{"id":257967,"date":"2025-07-23T21:26:06","date_gmt":"2025-07-23T18:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/norddeutschlands-grostes-verkehrsprojekt-verzogert-sich-wohl-um-jahre\/"},"modified":"2025-07-23T21:26:30","modified_gmt":"2025-07-23T18:26:30","slug":"norddeutschlands-grostes-verkehrsprojekt-verzogert-sich-wohl-um-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/norddeutschlands-grostes-verkehrsprojekt-verzogert-sich-wohl-um-jahre\/","title":{"rendered":"Norddeutschlands gr\u00f6\u00dftes Verkehrsprojekt verz\u00f6gert sich wohl um Jahre"},"content":{"rendered":"<p>Die Inbetriebnahme des Fehmarnbelttunnels mit der dazugeh\u00f6renden Inlandsanbindung in Deutschland verz\u00f6gert sich vermutlich um Jahre. Nach Einsch\u00e4tzung des Eisenbahnbundesamtes ist der bisherige Zeitplan Ende 2029 f\u00fcr die Fertigstellung der Fehmarnsundquerung nicht zu halten. \u201eDie Bauzeit f\u00fcr das Tunnelbauwerk und der Anschlussinfrastruktur betr\u00e4gt mitsamt der Inbetriebnahme ca. 6 Jahre und 5 Monate\u201c, hei\u00dft es in einer Bekanntmachung des Amtes vom Montag. Der geplante Absenktunnel durch den Fehmarnsund ist der komplizierteste Teil bei der deutschen Inlandsanbindung des Fehmarnbelttunnels an Stra\u00dfe und Schiene.<\/p>\n<p>Bislang hat die Deutsche Bahn kommuniziert, mit dem Bau des 2,2 Kilometer langen Fehmarnsundtunnels Anfang 2026 beginnen zu wollen. Basierend auf der Einsch\u00e4tzung des Eisenbahnbundesamtes liefe das auf eine Fertigstellung der gesamten deutschen Inlandsanbindung bis Mitte 2032 hinaus. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte dem NDR allerdings, man halte \u201enach wie vor an dem Ziel fest, gemeinsam mit den D\u00e4nen in Betrieb zu gehen\u201c. Die d\u00e4nische Realisierungsgesellschaft Femern A\/S geht bislang ebenfalls noch von einer Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels bis Ende 2029 aus. Allerdings verz\u00f6gert sich der Bau des Tunnels durch die Ostsee derzeit, weil die Zertifizierung der f\u00fcr die Absenkung der Tunnelelemente n\u00f6tigen Spezialschiffe noch nicht abgeschlossen ist<\/p>\n<p>\u201eWieder einmal verz\u00f6gert sich ein wichtiges europ\u00e4isches Verkehrsprojekt, weil Deutschland seinen Projektanteil nicht rechtzeitig fertigstellen kann. Bei den jetzt geplanten gut 6,5 Jahren Bauzeit f\u00fcr den neuen Fehmarnsundtunnel wird die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite deutlich sp\u00e4ter als Ende 2029 fertig\u201c, sagte Stefan Seidler, fraktionsloser Abgeordneter des S\u00fcdschleswigschen W\u00e4hlerverbandes (SSW) im Deutschen Bundestag. \u201eIn D\u00e4nemark wird man also sprichw\u00f6rtlich in die R\u00f6hre schauen.\u201c <\/p>\n<p>Ungl\u00fccklich sei dabei auch, dass \u201edie Deutsche Bahn nur st\u00fcckchenweise informiert. F\u00fcr diese Salami-Taktik habe ich absolut kein Verst\u00e4ndnis. Seit vielen Monaten war absehbar, dass der angek\u00fcndigte Termin kaum zu halten sein wird. Diese Information h\u00e4tte schon l\u00e4ngst im Deutschen Bundestag auf den Tisch gemusst, damit \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze gesprochen werden kann. Steuerfinanzierte Projekte brauchen Transparenz.\u201c<\/p>\n<p>Seit l\u00e4ngerer Zeit war dar\u00fcber diskutiert worden, dass sich der komplizierte Bau eines Absenktunnels am Fehmarnsund verz\u00f6gern k\u00f6nnte. Die Fabrik f\u00fcr die Tunnelelemente des Fehmarnbelttunnels in R\u00f8dbyhavn auf Lolland kann f\u00fcr die Tunnelelemente am Fehmarnsund nicht genutzt werden, das Wasser bei Fehmarn ist zu flach, um die Elemente von D\u00e4nemark heranzuschleppen. Bei Gro\u00dfenbrode will die Deutsche Bahn deshalb eine eigene Fabrik f\u00fcr die Elemente des Fehmarnsundtunnels errichten. Die Bahn baut den Fehmarnsundtunnel gemeinsam mit der Fernstra\u00dfengesellschaft Deges des Bundes.