\u00dfen gilt, verweist man im Bundesfinanzministerium zum einen auf Mindereinnahmen des Bundes, weil er die erwarteten Steuerausf\u00e4lle von L\u00e4ndern und Kommunen im Rahmen der Wachstumsinitiative ausgleichen wird. Zudem wird die Aufstockung der M\u00fctterrente um ein Jahr von 2028 auf 2027 nach vorn gezogen. Ausgaben f\u00fcr Schuldendienst verdoppeln sich bis 2029Der dritte wichtige Zusatzposten, der vom Ministerium von Lars Klingbeil (SPD) genannt wird, sind noch einmal deutlich h\u00f6here Zinsausgaben. 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Die bisherigen Ans\u00e4tze reichen nicht einmal daf\u00fcr aus, um den Anstieg bei den Zinsausgaben in den kommenden Jahren auszugleichen.Klingbeil und seine Beamten sind sich durchaus dar\u00fcber im Klaren, dass angesichts der L\u00fccke schon die Haushaltsaufstellung f\u00fcr das Jahr 2027 zu einem Kraftakt wird. \u201eWir m\u00fcssen zu einem Kulturwechsel in allen Ressorts kommen\u201c, lautet der Appell aus dem Ministerium. In den kommenden Monaten werde es zu einer \u201eumfassenden Ausgabenkritik\u201c kommen m\u00fcssen. Dabei w\u00fcrden auch die Ergebnisse verschiedener Kommissionen und Arbeitsgruppen \u2013 insbesondere zu Sozialversicherungen \u2013 eine wichtige Rolle bei der Konsolidierung des Bundeshaushalts spielen.\u201eZur Aufl\u00f6sung der Handlungsbedarfe ben\u00f6tigt es Wachstum, aber auch vielf\u00e4ltige Einzelma\u00dfnahmen\u201c, hei\u00dft es vage. Alle Ressorts m\u00fcssten konkrete Potenziale in \u201eeigener Zust\u00e4ndigkeit identifizieren und Priorit\u00e4ten setzen\u201c. Der Auftrag ist ergangen, erste Sparergebnisse zeigen sich in den aktualisierten Zahlen zur Finanzplanung nicht \u2013 im Gegenteil. Es m\u00fcsse zudem verst\u00e4rkt darauf geachtet werden, dass die Mittel effizienter eingesetzt werden. Wie genau dies umgesetzt werden soll, ist ebenfalls unsicher.Die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung der Regierung ist denn auch das angesprochene st\u00e4rkere Wachstum. Nach der Einigung im Zoll-Streit mit den Vereinigten Staaten setzt man hier auf eine Verbesserung der Stimmung in der Wirtschaft und damit nachhaltig bessere Prognosen in den kommenden Wochen \u2013 um m\u00f6glichst nach der Steuersch\u00e4tzung im Oktober bereits f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026 mit h\u00f6heren Einnahmen kalkulieren zu k\u00f6nnen.Finanzminister Klingbeil wird am Mittwoch Details zum Regierungsentwurf f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026 vorstellen. Dabei wird er um Antworten auf die Frage nach Sparpotenzialen mit Blick auf die 34-Milliarden-Euro-L\u00fccke in den Planungen f\u00fcr 2027 nicht umhinkommen. 2027 klingt noch weit weg. Doch angesichts der erwarteten politischen Widerst\u00e4nde, sobald diese Regierung tats\u00e4chlich sparen muss, m\u00fcsste die Diskussion dar\u00fcber im Herbst beginnen. Der Chefhaush\u00e4lter der Unionsfraktion, Christian Haase, hat von Klingbeil bereits eine umfassende Sparliste bis nach der Sommerpause gefordert.Karsten Seibel ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Um diesen Betrag \u00fcbersteigen die geplanten Ausgaben die Einnahmen durch Steuern und zus\u00e4tzliche Schulden. Allein im Jahr 2027 vergr\u00f6\u00dferte sich die L\u00fccke von 22 Milliarden Euro auf 34,3 Milliarden Euro, wie aktualisierte Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen. Die L\u00fccke hat sich vergr\u00f6\u00dfert, obwohl auch die geplante Neuverschuldung bis 2029 noch einmal leicht von 846,9 Milliarden Euro auf 851 Milliarden Euro gestiegen ist. In der Planung gibt es also eine gr\u00f6\u00dfere L\u00fccke trotz einer noch einmal h\u00f6heren Neuverschuldung. 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Um diesen Betrag \u00fcbersteigen die geplanten Ausgaben die Einnahmen durch Steuern und zus\u00e4tzliche Schulden. Allein im Jahr 2027 vergr\u00f6\u00dferte sich die L\u00fccke von 22 Milliarden Euro auf 34,3 Milliarden Euro, wie aktualisierte Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen. Die L\u00fccke hat sich vergr\u00f6\u00dfert, obwohl auch die geplante Neuverschuldung bis 2029 noch einmal leicht von 846,9 Milliarden Euro auf 851 Milliarden Euro gestiegen ist. In der Planung gibt es also eine gr\u00f6\u00dfere L\u00fccke trotz einer noch einmal h\u00f6heren Neuverschuldung. 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Die Finanzagentur, der Schuldenmanager des Bundes, hat ihre Erwartungen f\u00fcr die Kosten des Schuldendienstes f\u00fcr die Jahre 2026 bis 2029 um weitere neun Milliarden Euro nach oben gesetzt \u2013 von 30,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr geht es schrittweise bis auf 66,5 Milliarden Euro im Jahr 2029 nach oben. Das ist also mehr als eine Verdoppelung.Gleichzeitig gibt es \u00fcber geringe K\u00fcrzungen beim Personal und der Entwicklungshilfe hinaus noch keine konkrete Sparank\u00fcndigung \u2013 etwa bei Subventionen oder den sozialen Sicherungssystemen. 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