<\/p>\n<p>Der 18 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel und die 88 Kilometer lange Inlandsanbindung soll die Fahrzeit f\u00fcr Schnellz\u00fcge zwischen Hamburg und Kopenhagen auf etwa zweieinhalb Stunden halbieren. F\u00fcr G\u00fcterz\u00fcge bringt der Fehmarnbelttunnel eine Abk\u00fcrzung um etwa 160 Kilometer im Vergleich zur heutigen Route \u00fcber Flensburg und Fredericia.<\/p>\n<p>Sollte sich der Bau des Fehmarnsundtunnels erheblich verz\u00f6gern, k\u00f6nnte f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit die denkmalgesch\u00fctzte Fehmarnsundbr\u00fccke aus den 1960er-Jahren elektrifiziert werden \u2013 das ist bislang der Alternativplan der Deutschen Bahn. Damit w\u00fcrde die d\u00e4nisch-deutsche Verbindung allerdings nicht ihre volle Effektivit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Zudem geht das Eisenbahnbundesamt offenbar nicht davon aus, dass eine solche Elektrifizierung tats\u00e4chlich realisierbar ist. \u201eBis zur Inbetriebnahme des Vorhabens ist in dem gegenst\u00e4ndlichen Planfeststellungsabschnitt kein planm\u00e4\u00dfiger Eisenbahnverkehr \u00fcber die Strecke 1100 von und zur Insel Fehmarn vorgesehen\u201c, hei\u00dft es in der Stellungnahme zur \u00f6ffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen vom Montag. \u201eDie Fehmarnsundbr\u00fccke bleibt im \u00dcbrigen bauzeitlich f\u00fcr alle Verkehrsarten mit Ausnahme des Eisenbahnverkehrs verf\u00fcgbar. Die Anpassung und Umr\u00fcstung der bestehenden Fehrmarnsundbr\u00fccke f\u00fcr den langsam fahrenden Stra\u00dfenverkehr, Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sind ein separates Vorhaben.\u201c<\/p>\n<p><b><em>Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit vielen Jahren \u00fcber den Bau des Fehmarnbelttunnels und die Inlandsanbindung in Deutschland.<\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Inbetriebnahme des Fehmarnbelttunnels mit der dazugeh\u00f6renden Inlandsanbindung in Deutschland verz\u00f6gert sich vermutlich um Jahre. 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Die d\u00e4nische Realisierungsgesellschaft Femern A\/S geht bislang ebenfalls noch von einer Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels bis Ende 2029 aus. Allerdings verz\u00f6gert sich der Bau des Tunnels durch die Ostsee derzeit, weil die Zertifizierung der f\u00fcr die Absenkung der Tunnelelemente n\u00f6tigen Spezialschiffe noch nicht abgeschlossen ist\u201eWieder einmal verz\u00f6gert sich ein wichtiges europ\u00e4isches Verkehrsprojekt, weil Deutschland seinen Projektanteil nicht rechtzeitig fertigstellen kann. 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Steuerfinanzierte Projekte brauchen Transparenz.\u201cSeit l\u00e4ngerer Zeit war dar\u00fcber diskutiert worden, dass sich der komplizierte Bau eines Absenktunnels am Fehmarnsund verz\u00f6gern k\u00f6nnte. Die Fabrik f\u00fcr die Tunnelelemente des Fehmarnbelttunnels in R\u00f8dbyhavn auf Lolland kann f\u00fcr die Tunnelelemente am Fehmarnsund nicht genutzt werden, das Wasser bei Fehmarn ist zu flach, um die Elemente von D\u00e4nemark heranzuschleppen. Bei Gro\u00dfenbrode will die Deutsche Bahn deshalb eine eigene Fabrik f\u00fcr die Elemente des Fehmarnsundtunnels errichten. Die Bahn baut den Fehmarnsundtunnel gemeinsam mit der Fernstra\u00dfengesellschaft Deges des Bundes.Der 18 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel und die 88 Kilometer lange Inlandsanbindung soll die Fahrzeit f\u00fcr Schnellz\u00fcge zwischen Hamburg und Kopenhagen auf etwa zweieinhalb Stunden halbieren. F\u00fcr G\u00fcterz\u00fcge bringt der Fehmarnbelttunnel eine Abk\u00fcrzung um etwa 160 Kilometer im Vergleich zur heutigen Route \u00fcber Flensburg und Fredericia.Sollte sich der Bau des Fehmarnsundtunnels erheblich verz\u00f6gern, k\u00f6nnte f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit die denkmalgesch\u00fctzte Fehmarnsundbr\u00fccke aus den 1960er-Jahren elektrifiziert werden \u2013 das ist bislang der Alternativplan der Deutschen Bahn. Damit w\u00fcrde die d\u00e4nisch-deutsche Verbindung allerdings nicht ihre volle Effektivit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen. Zudem geht das Eisenbahnbundesamt offenbar nicht davon aus, dass eine solche Elektrifizierung tats\u00e4chlich realisierbar ist. \u201eBis zur Inbetriebnahme des Vorhabens ist in dem gegenst\u00e4ndlichen Planfeststellungsabschnitt kein planm\u00e4\u00dfiger Eisenbahnverkehr \u00fcber die Strecke 1100 von und zur Insel Fehmarn vorgesehen\u201c, hei\u00dft es in der Stellungnahme zur \u00f6ffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen vom Montag. \u201eDie Fehmarnsundbr\u00fccke bleibt im \u00dcbrigen bauzeitlich f\u00fcr alle Verkehrsarten mit Ausnahme des Eisenbahnverkehrs verf\u00fcgbar. Die Anpassung und Umr\u00fcstung der bestehenden Fehrmarnsundbr\u00fccke f\u00fcr den langsam fahrenden Stra\u00dfenverkehr, Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sind ein separates Vorhaben.\u201cOlaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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Die d\u00e4nische Realisierungsgesellschaft Femern A\/S geht bislang ebenfalls noch von einer Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels bis Ende 2029 aus. Allerdings verz\u00f6gert sich der Bau des Tunnels durch die Ostsee derzeit, weil die Zertifizierung der f\u00fcr die Absenkung der Tunnelelemente n\u00f6tigen Spezialschiffe noch nicht abgeschlossen ist\u201eWieder einmal verz\u00f6gert sich ein wichtiges europ\u00e4isches Verkehrsprojekt, weil Deutschland seinen Projektanteil nicht rechtzeitig fertigstellen kann. Bei den jetzt geplanten gut 6,5 Jahren Bauzeit f\u00fcr den neuen Fehmarnsundtunnel wird die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite deutlich sp\u00e4ter als Ende 2029 fertig\u201c, sagte Stefan Seidler, fraktionsloser Abgeordneter des S\u00fcdschleswigschen W\u00e4hlerverbandes (SSW) im Deutschen Bundestag. \u201eIn D\u00e4nemark wird man also sprichw\u00f6rtlich in die R\u00f6hre schauen.\u201c Ungl\u00fccklich sei dabei auch, dass \u201edie Deutsche Bahn nur st\u00fcckchenweise informiert. F\u00fcr diese Salami-Taktik habe ich absolut kein Verst\u00e4ndnis. Seit vielen Monaten war absehbar, dass der angek\u00fcndigte Termin kaum zu halten sein wird. Diese Information h\u00e4tte schon l\u00e4ngst im Deutschen Bundestag auf den Tisch gemusst, damit \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze gesprochen werden kann. 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F\u00fcr G\u00fcterz\u00fcge bringt der Fehmarnbelttunnel eine Abk\u00fcrzung um etwa 160 Kilometer im Vergleich zur heutigen Route \u00fcber Flensburg und Fredericia.Sollte sich der Bau des Fehmarnsundtunnels erheblich verz\u00f6gern, k\u00f6nnte f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit die denkmalgesch\u00fctzte Fehmarnsundbr\u00fccke aus den 1960er-Jahren elektrifiziert werden \u2013 das ist bislang der Alternativplan der Deutschen Bahn. Damit w\u00fcrde die d\u00e4nisch-deutsche Verbindung allerdings nicht ihre volle Effektivit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen. Zudem geht das Eisenbahnbundesamt offenbar nicht davon aus, dass eine solche Elektrifizierung tats\u00e4chlich realisierbar ist. \u201eBis zur Inbetriebnahme des Vorhabens ist in dem gegenst\u00e4ndlichen Planfeststellungsabschnitt kein planm\u00e4\u00dfiger Eisenbahnverkehr \u00fcber die Strecke 1100 von und zur Insel Fehmarn vorgesehen\u201c, hei\u00dft es in der Stellungnahme zur \u00f6ffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen vom Montag. \u201eDie Fehmarnsundbr\u00fccke bleibt im \u00dcbrigen bauzeitlich f\u00fcr alle Verkehrsarten mit Ausnahme des Eisenbahnverkehrs verf\u00fcgbar. Die Anpassung und Umr\u00fcstung der bestehenden Fehrmarnsundbr\u00fccke f\u00fcr den langsam fahrenden Stra\u00dfenverkehr, Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sind ein separates Vorhaben.\u201cOlaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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Die d\u00e4nische Realisierungsgesellschaft Femern A\/S geht bislang ebenfalls noch von einer Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels bis Ende 2029 aus. Allerdings verz\u00f6gert sich der Bau des Tunnels durch die Ostsee derzeit, weil die Zertifizierung der f\u00fcr die Absenkung der Tunnelelemente n\u00f6tigen Spezialschiffe noch nicht abgeschlossen ist\u201eWieder einmal verz\u00f6gert sich ein wichtiges europ\u00e4isches Verkehrsprojekt, weil Deutschland seinen Projektanteil nicht rechtzeitig fertigstellen kann. Bei den jetzt geplanten gut 6,5 Jahren Bauzeit f\u00fcr den neuen Fehmarnsundtunnel wird die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite deutlich sp\u00e4ter als Ende 2029 fertig\u201c, sagte Stefan Seidler, fraktionsloser Abgeordneter des S\u00fcdschleswigschen W\u00e4hlerverbandes (SSW) im Deutschen Bundestag. \u201eIn D\u00e4nemark wird man also sprichw\u00f6rtlich in die R\u00f6hre schauen.\u201c Ungl\u00fccklich sei dabei auch, dass \u201edie Deutsche Bahn nur st\u00fcckchenweise informiert. F\u00fcr diese Salami-Taktik habe ich absolut kein Verst\u00e4ndnis. Seit vielen Monaten war absehbar, dass der angek\u00fcndigte Termin kaum zu halten sein wird. Diese Information h\u00e4tte schon l\u00e4ngst im Deutschen Bundestag auf den Tisch gemusst, damit \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze gesprochen werden kann. Steuerfinanzierte Projekte brauchen Transparenz.\u201cSeit l\u00e4ngerer Zeit war dar\u00fcber diskutiert worden, dass sich der komplizierte Bau eines Absenktunnels am Fehmarnsund verz\u00f6gern k\u00f6nnte. Die Fabrik f\u00fcr die Tunnelelemente des Fehmarnbelttunnels in R\u00f8dbyhavn auf Lolland kann f\u00fcr die Tunnelelemente am Fehmarnsund nicht genutzt werden, das Wasser bei Fehmarn ist zu flach, um die Elemente von D\u00e4nemark heranzuschleppen. Bei Gro\u00dfenbrode will die Deutsche Bahn deshalb eine eigene Fabrik f\u00fcr die Elemente des Fehmarnsundtunnels errichten. Die Bahn baut den Fehmarnsundtunnel gemeinsam mit der Fernstra\u00dfengesellschaft Deges des Bundes.Der 18 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel und die 88 Kilometer lange Inlandsanbindung soll die Fahrzeit f\u00fcr Schnellz\u00fcge zwischen Hamburg und Kopenhagen auf etwa zweieinhalb Stunden halbieren. F\u00fcr G\u00fcterz\u00fcge bringt der Fehmarnbelttunnel eine Abk\u00fcrzung um etwa 160 Kilometer im Vergleich zur heutigen Route \u00fcber Flensburg und Fredericia.Sollte sich der Bau des Fehmarnsundtunnels erheblich verz\u00f6gern, k\u00f6nnte f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit die denkmalgesch\u00fctzte Fehmarnsundbr\u00fccke aus den 1960er-Jahren elektrifiziert werden \u2013 das ist bislang der Alternativplan der Deutschen Bahn. Damit w\u00fcrde die d\u00e4nisch-deutsche Verbindung allerdings nicht ihre volle Effektivit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen. Zudem geht das Eisenbahnbundesamt offenbar nicht davon aus, dass eine solche Elektrifizierung tats\u00e4chlich realisierbar ist. \u201eBis zur Inbetriebnahme des Vorhabens ist in dem gegenst\u00e4ndlichen Planfeststellungsabschnitt kein planm\u00e4\u00dfiger Eisenbahnverkehr \u00fcber die Strecke 1100 von und zur Insel Fehmarn vorgesehen\u201c, hei\u00dft es in der Stellungnahme zur \u00f6ffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen vom Montag. \u201eDie Fehmarnsundbr\u00fccke bleibt im \u00dcbrigen bauzeitlich f\u00fcr alle Verkehrsarten mit Ausnahme des Eisenbahnverkehrs verf\u00fcgbar. Die Anpassung und Umr\u00fcstung der bestehenden Fehrmarnsundbr\u00fccke f\u00fcr den langsam fahrenden Stra\u00dfenverkehr, Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sind ein separates Vorhaben.\u201cOlaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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Nach Einsch\u00e4tzung des Eisenbahnbundesamtes ist der bisherige Zeitplan Ende 2029 f\u00fcr die Fertigstellung der Fehmarnsundquerung nicht zu halten. \u201eDie Bauzeit f\u00fcr das Tunnelbauwerk und der Anschlussinfrastruktur betr\u00e4gt mitsamt der Inbetriebnahme ca. 6 Jahre und 5 Monate\u201c, hei\u00dft es in einer Bekanntmachung des Amtes vom Montag. Der geplante Absenktunnel durch den Fehmarnsund ist der komplizierteste Teil bei der deutschen Inlandsanbindung des Fehmarnbelttunnels an Stra\u00dfe und Schiene.Bislang hat die Deutsche Bahn kommuniziert, mit dem Bau des 2,2 Kilometer langen Fehmarnsundtunnels Anfang 2026 beginnen zu wollen. Basierend auf der Einsch\u00e4tzung des Eisenbahnbundesamtes liefe das auf eine Fertigstellung der gesamten deutschen Inlandsanbindung bis Mitte 2032 hinaus. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte dem NDR allerdings, man halte \u201enach wie vor an dem Ziel fest, gemeinsam mit den D\u00e4nen in Betrieb zu gehen\u201c. Die d\u00e4nische Realisierungsgesellschaft Femern A\/S geht bislang ebenfalls noch von einer Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels bis Ende 2029 aus. Allerdings verz\u00f6gert sich der Bau des Tunnels durch die Ostsee derzeit, weil die Zertifizierung der f\u00fcr die Absenkung der Tunnelelemente n\u00f6tigen Spezialschiffe noch nicht abgeschlossen ist\u201eWieder einmal verz\u00f6gert sich ein wichtiges europ\u00e4isches Verkehrsprojekt, weil Deutschland seinen Projektanteil nicht rechtzeitig fertigstellen kann. Bei den jetzt geplanten gut 6,5 Jahren Bauzeit f\u00fcr den neuen Fehmarnsundtunnel wird die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite deutlich sp\u00e4ter als Ende 2029 fertig\u201c, sagte Stefan Seidler, fraktionsloser Abgeordneter des S\u00fcdschleswigschen W\u00e4hlerverbandes (SSW) im Deutschen Bundestag. \u201eIn D\u00e4nemark wird man also sprichw\u00f6rtlich in die R\u00f6hre schauen.\u201c Ungl\u00fccklich sei dabei auch, dass \u201edie Deutsche Bahn nur st\u00fcckchenweise informiert. F\u00fcr diese Salami-Taktik habe ich absolut kein Verst\u00e4ndnis. Seit vielen Monaten war absehbar, dass der angek\u00fcndigte Termin kaum zu halten sein wird. Diese Information h\u00e4tte schon l\u00e4ngst im Deutschen Bundestag auf den Tisch gemusst, damit \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze gesprochen werden kann. Steuerfinanzierte Projekte brauchen Transparenz.\u201cSeit l\u00e4ngerer Zeit war dar\u00fcber diskutiert worden, dass sich der komplizierte Bau eines Absenktunnels am Fehmarnsund verz\u00f6gern k\u00f6nnte. Die Fabrik f\u00fcr die Tunnelelemente des Fehmarnbelttunnels in R\u00f8dbyhavn auf Lolland kann f\u00fcr die Tunnelelemente am Fehmarnsund nicht genutzt werden, das Wasser bei Fehmarn ist zu flach, um die Elemente von D\u00e4nemark heranzuschleppen. Bei Gro\u00dfenbrode will die Deutsche Bahn deshalb eine eigene Fabrik f\u00fcr die Elemente des Fehmarnsundtunnels errichten. Die Bahn baut den Fehmarnsundtunnel gemeinsam mit der Fernstra\u00dfengesellschaft Deges des Bundes.Der 18 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel und die 88 Kilometer lange Inlandsanbindung soll die Fahrzeit f\u00fcr Schnellz\u00fcge zwischen Hamburg und Kopenhagen auf etwa zweieinhalb Stunden halbieren. F\u00fcr G\u00fcterz\u00fcge bringt der Fehmarnbelttunnel eine Abk\u00fcrzung um etwa 160 Kilometer im Vergleich zur heutigen Route \u00fcber Flensburg und Fredericia.Sollte sich der Bau des Fehmarnsundtunnels erheblich verz\u00f6gern, k\u00f6nnte f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit die denkmalgesch\u00fctzte Fehmarnsundbr\u00fccke aus den 1960er-Jahren elektrifiziert werden \u2013 das ist bislang der Alternativplan der Deutschen Bahn. Damit w\u00fcrde die d\u00e4nisch-deutsche Verbindung allerdings nicht ihre volle Effektivit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen. Zudem geht das Eisenbahnbundesamt offenbar nicht davon aus, dass eine solche Elektrifizierung tats\u00e4chlich realisierbar ist. \u201eBis zur Inbetriebnahme des Vorhabens ist in dem gegenst\u00e4ndlichen Planfeststellungsabschnitt kein planm\u00e4\u00dfiger Eisenbahnverkehr \u00fcber die Strecke 1100 von und zur Insel Fehmarn vorgesehen\u201c, hei\u00dft es in der Stellungnahme zur \u00f6ffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen vom Montag. \u201eDie Fehmarnsundbr\u00fccke bleibt im \u00dcbrigen bauzeitlich f\u00fcr alle Verkehrsarten mit Ausnahme des Eisenbahnverkehrs verf\u00fcgbar. Die Anpassung und Umr\u00fcstung der bestehenden Fehrmarnsundbr\u00fccke f\u00fcr den langsam fahrenden Stra\u00dfenverkehr, Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sind ein separates Vorhaben.\u201cOlaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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Der geplante Absenktunnel durch den Fehmarnsund ist der komplizierteste Teil bei der deutschen Inlandsanbindung des Fehmarnbelttunnels an Stra\u00dfe und Schiene.Bislang hat die Deutsche Bahn kommuniziert, mit dem Bau des 2,2 Kilometer langen Fehmarnsundtunnels Anfang 2026 beginnen zu wollen. Basierend auf der Einsch\u00e4tzung des Eisenbahnbundesamtes liefe das auf eine Fertigstellung der gesamten deutschen Inlandsanbindung bis Mitte 2032 hinaus. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte dem NDR allerdings, man halte \u201enach wie vor an dem Ziel fest, gemeinsam mit den D\u00e4nen in Betrieb zu gehen\u201c. Die d\u00e4nische Realisierungsgesellschaft Femern A\/S geht bislang ebenfalls noch von einer Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels bis Ende 2029 aus. Allerdings verz\u00f6gert sich der Bau des Tunnels durch die Ostsee derzeit, weil die Zertifizierung der f\u00fcr die Absenkung der Tunnelelemente n\u00f6tigen Spezialschiffe noch nicht abgeschlossen ist\u201eWieder einmal verz\u00f6gert sich ein wichtiges europ\u00e4isches Verkehrsprojekt, weil Deutschland seinen Projektanteil nicht rechtzeitig fertigstellen kann. Bei den jetzt geplanten gut 6,5 Jahren Bauzeit f\u00fcr den neuen Fehmarnsundtunnel wird die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite deutlich sp\u00e4ter als Ende 2029 fertig\u201c, sagte Stefan Seidler, fraktionsloser Abgeordneter des S\u00fcdschleswigschen W\u00e4hlerverbandes (SSW) im Deutschen Bundestag. \u201eIn D\u00e4nemark wird man also sprichw\u00f6rtlich in die R\u00f6hre schauen.\u201c Ungl\u00fccklich sei dabei auch, dass \u201edie Deutsche Bahn nur st\u00fcckchenweise informiert. F\u00fcr diese Salami-Taktik habe ich absolut kein Verst\u00e4ndnis. Seit vielen Monaten war absehbar, dass der angek\u00fcndigte Termin kaum zu halten sein wird. Diese Information h\u00e4tte schon l\u00e4ngst im Deutschen Bundestag auf den Tisch gemusst, damit \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze gesprochen werden kann. Steuerfinanzierte Projekte brauchen Transparenz.\u201cSeit l\u00e4ngerer Zeit war dar\u00fcber diskutiert worden, dass sich der komplizierte Bau eines Absenktunnels am Fehmarnsund verz\u00f6gern k\u00f6nnte. Die Fabrik f\u00fcr die Tunnelelemente des Fehmarnbelttunnels in R\u00f8dbyhavn auf Lolland kann f\u00fcr die Tunnelelemente am Fehmarnsund nicht genutzt werden, das Wasser bei Fehmarn ist zu flach, um die Elemente von D\u00e4nemark heranzuschleppen. Bei Gro\u00dfenbrode will die Deutsche Bahn deshalb eine eigene Fabrik f\u00fcr die Elemente des Fehmarnsundtunnels errichten. Die Bahn baut den Fehmarnsundtunnel gemeinsam mit der Fernstra\u00dfengesellschaft Deges des Bundes.Der 18 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel und die 88 Kilometer lange Inlandsanbindung soll die Fahrzeit f\u00fcr Schnellz\u00fcge zwischen Hamburg und Kopenhagen auf etwa zweieinhalb Stunden halbieren. F\u00fcr G\u00fcterz\u00fcge bringt der Fehmarnbelttunnel eine Abk\u00fcrzung um etwa 160 Kilometer im Vergleich zur heutigen Route \u00fcber Flensburg und Fredericia.Sollte sich der Bau des Fehmarnsundtunnels erheblich verz\u00f6gern, k\u00f6nnte f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit die denkmalgesch\u00fctzte Fehmarnsundbr\u00fccke aus den 1960er-Jahren elektrifiziert werden \u2013 das ist bislang der Alternativplan der Deutschen Bahn. Damit w\u00fcrde die d\u00e4nisch-deutsche Verbindung allerdings nicht ihre volle Effektivit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen. Zudem geht das Eisenbahnbundesamt offenbar nicht davon aus, dass eine solche Elektrifizierung tats\u00e4chlich realisierbar ist. \u201eBis zur Inbetriebnahme des Vorhabens ist in dem gegenst\u00e4ndlichen Planfeststellungsabschnitt kein planm\u00e4\u00dfiger Eisenbahnverkehr \u00fcber die Strecke 1100 von und zur Insel Fehmarn vorgesehen\u201c, hei\u00dft es in der Stellungnahme zur \u00f6ffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen vom Montag. \u201eDie Fehmarnsundbr\u00fccke bleibt im \u00dcbrigen bauzeitlich f\u00fcr alle Verkehrsarten mit Ausnahme des Eisenbahnverkehrs verf\u00fcgbar. Die Anpassung und Umr\u00fcstung der bestehenden Fehrmarnsundbr\u00fccke f\u00fcr den langsam fahrenden Stra\u00dfenverkehr, Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sind ein separates Vorhaben.\u201cOlaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. 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Die d\u00e4nische Realisierungsgesellschaft Femern A\/S geht bislang ebenfalls noch von einer Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels bis Ende 2029 aus. Allerdings verz\u00f6gert sich der Bau des Tunnels durch die Ostsee derzeit, weil die Zertifizierung der f\u00fcr die Absenkung der Tunnelelemente n\u00f6tigen Spezialschiffe noch nicht abgeschlossen ist\u201eWieder einmal verz\u00f6gert sich ein wichtiges europ\u00e4isches Verkehrsprojekt, weil Deutschland seinen Projektanteil nicht rechtzeitig fertigstellen kann. Bei den jetzt geplanten gut 6,5 Jahren Bauzeit f\u00fcr den neuen Fehmarnsundtunnel wird die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite deutlich sp\u00e4ter als Ende 2029 fertig\u201c, sagte Stefan Seidler, fraktionsloser Abgeordneter des S\u00fcdschleswigschen W\u00e4hlerverbandes (SSW) im Deutschen Bundestag. \u201eIn D\u00e4nemark wird man also sprichw\u00f6rtlich in die R\u00f6hre schauen.\u201c Ungl\u00fccklich sei dabei auch, dass \u201edie Deutsche Bahn nur st\u00fcckchenweise informiert. F\u00fcr diese Salami-Taktik habe ich absolut kein Verst\u00e4ndnis. Seit vielen Monaten war absehbar, dass der angek\u00fcndigte Termin kaum zu halten sein wird. Diese Information h\u00e4tte schon l\u00e4ngst im Deutschen Bundestag auf den Tisch gemusst, damit \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze gesprochen werden kann. 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F\u00fcr G\u00fcterz\u00fcge bringt der Fehmarnbelttunnel eine Abk\u00fcrzung um etwa 160 Kilometer im Vergleich zur heutigen Route \u00fcber Flensburg und Fredericia.Sollte sich der Bau des Fehmarnsundtunnels erheblich verz\u00f6gern, k\u00f6nnte f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit die denkmalgesch\u00fctzte Fehmarnsundbr\u00fccke aus den 1960er-Jahren elektrifiziert werden \u2013 das ist bislang der Alternativplan der Deutschen Bahn. Damit w\u00fcrde die d\u00e4nisch-deutsche Verbindung allerdings nicht ihre volle Effektivit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen. Zudem geht das Eisenbahnbundesamt offenbar nicht davon aus, dass eine solche Elektrifizierung tats\u00e4chlich realisierbar ist. \u201eBis zur Inbetriebnahme des Vorhabens ist in dem gegenst\u00e4ndlichen Planfeststellungsabschnitt kein planm\u00e4\u00dfiger Eisenbahnverkehr \u00fcber die Strecke 1100 von und zur Insel Fehmarn vorgesehen\u201c, hei\u00dft es in der Stellungnahme zur \u00f6ffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen vom Montag. \u201eDie Fehmarnsundbr\u00fccke bleibt im \u00dcbrigen bauzeitlich f\u00fcr alle Verkehrsarten mit Ausnahme des Eisenbahnverkehrs verf\u00fcgbar. Die Anpassung und Umr\u00fcstung der bestehenden Fehrmarnsundbr\u00fccke f\u00fcr den langsam fahrenden Stra\u00dfenverkehr, Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sind ein separates Vorhaben.\u201cOlaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit vielen Jahren \u00fcber den Bau des Fehmarnbelttunnels und die Inlandsanbindung in Deutschland.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/norddeutschlands-grostes-verkehrsprojekt-verzogert-sich-wohl-um-jahre\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/norddeutschlands-grostes-verkehrsprojekt-verzogert-sich-wohl-um-jahre\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/norddeutschlands-grostes-verkehrsprojekt-verzogert-sich-wohl-um-jahre\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/fehmarnsundquerung-animation-vom-festland-aus-gesehen.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/fehmarnsundquerung-animation-vom-festland-aus-gesehen.webp","width":1200,"height":574},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/norddeutschlands-grostes-verkehrsprojekt-verzogert-sich-wohl-um-jahre\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Norddeutschlands gr\u00f6\u00dftes Verkehrsprojekt verz\u00f6gert sich wohl um Jahre"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257967","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=257967"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257967\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":257974,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257967\/revisions\/257974"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/257968"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=257967"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=257967"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=257967"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}